DE682133C - Einrichtung zum Buendeln von auf Laenge geschnittenen Walzstaeben - Google Patents

Einrichtung zum Buendeln von auf Laenge geschnittenen Walzstaeben

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DE682133C
DE682133C DESCH104510D DESC104510D DE682133C DE 682133 C DE682133 C DE 682133C DE SCH104510 D DESCH104510 D DE SCH104510D DE SC104510 D DESC104510 D DE SC104510D DE 682133 C DE682133 C DE 682133C
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DE
Germany
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bundling
bars
rods
conveyor track
length
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Expired
Application number
DESCH104510D
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English (en)
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Schloemann AG
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Schloemann AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bündeln von auf Länge geschnittenen Walzstäben Bei Walzenstraßen mit großen Erzeugungsmengen, auf denen Walzstäbe hergestellt werden, ist es schwierig, mit dem Bündeln der Stäbe der Ausbringung der Straße Schritt zu halten; denn bei diesen Hochleistungsanlagen entfallen die Stäbe hinter dar Kaltschere, welche die vom Kühlbett kommenden Stabgruppen in Verkaufslängen schneidet, in Gruppen bis zu i5o Stück, so daß nach jedem Schnitt, wenn beispielsweise 5 Stäbe auf ein Bündel kommen, 3o Bündel fertiggemacht werden müssen. Diese Arbeit konnte man bisher nicht in der zur Verfügung stehenden kurzen Zeit ausführen, weil die -Stäbe in Haufen von der Kaltschere ankamen und somit gewissermaßen ineinander verfilzt und unübersichtlich zu den Arbeitsplätzen der Bündelmannschaften gelangen.
  • Um in solchen Fällen die Möglichkeit des flotten und ordnungsgemäßen Bündelns der jeweils in Frage kommenden Stabanzahl sicherzustellen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, in die Förderbahn von' der Teilschere zu der Bündelstelle einen Rost einzubauen, der zum Ordnen der Stäbe eine Rüttelbewegung ausführt und gleichzeitig die Stäbe weiterführt. Die Weiterführung der Stäbe kann beispielsweise durch geneigte Verlegung der Förderbahn in Förderrichtung erfolgen. Die bauliche Gestaltung der Vorrichtung kann so getroffen werden, daß die Förderbahn aus mehreren neben:eina'nderliegenden, senkrecht zu den Stabachsen :gerichteten Hubbalken besteht, die abwechselnd im Gegentakt um nahe ihrem Abgabeen@d'e gelegene Drehpunkte auf: und nieder verschwenkt werden.
  • Es sind zwar Einrichtungen bekannt, die zum Ordnen von in größeren Mengen ungeordnet anfallenden Stäben dienen. Diese Einrichtungen sind so ausgeführt, daß Rechen oder Finger, die von unten nach oben bewegt werden, die Entwirrung der Stäbe "dadurch herbeiführen, daß jeweils eine bestimmte Anzahl der Stäbe in die notwendige Nebeneinanderlage gebracht wird. Bei einem flotten Betrieb mit großem Stabanfall kann diese Einrichtung ihre Aufgabe nicht in dem Maße erfüllen, wie dies erfindungsgemäß in einfachster Weise erreicht wird.
  • Es ist ebenfalls bereits bekannt, in die Förderbahn der Walzstäbe einen Rost einzubauen, der zum Ordnen der Stäbe eine auf und ab und hin und her gehende Bewegung ausführt und gleichzeitig -die Stäbe weiterbefördert. Hier handelt es sich darum, durch zeitweises Verändern des O_uerhubes des Rostes Lücken zwischen einzelnen Stabgruppen zu bilden, um dann jeweils störungslos eine Gruppe am Ende des Kühlbettes auf den Abfuhrrollgang abzulegen. Eine Rüttelbewegung im Sinne der Erfindung soll hiernach nicht herbeigeführt werden.
  • In den. Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung, beispielsweise dargestellt: Abb. i ist ein Grundriß einer Bündeleinrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 ein Schnitt in Richtung der Linie A-A der Abb. z, Abb. 3 ein Schnitt in Richtung der Linie B-B der Abb. i..
  • Die zu bündelnden Stäbe werden in Grup---. pen in der Richtung des Pfeiles der Kaltschere r zugeführt und gelangen von dort zum Ablaufrollgang 2. Die Schnittlängen der Stäbe können durch .einen Vorstoß eingestellt werden. Weitere Vorstöße können angeordnet sein, um den Weg mehrerer aufeinanderfolgender Stabgruppen auf dem Rollgang zu begrenzen; die einzelnen Gruppen werden dann durch geeignete Abschiebevorrichtungen vom Rollgang abtransportiert. Alle diese Einrichtungen sind bekannt und brauchen daher nicht näher beschrieben und dargestellt zu werden.
  • Seitlich neben dem Rollgang 2 ist erfindungsgemäß eine Rüttelvorrichtung vorgesehen, die in ihrer Gesamtheit mit 3 bezeichnet ist und im nachstehenden noch näher beschrieben wird. Auf der anderen Seite der Rüttelvorrichtung befinden sich die Bündelplätze I nebst Ladetaschen 5 sowie ein weiterer Abfuhrrollgang 6, der die Stäbe oder Stabbündel zu weiteren Bündelplätzen II führt.
  • Die Rüttelvorrichtung besteht aus von Exzentern 8 gesteuerten Schienen 9, die sich quer zur Förderrichtung der Stäbe erstrecken und an ihren Enden von Rollen io abgestützt sind. Bei Drehung der Exzenterwelle i i werden die in Haufen ankommenden Stäbe auseinandergerüttelt und nach und nach so auseinandergelegt, daß ein Stab neben dem anderen in einer einzigen Lage auf den Schienen 9-nach dem Ende zu ausgebreitet liegt. Durch die Rüttelvorrichtung wird den Stäben auch -ine Bewegung quer zu den Schienen 9 erteilt, die sie vom Abfuhrrollgang 2 zu den Bündelplätzen I führt.
  • Dort sind an einem Traggerüst 12 muldenirtige Aufnehmer 13 schwingbar und fest-;tellbär gelagert, in welche die Stäbe zu Bünleln eingelegt und verschnürt werden. Die Steuerung der Aufnehmer 13 erfolgt durch iie Fußhebel 14, die von der Bündelmannochaft betätigt werden können. Die fest ge-Andelten Stäbe gelangen an den Rutschen 15 md 16 vorbei zu den Rinnen 17 bis 2o des 1,bfuhrroilganges 6: Die Rutschen 15 und 16 ind auf verschiedene Rinnen einstellbar, so laß für jeden Bündelplatz eine besondere Zinne zur Verfügung steht.
  • Außerhalb des Bereiches der Bündelplätze i legen beiderseits neben dem Rollgang 6 weiere Bündelplätze II, zu denen die Stäbe mittels gruppenweise bewegbarer Ausheber 7 geführt werden können. Die Abrutschbewegung wird am Ende der sich an die Ausheber 7 anschließenden Rutschen 2i durch Rasten 22 ;aufgehalten, welche durch Gestänge mit den :Aushebern in Verbindung stehen. An die 'Rutschen 21 schließen sich nach oben ausschwingbare Hebel 24 an, welche mit Rasten 23 zur Aufnahme von Kleinbündeln versehen sind. Gegenüber diesen Hebeln sind gleichfalls ausschwingbare Hebel 25 zur Herstellung von Großbündeln angeordnet. Unterhalb der Hebel 24 und 25 befinden sich Aufnähmetaschen 26 für die Großbündel, aus denen sie mittels geeigneter Krangehänge, wie in Abb. 3 rechts gezeigt, unter gleichzeitigem Ausschwenken der Hebel 24 und 25 ausgehoben werden können. Die Steuerung der-verschiedenen Rasten und Hebel an den Bündelplatzen II erfolgt durch Pedale 27.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist in Abb. i die Rüttelvorrichtung 3 mit den Bündelplätzen I nur an einer Seite des Rollgangs 2 vorgesehen. Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, wenn die gleichen Vorkehrungen auch auf der anderen Seite des Rollgangs getroffen werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage auf das Doppelte erhöht wird.
  • Die dargestellten und beschriebenen besonderen Ausbildungen der Bündelvorrichtungen bilden keinen Teil der zu schützenden Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ordnen von Walzstäben, die in einem ungeordneten Haufen von der Teilschere kommen und während ihrer Förderung auf einer senkrecht zu den Stabachsen verlaufenden Bahn einzeln nebeneinander gelegt werden sollen, insbesondere zur Erleichterung des Einzählens in die Bündelhaken, dadurch gekennzeichnet, daß in die Förderbahn ein Rost eingebaut ist, der zum Ordnen der Stäbe eine Rüttelbewegung ausführt und gleichzeitig, z. B. durch Neigung seiner obersten Fläche in Förderrichtung, die Stäbe weiterfördert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbahn aus mehreren nebeneinanderliegenden, senkrecht zu den Stabachsen gerichteten Hubbalken besteht, die abwechselnd im Gegentakt um nahe ihrem Abgabeende gelegene Drehpunkte auf und nieder verschwenkt werden.
DESCH104510D 1934-06-15 1934-06-15 Einrichtung zum Buendeln von auf Laenge geschnittenen Walzstaeben Expired DE682133C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3127829A (en) * 1960-07-12 1964-04-07 Blaw Knox Co Pipe bundling apparatus
US3147693A (en) * 1962-09-11 1964-09-08 Sack Gmbh Maschf Bunch tying apparatus for rod material
DE1231611B (de) * 1962-03-26 1966-12-29 Morgan Construction Co Vorrichtung zum Sortieren, Sammeln und Buendeln von aus einem Walzwerk kommenden Staeben und Rohren
US3299609A (en) * 1964-07-31 1967-01-24 Morgan Construction Co Rod bundling machine
DE1235218B (de) * 1963-02-02 1967-02-23 Schloemann Ag Vorrichtung zum Abtrennen eines kleineren Teiles von stabfoermigem Walzgut bestimmter Anzahl von einer Vielzahl von Walzgut
DE3010923A1 (de) * 1979-03-23 1980-10-02 Kajima Corp Verfahren zum kontinuierlichen verarbeiten von stahlstaeben fuer bewehrten beton und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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