DE67803C - Seiltrieb, gekennzeichnet durch zwei Seiltrommeln mit unabhängig von einander drehbaren Rillenringen. (2 - Google Patents

Seiltrieb, gekennzeichnet durch zwei Seiltrommeln mit unabhängig von einander drehbaren Rillenringen. (2

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DE67803C
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DENDAT67803D
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J. WALKER in Cleveland, Ohio, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/04Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with ropes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

AUSGEGEBEN DEN 4. APRIL 1893.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES 71
    PATENTAMT.
    Die im Haupt-Patente beschriebene Seiltrommel vermag- nicht den Spannungszuwachs in den Wickelungen des Seils bei plötzlicher einseitiger Mehrbelastung auszugleichen, wie dies bei Seilbahnen beständig vorkommt. Es . hat sich gezeigt, dafs dieser Spannungsausgleich in sehr günstiger Weise stattfindet, wenn auch für die Antriebstrommel ein. solcher, wie im Zusatz-Patente Nr. 55631 beschrieben ist, benutzt wird. Es liegen auch auf der angetriebenen Trommel alle Rillenringe lose neben einander, so dafs sie sich gegenseitig nicht mehr durch Reibung mitnehmen, auch nicht mehr durch die Flantschen der Trommel mitgenommen werden. . . .
    Bei plötzlicher Mehrbelastung durch Anhängen von Wagen an den Seilzug oder beim Ablösen von Wagen gleiten alle Rillenringe unabhängig von einander, bis alle Wickelungen entsprechend mehr oder weniger angespannt sind: Der erste Ring giebt am meisten nach, indem er sich auf der Trommel vor- oder rückwärts dreht, die folgenden bewegen sich immer weniger, bis der Ausgleich eingetreten ist. Da alle Ringe nur durch die Reibung am Trommelumfang mitgenommen werden, so ist die Reibung der zu leistenden Arbeit stets proportional.
    Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 die Anordnung des Seils bei zwei Seiltrommeln, um die es im ersten Falle in einfacher, im letzten Falle in doppelter Schleife geschlungen ist. Fig. 3 zeigt einen Theil der Seiltrommel, um die Anordnung der Ringe zu veranschaulichen.
    Der Trommelmantel ist mit A, die Nabe mit B, die Speichen mit D bezeichnet. Die mit den Seilrillen versehenen Ringe E E liegen frei neben einander auf dem glatten Umfang der Trommel und können sich unabhängig von einander drehen. Wie im Haupt-Patente bestehen die Ringe am besten aus Schmiedeisen oder Stahl. Das Seil ist mit F bezeichnet. Der Flantsch G bildet mit der Trommel ein Ganzes, während sich der Fantsch H abnehmen läfst und durch Schrauben α befestigt wird..
    Patent-Anspruch:
    Ein Seiltrieb, gekennzeichnet durch die Anwendung von zwei der durch das Zusatz-Patent Nr. 55631 geschützten Trommeln mit frei beweglichen, neben einander liegenden Rillenringen, die nur durch die Reibung am Trommelumfang mitgenommen werden, zu dem Zwecke, neben der durch ungleiche Abnutzung der Rillen entstehenden Spannung auch den durch plötzliche Mehrbelastung entstehenden Spannungszuwachs auf die Rillen gleichmäfsig zu ver-· theilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67803D Seiltrieb, gekennzeichnet durch zwei Seiltrommeln mit unabhängig von einander drehbaren Rillenringen. (2 Expired - Lifetime DE67803C (de)

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