DE6603547U - Anordnung von leiterplatten fuer elektronische oder teilelektronische einrichtungen der nachrichtentechnik - Google Patents
Anordnung von leiterplatten fuer elektronische oder teilelektronische einrichtungen der nachrichtentechnikInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/14—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
- H05K7/1422—Printed circuit boards receptacles, e.g. stacked structures, electronic circuit modules or box like frames
- H05K7/1424—Card cages
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Description
TELEFU N K EN £2. April I96?
Patentven-ier^ungsgesellsehaft E.b.H. W~62£S
Anordnung von Le lter plat tei- für elektronische ^der teileJektronische
Einrichtungen der Nächricntentechnik
Die Neuerung betrifft eine Anordnung zur Befestigung von zur Aufnahme von Leiterplatten „der Steckeinheiten dienenden Piinrangeschienen,
insbesondere in Träger- ~der Einschubranuen für elektronische
und teilelektronische Einrichtungen in nachrichtentechnischen Geräten und Anlagen de. Fernmeldetechnik.
Es ist üblich, dass die Leiterplatten im Aufnah.aoru!i:.:en in cten
meisten Fällen vertikal angeordnet sind, um gegebenenfalls eine gute Wärmeabführung zu gewährleisten und auch die Staubablagerung
gering au halten. In wenigen Fällen wird auch ein horizontaler Einbau der Leiterplatten im Aufnahmerahmen vorgesehen. Un1 Beschädigungen
der meist offenen, also ungeschützten Leiterplatten zu vermeiden, laufen die Platten mit ihrer Ober- und Unterkante
über die gesamte Länge in Führungsschienen aus Kunststoff oder Leichtmetall. Die Packungsdichte, d.h. der Abstand von Leiterplatte
zu Leiterplatte ist ausserdem von besonderer Bedeutung nicht nur bei stationären, sondern auch bei mobilen Anlagen.
Eine möglichst grosse Anzahl von Leiterplatten soll raumsparend i.ü Aufnahnierahiaen untergebracht werden, um die Geräte .inheit
go klein wie möglich zu halten.
Es ist ein Traggestell für die Aufnahme steckbarer elektrische
Baueinheiten in Baureihen bekannt (vgl. DAS 1 197 13S)- Hierbei
wird der Abstand zwischen einer Führungsleiste und einer
«anderen jder zwischen einer Führungsleiste und der eilten von
zwei Tragwänaen mittels Distanzzwischenlagen entsprechend
der Breite der einzusetzenden Baueinheiten gewählt. Der Nachteil dieser Ausführungsart besteht aber darin, dass keine
in sich abgeschlossene Einheit, z.B. ein Traggestell, Magazin,
Aufnahmerahmen bzw. Baugruppenträger vorhanden ist, die mit FUhrungsschienen in einem beliebigen Abstand voneinander cder
zwischen einer Führungsschiene und der einen von zwei Tragwänden ies vorher genannten Aufnahmerahmens oder dergleichen
bestückt werden kann. Es ist vielmehr eine umständliche Montage bzw. Aneinanderreihung von Einzelteilen notwendig, bis
aas genannte Traggestell mit auf Tragstangen aufgereihten Führungsschienen zur Aufnahme steckbarer Baueinheiten erstellt
Ist. Ein technischer Vorteil ist in dieser Anordnung nicht zu sehen, da auch eine Auswechselung von evtl. defekten Steck-Eucnsenleisten
oder anderen Teilen nur nach völliger Demontage ies gesamter. Traggestells möglich ist.
Bei dem in der deutschen Auslegesehrift 1 150 711 vorgeschlagenen
Einschubträger zur Aufnahme v^n bauelementetragenden Einschüben
^iterschiedlicher Breite handelt es sich um eine Ausführungsf-η.-.,
die in ihren wesentlichen Merkmalen der oben aufgeführten bauweise entspricht.
Weiter ist eine Anordnung nach der deutschen Auslegesehrift
1 119 920 bekannt, in der Führungsschienen sich einhakend in schienen befestigt werden. Hierbei ist nachteilig, dass
die Packungsdichte bzw. der Füllfaktor für die Aneinanderreihung von Leiterplatten oder Steckbaugruppen unterschiedlicher
Breite eben durch die gegebene Rasterteilung in den Rasterschienen nicht in allen Fällen das Optimum erreicht.
Das deutsche Gebrauchsmuster 1 867 465 betrifft eine Anordnung
von Baugruppenträgern in Schwingrahmen für mobile Geräte, die vorzugsweise als hohle Holme ausgebildet sind und deren Enden
durch Schweissung starr mit den seitlichen Wänden des Schwingrahmens verbunden sind. Bei dieser Anordnung wird auf der Ober-
und/oder Unterseite der einzelnen Holmenpaare Fu rungsschienen
mit Führungsnuten verschraubt, die in entsprechendem Abstand voneinander angeordnet werden können.
Eine bekannte Konstruktion von Baugruppenträgem (SEL-Nachrichten
11. Jahrgang 6^, Heft 4, S. I91) sieht für die Aufnahme und Aneinanderreihung
der Leiterplatten mittels Führungsschienen Doppel-T-Profils'ehienen mit Gewindelöchern in einem feststehenden
Abstand vor. Der Nachteil besteht darin, dass die Packungsdichte gerade durch den feststehenden Abstand der Gewindelöcher
in den Doppel-T-Profilschienen begrenze ist und somit infolge
der heutigen Miniaturisierung der Geräte zu einer unvorteilhaften Platzausnützung führt.
Es ist weiterhin eine Konstruktion von TrägerralEBen bekannt
(Sonderheft aus BBC-Nachrichten 5/li?fO, S. 6), die zur Bestückung
und Aneinanderreihung von Leiterplatten bzw. Steck-
6288
» ItJtIt* t·«·
einheiten Profilschienen vorsieht, die quer zur Gesamtlänge
mit Nuten in einer genau festgelegten Teilung versehen sind.
Eine weitgehende Kombinationsmöglichkeit bei der Bestückung
mit verschiedenen Baugruppen ist zwar gewährleistet, jedoch besteht auch hier der Nachteil einer ungünstigen Platzausnützung
.
Eine ebenfalls bekannte Konstruktion von Baugruppenträgern (S u. H
Bauteile-Information 1 - 66, S. 8) in ein- und mehrzelliger Ausführung sieht für die Aufnahme und Aneinanderreihung von Leiterplatten
bzw. steckbaren Einheiten stranggepresst-e Leichtmetallschienen vor. Eine in diesen Schienen befindliche Längsnut dient
zum Einschieben von Rasterstreifen, die die Aneinanderreihung aller -Steckbaugruppenarten mittels einer entsprechend ausgebil=
deten Führungsschiene in einem feststehenden Abstand ermöglichen. Unterschiedliche Höhen der Bauteile ergeben jedoch verschiedene
Einbaubreiten der Plattenbaugruppen. Ein besserer Füllfaktor für die Anordnung der Platten wird mit einem um die Hälfte
kleineren Teilungsmass durch zwei Arten von Führungsschienen mit asymmetrisch angeordneten Zapfen erreicht. Bei beiden Ausführungsarten besteht der Nachteil jedoch darin., dass die
Packungsdichte bzw. der Füllfaktor für die Anordnung der Platten noch nicht das Optimum erreicht.
Die Nachteile der bekannten Anordnungen werden neuerungsgemäss
dadurch vermieden, daso die Führungsschiene mittels
ü-förmigen Klemmstüeken auf an Querträgern befestigten U-Profilschienen
oder mittels T-förmigen Klejiastücken an eirsm
1 * ϊ
ί - 5 -
Zwischenboden mit Schrauben festgeklemmt ist und entsprechend der Bestückungshöhe der in ihr gehaltenen Leiterplatte in ihrem
Abstand von aur benachbarten Führungsschiene stetig variierbar ist.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten.Ausführungsbeispielen
wird die Neuerung näher erläutert. Die Fig. 1 zeigt die Teilansicht eines Trägerrahmens, in dem U-förmige Klemmstücke und die
Fig. 2 die Teilansicht eines zweiten Trägerrahmens, in dem U-förmige
und T-förmige Klemmstücke verwendet werden. In Fig. 3 sind ein U-föriniges und in Fig. 4 ein T-förmiges Klemmstück
abgebildet. Die Fig. 1 zeigt die Teilansicht eines Tiägerrahmensj
j der aus einem Seitenteil 1 mit vier Querträgern 2 besteht. Jedem
I Querträger 2 ist eine U-Profilschiene 3 zugeordnet. Die Profil-
] schienen 3 dienen zur Aufnahme von mittels Klernmstüeken 4 mit
I Zylinderschrauben 5 zu halternden Führungsschienen 6. Die Schrau-
i ben 5 werden bei Montage der Führungsschienen 6 zunächst nur
I leicht angezogen. Der Abstand von Führungsschiene zu Führungs-
I schiene wird nunmehr aufgrund der Bestückungshöhe der verschie-
I denen Leiterplatten 7 auf ein Mindestmass einge. teilt, so dass
I sieh die Platten mit dem geringsten Abstand 8 voneinander aus
I dem Trägerrahmen herausziehen bzw. hineinschieben lassen. Die
I Schrauben 5 werden sodann fest angezogen.
I Die Fig. 2 zeigt die Teüansieht eines Trägerraniaensj der aus
I eines Seitenteil 1 mit zwei Querträgern 2 und eineia Syrischen-
I boden 2a besteht. Den Querträgern 2 ist je eine U-Profiisersiene
I 3, des Zwischenboden 2a ebenfalls eine Profilschiene 3 sn der
I Aß (\ *$ % Λ 7
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V-Γ?.ν::\-:^Γ.·-^ züge .-v^iet. Die Profilschienen 3 dienen sur
Α..:*r™- e von ...ittels Klerninstücken 4 mit Zyli-iderschrcuben 5
.:.. :.„lter;-den F'ihrungs schienen 6. In der hinteren Hälfte des
.^isehenbodens 2a W3rden die Führungsschienen 6 mittels T-
:'ür:.ig'jr Klenr:.stücke ^a r.iit Zylindersehrauben 5 gehaltert.
Jiυ öciirauben 5 werden bei Montage der Führungsschienen ο
zunächst nur leicht angezogen. Der Abstand von Führungssc:.ie:.j
zu Führungsschiene wird nunmehr aufgrund der Beütacku^jhöhe
der verschiedenen Leiterplatten 7 auf ein
»•lirvje::t: .ücs eingestellt, so dass sich die Leiterplatten 7
: It je-.. Geringsten Abstand 8 voneinander aus dem Trägerrahmen
:.('ΓΛίΐΰ?.:ο;ιο:: bzw. hineinschieben lassen. Die Schrauben 5 werden
. . :·..:::ι £cr^ angezogen.
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: ■ i ; y.. Α.ϊ. ,eldungsgegenstand handelt es sich urn in sich abge-* i
.-j:.i c-cLr.e und lagermässig gehaltene Einheiten, die entsprechend |
ο'j:i ü:'i*oraornissen mit Führungsschienen in einem beliebigen Ab- j
j - ι .no ve-ncinander anbringbar sind. Gerade die Verwendung von |
-i'or.i^cn oder T-förrnigen Klemrnstücken bedeuten einen grund-.-.'it^ilchGn
Vorteil und stellen .einen erkennbaren wesentlichen loci.iilochon Fortschritt gegenüber den bekannten Lösungen dar,
. . iiP3c Gerade durch die gegebene Rasterteilung nur bedingt
ν .rli- rba.r ::ind.
Claims (1)
- S .hutzansprueh:Anordnung zur Befestigung von zur Aufnahme von Leiterplatten oder Steckeinheiten dienenden Führungsschienen, insbesondere in Träger- oder Einschubrahmen für elektronische und teilelektronische Einrichtungen in nachrichtentechnischen Geräten und Anlagen der Fernmeldetechnik., dadurch gekennzeichnet 3 dass die tJhrungsschiene (6) mittels U-förmigen Klemmstücken (4) auf an Querträgern (2) befestigten U-Profilschienen (3) oder mittels T-förmigen Klemmstucken (4a) an em^m Zwischenboden (2a) mit Schrauben (5) festgeklemmt ist und entsprechend der Bestückungshöhe der in ihr gehaltenen Leiterplatte (7) in ihrem Abstand von der benachbarten Führungsschiene (6) stetig variierbar ist.Hinw«lsi Di«s* UrH*k*)· (fc»cf«**<jivi und S-AuOunspr) iü 4* Mt*H ·Ιη$«ι·!ςΜί. üe **i»«il von* W hfteXl oder FlIm-naootiv« i* 4m dWteh*» fr«»·* «·«#♦«. ^wMh* ftittnkml,w 6288
Priority Applications (1)
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| DE19696603547 DE6603547U (de) | 1969-04-23 | 1969-04-23 | Anordnung von leiterplatten fuer elektronische oder teilelektronische einrichtungen der nachrichtentechnik |
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Publications (1)
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| DE6603547U true DE6603547U (de) | 1969-10-09 |
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Family Applications (1)
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1969
- 1969-04-23 DE DE19696603547 patent/DE6603547U/de not_active Expired
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