DE661964C - Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen nahtloser RohreInfo
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- DE661964C DE661964C DEE38998D DEE0038998D DE661964C DE 661964 C DE661964 C DE 661964C DE E38998 D DEE38998 D DE E38998D DE E0038998 D DEE0038998 D DE E0038998D DE 661964 C DE661964 C DE 661964C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
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- B28B21/50—Details of compression or compacting means
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Description
- Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre durch schraubenförmiges Aufwickeln von Stoffbahnen, die z. B. auf der Pappenmaschine hergestellt sind und aus einem Faserstoffe sowie Bindemittel enthaltenden breiigen Gemisch, z. B. Asbestzement, bestehen, auf eine Formatwalze mittels einer Brustwalze.
- Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art findet eine schraubenförmige Parallelaufwicklung statt, d. h. die Stoffbahnen werden in unmittelbar iiebeneinanderliegenden Schraubenwindungen, derart, daß die Schraubenganghöhe der Breite der Stoffbahn entspricht, um die Formatwalze gelegt und auf diese aufgewickelt. Um eine ausreichend große Wandstärke für die Rohre zu erzielen, werden mehrere derartige Schichten übereinandergewickelt, wobei die Vorschubrichtung der Formatwalze jeweils umgekehrt wird. Das Ausmaß einer solchen Hiüundherbewegung und damit auch die Länge der in dieser Weise herstellbaren Rohre ist durch die für die Formatwalze erforderliche Schlitzführung beschränkt. Außerdem muß die Formatwalze während der Arbeitsgänge wegen ihres durch die aufgetragenen Stoffbahnenschichten vergrößerten Außendurchmessers mit abnehmender Drehzahl umlaufen. Schließlich ist ständig ein Einregeln des zwischen Format- und Brustwalze vorhandenen Abstandes und des gegenseitigen Anpressungsdruckes der beiden Walzen notwendig. Ferner ist Gegenstand eines nicht vorveröffentlichten älteren Patents eine Maschine zum> Herstellen nahtloser Rohre, bei der. das die Stoffbahn tragende Förderband der Formatwalze neben der Umlaufbewegung die axiale Vorschubbewegung erteilt, die Formatwalze von Friktionsrollen getragen und die Ganghöhe der um die Formatwalze gewickelten schraubenförmigen Windungen durch die Neigung des Förderbandes gegen die Achse der in stets gleichem Drehsinn umlaufenden Formatwalze geregelt wird. Die Regelung erfolgt dabei derart, daß die durch die Maschine hergestellte Umhüllung der Formatsalze sich aus zahlreichen schraubenförmig gewundenen Stoffbahnschichten zusammensetzt, die einander überlagern, d. h. teilweise überdecken. Erreicht wird das letztere dadurch, daß die Vorschubgeschwindigkeit auf ein einem Bruchteil der Stoffbahnbreite, also der größtmöglichsten Schraubenganghöhe, entsprechendes Maß verringert wird. Denn dann lagern sich die Stoffbahnwindungen nicht mehr - vollständig nebeneinander, lvie dies bei der bekannten Maschine der Fall ist, sondern teilweise übereinander, und zwar insofern spiralförmig, als dabei die Durchmesser der jeweils aufgebrachten, aus einer einheitlichen Stoffbahnfiäche bestehenden Schicht infolge der gestuften Unterlage verschiedene Größe annehmen. Mit dieser den Gegenstand des älteren Patents bildenden Maschine lassen sich somit in einem einzigen Arbeitsgang Rohre herstellen, deren Wandstärke ein Mehrfaches der @ Stärke einer Stoffbahn beträgt und deren Länge von der Schlittenführung der Formatwalze unabhängig ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Brust= walze kegelförmig ist und mit ihrem verjünä-: ten Ende derart an der Formatwalze anliegt; da.ß die Achse der Formatwalze mit der Achse der Brustwalze einen spitzen Winkel bildet und die in der gemeinsamen Achsebene liegenden beiden Mantellinien der Brustwalze sowie der Formatwalze einen zweiten spitzen Winkel, der kleiner als der Achswinkel ist, einschließen.
- Durch die Erfindung soll es ermöglicht werden, Rohre beliebiger Länge und Stärke in einem einzigen ununterbrochenen Arbeitsgang herzustellen. Die erzielbare Rohrwandstärke äst bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung einer geringeren Beschränkung unterworfen, als dies bei der vorpatentierten Maschine der Fall ist, weil die Wandstärke außer durch die Breite der Stoffbahn nicht durch deren Stärke und die Vorschubgeschwindigkeit, sondern durch den in weiten Grenzen wählbaren Winkel, unter dem die Stoffbahn sich stumpf gegen den Formatwalzenmantel legt, bestimmt wird. Dabei bleibt die einzelne Stoffbahnschicht beim Auftragen in sich einheitlich zusammen.
- Die Formatwalze kann erfindungsgemäß beliebig verlängerbar sein, wodurch die ununterbrochene Arbeitsweise erleichtert wird. Weiter kann die Brustwalze aus zwei mit den größeren; Stirnflächen gegeneinandergekehrten Kegeln bestehen, von denen jeder mit einer besonderen Formatwalze zusammenarbeitet. Schließlich können auch die zwischen der Filtertrommel und der Brustwarze eingeschalteten Führungswalzen kegelig oder doppelkegelig sein.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise schematisch dargestellt, und zwar ist i die Brustwalze in doppelkegeliger Ausführung, 2 die Formatwalze und 3 das sich bildende Rohr im Schnitt; 4 bezeichnet den größten Durchmesser der Brustwalze.
- Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird das den Faserstoff abgebende Filzband über kegelige oder doppelkegelige Siebzylinder, Führungs- und Brustwalzen geführt; infolgedessen ist das Filzband verschieden lang, am längsten in dem über dem größten Durchmesser 4. der Brust- und Führungswalzen laufenden Teil.
- Die zylindrische Formatwalze (Dorn oder Kern) ist der Brustwalze i im richtigen Abwälzwinkel auf einer ortsfesten Lagerung derart zugeordnet, daß die Längsachsen der Format- und der Brustwalze in einer Ebene liegen und sich in einem spitzen Winkel schneiden. Zur Inbetriebsetzung der Maschine wird ein beispielsweise auf die Formatwalze aufgeschobener Kegel angewandt, der ;ein ..seinem größten Durchmesser dem Außen-.Aurchmesser des zu wickelnden Rohres entspricht und dessen Mantelfläche den gleichen- Neigungswinkel aufweist wie die der Brustwalze. So wird der zwischen Brustwalze und Formatwalze durchlaufende Filz von Anfang an in allen seinen Zonen angepreßt. Die Formatwalze wird zwangsläufig mit gleichbleibender Drehzahl und mit einer der Brustwalze proportionalen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Die Drehung erfolgt in einer der Brustwalze entgegengesetzten Richtung. Gleichzeitig erfährt- die Formatwalze ständig einen Vorschub, welcher der aufgetragenen Stoffstärke entspricht und in Richtung des sich bildenden Rohres erfolgt. Der Stoff wird mit der zur Verfilzung erforderlichen, stets gleichbleibenden Druckbelastung um die Formatwalze auf die jeweils vorausgegangene Stoffwickelschicht in einer kegeligen,schraubenförmig gewundenen, fortlaufenden Fläche ununterbrochenaudgetragen und bildet so einen nahtlosen Rohrstrang mit gleichmäßiger Rohrwandung, von dem die gewünschten Baulängen abgekürzt werden können.
- Aus der Abbildung ergibt sich, daß bei der dargestellten Brustwalze zum Herstellen eines Rohres nur die halbe Filzbreite benutzt wird. Die zweite stofführende Filzbandhälfte kann man naturgemäß mit Hilfe einer- zweiten F'ormatwalzenanordnung zur Herstellung eines zweiten Rohres verwenden, das sich nach der entgegengesetzten Richtung bildet. Die Walzen sind alsdann nur mit genügendem Abstand über- oder nebeneinander anzuordnen. Die Anwendung der doppelkegeligen Brust-und Führungswalzen hat den Vorteil einer natürlichen Filzspannung und Führung, ähnlich der Wirkung balliger Scheiben bei Riementriebwerken.
Claims (1)
- PATrNTANSPRÜCHE: -i. Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre durch schraubenförmiges Aufwickeln von Stoffbahnen aus einem Faserstoffe und Bindemittel enthaltenden breiigen Gemisch auf eine Formatwalze mittels einer Brustwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Brustwalze (i) kegelförmig ist und mit ihrem verjüngten Ende derart an der Formatwalze (2) anliegt, daß die Achse der Formatwalze mit der Achse der Brustwalze einen spitzen Winkel bildet und die in der gemeinsamen Achsebene liegenden beiden Mantellinien der Brustwalze sowie der Formatwalze einen zweiten spitzen Winkel, der kleiner als der Achswink e1 ist, einschließen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formatwalze beliebig verlängerbar ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brustwalze aus zwei mit den größeren Stirnflächen gegeneinandergekehrten Kegeln besteht, von denen jeder mit einer besonderen Formatwalze zusammenarbeitet. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß auch zwischen der Filtertrommel und der Brustwalze eingeschaltete Führungswalzen kegelig oder doppel'kegelig sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38998D DE661964C (de) | 1929-03-21 | 1929-03-21 | Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38998D DE661964C (de) | 1929-03-21 | 1929-03-21 | Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE661964C true DE661964C (de) | 1939-02-04 |
Family
ID=7078507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE38998D Expired DE661964C (de) | 1929-03-21 | 1929-03-21 | Vorrichtung zum Herstellen nahtloser Rohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE661964C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246505B (de) * | 1960-10-06 | 1967-08-03 | Kaehler & Co I | Vorrichtung zum Herstellen von Rohren durch Aufwickeln einer auf einer Unterlage herangefuehrten Faserbahn aus Mineral- oder Glaswolle |
-
1929
- 1929-03-21 DE DEE38998D patent/DE661964C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246505B (de) * | 1960-10-06 | 1967-08-03 | Kaehler & Co I | Vorrichtung zum Herstellen von Rohren durch Aufwickeln einer auf einer Unterlage herangefuehrten Faserbahn aus Mineral- oder Glaswolle |
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