DE685163C - Verfahren und Einrichtung zum Parallelschalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit eine von Stromerzeugern gespeisten Netz - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Parallelschalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit eine von Stromerzeugern gespeisten Netz

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DE685163C
DE685163C DES125228D DES0125228D DE685163C DE 685163 C DE685163 C DE 685163C DE S125228 D DES125228 D DE S125228D DE S0125228 D DES0125228 D DE S0125228D DE 685163 C DE685163 C DE 685163C
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DE
Germany
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network
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external
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voltage
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Expired
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DES125228D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Bosch
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Parallelschalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit einem von Stromerzeugern gespeisten Netz Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Parallelschalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit einem von anderen Stromerzeugern gespeisten Netz. Dabei ist unter Steuerumrichter eine Einrichtung zu verstehen, die unter Zuhilfenahme steuerbarer Entladungsstrecken, insbesondere steuerbarer Gas- oder Damp-fentladungsstrecken, eine , Spannung gegebener Frequenz in eine solche anderer Frequenz umformt. Beispielsweise kann es sich darum handeln, einen Umrichter, der aus einem 5operiodigen Drehstromnetz einen Bahnabschnitt zeitweilig allein mit Einphasenstrom von 162/s Perioden speist, mit einem von an: deren Stromerzeugern gespeisten Einphasennetz von 162/s Perioden, parallel zu schalten.
  • Der Umrichter wird, wenn er den Bahnabschnitt allein speist, fremd erregt. Das bedeutet, daB seine Steuerspannungskomponente, deren verhältnisgetreues Spiegelbild die abgegebene Umrichterspannung ist, einer besonderen Anordnung entnommen wird. Diese sei im folgenden als Fremderregungseinrichtung bezeichnet. Sie kann beispielsweise aus einem Synchrongenerator bestehen, 'der mit einem an das 5operiodige Netz angeschlossenen Asynchronmotor und gegebenenfalls noch mit einem Gleichstrommotor gekuppelt ist. Die Höhe der Steuerspannung kann durch Änderung der Erregung der Synchronmaschine geändert werden, ihre Frequenz durch Änderung der Drehzahl der Synchronmaschine. Arbeitet dagegen der Umrichter auf ein von anderen Generatoren gespeistes Netz, so wird die Steuerspannungskomponente einer an dieses Netz angeschlossenen Netzerregungseinrichtung entnommen. Soll nun der allein arbeitende Umrichter mit dem unter Spannung stehenden Netz parallel geschaltet werden, so: wird erfindungsgemäß zunächst die von der Fremderregungseinrichtung gelieferte Steuerspannungskomponente so geändert, daß sie nach Frequenz und Größe der jenigen Steuerspannungskomponente gleich: wird, die der Netzerregungseinrichtung entnommen wird und der Netzspannung propor-' tional ist. Damit sind Umrichterspannung und Netzspannung zur Gleichheit gebracht. Hierauf wird erfindungsgemäß die Fremderregungseinrichtung mit der Netzerregungseinrichtung parallel geschaltet und nach vollzogener Parallelschaltung der Kuppelschalter zwischen dem Bahnabschnitt und dem Netz geschlossen. vor der Schließung des Kuppelschalters kann auch zunächst die Fremderregungseinrichtung abgeschaltet werden.
  • Das Parallelschaltverfahren nach der Erfindung steht damit im vorteilhaften Gegensatz zu der bisher geübten Parallelschaltmethode: Bei dieser wird, entsprechend dem bekannten Parallelschaltverfahren maschinengespeister Netze, unter Benutzung einer an der Kuppelstelle gelegenen Synchronisierungseinrichtun.g die Umrichterausgängsspannung nach Größe und Frequenz auf die Spannung des parallel zu schaltenden Netzes eingeregelt und im Augenblick der erreichten Synchronisierung der Kuppelschalter geschlossen sowie von Fremd- auf Netzerregung übergegangen: Der Nachteil dieses Verfahrens besteht im Auftreten von Einschaltstößen, die den in seinem Betrieb empfindlichen Steuerumrichter sofort außer Tritt fallen lassen; denn stets liegt zwischen dem Augenblick des Erkennens des Synchronisierungszuständes und der Ausführung der Schalthandlung eine bestimmte Zeitspanne, die bei schwankenden Belastungsverhältnissen im parallel zu schaltenden Netz das Auftreten vän Einschaltstößen unvermeidbar macht. Diesem bekannten Verfahren gegenüber arbeitet das Verfahren nach der Erfindung vollkommen betriebssicher. Es erspart außerdem die an der Kuppelstelle liegende umfangreiche und kostspielige Synchronisiereinrichtung. Würde man beim Parallelschaltverfahren nach der Erfindung zusätzlich eine Synchronisiereinrichtung vorsehen, so würde diese in den Steuerkreis zu liegen kommen und demzufolge weit kleiner auszulegen sein.
  • An Hand der Zeichnung soll erläutert werden, welche Bedingungen. für den Parallelschaltvorgang bestehen und wie dieser ausgeführt wird. Mit i ist ein Drehstromnetz von 5o Perioden bezeichnet. An dieses ist die Primärwicklung eines Transformators 2 angeschlossen, dessen Sekundärwicklung in an sich bekannter Weise mit den Anoden der beiden Stromrichtergefäße 3 und 4 verbunden ist. Die Kathoden der Stromrichtergefäße sind an die Primärwicklung des Einphasentransforinators 5 angeschlossen, deren Sternpunkt mit dem Sternpunkt der Sekundärwicklung des 'j#ransformators 2 verbunden ist. Die Sekundärwicklung des Einphasentransformators .speist den Bahnabschnitt 6, an welchen die ' ' Bahnmotoren angeschlossen sind. Im Ausführungsbeispiel ist ein einziger Klotor 7 gezeichnet. Die Steuerspannung für den Umrichter setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, und zwar aus einer 5operiodigen Steuerspannung, die über den Transformator 8 dem Netz i entnommen wird, und einer Steuerspannung die von der als Fremderregungseinrichtung dienenden Synchronmaschine g geliefert wird. Die Sekundärwicklung des Transformators 8 ist in an sich bekannter Weise mit den Gittern der Umrichtergefäße verbunden. Zwischen Sternpunkt und Kathode wird die der Synchronmaschine g entnommene Steuerspannung von 162/, Perioden eingefügt. Die Synchronmaschine ist mit einem Asynchronmotor 1o und einem Gleichstrommotor i i gekuppelt. Wenn der Umrichter lediglich den Bahnabschnitt 6 speist, ist der Schalter 12 geschlossen, und durch Änderung der Erregung der Synchronmaschine kann die Höhe der Gitterspannung und damit die Höhe der Umrichterspannung geändert werden.
  • 16 ist das Einphasennetz von 16-/3 Perioden, welches von Stromerzeugern, beispielsweise einem anderen Umrichter 17, gegebenenfalls aus einem anderen Drehstromnetz ia gespeist wird. Arbeitet nun der Umrichter parallel auf das Einphasennetz, so wird diesem über die aus dem Regler 15 und dem Transforinator 14 bestehende Netzerregungseinrichtung eine Spannung zur Beaufschlagung der Gitter der Umrichtergefäße 3 und 4. entnommen. Um den Bahnabschnitt 6 mit dein Netz 16 zu kuppeln, wird erfindungsgemäß zunächst die von der Synchronmaschine g gelieferte Spannung in ihrer Frequenz und Größe so geändert, daß sie die gleiche Frequenz und die gleiche Größe besitzt wie die Spannung, welche dem Transformator 14 entnommen wird, wobei der Regler 15 in der Nullstellung steht. Zur Änderung der Größe der von der Synchronmaschine gelieferten Steuerspannung kann der Erregerwiderstand im Gleichstromkreis der Synchronmaschine geändert werden: Zur Änderung der Frequenz kann die Drehzahl des Gleichstrommotors eingestellt werden. Es sind im Ausführungsbeispiel ein Asynchroiimotor und ein Gleichstrommotor vorgesehen, weil ersterer unabhängig von Schwankungen der Spannunc im Netz i die Drehzahl konstant hält und daher bei Speisung allein des Abschnittes 6 vorteilhaft ist, während die Gleichstrommaschine dazu dient, auch solche Frequenzen zu erzeugen, die über der synchronen Drehzahl liegen, falls dies durch die Frequenz des Netzes 16 notwendig sein sollte.
  • Ist so die von der Synchronmaschine gelieferte Spannung in Frequenz und Größe der dem Transformator 1,4 entnommenen Spannung gleichgemacht, so wird der Schalter 13 geschlossen. Da es unter Umständen vorkommen kann, daß man nicht bei Phasenübereinstimmung einschaltet, ist es zweckmäßig, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, Widerstände i9 zwischen Schalter 12 und Maschine 9 zu legen oder aber die Maschine weich zu bauen. Nachdem der Schalter 13 geschlossen ist, wird der Kuppelschalter 18 eingelegt, und es kann jetzt durch Änderung der Stellung des Reglers 15 die Wirk- und Blindleistungsabgabe des Umformers eingestellt werden. Wie bereits früher erwähnt, kann man, bevor der Kuppelschalter 18 eingelegt wird, auch den Schalter 12 öffnen. Es ist aber auch möglich, insbesondere dann, wenn die Widerstände 19 vorhanden sind, auch im Netzkupplungsbetrieb beide Schalter 12 und 13 eingeschaltet zu lassen, wobei aber immer die vom Transformator 14. herrührende Spannung die Aussteuerung des Umrichters bestimmt.
  • Um den Streckenabschnitt 6 wieder vom Netz 16 zu trennen, wird, wenn die Schalter 12 und 13 eingelegt sind, zunächst der Schalter i8 geöffnet und hierauf der Schalter 13. Ist im Netzkupplungsbetrieb-, also bei geschlossenem Schalter 18, lediglich der Schalter 13 geschlossen, so wird zur Trennung des Umrichters vom Netz 16 zunächst der Schalter 18 geöffnet und dann der Schalter 12 eingelegt und hierauf der Schalter 13 geöffnet.
  • Wenn man den beim Parallelschalten der Netzerregungseinrichtung zur Fremderregungseinrichtung unter Umständen auftretenden Stoß vermeiden will, kann man noch eine Synchronisiereinrichtung, wie sie für das Parallelschalten eines Generators mit einem Netz angewendet werden, vorsehen, um im Augenblick der Phasengleichheit zwischen der Spannung der Fremd- und der der Netzerregungseinrichtung den Schalter 13 zu schließen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Parallelscbalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit einem von Stromerzeugern gespeisten Netz, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Fremderregungseinrichtung dem Umrichter zugeführte Steuerspannungskomponente, deren verhältnisgetreues Spiegelbild die abgegebene Umrichterspannung ist, zunächst nach Größe und Frequenz derjenigen Steuerspannung gleichgemacht wird, die der Netzerregungseinrichtung entnommen wird, hierauf die Fremderregungseinrichtung mit der Netzerregungseinrichtung parallel geschaltet und dann der Kuppelschalter geschlossen wird, der den Umrichter mit dem Netz verbindet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schließen des Kuppelschalters die Fremderregungseinrichtung abgetrennt wird.
  3. 3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i zur Trennung des Umrichters vom Netz, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Kuppelschalter geöffnet, hierauf gegebenenfalls die Fremderregungseinrichtung zur Netzerregungseinrichtung parallel geschaltet und dann die Netzerregunggseinrichtung abgeschaltet wird. q.. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Fremderregung benutzte Spannungsquelle aus einer. Synchronmaschine besteht, die mit einem Asynchronmotor und einem Gleichstrommotor gekuppelt ist. 5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die einen beim Paralfelschalten der Netzerregungseinrichtung mit der Fremderregungseinrichtung auftretenden Spannungsstoß vermeiden. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schalter, der die Fremderregung auf die Steuergitter gibt, und der Spannungsquelle selbst Widerstände geschaltet sind. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Synchronisiereinrichtung vorgesehen ist, die im Augenblick der Phasengleichheit zwischen der Spannung der Fremd- und der Netzerregungseinrichtung einen Schalter schließt, der die letztere mit den Steuergittern verbindet.
DES125228D 1936-12-04 1936-12-04 Verfahren und Einrichtung zum Parallelschalten eines auf einen Verbraucher arbeitenden, mit einer Fremd- und einer Netzerregungseinrichtung versehenen Steuerumrichters mit eine von Stromerzeugern gespeisten Netz Expired DE685163C (de)

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