DE6608434U - Spritzgussvorrichtung. - Google Patents
Spritzgussvorrichtung.Info
- Publication number
- DE6608434U DE6608434U DE19676608434 DE6608434U DE6608434U DE 6608434 U DE6608434 U DE 6608434U DE 19676608434 DE19676608434 DE 19676608434 DE 6608434 U DE6608434 U DE 6608434U DE 6608434 U DE6608434 U DE 6608434U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projection
- injection molding
- plastic
- gate
- molding device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 title claims description 15
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 13
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 13
- 229920001887 crystalline plastic Polymers 0.000 claims description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 3
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 29
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 29
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 3
- 238000007792 addition Methods 0.000 description 2
- 229920001577 copolymer Polymers 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 2
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 2
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 2
- 235000003930 Aegle marmelos Nutrition 0.000 description 1
- 244000058084 Aegle marmelos Species 0.000 description 1
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 1
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 1
- 239000004793 Polystyrene Substances 0.000 description 1
- 229920001871 amorphous plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 229920001519 homopolymer Polymers 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000012768 molten material Substances 0.000 description 1
- 125000005704 oxymethylene group Chemical group [H]C([H])([*:2])O[*:1] 0.000 description 1
- 229920003229 poly(methyl methacrylate) Polymers 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920000642 polymer Polymers 0.000 description 1
- 239000004926 polymethyl methacrylate Substances 0.000 description 1
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 229920002223 polystyrene Polymers 0.000 description 1
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 description 1
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000009864 tensile test Methods 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/26—Moulds
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/0046—Details relating to the filling pattern or flow paths or flow characteristics of moulding material in the mould cavity
- B29C2045/0049—Details relating to the filling pattern or flow paths or flow characteristics of moulding material in the mould cavity the injected material flowing against a mould cavity protruding part
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREiSLER DR.-1NG. SCHÖNWALD
DR.-1NG. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREiSLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Ke/du
Celanese Corporation,
522 Fifth Avenue, New York J>6, New York (V.St.A.)
Spritzgußvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung zum Gebrauch beim Spritzgießen.
Beim Spritzgießen von Kunststoffen wird ein Strahl von geschmolzenem Kunststoff aus einer Heizkammer durch eine
Angußöffnung in den Füllraum der Form gedruckt. Wenn dieser Strahl von geschmolzenem Kunststoff plötzlich mit hoher
Geschwindigkeit durch die Angußöffnung schießt^ werden Teile des Kunststoffs in den Füllraum der Form vor der Hauptwelle
des Kunststoffs geschleudert. Diese Teile erkalten und erstarren, bevor der Füllraum der Form vollständig gefüllt
ist, und verursachen auf diese Weise die Bildung von Oberflächenfehlern auf dem Spritzling.
Diese Spritzfehler auf der Oberfläche des Spritzlings sind gewöhnlich auf den Bereich des Füllraums der Form
unmittelbar neben der Angußöffnunc beschränkt. In gewissen Fällen kann jedoch ein Teil des Kunststoffs,der vorzeitig
in der Nahe der AngußöfPnung erstarrt ist, durch die vorrückende
Welle von geoc jnolzenem Material länrn der Wand
des FUllrc'iutnes geschoben werden, so daß uxe für diese
Frscheinung charakteristischen Spritzfehler über wesentliche
Teile eines 3pritülinps verteilt sein können.
Zu den vorgeschlagenen Methoden zur Verringerung von Spritzfehlern durch Kunstsoffteile, die zu Beginn des
Spritzens aus dem Strahl herausgeschleudert werden und vorzeitig erstarren, gehört die Regelung der Füllgeschwindigkeit
des Püllraums der Form, z.B. durch Verwendung einer Vorrichtung, die einen federbelasteten Hilfskern aufweist,
der vor der Angußöffnung so angeordnet ist, daß er durch die vorrückende Welle des geschmolzenen Kunststoffs allmählich
verdrängt wird. Methoden dieser Art sind häufig zufriedenstellend bei amorphen Kunststoffen, z.B. Cellulosederivaten,
Polystyrol, Polymethylmethacrylat oder Polyvinylchlorid, die über einen weiten Bereich von Temperaturen
erstarren und eine weit gerringere Neigung zur Bildung von Spritzfehlern der beschriebenen Art haben als kristalline
Kunststoffe, z.B. Oxymethylenpolymere, Polyäthylen, Polypropylen
und Polyamide, die schneller vom geschmolzenen in den festen Zustand übergehen. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß durch Verwendung von federbelasteten Hilfskernen, die vor
dem sog. Nadelpunktanguß angeordnet sind, dessen Durchmesser beispielsweise nur 0,63 mm betragen kann, das Auftreten
der Spritzfehler der beschriebenen Art beim Spritzgießen
dieser kristallinen Kunststoffe nicht verhindert wird. Es wurde angenommen, daß durch das Auftreffen eines Strahls
von geschmolzenem kristallinem Kunststoff* durch eine beli^=
bige Angußöffnung auf einen Vorsprung in einem Füllraum
eine schnelle Abkühlung und somit Erstarrung von Teilen des geschmolzenen Kunststoffs eintritt und auf diese Nielse
die genannten Spritzfehler in stärkerem ^aße auftreten, als
dies sonst der Fall wäre.
"Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzgußvorrichtung, die
die Herstellung von verbesserten Spritzlingen aus geschrolzenen kristallinen Kunststoffen ermöglicht und gekennzeichnet
ist durch einen Füllraum, der den geschmolzenen kristallinen Kunststoff aufnimmt, einen Angußkanal, der den geschmolzenen
kristallinen Kunststoff durch eine Angußöffnung, die eine
Weite in der Größenordnung von J,2 mm oder mehr hat, in
den Füllraum führt, und einen Vorsprung,der im Füllraum
der Form dicht an der Angußöffnung angeordnet ist, den Weg, den der als Strahl aus der Angußöffnung austretende
geschmolzene Kunststoff nimmt, versperrt und in einer Richtung im rechten Winkel zu diesem Weg in eine Stellung
einziehbar ist, in der er den Weg nicht mehr versperrt.
Mit dieser Anordnung erwies, es sich als möglich., auch bei
Verwendung kristalliner Kunststoffe Spritzlinge herzustellen,
die keine Spritzfehler der eingangs beschriebenen Art aufweisen. Dadurch, daß der Vorsprung eingezogen wird,
wenn der Füllraum der Form mit geschmolzenem Kunststoff fast gefüllt ist,.wird verhindert, daß durch den Vorsprung
ein Loch oder tiefer Lunker ira Spritzling gebildet wird. Vorzugsweise wird der den Weg des geschmolzenen Kunststoffs
versperrende Vorsprung durch Federspannung in einer Lage "gehalten, in der die Oberseite des Vorsprungs dem Kunststoff
zugewandt ist, auch wenn die Form geschlossen ist. Durch geeignete k'ahl der Federspannuog karm der Vorsprung
gegen die Federspannung durch den Druck des den Füllraum ausfüllenden geschmolzenen Kunststoffs in die eingezogene
Stellung gedrückt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der ÄbbiMunger*
erläutert.
Fig. 1 zeigt als Teilansicht in Draufsicht der erfindungsgemäßen
Spritzgußvorrichtung.
Fig. 2A-2B sind Querschnitte durcn die in Fig. 1 abgestellte
Vorrichtung: längs der Linien 2-2 von Fig. 1 und veranschaulicher; verschiedene Phasen des Spritzgießens,
Ein Formhalter (Fig. l) Io ist mit einem Ausschnitt versehen,
in den eine Form fest eingesetzt ist. Die Form 12 bildet einen Füllraum 14 für die Aufnahme von geschmolzenem
Kunststoff aus den Angußkanal 16 durch eine Angußöffnung
l8. Über dem Füllrau^i4 ist ein (nicht dargestellter)
Deckel angeordnet, der die Oberseite des Füllraumes bildet. Der geschmolzene Kunststoff wird aus einer geeigneten
(nicht dargestellten) Heizkammer unter Druck durch den Angußkanal ΐβ dem Füllraum 14 zugeführt, so daß ein Strahl
des geschmolzenen Kunststoffs an der Angußöffnung l8 gebildet wird.
Ein Vorsprung 2o ist verschiebbar in der Form 12 und im Halter Io unmittelbar vor der Angußöffnung angeordnet.
Wenn der geschmolzene Kunststoff aus der Angußöffnung herausschießt, trifft er auf die Oberfläche des Vorsprungs
2o und wird zerteilt. Auf diese Weise wird verhindert, daß Teile des geschmolzenen Kunststoffs von der Vorderseite
der Hauptwelle des geschmolzenen Kunststoffs herausspritzen.
Damit der Vorsprung 2o die Bildung von Spritzfehlern wirksam verhindert, muß die Angußöffnung l8 wesentDich größer
sein als ein sog. Nadelpxxnktanguß. Es hat sich gezeigt,
daß mit einer Angußöffnung einer Weite von etwa 3j2 nra
oder mehr, z.B. bis zur Breite des Vorsprungs 2o# ausgezeichnete
Ergebnisse erhalten werden. Es ist nicht notwendig, daß der Vorsprung 2o solche Abmessungen hat oder so
im Verhältnis zu dem aus der Angußöffnung l8 in den Füiiraum lH eintretenden Strom a«s g^schssolsenes Kussfesfeoff
angeordnet ist, daß der Strom in seiner ganzen Breite auf
Sen Vorsprung trifft. Zur Erzielung bester Ergebnisse kann
es zwectaaäSig sein, die Breite des Vorsprungs 2o so zu
wählen, daß sie ;*enigstens der Tiefe des Piillrauras 14
entspricht.
ϊη dieser Hinsicht ist ein erheblicher Spielraum gegeben.,
jedoch wird der Vorsprung 2ο vorzugsweise so im Füllraum lh
angeordnet, daß der Abstand zt-.'ischen der Kante der Angußöffnung
und der nächsten Fläche des Vorsprungs nicht größer ist als die Gesamtbreite des Vorsprungs. Die hier genannte
Vielte oder Breite dec Vorsprungs ist die Dimension des Vorsprungs, die im rechten Winkel zur Fließrichtung des
j 660843423.9.71
ι
geschmolzenen Kunststoffs liegt. Der Abstand zwischen dem Rand der Angußöffnung und dem Vorsprung variiert
beispielsweise in Abhängigkeit vom verarbeiteten Kunststoff, Wenn beispielsweise der Kunststoff Füllstoffe oder andere
Zusätze enthält, ist es zuweilen zweckmäßig, einen anderen ■ Abstand zu wählen, als wenn diese Zusätze fehlen.
Fig. 2A zeigt den Vorsprung 2o, der in einer Kammer 21
<: angeordnet ist, die durch den Halter Io und die Matrize 12
}■ begrenzt ist. Wenn die Form so ausgebildet wäre,, daß die
Matrise 12 in eine« Sfcüek mit des Halter» Io gearheiteb
\ wäre, könnte die Kairmer 21 durch eine tiefe Ausbohrung im
i Halter Io gebildet werden, wobei ein Gewindestopfen den
I Boden der Kammer bilden würde. Bei der· in Fig. 2A darge-
] stellten Ausführungsfonm ist im Boden der Kammer· 21 eine
i Entlüftung 22 vorgesehen, die verhindert» daß der Vorsprung
] 2o hängen bleibt. Der Vorsprung 2o hat einen oberen Endteil,
* v der verschiebbar durch die Bodenflache des iMatrizenhohl-
I Raumes unmittelbar vor der Angußöffnung 18 ragt. Der obere
• Endteil des Yorsprungs 2o erstreckt sich bis zu einer Höhe,
: die etwas geringer ist als die Höhe der Seitenwände. die
; den Matrizenhohlraum l4 begrenzen, so daß ein Abstand
: -zwischen dem Ende des oberen Teils und der durch den (nicht
\ dargestellten) Deckel gebildeten Oberseite des Matrizenhohl-
« · rauffis bleibt, wenn der riatrizenhuhlraum Im wesentlichen
I gefüllt ist, fließt geschmolzener Kunststoff in diesen *-
1 Zwiselienraunu Optimale Ergebnisse werden erzielt,, wenn die
] Größe dieses Zwischenraumes 1/4 bis 1/2 der Tiefe des
I Matrizenhohlraumes entspricht. Der Druck des eingespritzten
geschmolzenen Kunststoffs führt dann den Vorsprung 2o nach tj,
i unten aus dem Matrizenhohlraum hinausj wie in Fig. 2B dar-
\ gestellt, um zu verhindern,, daiß der Vorsprung während des ftl
Erstarrens des Kunststoffs ein Loch im Spritzling bildet.
Der Vorsprung 2o weist einen in einem Stück mit ihm gear-
\ beiteten Mittelteil 2J mit vergrößertem Durchmesser auf, der
' sich gefon die Oberseite der Kammer 21 legt und hierbei die
-G-
Auf.värtsbewegung des Vorsprungs 2o begrenzt. Sin unterer
Endteil des Vorsprungs 2o schließt sich an den Kittel teil an und ragt nach unten, Mm eine Schraubenfeder 24 aufzunehmen.
Die Feder 24 legt, sich gegen den Mittelteil 2j? und drückt
den Vorsprung 2o nach oben. Die Spannung der Feder 24 kann
so gewählt werden, daß der Vorsprung 2o durch den Druck im Matrizenhohlraum 14 leicht nach unten gedruckt werden
kann, oder sie kann so gewählt i-jerden, daß ein erheblicher
Druck gegen die Unterseite des den Matrizenhohlraum 14 ausfüllenden halbgeschmolzenen Kunststoffs ausgeübt wird,
wodurch die Bildung von Hohlräumen und Einfallstellen im Spritzling während seiner Abkühlung und Erstarrung
verhindert wird.
Eine Regelung der Maße des fertigen Spritzlings wird erreicht, wenn der obere Endteil des Vorsprungs 2o aufgrund
der Spannung der Schraubenfeder 24 etwas in den Matrizenhohlraum ragt, auch wenn der Hohlraum mit Kunststoff gefüllt
ist. Hierbei bleibt ein leichter Eindruck an der Unterseite dos erstarrten Spritzlings zurück. Die endgültigen
Abmessungen des erstarrten Spritzlings sind direkt abhängig von der Gleichmäßigkeit und Größe des Drucks, der auf den
geschmolzenen Kunststoff im Matrizenhohlraum 14 ausgeübt wird. Da die Tiefe eines vom Vorsprung 2o hinterlassenen
Eindrucks ein direktes Maß für den auf den Spritzling ausgeübten Druck ist, ermöglicht die Prüfung der liefe des
Eindrucks eine schnelle, jedoch genaue Aussonderung von nicht paßgerechten Spritzlingen.
Bei der in den Abbildungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung dient ein F.alrizenhohlraum 14 zur Herstellung
gemäß ASTM eines Prüfkörpers von I-Form fuv Zugversuche/ der jedoch
eine Dicke von 6,j55 nun hat. Der Vorsprung 2o hat einen
Durchmesser von 6,35 mm, und ist direkt vor der Angußöffnung
l8 angeordnet. Der Abstand zwischen der Kante der Angußöffnung; des Matrizenhohlraums und der nächsten Oberfläche
dos Vorcprungs beträgt 1,6mm. Die Angußöffnung l8 und der
Angußkanal ΐβ sind beide halbrund bei einem Radius von
3,2, ITTTi. Der Abstand zwischen dem oberen Ende des oberen
Teils des Vorsprungs 2o und der Oberseite des Matrizenhohlraumsl4 beträgt 2,29 min. Eine Feder 24 mit einer
Spannung von 4,54 kg wird verwendet.
Ein Oxymethylencopolymeres des in der U.S.A.-Patentschrift
3 o27 352 beschriebenen Typs wird in den Hohlraum 14 in
üblicher Weise gespritzt. Hierbei wird ein Spritzling
erhalten, der gute Oberflächenbeschaffenheit aufweist und frei' von Spritzinarkierungen der eingangs beschriebenen
Art ist.
Zum Spritzgießen unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung eignen sich alle kristallinen Kunststoffe,
die sich im geschmolzenen Zustand in eine Form spritzen lassen. Beispielsweise können Spritzlinge aus hochkristallinen
Kunststoffen, wie Auetalcopolymeren und -homopolymeren in der Vorrichtung hergestellt werden.
Der Vorsprung 2o kann jede gewünschte Form oder Größe haben, wie sie die Ausbildung der Angußöffnung oder des
Matrizenhohlraums erfordert. Der durch die Schraubenfeder 24 auf den Vorsprung 2o ausgeübte Druck kann verstellbar
sein, um ihn Änderungen des erforderlichen Spritzdruckes anzupassen» Natürlich kann der Vorsprung 2o nach Belieben
von oben oder unten in den Matrizenhohlraum ragen.
Claims (1)
- 4. Juni 1971 Ke/duP 16 29 724.8-16ι/-- jP-*ά—fc/a nsprüche1.) Spritzgußvorrichtung zur Herstellung von Spritzgußteilen aus geschmolzenen kristallinen Kunststoffen, bestehend aus dem Formenhohlraum (14) mit darin einmündenden AnguS-kanal (l6) und einem unmittelbar vor der Angußöffnung (lS) angeordneten Stößel, dadurch gekennzeichnet, daßder federbelastete S ößel (2o) sankrecht zur Spritzrichtung in den Formenhohlraum (14) hineinreicht und während des Spritzgießens aus dem Formenhohlraum heraus bewegbar ist.2.) Spritzgußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Angußöffnung (18) einen Durchmesser von mindestens 3*2 mm aufweist, vorzugsweise aber größsr ist.5.) Spritzgußvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des federbelasteten Stößels (2o) etwa der Tiefe des Formenhohlraumes (lh) entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US52404566A | 1966-02-01 | 1966-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6608434U true DE6608434U (de) | 1971-09-23 |
Family
ID=24087523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19676608434 Expired DE6608434U (de) | 1966-02-01 | 1967-01-31 | Spritzgussvorrichtung. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE693495A (de) |
| DE (1) | DE6608434U (de) |
| FR (1) | FR1509828A (de) |
| GB (1) | GB1157844A (de) |
| NL (1) | NL6701546A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2544250B1 (fr) * | 1983-04-12 | 1985-07-12 | Valeo | Procede et dispositif de fabrication par moulage d'une boite a eau d'un echangeur de chaleur, en particulier pour vehicule automobile, et boite a eau ainsi obtenue |
| ITVI20050077A1 (it) * | 2005-03-21 | 2006-09-22 | Valplastick Srl | Metodo e stampo per la realizzazione di un appendiabiti ed appendiabiti |
-
1967
- 1967-01-25 GB GB366467A patent/GB1157844A/en not_active Expired
- 1967-01-31 DE DE19676608434 patent/DE6608434U/de not_active Expired
- 1967-02-01 NL NL6701546A patent/NL6701546A/xx unknown
- 1967-02-01 BE BE693495D patent/BE693495A/xx unknown
- 1967-02-01 FR FR93385A patent/FR1509828A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1157844A (en) | 1969-07-09 |
| FR1509828A (fr) | 1968-01-12 |
| NL6701546A (de) | 1967-08-02 |
| BE693495A (de) | 1967-08-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69205872T2 (de) | Spritzgiessverfahren. | |
| DE2857120C2 (de) | ||
| DE831602C (de) | Verfahren und Form zum Umspritzen von OEsenflanschen mit einem plastischen Kunststoff | |
| EP0791448A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spritzgiessen von Kunststoffteilen | |
| DE2342794A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum diskontinuierlichen herstellen von mehrschicht- formteilen aus thermoplastischem kunststoff | |
| DE2207001A1 (de) | Spritzgußvorrichtung und -verfahren für synthetisches Harz | |
| DE4417404A1 (de) | Geschichtete Linse aus einem synthetischen Harz für eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, Verfahren und Vorrichtung zum Formen derselben | |
| DE102009022824A1 (de) | Spritzgussverfahren und Form für das Spritzgießen | |
| DE2705291A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formteilen aus thermoplastischem kunststoff | |
| DE68913048T2 (de) | System und verfahren zur herstellung eines hohlförmigen rumpfes aus geschmolzenem harz durch spritzgiessen. | |
| DE4102319A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum formen hohler koerper | |
| DE69705570T2 (de) | Spritzprägeverfahren zum Formen von Linsen | |
| EP0668140B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zahnbürsten | |
| DE69935667T2 (de) | Verfahren zum herstellen eines kraftfahrzeug-bauteils durch einspritzen von kunststoffmaterial, verfahren zum sequenziellen einspritzen von kunststoffmaterial, form zur durchführung des verfahrens, und so hergestelltes bauteil | |
| DE3586151T2 (de) | Verfahren zum spritzgiessen fuer geschmolzenen kunststoff. | |
| DE102009052471A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffteils | |
| DE69016686T2 (de) | Spritzgiessvorrichtung. | |
| DE19500138A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von verhältnismäßig dickwandigen Bürstenkörpern, insbesondere von Zahnbürsten aus thermoplastischem Kunststoff | |
| DE2441956A1 (de) | Druckgiessmaschine fuer metall | |
| DE2852458A1 (de) | Kaltkanal-werkzeug fuer die verarbeitung von duroplasten | |
| DE2459669A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer schale fuer eine schuetzende kopfbedeckung | |
| DE19920331B4 (de) | Einspritzdüse für Spritzgießmaschinen | |
| DE69028278T2 (de) | Steuerung der formteilabmessungen und schliesskraftreduktion beim spritzgiessen | |
| DE19958316C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Kunststoffformteils, welches mehrere Felder umfaßt | |
| DE6608434U (de) | Spritzgussvorrichtung. |