DE660330C - Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saturation von Zuckersaeften - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saturation von Zuckersaeften

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    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/005Purification of sugar juices using chemicals not provided for in groups C13B20/02 - C13B20/14
    • C13B20/007Saturation with gases or fumes, e.g. carbon dioxide

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur. stetigen Saturation von Zuckersäften Der derzeitige Stand der stetigen Saturation von Zuckersäften ist meist durch die Rohrsaturation gekennzeichnet, die darin besteht ', daß Saft und Saturationsgas durch ein langes stehendes Rohr mit kleinem Durchmesser hewegt werden, wobei das in die Saftsäule eingeführte Gas Träger für den Auftrieb ist. Ein anderer Vorschlag besteht därin, daß Saft und Kohlensäure mittels einer Druckluftpumpe durch mehrere hintereinandergeschaltete, windkesselartige Saturationsbehälter gepumpt werden.
  • Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von den bekannten stetigen Saturationsverfahren durch die Zerstäubung des Saftes in einem von dem Saturationsgas durchströmten Rohr Fron einer zentral zum Gasstrom gelegenen Stelle aus sowie durch die mehrfache Umkehrung des Gas-Saft-Schaumes auf einem längeren, konzentrisch zu diesem Rohr liegenden Saturationswege. Durch diese Zerstäubung wird Saft und Gas in ein so einheitliches inniges Gemisch übergeführt, das sich auch bei der Umkehrung des Saturationsweges nicht in seine Einzelteile zurückbildet und das Gas deshalb auch nicht mehr als Träger der Fortbewegung benötigt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand- einer Kohlensäuresaturation dargestellt.
  • Die Kohlensäure wird durch die Zuleitung i und der Saft durch die Zuleitung 2, die zweckmäßig düsenartig ausmündet, eingeführt.' Die Kohlensäure umströmt den Saftzufuhrteilringförmig, und die Bewegung beider ist aufwärts gerichtet. Die Zuführung des Saftes kann im übrigen durch Pumpe, überdruck o. dgl. ,geschehen. Wegen seines vielfach überragenden spezifischen Gewichts hat der Saft das Bestreben, nach unten, also in Gegenrichtung zum Gasstrom, abzusinken. Das wird jedoch dadurch behindert, daß der Saft durch das mit großer Geschwindigkeit den Teil 2 ringförmig umspülende, aufwärts strömende Gas in der Schwebe gehalten und dabei gleichzeitig in Schaum übergeführt wird. Dieser charakteristische Vorgang bewirkt eine so innige Mischung von Saft und Gas, daß beide als mechanisch gebunden erscheinen und die Fortbewegung des Gemisches etwa so erfolgt, als wenn Naßdampf gepumpt wird. Dieser Vorgang kann noch dadurch verstärkt werden, daß in den Teil i und um den Teil 2 eine drallartige Vorrichtung eingebaut wird, welche das Gas zu einer kreisenden Bewegung veranlaßt. Die dargelegte innige Bindung von Saft und Gas ist erfindungsgemäß deshalb von Wichtigkeit, -weil das Saturationsgas nicht mehr als Träger des Auftriebs benötigt wird, so daß man den Saturationsweg beliebig oft umkehren und im kleinsten Raum unterbringen kann. So erfolgt durch die um den inneren Tei13 zentral angeordneten Ringteile 4 und 5 z. B. eine zweimalige Umkehrung des Saturationsweges. Der letzte Ringteil mündet dann in einen Ausgangsteil 6, .nach dessen Durchströmung die Saturation beendet ist.
  • Durch die dargelegte Durchmischung von Saft und Gas wird die Ausnutzung der Kohlensäure auf das äußerste gesteigert. Durch die dargelegte Bindung von Saft und Gas zu einem Einheitlichen werden die Eigengewichte beider unwirksam, und da das spezifische Gewicht dieses gebunden-en Gemisches mit etwa 0,044, d.i. das Mittel von 25 VOlumteilen Gas und i Volumteil Saft, angenommen werden kann, vermindert sich der Druck auf die Kohlensäurepumpe wesentlich, Schließlich sei noch erwähnt, daß das vorstehend beschriebene Verfahren ebenso auch für'die Saturation mit schwefliger Säure oder anderen Gasen venvendbar ist.

Claims (2)

  1. PATEN T AN SPRÜCH E: i. Verfahren zur stetigen Saturation von Zuckersäften im Gleichstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Saft im Gasstrom von einer zentral zu diesem gelegenen Stelle in einem Rohr zerstäubt wird, worauf das Gemisch von Gas und Saft unter mehrfacher Umkehrung über einen längeren, konzentrisch zu diesem Rohr liegenden Saturationsweg geführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Rohr (3) mit einer zentral angeordneten Düse (2) für die Saftzufuhr sowie mehreren konzentrisch dieses Rohr umgebenden Ringräumen (4, 5).
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