DE6809123U - Bausatz zur herstellung von vorgehaengten fassadenverkleidungen fuer gebaeude - Google Patents
Bausatz zur herstellung von vorgehaengten fassadenverkleidungen fuer gebaeudeInfo
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Landscapes
- Finishing Walls (AREA)
Description
Patentanwältin
Dr. H. Weissenfeld
Dr. H. Weissenfeld
67 uudwigshafen am Rhein P 509 D
Qn 661
9. April 1969 AF B/Ho
der ursprünglich «noereiomen Unterlagen Λ. >e «sMlione Beoeutung «er Jowelchuna » nletit geprüft,
iunprQnglich emgerennten Unterlagen oefinden ilen :n oen Arrtsokten. Sie körwen '«dwntt o*ne Nochwete
einchtUchen Interesses gebOnrenfrel eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon ouoh fotokopier) ader film·
ve ι« O^ üwichenfteiwn geliefert. PtrtioJm Poterrtomt,
Anmelderlp; Grtlnsveig & Hartmann Aktiengesellschaft
67 Lttdwigshafen an a
Die nachträgliche Verkleidung von Gebenden alt vorgehängten
Fassaden ist bekannt. Durch eine darartig vorgehängte Fassade
ergibt sich ein Bveiechaliger Wandaufbau, der in vielfacher
Sin. acht von Vorteil ist. So «ird beispielsweise durch die
Gebäudewand diffundierender Wasserdampf oder auch Begenvasser,
dae durch die ewischen den Passt.enplatten vorhandenen Fugen
eindringt, durch dan zwischen Gebäudewand und vorgehängter
Fassade vorhandenen, belüfteten Hohlraue abgeführt. Sine
vorgehängte Fassade ermöglicht auoh «ine aussenseitige Wäreeieolierung
das Gebäudes, da die Wäreedäaeschicht, die ja
seist aus faseriges oder poröser Ssteriel besteht» dsreh di·
vorgehängte, hinterlüftete Fassade vor Witterungseinflüesen
geschützt ist. Eingedrungene Feuchtigkeit wird dureh dan schon
erwähnten HohlrauB abgeftthrt. Die Montage einer vorgehängten
Tassada ist jedoch stets alt eine« relativ hohan Aufwand
verbunden. So nuss nach dar Fertigstellung des Rohbauee der
gesamte Gebäadakoaplez aingerOs'&at werden, daait dia Montagearbeiten
durchgeführt werden können. Anschliesaend erfolgt
in den Mieten Fällen die Befestigung einer Wäre^däaeechicht
auf den Auesenseiten das Gebäudes, wobei die Wäraedäaajplattam
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j durch EIeI)OH* Schrauben oder auf eonat geeignete Weiee an den
Ausaenwänden des Gebändos befestigt werden. Auf der Wärmedlanaehloht
wird die Unterionstruktlon montiert, die die Aufgabe
hat, die vorgehängte Faeeade su tragen. Gleiohseitig soll durch
dleae Unterkonstruktion der sur Abfuhr der durch Diffusion und
Regenwasser anfallenden feuchtigkeit erforderliche Luftspalt zwischen der Fassade und der Wärmedämmschicht oder der Gebäudewand
gewährleistet «erden. Je nach Art der verwendeten Tassadenplatten
besteht diese Unterkonstruktion entweder aus einen lattenrost oder Hstallprofllen oder aber aus Gewindebolzen, die
in der Wand des Gebäudes verankert werden. Bei der Verwendung von Lattenrosten oder Netallprofilen wird die notwendige
Belüftung der Wärmedämmschicht stark erschwert, da die Lattenroste
Barrieren bilden, die eine Saugwirkung *=.; und davit
einen Luftaustauach verhindern. Dieser Nachteil wird swar durch Verwendung von Gewindebolzen vermieden, jedoch müssen su deren
Verankerung in der Gebäudewand eine Vielsehl von Löchern gebphrt
sowie Dübel gesetzt werden. Nachdem diese Vorbereitungen abgeschlossen
sind, kann die vorgehängte Passade montiert werden.
Sie geschilderten Nachteile lassen sich neuerungsgemäsa mit
Hilfe eines Bausatzes sur Herstellung von vorgehängten Fassaden vermeiden. Br besteht aus CIe Fassade bildenden Verkleidungsplatten
sowie deren Befestigung an der Gebäudewand dleniecden Befestigungaelementen und ist dadurch gekennzeichnet, dass als
Befestigungselemente verstellbare Ankerachrauben dienen und dass die Verkleidungsplatten an ihrer der Gebäudewand sugekehrten
Seite Halterungen aufweisen, in die die KSpfe der Ankerschrauben
eingreifen, wobei die Halterungen so ausgebildet Bind, dass sie ein Drehen der Ankerschrauben gestatten. Tie Ankersohrauben
greife« la Gewinaehüleen, die die Gebäudewand vollständig durchi*isM|.
Bi* fassadenplatte» «erden bereits vor der Erstellung
des Rohbaues montiert und dienen beim Betonieren als Teil der Betoaechalmig. Die Gewimdehfllsen sind dabei mit de« verlorenen
Seil eer Betomaohaluag verbunden. Bach dem Betonieren wird der
ii der vorgohtmgton ftieaade und der Gebäudewand erforder-HIn
iBftmpmlt imreh Verstelle« der Ankerschrauben, dl· von der
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Innenseite des Gebäudes her zugänglich sind, eingestellt. Auch eine vorgesehene Wärmeiäunnsohicht wird bereits Tor den
Betonieren angebracht und kommt dabei zwischen den Beton und die Passadenverkleidungsplatten zu liegen. Palis erforderlich, kann dabei die Wärmedämmschicht an der dem Beton zugewandte
Seite mit Drahtstiften oder dergleichen versehen werden, wodurch eine zusätzliche mechanische Verbindung der WSrsed&mnschicht
mit der Vand des Gebäudes erreicht -uird.
Da die Ankerschrauben senkrecht auf der Gebäudewand stehen,
bilden sich beim Einstellen des Abstandee ddr Fassadenplatte
von der Gebäudewand längs der Kanten des Gebäudes Spalt», die auf herkömmliche Weise mit entsprechenden Fassadenplatte!!
abgedeckt werden können. Genäss der Erfindung ist es jedoch auch möglich, die Ankerschrauben zur Befestigung der im Bereich
der Sauten dee Gebäudes liegenden Eassadenplatten in eines
Winkel von etwa 45° zur Gebäudewand anzuordnen, so dass die fasaadenplatten beim Einstellen des Abstendes gleichzeitig
parallel zur Gebäudewand verschoben werden können und sieh
auf diese Weise mit den senkrecht dazustehenden FbaBodenplatten
treffen, oder eine vorher überstehende Platte erreichen. Auf
diese Weise wird ein Spalt in der Fassade vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachstehend anhand
der Zeichnungen Figur 1 bis 5 näher erläutert. rignr 1 selgt eine Gebäudewand 1 unmittelbar nach dem
Betonieren. Sie ist noch von der Schalung umgeben, die aus der verlorenen Schalung 2 aowie aus der Verkleidungsplatte 3
und tor »wischen der Gebäudewand 1 and ddr Verkleidungsplatte
liegenden VärmedBmnschioht 4 besteht. Beide Schalen der Betonsohaltms
bIöu BitteIe der SvwisäehÜlss 5 sevi* der As!s9ss@bsa»be
miteinander verbandest die sit ihrem Kopf 10 an die Alterung
•ingreift. Biese let so ausgebildet, dass «la Ankerschraube
gedreht werden kann. Die Verbindung der verlorenen Schalung
mit der OewindeWHae 5» erfolgt dabei mit «es Sohrauben 7.
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Nach den Aushärten dee Betons wird die Schalung 2 entfernt»
so dase äse beispielsweise mit einem Inneznrierkant 6 versehene
Ende der Ankerschraube 6 sugtaglich wird· An dem Innenrierkant
der Ankerschraube kann ein Werkzeug zum Verstellen angesetst
werden.
Figur 2 seigt die Anordnung nach dem der Abstand ewischen
der Verkleidungsplatte 3 und der Wärmeisolierung 4 eingestellt ist. Bach dem Einstellen des Abetandes kann die Ankerschraube
ggfs. mit Hilfe einer Kontermutter 9 gesichert werden. figur 3 «igt die Schrägetellung der Ankersehraube 6 zur
Befestigimg der im Bereich der Kanten des Geb&ad«s liegenden
Verkleidungsplatten 3.
Wie aus den Figuren 4 und 5 hervorgeht, kann auf dies« Veise
längs der Kanten des Gebendes verlaufende Spalte in der
Passadenverkleidung vermieden werden. Je nach der Sohrfigstellung
der Ankerschraube ist es dabei erforderlich, eine der beiden aufeinandertreffenden Verkleidungsplatten mit elftem
abgewinkelten Ansatz 10 au versehen· Bs sind jedoch auch
andere Verbindungsartee zwischen der sohräggestellten Ankerschraube und der Verkleidungsplatte aöglich.
Die zur Befestigung eines Verkleidungsplatte erforderliche
Ansah! von Ankerschrauben richtet sich selbstverständlich
nach der Gro'sse der Verkleidungsplatte, die den jeweiligen
!tastenden entsprechend gewählt werden kann. Tür die Herstellung
der neuerungagemlseea Tassade 1st es dabei völlig belanglos»
ob geechoeshohe oder kleiner«- Verkleidungsplatten verwendet
werden.
Der neuerungsgeoäeee Bauaata gestattet eine erhebliche AbkUrsssg
d«r Ssussit* ds dia läfrseisolisnsig βο«ι* aim
verkleidung bereits bei« Einschalen des Rohbaues angebracht wird. lediglich die Eineteilung des Abstand«« awlach·» der
liolierung uad der itae«adenverkle$4un|t *Ο*Ζ& nach den
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Gerüste oder dergleichen mehr erforderlich, wie ale te! der
Herstellung herkömmlicher Tassadenverkleidungen gebraucht werden· Durch die gleichseitige Verwendung der Fassadenverkleidung ale Seil der Betonechalung lann auf die äuesere
Schalung vetziehtet oder eine Sparschalung verwendet werden,
vas ebenfalls eine erhebliche Ersparnis bedeutet.
Claims (1)
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Schutsianepruch Gg 661
Bausatss aur Herstellung von vorgehängten Tassadenverkleldmigen,
■bestehend ans die Fassade bildenden Terkleiiungsplattexi sowie
deren Befestigung an der Gebäudewand dienenden Befestigimgaeletaenten,
dadurch gekennzeichnet, dass als Befeatigungsalenente
verstellbar« Ankerschrauben dienen und dass die Verkleidtragaplatten
an ihrer der Gebäudewand zugekehrten Seite Halterungen
aufweisenr In die die Köpfe der Ankerschreuben eingreifen,
wobei die Balterungen so ausgebildet sind, dass sie ein Drehen
der Ankerschrauben gestatten.
LudwigBhafen/Bhein, 9. April 1969
AP B/Ho
AP B/Ho
09123
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19686809123 DE6809123U (de) | 1968-11-26 | 1968-11-26 | Bausatz zur herstellung von vorgehaengten fassadenverkleidungen fuer gebaeude |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE6809123U true DE6809123U (de) | 1969-07-24 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686809123 Expired DE6809123U (de) | 1968-11-26 | 1968-11-26 | Bausatz zur herstellung von vorgehaengten fassadenverkleidungen fuer gebaeude |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE6809123U (de) |
-
1968
- 1968-11-26 DE DE19686809123 patent/DE6809123U/de not_active Expired
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