DE658206C - Mechanische Unterschubfeuerungsanlage - Google Patents

Mechanische Unterschubfeuerungsanlage

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DE658206C
DE658206C DES111505D DES0111505D DE658206C DE 658206 C DE658206 C DE 658206C DE S111505 D DES111505 D DE S111505D DE S0111505 D DES0111505 D DE S0111505D DE 658206 C DE658206 C DE 658206C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/10Under-feed arrangements
    • F23K3/14Under-feed arrangements feeding by screw

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Mechanische Unterschubfeuerungsanlage Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Unterschubfeuerungsanlagen, die mit Kanälen zur Luftzufuhr ins Innere des im Feuerraum sich befindendenBrennstoffes versehen sind.
  • Bei den bekannten Unterschubfeuerungsanlagen dieser Art erfolgt die Luftzuführung durch schlitzartige Öffnungen, die in der Wand des Feuertopfes und in einem in dessen Achse angeordneten, beispielsweise zylinderförmig ausgebildeten Luftzuführungskörper vorgesehen sind.
  • Bei dieser Anordnung gelangt die Luft nicht in ausreichendem Maße in das Innere der Brennstoffmasse, sondern die Luft kann nur auf die- Brennstoffmenge einwirken, die sich in der Nähe der Feuertopfwand und in der Nähe des in der Mitte des Feuertopfes angeordneten Luftzuführungskörpers befindet.
  • Gemäß der Erfindung ragen bei einer Unterschubfeuerungsanlage der obengenannten Gattung die Luftkanäle am Umfang des Feuertopfes gleichmäßig verteilt von unten schräg nach oben in dessen Inneres, und in den Luftkanälen sind mechanisch in dem Brennstoff hineinbewegbare Schürhaken angeordnet.
  • Dadurch soll erreicht werden, daß auch das Innere des sich im Feuertopf befindenden Brennstoffes ausreichend mit Luft versorgt wird. Außerdem soll vermieden werden, daß an den Einblasstellen der Verbrennungsluft Höhlungen in dem Brennstoff entstehen. Solche Höhlungen ermöglichen der kalten Luft in großen Mengen den Brennstoff zu durchdringen, wodurch die Verbrennung nachteilig beeinträchtigt wird.
  • Um zu vermeiden, daß der Brennstoff in die Luftkanäle eintritt, wird dem sich innerhalb der Luftkanäle bewegenden Schürhaken vorteilhaft eine im Querschnitt sinusförmige Gestalt gegeben.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch eine mechanische Unterschubfeuerungsanlage, Fig.2 die Draufsicht auf die Feuerungsanlage, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. r, Fig. 4 einen rund ausgebildeten Feuertopf ohne Schürhaken im Schnitt, Fig. 5 die Draufsicht auf das Ende eines Luftkanals und eines im Querschnitt sinusförmigen Schürhakens.
  • Die in Fig. r und 2 dargestellte Unterschubfeuerungsanlage hat einen Motor r, der über einen Treibriemen 2' ein die Geschwindigkeit verringerndes Getriebe 3 und durch einen Treibriemen 2 einen von dem Gebläse 4. gebildeten Drucklufterzeuger antreibt. Das die Geschwindigkeit verringernde Getriebe.3 bewegt eine Förderschnecke 5, mit der . es. durch eine den unteren Teil des Ventilatör, gehäuses durchquerende Welle 6 gekuppelt i'' Die Förderschnecke 5 durchquert einen unte halb des Brennstoffzuführungstrichters ig gelegenen Trog, der in ein die Förderschnecke umgebendes Rohr 7 ausläuft, das zum Feuertopf 8 führt. Im Innern des Trichters ig ist ein Rad 2o mit Rührarmen angeordnet, die den Brennstoff dauernd durchrütteln, so daß einegeregelteBrennstoffzufuhr zu derFörderschnecke 5 sichergestellt ist. Die Drehung des Rades 2o erfolgt durch das Getriebe 3.
  • Vom Getriebe 3 gehen seitlich zwei Wellen 9 und g' ab, deren Drehung durch Zahnrad- oder Kettenkupplungen bewirkt wird. Diese Wellen 9, g' tragen an ihren beim Feuertopf gelegenen Enden Nocken io und iö, die Kupplungsstangen i i, i i' bewegen, an denen Schürhaken 12, 12 angeordnet sind. Diese Schürbaken bewegen sich innerhalb von Luftkanälen 13, 13', die am Umfang des Feuertopfes 8 in dessen Innerem von unten schräg nach oben ragend, gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Im Feuertopf sind oberhalb der Luftkanäle 13, 13' außerdem in bekannter Weise Luftzuführungsschlitze 22 vorgesehen. An dem unteren Ende der Kanäle 13, 13' sind zwecks guter Luftzuführung Windfänge 14, 14' angeordnet.
  • Das Rohr 7, in dem ' sich die Förderschnecke 5 dreht, ist in einem Abstand von einer Ummantelung 21 umgeben, die einerseits mit dem Gebläse 4 und andererseits mit dem Feuertopf 8 verbunden ist. Die vom Gebläse 4 kommende Luft wird so unmittelbar dem Feuertopf 8 zugeführt und tritt durch die Luftkanäle 13, 13' und auch durch die Luftzuführungsschlitze 22 in den Brennstoff ein.
  • Die Umdrehungszahl der Wellen 9, g' und die Verschiebung der Stangen i i, i i' wird so gewählt, daß die Schürhaken 12, 12' in dem Brennstoff den Durchgang der Einblaseluft sicherstellen, und zwar unabhängig von dem Zusammenbackungsvermögen des Brenn--.. Stoffes.
  • i.-purch die Verwendung von in den Luft-13, 13' bewegten Schürhalten wird es " @r Luft ermöglicht, leichter und gleichmäßiger durch den Brennstoff hindurchzudringen, und andererseits wird durch die infolge der Bewegung der Schürhaken bewirkte Bewegung des Brennstoffes erreicht, daß Höhlungen in der Brennstoffmasse dort, wo die Luft eingeblasen wird, nicht entstehen können. Die Luftkanäle 13, 13' können im Schnitt die in der Fig. 5 dargestellte Gestalt und die Schürhaken im Querschnitt sinusförmige Gestalt aufweisen. Dadurch wird ein Eindringen des Brennstoffes in die Luftkanäle vermieden. In den oberen Luftzuführungsschlitzen 22 können ebenfalls=vor- und rückwärts bewegte Schürhaken angeordnet werden.
  • Die Erfindung ist an eine besondere Formgebung des Feuertopfes nicht gebunden; so kann dieser von oben gesehen z. B. rund anstatt viereckig sein.
  • Am Stelle der Förderschnecke 5 kann auch ein Schubkolben verwandt werden, der durch ein geeignetes Getriebe in einem dem Rohr 7 ähnlichen Rohr bewegt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Unterschubfeuerungsanlage mit Kanälen zur Luftzufuhr ins Innere des Brennstoffes im Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (13) am Umfang des Feuertopfes (8) gleichmäßig verteilt von unten schräg nach oben in dessen Inneres ragen und. daß in dem Luftkanälen (13) mechanisch in den Brennstoff hineinbewegbare Schürhaken (12, 12') angeordnet sind.
  2. 2. Mechanische Unterschubfeuerungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürhaken (12, 12') o. dgl. im Querschnitt sinusförmige Gestalt (12) aufweisen.
DES111505D 1933-05-20 1933-10-29 Mechanische Unterschubfeuerungsanlage Expired DE658206C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR658206X 1933-05-20

Publications (1)

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DE658206C true DE658206C (de) 1938-03-25

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ID=9008945

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DES111505D Expired DE658206C (de) 1933-05-20 1933-10-29 Mechanische Unterschubfeuerungsanlage

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DE (1) DE658206C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0097976A3 (en) * 1979-12-21 1984-05-16 Thomas Schafer Burner, especially for the combustion of refuse in incineration plants

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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