DE134752C - - Google Patents
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- DE134752C DE134752C DENDAT134752D DE134752DA DE134752C DE 134752 C DE134752 C DE 134752C DE NDAT134752 D DENDAT134752 D DE NDAT134752D DE 134752D A DE134752D A DE 134752DA DE 134752 C DE134752 C DE 134752C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
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- Power Engineering (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
yum
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf Schaltungen zum Laden von
Sammlerbatterien, bei denen, die Ladung der Batterie in einer Reihe durch entsprechende
Spannungserhöhung der Dynamomaschine bewirkt wird und bei denen ein Doppelzellenschalter
Verwendung findet, damit gleichzeitig während der Ladung Strom an die Verbrauchsstellen abgegeben werden kann.
Bei der Ladung mittelst einer derartigen Schaltung findet, wie bekannt, · folgender Vorgang
statt. Da die Ladespannung stets höher als die Betriebsspannung ist, so wird letztere
dadurch erhalten, dafs mittelst des Entladehebels des Doppelzellenschalters ein Theil der Elemente
entsprechend dem Unterschiede zwischen Lade- und Entladespannung aus dem Entladestromkreise
ausgeschaltet wird. Der von der Dynamomaschine erzeugte Ladestrom durchfliefst in
seiner vollen Stärke die zwischen dem Lade- und Entladehebel des Doppelzellenschalters befindlichen
Elemente. An der Zelle, auf welcher der Entladehebel steht, verzweigt sich der Strom und fliefst zum Theil durch die Stammbatterie,
zum Theil durch die angeschlossenen Verbrauchsstellen. Beide Zweigströme vereinigen
sich am entgegengesetzten Pole wieder und kehren zur Maschine zurück.
Es folgt hieraus deutlich, dafs bei gleichzeitiger Stromabgabe an das Netz die zwischen
den beiden Zellenschalterhebeln liegenden Elemente durch eine gröfsere Stromstärke geladen
werden als die Elemente der Stammbatterie, und zwar wird mit wachsender äufserer Belastung auch der Unterschied zwischen den
beiden Ladestromstärken entsprechend gröfser werden. Es besitzt nun jede Sammlertype eine
bestimmte obere Grenze für die Ladestromstärke, die unter keinen Umständen überschritten
werden darf, wenn nicht die Lebensdauer der Elemente in Frage gestellt werden soll. Es
darf sonach für eine gegebene Batterie der Maschinenstrom während der Ladeperiode niemals
gröfser als die höchst zulässige Ladestromstärke werden. Mit dieser Stromstärke werden
die zwischen den beiden Hebeln befindlichen Zellenschalterelemente geladen, während für die
Ladung der Stammbatterie ein Strom verfügbar bleibt, der gleich dem Unterschiede zwischen
dem höchst zulässigen Ladestrom und der äufseren Belastungsstromstärke ist. Besitzt nun
der Verbrauchsstrom einen beträchtlichen Werth, so kann der Fall eintreten, dafs die zur Ladung
der Stammbatterie verbleibende Stromstärke so gering ausfällt, dafs die Ladung derselben nur
innerhalb eines sehr grofsen Zeitraumes oder überhaupt nicht vollständig bewirkt werden
kann.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun bei Ladung von Sammlerbatterien unter Spannungserhöhung der Dynamomaschine und unter Verwendung
eines Doppelzellenschalters den genannten Uebelstand dadurch zu umgehen, dafs
zwischen den Lade- und Entladehebel des Doppelzellenschalters ein Widerstand parallel
zu den zwischen beiden Hebeln liegenden Zellenschalterelementen eingeschaltet wird. Derselbe
bezweckt einen Theil des sonst für die
Ladung der Zellenschalterelemente in Betracht kommenden Stromes zu übernehmen, so dafs
derLadestromfürdie Stammbatterie entsprechend vergröfsert werden kann. '.'
In der Figur ist eine derartige Schaltung dargestellt. Der von der Dynamomaschine D
erzeugte Strom wird durch den Umschalter U dem Entladehebel L des Doppelzellenschalters
zugeführt und würde Ohne den Widerstand W in seiner vollen Stärke die zwischen dem Ladehebel
und Entladehebel E eingeschalteten Elemente durchfliefsen. Durch Einschaltung des
Widerstandes W tritt nun eine Verzweigung unmittelbar hinter dem Umschalter U ein. Ein
Theil des Maschinenstromes wird in dem Widerstand W vernichtet und hierdurch die Zellenschalterelemente
vor zu grofser Beanspruchung bewahrt.
Der Widerstand W ist regulirbar eingerichtet,
um denselben entsprechend der äufseren Verbrauchsstromstärke und der Zahl der zwischen
beiden Hebeln eingeschalteten Elemente einstellen zu können.
Wird die Aufnahmefähigkeit des Widerstandes so bemessen, dafs der von demselben
aufzunehmende Strom eben so grofs wie der Verbrauchsstrom im äufseren Stromkreis ist,
so können auch die Elemente der Stammbatterie mit der höchst zulässigen Stromstärke geladen
und die Ladung in der kürzesten Zeit bewerkstelligt werden. Die von der Maschine abzugebende
Stromstärke ist in diesem Falle gleich der Summe der Ladestromstärke und der äufseren Belastungsstromstärke.
Die in dem Widerstand W vernichtete Energie ist als unerheblich anzusehen, da die Spannungsdifferenz
zwischen Lade- und Entladehebel im Mittel verhältnifsmäfsig gering ist. Jedenfalls
sind die Verluste bei der vorliegenden Schaltung nicht wesentlich gröfser als bei Ladung
mittelst Zusatzmaschinen. Andererseits besitzt die vorliegende Schaltung gegenüber einer Anlage
mit Zusatzmaschinen den Vorzug der gröfseren Einfachheit und Billigkeit.
Die gleiche Schaltung kann, wie noch bemerkt sein möge, auch ohne Weiteres auf
Mehrleiteranlagen angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Schaltung zur Ladung von Sammlerbatterien unter Spannungserhöhung der Dynamomaschine und unter Verwendung eines die gleichzeitige Stromabgabe an das Verbrauchsnetz ermöglichenden Doppelzellenschalters, gekennzeichnet durch die Verwendung eines zwischen den Lade- und Entladehebel eingeschalteten regelbaren Widerstandes, zum.Zwecke, bei gleichzeitiger Abgabe von Strom an die Verbrauchsstellen während der Ladung die zwischen den beiden Hebeln des Doppelzellenschalters befindlichen Elemente vor zu hoher Strombelastung zu bewahren, ohne hierzu den Ladestrom in dem übrigen Theil der Batterie vermindern zu müssen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134752C true DE134752C (de) |
Family
ID=402848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134752D Active DE134752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134752C (de) |
-
0
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