DE66684C - Schaltung von Sammler - Batterien mit Hilfssammelzellen in Beleuchtungsanlagen - Google Patents
Schaltung von Sammler - Batterien mit Hilfssammelzellen in BeleuchtungsanlagenInfo
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- DE66684C DE66684C DENDAT66684D DE66684DA DE66684C DE 66684 C DE66684 C DE 66684C DE NDAT66684 D DENDAT66684 D DE NDAT66684D DE 66684D A DE66684D A DE 66684DA DE 66684 C DE66684 C DE 66684C
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- batteries
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- battery
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung von Sammler - Batterien mit Hilfssammelzellen,
bei denen die Ladung der Batterie in zwei parallel geschalteten Reihen erfolgen mufs. Die Erfindung besteht in der eigenartigen
Anordnung von sogenannten Widerstandszellen und deren Verbindung mit einem Zellenschalter von nur wenigen Abtheilungen.
In allen Fällen, wo bei einer gröfseren Beleuchtungsanlage
nach Abstellung des Maschinenbetriebes ein kleinerer Theil des Lampennetzes
(z. B. Wohnräume oder Bureaus) noch einige Zeit von einer kleineren Batterieanlage gespeist
werden soll, ist es von grofsem Vortheil, die Batterie während des allgemeinen Lichtbetriebes
laden zu können, da sonst die grofse Dynamo nebst Betriebsmaschine lediglich wegen des verhiiltnifsmäfsig
geringen Ladestromes noch mehrere Siunden laufen mufs. Wenn in diesem Falle
die Spannung der Dynamo nicht genügend erhöht werden kann, um alle Zellen in einer
Reihe laden zu können, so erfolgt die Ladung zweckmäfsig in zwei parallel geschalteten Reihen.
Die beiden Reihen werden dann für die Entladung hinter einander geschaltet und besitzen
b;im Beginn der Entladung eine erheblich h 3here Spannung, als für die Lampen anwendbar
ist. Diese Mehrspannung wurde bisher entweder in Drahtwiderständen verzehrt,
ο der es wurden die letzten Zellen der einen Batteriehälfte durch einen Zellenschalter ausgeschaltet.
Die erstere Anordnung bietet den ]S achtheil, dafs der Spannungsverlust im Drahtwiderstand
von der Stromstärke abhängt, so dafs jede Veränderung in der Zahl der brennenden
Lampen eine Regelung des Widerstandes erfordert. Die zweite Anordnung bietet den
Nachtheil, dafs beide Batteriehälften ganz ungleich beansprucht werden. Infolge dessen besitzt
die Batteriehälfte, an welcher der Zellenschalter liegt, bei der nächsten Ladung eine
gröfsere Spannung als die andere Hälfte. Damit beide Hälften dieselbe Ladung erhalten,
mufs man nun in die letztgenannte Hälfte einen Regelungswiderstand einschalten, der den
Spannungsunterschied ausgleicht. Dieser Regelungswiderstand erfordert aber eine äufserst
sorgfältige Bedienung, da sich das Verhältnifs der Spannungen mit fortschreitender Ladung
fortwährend ändert; andernfalls würden beide Batteriehälften trotzdem ungleiche Ladung erhalten
und die Zellen dadurch zu Grunde gerichtet werden.
Beim Laden der Batterie wurde dann bisher in beiden Fällen stets ein Drahtwiderstand angewendet,
um die an der Maschine herrschende Spannung auf die für die Ladung erforderliche
Gröfse herabzudrücken. Dieser Drahtwiderstand erfordert gleichfalls während der Ladung die
sorgfältigste Bedienung, da die Spannung der Zellen fortwährend ansteigt. Aufserdem aber
erhöht ein solcher Regelungswiderstand, welcher für die doppelte Stromstärke eingerichtet
sein mufs, die Anschaffungskosten sehr.
Allen diesen vorerwähnten Uebelständen soll durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildende Schaltung wirksam begegnet werden.
Bei derselben wird sowohl bei der Ladung, als bei der Entladung die Spannung durch
Einschalten von sogen. Widerstandszellen auf die erforderliche Gröfse herabgedrückt. Die
Verwendung solcher Widerstandszellen, deren Elektroden aus reinen Bleiplatten bestehen, ist
zwar an und für sich bekannt, indessen besteht die vorliegende Erfindung gerade in der eigenartigen
Verwendung der Widerstandszellen und in deren Verbindung mit einem Zellenschalter
von nur wenigen Abtheilungen.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Schaltung ist auf beiliegender Zeichnung
schematisch dargestellt.
Die Lichtleitung L ist mittelst eines doppelpoligen Umschalters U mit der Maschine D
verbunden. Während des unmittelbaren Lichtbetriebes sind ι und 3, sowie 2 und 4 mit
einander verbunden. Die Klemme 3 steht mit dem positiven und die Klemme 4 mit dem
negativen Pol der Maschine in Verbindung. Vom negativen Pol der Maschine führt eine
Zweigleitung zum Ausschalter A und von hier sowohl zur Klemme 6, als zu einem Zellenschalter
Z, an welchen einige der Widerstandszellen w angeschlossen sind. Die beiden freien
Pole dieser Widerstandszellen sind an die Klemmen 7 und 8 des Umschalters U1 angeschlossen.
Bei der Ladung ruht der Schalthebel auf der Klemme 7 und bei der Entladung auf der Klemme 8; von dem Umschalter
U1 führt eine Leitung zur Klemme 9 des Reihenschalters 5 und von hier eine
Leitung zum negativen Pol der Batteriehälfte I. Während der Ladung sind die Klemmen 9
und 12, sowie 10 und 11 mit einander verbunden.
Die Klemme 12 ist an den negativen Pol der Batteriehälfte II angeschlossen. Die
Klemme 10 steht mit dem positiven Pol der Batteriehälfte I und die Klemme 11 mit dem
positiven Pol der Batteriehälfte II in Verbindung. Die Klemme 11 ist aufserdem noch
an den positiven Pol der Dynamo D angeschlossen.
Aufser den beschriebenen Verbindungen ist noch die Klemme 4 stets mit dem negativen
Pol der Maschine und die Klemme 5 durch einen Ausschalter A ' mit der Klemme 11 des
Reihenschalters verbunden.
Die Schalthebel der verschiedenen Schaltvorrichtungen befinden sich während der Ladung
in der durch volle und während der Entladung in der durch punktirte Linien angedeuteten
Stellung.
Bei der Ladung geht der Strom dann z. B. vom einen Pol der Maschine zum Zellenschalter
Z, von hier zum Reihenschalter S, durchfliefst die beiden parallel geschalteten
Reihen und geht dann vom Reihenschalter zum anderen Pol der Maschine. Bei der Entladung
geht der Strom vom einen Pol der in eine Reihe geschalteten Batterie zum Leitungsnetz,
von hier zum Zellenschalter und durch die eingeschalteten Widerstandszellen zum anderen
Pol der Batterie. Es ist klar, dafs bei der beschriebenen Schaltung die beiden Batteriehälften
ohne besondere Vorschaltwiderstände ganz gleichmäfsig geladen werden, da die Beanspruchung
für alle Zellen stets gleich ist. Derselbe Zellenschalter läfst sich sowohl für
die Ladung, als die Entladung benutzen, während er bei der Ladung die Stromstärke regelt,
so regelt er bei der Entladung die Spannung im Lampennetz. In beiden Fällen ist die
Spannung stets unabhängig von der Stromstärke.
Schliefslich liegt noch ein besonderer Vortheil darin, dafs nur verhältnifsmäfsig sehr
wenige Widerstandszellen für den Zellenschalter erforderlich sind. Letzterer kann deshalb sehr
klein sein, und es sind nur wenige Leitungen vom Batterieraum zum Zellenschalter erforderlich.
Bei einer 65 Volt-Anlage ändert sich z. B. die Spannung der parallel geschalteten Reihen
bei der Ladung nur um 18 (2,0 — 2,1) =9 Volt
und bei der Entladung um 36 (2,05—1,80), also ebenfalls 9VoIt1 so dafs also in beiden
Fällen nur vier Widerstandszellen an den Zellenschalter angeschlossen zu werden brauchen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schaltungsweise für elektrische Sammel-Batterien in Beleuchtungsanlagen, durch welche die Anwendung todter Widerstände dadurch vermieden wird, dafs Hilfssammelzellen n> unter Vermittelung eines Zellenschalters beim Speisen des Beleuchtungsnetzes durch den Maschinenstrom und gleichzeitigem Laden der neben einander geschalteten Gruppen der Hauptsammelbatterien hinter diese und im Nebenschlufs zum Beleuchtungsnetz, hingegen beim Speisen des Beleuchtungsnetzes ausschliefslich durch die nunmehr hinter einander geschalteten Gruppen der Sammel-Batterie, aber sowohl zu diesen, als auch zum Beleuchtungsnetz in Reihe geschaltet werden, wobei die Hilfszellen im ersten Falle als Widerslandszellen und im anderen Falle als Regelungszellen nutzbar gemacht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66684C true DE66684C (de) |
Family
ID=340380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66684D Expired - Lifetime DE66684C (de) | Schaltung von Sammler - Batterien mit Hilfssammelzellen in Beleuchtungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66684C (de) |
-
0
- DE DENDAT66684D patent/DE66684C/de not_active Expired - Lifetime
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