DE6753034U - Loeteinrichtung fuer bauelemente - Google Patents

Loeteinrichtung fuer bauelemente

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DE6753034U
DE6753034U DE19686753034 DE6753034U DE6753034U DE 6753034 U DE6753034 U DE 6753034U DE 19686753034 DE19686753034 DE 19686753034 DE 6753034 U DE6753034 U DE 6753034U DE 6753034 U DE6753034 U DE 6753034U
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DE
Germany
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soldering
shoes
soldering device
holes
components
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DE19686753034
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication of DE6753034U publication Critical patent/DE6753034U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/04Heating appliances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combinations Of Printed Boards (AREA)

Description

Löteinrichtung für Bauelemente
■ Die Neuerung betrifft eine Loteinrichtung für Bauelemente mit vielen Anschlüssen, die in einfach oder doppelt kaschierten Leiterplatten eingelötet sind.
Es sind Auslöteinrichtungerpekannt, die die betreffende Lötstelle erwärmen und dann das flüssige Lötzinn mit Unterdruck absaugen.
Es sind weiterhin Auslötwerkzeuge bekannt, die aus einem metallischen Röhrchen bestehen, v/elches die Lötstelle erwärmt und sich dann zwischen Anschlusselement und Leiterbahn schiebt, so dass das Bauelement entfernt v/erden kann.
Nachteilig bei diesen Einrichtungen ist, dass sie nur eine Lötstelle frei machen -and mit ihnen keine Bauelemente mit vielen Anschlüssen gleichzeitig aus gelötet v/erden können. Auch sind diese ^.et sehr zeitraubend.
Es ist weiterhin ein Auslötwerkzeug bekannt, dessen Lötkopf mehrere regelmässig angeordnete Vertiefungen aufweist, so dass Bauelemente mit dicht beieinander stehenden Anschlüssen ausgelötet werden können. Hierbei ist als Nachteil anzusehen, dass keine Bauelemente mit weiter auseinander liegenden Anschlüssen ausgelotet werden können.
2-5.1968
Wr/Wt
-2-
SEL/Reg. 11 808 - ο - j
Sezugszeichenliste:
1 Lötspitze
2 Lctsehuh
3 Loch
4a Seit enplatte
4b Seitenplatte
5 Abdeckblech
6 Lüftungsloch
7 Lötzinn
8 Montageflansch
9 Lötkolbensystem
1o Ans enkung
11 TJ-S chi ene
12 Durchbruch
13 Abdeckplatte
14 Griff
15 Anschlußschnur
16 Kabeldurchführung
17 Leiterplatte
18 Lötstelle
19 Anschlußstift
2o Subkarte
21 Anschlußleiste
28 'Stirnfläche
29 Tiochwandung
3o ^,jL.nz elgr iff
31 . Einzelgriff
. 11 808 - 2 -
Der Neuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile der bekannten Ausfüllrungen zu vermeiden und eine Auslöteinrichtung für Bauelemente mit vielen und auch weit auseinanderliegenden Anschlüssen zu schaffen.
G-einäss der Neuerung wird dies dadurch erreicht, dass mehrere Lötkolbensystenie, die einzeln temperaturgeregelt sind, aneinandergereiht und mit Lötspitzen und Lötschuhen versehen sind.
In einer Ausbildung der Neuerung sind die Lötspitzen bzw. lötschuhe oder die Lötkolbensysteme einzeln abgefedert, so dass Krümmungen der Leiterpaltten beim Aufsetzen der Löteinrichtung ausgeglichen werden.
In einei weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist an der den Lötschuhen gegenüberliegenden Seite ein Griff vorgesehen.
Gemäss einer weiteren Ausbildung der Neuerung weisen die Lötschuhe eine quadratische Grundfläche auf und darin sind je vier Löcher in Easterabstand der Anschlußstifte angeordnet.
Gemäss einer Weiterbildung der Neuerung sind die Löcher mit einer versehen, um den Sinfügevorgang zu erleichtern.
Sine weitere Ausbildung sieht vor, dass die Lochwandungen und ä±e Stirnflächen der Lötschuhe Zinn annehmen und dass die Löcher slt Sinn gefüllt sind.
einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist an den freien Enden der Seitenplatten ^e ein Einzelgriff angebracht.
Die vorliegende Neuerung weist aeu Vorteil auf, dass damit serr schnell ein Bauelement, beispielsweise eine Subkarte mit 55 Anschluß stift en iron einer Leiterplatte gelöst werden kann. SIn -weiterer Yorteil ist die einfache Handhabung, die durch die einzelne Abfederung der· Lötkolbensy sterne erreicht wird. Audi ist als Yorteil anzusehen, dass die ausgelötete Subkarte auf ^leieiie
O U ti
SEL/Reg. 11 808 - 3 - j/
Weise wieder eingesetzt v/erden kann, ohne dass Zinn von den ? Anschlusstellen entfernt werden muss. Durch die !Teuerung ist ein Werkzeug geschaffen worden, das eine sehr rationelle Arbeitsweise beim Ein- oder Auslöten von Bauelementen mit vielen An-Schlüssen ermöglicht.
Die !Teuerung wird nun anhand von Zeichnungen beschrieben* Es zeigen:
Pig. 1 die Lot einrichtung in perspektivxscner Darstellung,, teilv/eise geöffnet;
Pig. 2 eine Lötspitze mit Lötschuh und Leiterplatte, teilweise geschnitten;
Pig. 3 einen Lötschuh nach Pig. 2, in der Ansicht A-3; Pig. 4 eine Leiterplatte mit aufgelöteten Subkarten.
Innerhalb von Seitenplatten 4a und 4b und Abdeckblechen 5 nit Lüftungslöchern 6 befinden sich beispielsweise 14 Lötkolbensysteme 9 bekannter Art; mit Lötspitzen 1. An den Lötspitzen 1 sind Lötschuhe 2 angebracht. Ss werden handelsübliche Uiederspr.nnungslötkolben verwendet, die einzeln temperaturgeregelt sind.
Die Lötkolbensysteme 9 sind einzeln durch Druckfedern abgefedert, um eventuelle Krümmungen der Leiterplatten 17 ausgleichen zu körjien. Die Montageflansche 8 der Kolben sind so abgeändert, dass sie !^Stiften geführt werden können, die eine Bev/egung in "der Vertikalen zulassen, aber eine Verdrehung verhindern. Jeder Lötschuh 2 ist mit Löchern 3 entsprechend den Lötstellen IS des Leiterplattenrasters versehen und ist, um den irügevorgang zu erleichtern, mit einer Ansenkung Io ausgestattet. Jedes Loch 5 ist mit Lötzinn 7 gefüllt, damit ein. guter 'ifärmeicozrtakt zsriseiieii den Anschlußstiften 19 äex Bauelemente und den JjOisehuher. entsteht. Lochwandungen 29 und Stirnflächen 23 in der LoöJran r^bung sind so ausgebildet, dass sie Ίίό-tzimi 7 annehmen* Die restlie Ob erf lachen 3 es Lötsclmh.es 2 nehmen kein Lötzinn 7 ezu
-4-
5 *
%1
SEL/Reg. 11 808 - 4 -
Die Lötkolbensysteme 9 werden durch eine U-Schsie 11 geführt.
Die Durchbrüche 12 sind angesenkt, um einen kleinen Wärmeübergang zu erreichen. Gleichzeitig bildet diese TJ-Schiene 11 auch einen Abschluss des Raumes mit den Lötkolbensystemen 9» Die andere
Seite dieses Raumes wird von Abdeckplatten 13 verschlossen, die auch mit LüftungsIb*ehern 6 versehen sind. Zwischen den freien
Enden der Seitenplatten 4a und 4b ist ein Griff 14 angebracht.
Vorteilhaft ist es, wenn die Löteinrichtung anstelle des Griffes 14 mit zwei Einzelgriffen 3o und J1 versehen ist. Die Zuführung der elektrischen Energie erfolgt über eine Anschlußschnur 15,
die in eine Kabeldurchführung 16 an den Seitenplatten 4a und 4b mündet.
Ihre besonderen Vorteile zeigt die Löteinrichtung bein Ausloten von Subkarten 2o aus Leiterplatten 17. Die Subkarten 2o sind i^t der Leiterplatte 17 mittels Anschlussleisten 21 durch Sunncnic-.tung elektrisch verbunden. Dabei können bis 56 AnschlußstiiTtc '.£., wobei jeweils 4 im Quadrat angeordnet sind, vorhanden sein, 'ic im Vorzugsraster angeordnet sind. Soll eine Subkarte 2o von der Leiterplatte 17 getrennt v/erden, dann wird die Auslöteinrichtung auf die betreffenden AnschluSstifte 19 aufgesetzt und nach
Schmelzen des Lötzinns 7 kann die Subkarte 2o abgezogen werden.
7 Schu-fezansprüchs
3 31airt Zeichnungen ίσ±ζ 4 Figuren

Claims (1)

  1. Sehutzansprüehe
    1. iöteinrichtung für Baue leinen te mit vielen Anschlüssen, die in einfach oder doppelt kaschierten Leiterplatten eingelötet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lötkolbensysteae (9), c»ie einzeln temperaturgeregeIt sind, aneinandergereiht und mit lötspitzen (1) tmd Lötschuhen (2) versehen sind*
    2« Loteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lötspitzen (1) bzw. Lötsehuhe (2) oder die Lötkolbensysteme (9) einzeln abgefeuert sind, 30 dass Krümmungen der Leiterplatten (Tf) beim Aufsetzen der Löteinrichtung ausgeglichen werden.
    3. Löteinrichtung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Lötschuhen (2) gegenüberliegenden Seite ein Griff (14) vorgesehen ist.
    4. Löteinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lötschuhe (2) eine quadratische Grundfläche aufweisen und dass darin je vier Löcher (3) im Sasterabstand der Anschlussstifte (19) angeordnet sind.
    5. Loteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochwandungen (29) und die Stirnflächen (28) der Lotschuhe (2) Zinn (7) annehmen und dass die Löcher (3) mit Zinn (7) gefüllt sind.
    6. Loteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (3) mit einer Ansenkung (io) versehen sind, um den Einfügevorgang zu erleichtern.
    7. Loteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden der Seitenplatten (4a, 4b) ^e ein Einzelgriff (3of 31) angebracht ist.
    24.6.68 Wr/Wa
DE19686753034 1968-07-02 1968-07-02 Loeteinrichtung fuer bauelemente Expired DE6753034U (de)

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