DE668152C - Auflager fuer auf Druck beanspruchte Isolierkoerper - Google Patents

Auflager fuer auf Druck beanspruchte Isolierkoerper

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DE668152C
DE668152C DEH145378D DEH0145378D DE668152C DE 668152 C DE668152 C DE 668152C DE H145378 D DEH145378 D DE H145378D DE H0145378 D DEH0145378 D DE H0145378D DE 668152 C DE668152 C DE 668152C
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DEH145378D
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Hein Lehmann & Co GmbH
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Hein Lehmann & Co GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/14Supporting insulators

Landscapes

  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Auflager für auf Druck beanspruchte Isolierkörper Die zur Abstützung von Funktürmen und anderen schweren Bauwerken verwendeten elektrischen Isolierkörper sind fast immer außerordentlich großen Drücken ausgesetzt und müssen daher, um vor Zerstörung be; wahrt zu bleiben, mit besonderer Sorgfalt eingebaut werden. Insbesondere ist darauf zu ,achten, daß keine hohen Kantenpressungen entstehen; denn obwohl die zur Herstellung von diesen Isolatoren verwendeten Braustoffe - namentlich Porzellan - im allgemeinen sehr hohe, gleichmäßig verteilte Drückie ohne Schaden aufzunehmen vermögen, sind sie infolge ihrer Sprödigkeit ran den Rändern gegen ungleiche Belastung sehr empfindlich.
  • Durch Zwischenlagen ,aus Blei oder ähnlichen, leicht verformbaren Stoffen kann man die nachteilige ungleiche Flächenpressung am Porzellan nicht verhindern, weil das seitliche Ausweichen der plastischen Zwischenlagen eine Sprengwirkung auf die Lagerfläche erzeugt, die eine Zerstörung der Isolierkörper bewirken kann. Auch den Porzellanflächen genau angepaßte Lagerplatten und Ringe aus Eisen ,oder anderem härterem Werkstoff erwiesen sich als ungeeignet. Denn da bei allen höheren, in der Regel auf einem Kugelgelenk stehenden Funktürmen die Isolatoren recht große Ausmaße erreichen und, um Materialersparnis, genügende Standfestigkeit und Rißfreihcit beim Brennen zu :erreichen, als zylindrische oder konische Hohlkörper mit gewöhnlich ringförmigem Querschnitt ausgeführt sind, werden die platten- oder ringförmigen Metallager immer, auch wenn sie sehr stark ausgeführt sind, auf Biegung beansprucht. Die sich daraus ergebenden Formänderungen .erzeugen dann gefährliche Kanten.pressungen -und Brüche der Isolierkörper, namentlich wenn die Kraftrichtung nicht durch die Lagermitte geht, wie das bei den erwähnten bekannten Lagerringen der Fall ist.
  • Um die Nachteide der bekannten Ausführungen zu beseitigen und ein brauchbares Isolatorauflager zu schaffen, wird gemäß der Erfindung zwischen den Isolierkörpern und den metallischen, gewöhnlich stählernen Kopfplatten ein Metallring eingelegt, dessen Querschnitt auf der einen Seite durch eine dem Isolator angepaßte Nut, auf der anderen Seite durch eine Kurve begrenzt wird, deren Scheitelpunkt in der Kraftrichtung liegt. Die Elastizität des demnach auf einer Kipplinie ruhenden Zwischenringes ermöglicht eine geringe axiale Verwindung und Nachgiebigkeit an stärker aufliegenden Kanten des Porzellankörpers. Ist diese Ausgleichbewegung auch nur von kaum meßb,arer Größe, so genügt sie doch, "um Ungenauigkeiten, die bei Bearbeitüug entstanden sind, unwirksam zu machen und die Gewähr dafür zu geben, daß die Belastung gleichmäßig auf den Querschnitt des Isolierkörpers verteilt und zugleich die Durchbiegung der Auflagerplatten E -und D, unschädlich gemacht wird.
  • In der Zeichnung sind A.usführungsbei-@spiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen vollständigen Isolator mit den Lagerringen und Lagerplatten und Abb.2 in vergrößertem Maßstab den Querschnitt eines Ringes mit angedeuteter Formänderung, schließlich A,bb. Seine weitere auf dem Erfindungsgedanken ;beruhende Aus-, führung.
  • Der zur Abstützung -eines Turmfußes bestimmte hohle; kegelige IsolierkörpexA aus Porzellan ist an jedem Ende mit einem MetallringB versehen, der auf der dem Isolator zugewendeten Seite eine dem Isolierkörper angepaßte Nut und auf der der Lagerplatte zugekehrten Seite ungefähr elliptischen Querschnitt aufweist. Diese Ringe, die sich gegen die Lagerplatten D1 und E legen, sollen eine übermäßige Kantenpressung des Porzellankörpers A, dadurch verhindern, daß an hervarstehenden Stellen des empfindlichen Materials die Nut in den Ringen B ihre Lage- ändert. Diese Verlagerung erfolgt, wie in Abb. 2 veranschaulicht, durch Kippen und Verwinden einzelner Ringabschnitte.
  • Da der Ring B in einer Kreislinie aufliegt, die in der Kraftrichtung unterhalb der Mitte -der Nut verläuft, so muß sich der gesamte Druck gleichmäßig auf. den Querschnitt des Isolierkörpers A; verteilen. Zugleich werden durch die Linienauflagerung des Ringkörpers Durchbiegungen der Platten D und E unschädlich.
  • Selbstverständlich können in Umkehrung des Erfindungsgedankens, wie Abb.3 zeigt, statt der ebenen Lagerplatten D, und F' Lagerplatten F mit hervorstehsnden gewölbten Rippen verwendet werden, deren Form die Auftage des Ringes G in .einer Kreislinie gewährleistet. Die den Lagerplatten zugekehrten Flächen des Ringes G werden in diesem Falle 'eben ausgeführt. Auch liegt es im Bereich des ;Erfindungsgedankens; wenn an Stelle der Kreisform ein Polygon für den Querschnitt des Isolators A, und für die Ringe B, C oder G gewählt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Auflager für auf Druok beanspruchte hohle Isolierkörper mit ringförmigem. Querschnitt, insbesondere zur Abstützung von Funktürmen und ähnlichen schweren Bauwerken, bestehend ,aus deiner metallischen Lagerplatte und einem metallischen Lagerring, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Lagerringes (B) auf der einen Seite durcheine dem Isolierkörper (A) angepaßte Nut und auf der anderen Seite durch eine Kurve begrenzt ist, deren Scheitelpunkt in der Kxaftriichtung liegt.
  2. 2. Auflager nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die .der Lagerplatte zugekehrte Fläche des Lagerringes (G) eben gestaltet und an der Lagerplatte eine kreisrunde, dem Lagerring angepaßte ringförmige Wulst vorgesehen ist, deren Scheitel in der Kraftrichtung liegt.
DEH145378D 1935-10-19 1935-10-19 Auflager fuer auf Druck beanspruchte Isolierkoerper Expired DE668152C (de)

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