DE66650C - Hufeisen mit elastischen Einlagen - Google Patents

Hufeisen mit elastischen Einlagen

Info

Publication number
DE66650C
DE66650C DENDAT66650D DE66650DA DE66650C DE 66650 C DE66650 C DE 66650C DE NDAT66650 D DENDAT66650 D DE NDAT66650D DE 66650D A DE66650D A DE 66650DA DE 66650 C DE66650 C DE 66650C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horseshoe
elastic
hoof
filling
horseshoes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66650D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BRAUN in Grofs - Lichterfelde, Kyllmannstrafse 18
Publication of DE66650C publication Critical patent/DE66650C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das Hufeisen der nachstehend beschriebenen Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dafs es einthiälig ist, elastische Einlagen und elastische Ausfüllung in dem Mitteltheil besitzt, ferner auf der oberen, dem Huf zugekehrten Seite mit elastischen Einlagen versehen ist. Weiter sind Kennzeichen des vorliegenden Hufeisens, dafs dasselbe lediglich Zehennagelung besitzt, wobei die Nagelköpfe in einer Nagelnuth vollständg verdeckt liegen, sowie dafs durch besondere, seitlich an der Oberseite des Hufeisens sitzende Lappen das Eisen weiter an dem Huf befestigt und gesichert wird. Das Hufeisen soll den Vortheil . gröfstmöglicher Billigkeit mit dem eines elastischen sicheren Auftritts, sowie mit dem der leichten Befestigung vereinigen; auch soll durch Verwendung der Zehennagelung sowie der Hufeisenmittel: ullung das Wachsen des Hufes nicht beeinträchtigt werden.
Fig, ι zeigt eine Seitenansicht des Hufeisens ,
Fig 2 die Oberansicht (Hufseite),
Fig 3 einen Längsschnitt,
Fig 4 die Unteransicht bei herausgenommener elastischer Einlage und der elastischen Ausfüllung.
Fig, 5 zeigt einen Querschnitt durch die Mitte des Eisens,
Fig 6 eine Ansicht von der Stollenseite.
Das Hufeisen besteht aus dem Haupttheil a mit angegossenen Lappen h und /, der elastischen Einlage b auf der Laufseite, der elastischen Ausfüllung d auf derselben Seite und den elastischen Einlagen c. Der Haupttheil a bildet ein geschlossenes Ganze, indem die Seitentheile r durch einen gekrümmten Steg q verbunden sind. In die untere ringsum laufende Rinne des Hufeisens ist die Einlage b (getheerterHanfstrick) eingetrieben; zum besseren Halten derselben sind in der Rinne keilförmige Spitzen e vorgesehen, welche sich in die Einlage b eintreiben und letztere gegen Vorschieben sichern.
An den Zehentheilen ist die Rinne für die Einlage b noch weiter zur Nagelrinne η vertieft, welche letztere sechs Löcher ο zur Aufnahme von Hufnägeln besitzt. Die Köpfe der Hufnägel werden vollkommen von der Nagelrinne η aufgenommen und sind demgemäfs nicht im Stande, die Einlage b aus ihrer Rinne zu treiben.
Die Nagelung des Hufeisens soll nur an der Zehe erfolgen.
Auf der Laufseite kann das Hufeisen noch mit Stollen m versehen sein.
Auf der oberen Seite, und zwar hinter den Hufnägeln und an den Seitentrachten ist das Hufeisen mit elastischen Einlagern c aus Gummi oder anderem passenden Material versehen. Zu diesem Zwecke ist der Haupttheil a an den Seiten ausgespart und die Aussparungen selbst besitzen geneigte Seitenwände, um die Einlagen c, welche vortheilhaft einen rings umlaufenden Rand haben, zu halten. Damit die Einlagen c fest von dem Hufeisen gehalten werden, sind in die Rinne für dieselben Keilzapfen g eingegossen, die sich in die Einlagen einpressen; auch werden durch Klammern f, welche ebensowohl durch den Boden des Hufeisens, als auch durch die Einlagen c hin-
durchgesteckt und umgebogen sind, die letzteren gehalten.
Zur Ausfüllung des Hufeisenmitteltheiles dient die Einlage d, ebenfalls aus elastischem Material, z. B. Kork hergestellt. Dieselbe legt sich gegen den Flantsch k, der an dem Hufeisen derart nach unten und innen abgesetzt ist, dafs zwischen der Oberseite des Hufeisens und dem Flantsch k ein freier Raum s bleibt, der das Wachsen des Hufes nicht hindert und bei schwachen Hufen durch geeignete Mittel (getheertes Werg) ausgefüllt werden kann. Die Ausfüllung d wird durch die am Hufeisen a sitzenden umgebogenen Lappen / gehalten.
Aufser durch die Hufnägel am Zehentheil wird das Hufeisen noch durch die Lappen h gehalten, die am Zehentheil und an den beiden Trachtenseiten sitzen und der Hufform entsprechend umgebogen werden.
Das Hufeisen nimmt von hinten nach vorn an Stärke zu und die Einlagen c sind nach hinten zunehmend stark.
Durch die in Anwendung gebrachte Zehennagelung ist das Hufeisen nur da mit dem Huf direct verbunden und nicht elastisch befestigt, wo das Pferd am meisten fühlt (tastet); durch die elastischen hinteren Einlagen c unterhalb der Trachten wird daselbst eine Dröhnung vermieden.
Die Einlage b bewirkt ein sicheres elastisches Auftreten der Pferde; durch die Ausfüllung d wird ein Anfüllen des Hufeisens in der Mitte mit Schmutz oder Steinen vermieden, so dafs der Huf frei wachsen kann. Auch drückt die Ausfüllung d nicht auf die Hufmitte, was deshalb von Vortheil ist, weil dies manche Pferde nicht vertragen können; schliefslich kann auch der Hohlraum s zwischen Huf und Ausfüllung d mit den Huf conservirenden Stoffen lose angefüllt werden.
Die Befestigung des Hufeisens durch die Lappen h vermeidet das Vernageln des Hufes an seinen schwachen Stellen, erleichtert die Befestigung und sichert das gute Sitzen des Hufeisens.
Die Befestigung erfolgt durch Umbiegen der Lappen h\ ein Richten des Eisens kann durch Krümmen oder Geraderichten des Steges q geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    Ein Hufeisen, dessen Haupttheil α auf seiner Lauffläche mit der elastischen Einlage (b) und der elastischen Ausfüllung (d) und auf seiner Oberseite unterhalb der Trachten mit elastischen Einlagen c versehen ist, wobei die Einlage durch Keilstifte (e bezw. gj, Klammern (f) und umgebogene Lappen (I) bewirkt wird und die Befestigung an dem Zehentheil durch Hufnägel, an den Seitentrachten und an der Zehe durch umgebogene Lappen (h) geschieht.
    An dem unter ι. gekennzeichneten Hufeisen zur Aufnahme der Hufnägelköpfe die vertiefte Nagelrinne (n) unterhalb der Nuth für die Einlagen (b).
    An dem unter i. gekennzeichneten Hufeisen die lose Ausfüllung des Zwischenraumes zwischen dem Huf und der Ausfüllung (d) mittelst conservirender Stoffe (z. B. Werg mit Theer oder Thran), zum Zweck der Erweichung des Hufes und gleichzeitiger Verminderung eines Druckes auf den Strahl.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66650D Hufeisen mit elastischen Einlagen Expired - Lifetime DE66650C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE66650C true DE66650C (de)

Family

ID=340349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT66650D Expired - Lifetime DE66650C (de) Hufeisen mit elastischen Einlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE66650C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE66650C (de) Hufeisen mit elastischen Einlagen
DE7623915U1 (de) Hufschuh aus kunststoff
CH266627A (de) Schuhwerk mit auswechselbarem Laufteil.
DE102016011019A1 (de) Längen- und breitenverstellbarer Hufschuh (Schuh für Pferde)
DE97536C (de)
DE102020129777B4 (de) Hufschutz
DE82645C (de)
DE52150C (de) Zweitheiliges Hufeisen mit zwei getrennten, auswechselbaren elastischen Einlagen
DE85615C (de)
DE58339C (de)
DE388444C (de) Hufbeschlag
DE423654C (de) Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbuersten o. dgl. im Buersten-holz durch Metallfassungen und Matrize zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE942C (de) Hufbeschlag
DE14075C (de) Neuerungen an Hufeisen
DE71991C (de) Auswechselbarer Griff für Hufeisen
DE19800695A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum einfachen und gleichzeitig sicheren Anbringen eines bis zu Renngalopp tauglichen auswechselbaren Hufschutzes
DE309780C (de)
DE73406C (de) Eisschuh für Hufeisen, mit Stahldrahtbürsten an Stelle der Stollen und Griffe
AT59394B (de) Steckgriff für Hufeisen.
US539053A (en) Soft-tread horseshoe
US426853A (en) Carl preiss
US154397A (en) Improvement in paint-brushes
DE547149C (de) Hufeinlage mit Auftrittspolster fuer Einhufer
DE13569C (de) Neuerungen an geschlossenen Hufeisen
DE2630444A1 (de) Hufbeschlag fuer die hufen einzehiger huftiere