DE6603577U - Getriebemotor - Google Patents
GetriebemotorInfo
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Description
»El ■- ' ' '
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH
Frankfurt (Main),Theodor-Stern-Kai 1
Frankfurt (Main),Theodor-Stern-Kai 1
-Hr= 63/1^7 ^
Dr.Kc/nck
G etriebemotor
Die Neuerung betrifft Getriebemotoren, insbesondere zum Antrieb von Waschvollautomaten, bei welchen die Getriebewelle
!mittels einer Ausgleichskupplung mit der Motorwelle verbunden ist.
Mittels des Getriebes wird die hohe Motordrehzahl untersetzt. Das ist vorteilhaft, weil ein hochtouriger Motor bei gleicher
Leistung wesentlich kleiner und wix-tßchaftlicher ist als ein
niedertouriger. Ais Antrieüsmotoren werden für Waschvollautomaten
fast ausschließlich Induktionsmotoren mit Käfigläufern Ygrajasäg+ # Tioha^ hsfesG sich Gstrisfcs fessahrfe- cLsrsn übersetzungsverhältnis
umschaltbar ist, beispielsweise von 1:1 auf 8:1. Beim Schleuderbetrieb wird nämlich eine hohe, beim
Waschbetrieb eine sehr viel niedrigere Drehzahl benötigt.Die
umschaltung des Übersetzungsverhältnisses wird vorwiegend
durch die Drehzahl des Antriebsmotors gesteuert« Sind die wahlweise einschaltbaren Drehzahlstufen eines 2/4-polig poluaschaltbaren
Motors 1400 und 2800 ü/min, dann ist bei der Drehzahl 1400 ü/min das Übersetzungsverhältnis 1:8 vorhanden.
Die Abtriebsdrehzahl beträgt dann 175 U/min. Bei umschaltung auf die höhere Motordrehzahl von 2800 u/min wird automatisch
das niedrigere übersetzungsverhältnis 1:1 eingeschaltet. Der erreichbare unterschied der Abtriebsdrelizalilen im Verhältnis
von 1:16 ist recht groß. Der Wunsch, hohe Schleuderdrehzahlen bei niedrigen Waschdrehzahlen zu er-sielen, ist ohne Schwierig-
keiten zu verwirklichen. Die Baugröße des Antriebsmotors ist
wesentlich kleiner als bei einem Antrieb mittels eines im gleich hohen Verhältnis polumschaltbaren Motors ohne Getriebe=
Leider hat es sich gezeigt, daß die Ersparnis an Motorkosten durch den Mehraufwand für das aufwendige G-etriebe mehr als
zunichte gemacht wird. Für Waschvollautomaten haben sich Motoren
mit umschaltbarem Getriebe praktisch nur für hochwertige
Waschautomaten durchgesetzt, bei denen eine extrem hohe Schleuderdrehzahl wegen der technischen Vorteile trotz der
wirtschaftlichen Nachteile gewünscht ist.
Aufgabe der Neuerung ist es, den Aufbau solcher Getriebemotoren wesentlich zu vereinfachen, so daß sie im größeren Umfang
auch für Standard-Waschvollautomaten wirtschaftlich einzusetzen sind.
Deshalb wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, einen Getriebemotor zum Antrieb von Waschautomaten zu verwenden, bei welchem
die Getriebewelle eines Planetengetriebes mittels einer Ausgleichskupplung
mit der Motorwelle verbunden ist, und welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß der Läufer des Eotors einseitig
gelagert ist.
Einseitig gelagerte Motoren sind an sich bekannt. Der kurze Lagerabstand bedingt jedoch erhebliche Schwierigkeiten, wenn
man einen festen zentrischen Lauf des Eotors in der Statorbohrung
gewährleisten will. Einseitige magnetische Zugkräfte können eine beträchtliche Auslenkung des Eotors zum Stator
hin bewirken, so daß der Eotor an der Ständerbohrung schleift.
Um das zu verhindern, müssen große Luftspalt^ zugelassen werden.Den
dadurch verschlechterten Wirkungsgrad jsniß man durch
erhöhten Aufwand für Kupfer und Dynamoblech kompensieren. Außerdem muß der einseitige Lagerschild äußerst stabil und
materialaufwendig gestaltet werden. Diese Nachteile machen
sich um so mehr bemerkbar, je größer ein Motor wird und je
rauher der Betrieb ist. Folglich hat ein Fachmann bisher solche einseitig gelagerten Motoren nicht für Waschvollautomaten
angewendet.
Entgegen dieser begründeten herrschenden Meinung der Fachwelt wird nun trotzdem neuerungsgemäß die Verwendung eines
solchen Motors in "Verbindung mit einem Planetengetriebe zum Antrieb von Waschvollautomaten vorgeschlagen. Es wurde nämlich
überraschend erkannt, daß die größten Schwierigkeiten bei solchen Motoren nur bei radialer Belastung der Motorwelle,
beispielsweise durch einen Keilriemen auftreten. Ist jedoch wie beim Gegenstand der Neuerung eine Ausgleichskupplung
zwischen Motorwelle und Getriebewelle geschaltet,können keine äußeren radialen Kräfte auf die Motorwelle einwirken.Es
zeigte sich, dgß solche Getriebemotoren durchaus zum Antrieb
von Waschvollautomaten geeignet sind, und zwar trotz der hohen erforderlichen Leistungen ohne Luftspalterweiterung und
zusätzlichen Materialaufwand.
Ein Getriebemotor mit einseitig gelagertem Eotor ist trotz des aufwendigen Getriebes bei gleicher Zuverlässigkeit sogar
billiger zu fertigen als ein einfacher getriebeloser in hohem Verhältnis polumschaltbarer Motor, welcher zudem noch
den Nachteil eines niedrigeren erreichbaren Drehzahlverhältnisses aufweist. Man kann außerdem in vorteilhafter Ausgestaltung
der Neuerung eine erstrebenswerte festere Lagerung erreichen, wenn man die Lager dadurch möglichst weit voneinander
entfernt, daß die Lager des Läufers des Motors in einer innerhalb der Wickelköpfe liegenden hohlzylindrischen Nabe
des Lagerschildes angeordnet sind, wobei das motorseitige
Wälzlager bis auf einen geringen Spalt direkt neben dem Blechpaket des Rotors und zum Teil von dem einen Kurzschlußring
des Rotors umgeben angeordnet ist, während der In1. enring
des getriebeseitigen Wälzlagers direkt neben der Stirnfläche des innerhalb des Lagerschildes angeordneten Kupplung
angeordnet ist.
Gleichfalls ; ist es vorteilhaft, die Außenringe der Wälzlager
gegen die Innenringe durch federnde Wellringe zu verspannen. Dadurch wird das Lagerspiel verkleinert.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Neuerung werden anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig.1 zeigt einen Getriebemotor gemäß der Neuerung. Fig.2 zeigt als Einzelheit die vorteilhafte Gestaltung einer
Abdeckhaube für den Motor nach Fig.1·
Das Getriebe 1 mit umschaltbarem Übersetzungsverhältnis ist
an den Lagerschild 2 das Motors angeflanscht. Sie innerhalb :
des Lagerschildes befindliche Kupplung 3 verbindet die Getriebewelle
4 mit der Motorwelle 5· Die Lager 6 und 7 sind einseitig in der hohlzylindrischen Nabe 8 innerhalb des vom
Wickelkopf 9 ci.es Stators 10 umgebenen Raumes angeordnet. Die Stirnseite der Nabe 8 und das Lager 7 sind nur durch einen
geringen Spalt vom Blechpaket 11 des Rotors getrennt. Sie reichen bis in den durch den Kurzschlußring 12 begrenzten Raum
hinein. Da die Paßfläche des Lagers 7 stuf der Welle 5 ois an
das Blechpaket 11 bearbeitet; werden jmiß, ist es vorteilhaft,
eine sogenannte Ifertigwelle zu verwenden. Dabei wird eine fertig bearbeitete Welle 5 in ein gleichfalls fertig bearbeitetes
und vergossenes Blechpaket 11 eingebracht und gegebenenfalls eingeklebt. Se^.* Isnenrlng 13 cLes Kugellagers 6 liegt neben
der Stirnfläche der Kupplung 3· Mit einer derartigen Anordnung wird ein möglichst großer axialer Abstand der beiden
Lager 6 und 7 voneinander erreicht. Die freie Beweglichkeit der Lager infolge des vorhandenen Lagerspiels wird dadurch
ausgeschaltet, daß die Außenringe 14 und 15 mittels der Wellfeder
16 gegen die Innenringe 13 und 17 axial verspannt sind.
Diese Maßnahme trägt wesentlich zur stabilen Lagerung des Eotors bei.
Die Beherrschung der konstruktiven Schwierigkeiten eines einseitig
gelagerten Motors wird um so leichter, je kurzer dessen
axiale Baulänge ist. Die axiale Höhe des Blechpaketes wird um so kleiner, je besser die Belüftung ist. Vorteilhaft
ist die in Fig.1 ausgeführte Wickelkopf belüftung. Die innerhalb
des Wickelkopfes 18, im Beispiel direkt am Kurzschlußring 19 angegossenen Lüfterflügel 20 vermögen den freiliegenden
Wickelkopf intensiv zu kühlen.
Es ist möglich, in ähnlicher Weise auch am Kurzschlußring Lüfterflügel anzuordnen. Dann müßten in der Stirnfläche des
Lagerschildes 2 öffnungen zum axialen Ansaugen der Kühlluft vorgesehen werden. Man könnte vorteilhaft das Getriebe auf
axiale Stütznocken aufsetzen. Die Ansaugöffnungen im Lagerschild 2 könnten dann innerhalb des äußeren Flanschumfanges
des Getriebes angeordnet sein.
Falls ein Berührungsschutz erforderlich ist, kann man wie in Fig.2 die dem Getriebe abgewandte Motorseite durch eine
Kappe 21 abdecken. Diese kann vorteilhaft aus Kunststoff bestehen. Durch die axiale öffnung 22 wird die Kühlluft angesaugt
und durch die äußeren radialen Schlitze 23 ausgeblasen.
Die Befestigung der Kappe 21 erfolgt selbsteinrastend durch das federnde Element 24. Vorwiegend ist der Ständer 10 polumschaltbar
in Dahlanderschaltung 2/4-polig bewickelt.Es können
jedoch mehrere Wicklungen mit weiteren PolzahlVerhältnissen vorgesehen werden.
-Schutzansprüche -
Claims (6)
- t*> lilt ·» IBi S S S IS:■ t» *» »ta»> · S Il ·I t I ) ■ 1T'icentia Patent-Verwaltungs-GmbH Frankfurt (Main),Theodor-Stern-Kai 1Erf,-Er. 65/117 23.3.1967Dr.Kc/nckSchutzansprüche1· Getriebemotor, insbesondere für Waschvollautomaten,bei welchem die Getriebewelle mittels einer Ausgleichskupplung mit der Motorwelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Läufer des Motors einseitig gelagert ist.
- 2. Getriebemotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Lager (6 und 7) cLes Läufers des Motors in einer innerhalb des durch den Wickelkopf (9) begrenzten Raumes liegenden hohlzylindrischen Nabe (8) des Lagerschildes angeordnet sind, wobei das motorseitige Wälzlager (7) bis auf einen geringen Spalt direkt neben dem Blechpaket (11) des Rotors angeordnet ist und zum Teil in den vom Kurzschlußring (12) umschlossenen Raum hineinragt, während der Innenring (13) des getriebeseitigen Wälzlagers unmittelbar der !Stirnfläche der innerhalb des Lagerschildes angeordneten Kupplung (3) benachbart ist.
- 3. Getriebemotor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß bei Verwendung von Wälzlagern deren Innenringe (13 und 17) durch federnde Wellringe (16) gegen die Außenringe (14 und 15) verspannt sind.
- 4. Getriebemotor nach Anspruch. 1, dadurch, gekennzeichnet j daß auf der dem Getriebe abgewandten Seite des Eotors vorwiegend am Kurzschlußring (19) angegossene Lüfterflügel (20) angeordnet sind.
- 5· Getriebemotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die dem Getriebe abgewandte Seite des Motors durch eine Haube (21) abgedeckt ist, welche insbesondere aus Kunststoff besteht und federnd selbsteinrastend am Motor befestigt ist, und welche eine axiale Ansaugöffnung (22) und radiale am Umfang verteilte Ausblasöffnungen (23) für die Kühlluft aufweist.
- 6. Getriebemotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Welle (5) fertig bearbeitet in das gleichfalls fertig bearbeitete und vergossene Blechpaket (11) eingedrückt und gegebenenfalls eingeklebt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19676603577 DE6603577U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Getriebemotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19676603577 DE6603577U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Getriebemotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6603577U true DE6603577U (de) | 1969-10-09 |
Family
ID=6584766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19676603577 Expired DE6603577U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Getriebemotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6603577U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19846235C1 (de) * | 1998-10-07 | 2001-01-18 | Heynau Antriebstechnik Gmbh | Verbindungsanordnung zur Verbindung eines Motors mit einem Getriebe |
-
1967
- 1967-04-01 DE DE19676603577 patent/DE6603577U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19846235C1 (de) * | 1998-10-07 | 2001-01-18 | Heynau Antriebstechnik Gmbh | Verbindungsanordnung zur Verbindung eines Motors mit einem Getriebe |
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