DE681237C - Verfahren zum Herstellen truebungsfreier Polarisationsfilter - Google Patents

Verfahren zum Herstellen truebungsfreier Polarisationsfilter

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Publication number
DE681237C
DE681237C DEZ23576D DEZ0023576D DE681237C DE 681237 C DE681237 C DE 681237C DE Z23576 D DEZ23576 D DE Z23576D DE Z0023576 D DEZ0023576 D DE Z0023576D DE 681237 C DE681237 C DE 681237C
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DE
Germany
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polarization filters
producing
cloudless
aromatic radical
refractive index
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Expired
Application number
DEZ23576D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Meyer
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Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3033Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state in the form of a thin sheet or foil, e.g. Polaroid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen trübungsfreier Polarisationsfilter Es sind verschiedene Mittel zum Herstellen polarisierten Lichtes bekannt. Zu diesen gehören die verschiedenen, das Licht polarisierenden Kristalle, wie z. B. Herapatbit, der sich als Einkristall in flächenhaften, trübungsfreien' Schvchten, wenn auch. nur von geringer Größe, herstellen läßt, dann die Gruppe, die als Polarisationsfilter bezeichnet wird und die in neuerer Zeit zunehmende Bedeutung gewonnen hat. Diese bestehen aus ;einer durchsichtigen Masse, vorzugsweise dellulosederivaten, in die eine Vielzahl kleiner dichroitischer Kriställcheneingebettet ist, deren Kristallachsen durch mechanische, magnetische oder elektrische Energie parallel gerichtet sind. Es ist bekannt, daß sich bei diesen Polarisationsfiltern infolge der Verschiedenheit des Brechungsindex von Einbettungsmitteln und polarisierender Substanz eine Trübung bemerkbar macht, welche beispielsweise bei Betrachtung einer Lichtquelle durch das Filter hindurch als alliptischer Lichtschein auftritt, der die Sichtbarkeit der Umgebung der Lichtquelle durch Überstrahlen stark vermindert. Diese Erscheinung ist geeignet, die Anwendung derartiger Polarisationsfolien zu Blendschutzzwecken, beispielsweise für Verkehrszwecke, zu beeinträchtigen.
  • Die vorliegende Erfindung -beseitigt diesen Übelstand dadurch, @daß dem Einbettungsmittel bestimmte, weiter unten näher bezeichnete Zusätze zugefügt werden, die den Brechungsindex desselben dem Brechungsindex der polarisierenden Substanz gleichmachen.
  • Derartige Zusätze müssen mehrere Bedingungen erfüllen: i. Sie müssen einen Brechungsindex haben; der wesentlich höher als der der Celluloseder ivate ist.
  • 2. Sie müssen chemisch indifferent sein gegenüber den anderen Bestandteilen des Gemisches, d. h. Cellulosederivate und dichroitische Substanz, z. B. Herapatht.
  • 3. Sie müssen vollkommen homogen: mischbar sein mit dem Einbettungsmittel.
  • q.. Diese Zusätze dürfen die mechanischen Eigenschaften des Celluloselackes nicht wesentlich verändern. Es wurde nun gefunden, daß diese Bedingungen in hervorragender Weise erfüllt werden von Körpern, die folgende allgemeine Formel besitzen: wobei R einen ein- oder mehrkernigen aromatischen Rest, R' einen mehrkernigen aromatischen Rest bedeuten und .die Wasserstoffatome von R oder R' durch Alkyl-, Oxalkyl oder Halogen substituiert sind.
  • Die vorgeschlagenen Körper haben Brechungsindices von wesentlich über I,6o, so daß es möglich ist, durch mäßige Zusätze den Brechungsindex von. Gellulosederivatfolüen, der ohne diese Zusätze bei etwa 448 liegt, auf über I, 5 5 zu erhöhen.
  • Beispit1 Zu 25 Teilen eines 3o%igen Lackes von niedrig viscoser Nitrocellulose fügt man 4 Teile Benzoylnaphthalin, wie man es als I.somerengemisch bei der Einwixkung von Benzoylchlorid auf INTaphthalin bei der Friedel-Craftsschen Reaktion erhält, zu. In diesem Lack werden dichroitische, richtbare Kristalle -in je nach dem Verwendungszweck wechselnder Menge verteilt. Nach Ausgießen und Gleichrichtung der polarisierenden Substanz erhält man ,ein klares Polarisationsfilter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCII Verfahren zum Herstellen trübungsfreier Polarisationsfilter, welche :aus dicbroitischen, parallel gerichteten Kristallen: in einem erhärtenden, durchsichtigen Einbettungsmittel bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß man diesen Einbettungsmitteln zur Erhöhung des Brechungsindex Ketone von der allgemeinen Formel zusetzt, wobei R einen .ein- oder mehr-" kernigen aromatischen Rest, R' einen mehrkernigen aromatischen Rest bedeuten und die Wasserstoffatome von R oder R' durch Alkyl, Oxalkyl oder Halogen substituiert sind.
DEZ23576D 1936-12-06 1936-12-06 Verfahren zum Herstellen truebungsfreier Polarisationsfilter Expired DE681237C (de)

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