DE65574C - Vorrichtung zum Entwirren und Auspressen von in Flotten behandelten Faserbändern und dergl - Google Patents
Vorrichtung zum Entwirren und Auspressen von in Flotten behandelten Faserbändern und derglInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B7/00—Mercerising, e.g. lustring by mercerising
- D06B7/04—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments
- D06B7/06—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments of hanks of yarns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, dafs die gebleichten oder in Flotten gefärbten Faserbänder trotz vorheriger
Trocknung an der Luft vor ihrer Einführung in die Drehtöpfe zum Zwecke der Bildung von
Wickeln für die Trockenkammer noch beträchtliche Feuchtigkeit enthalten, aufserdem aber infolge
der letzteren vielfach gekrümmt ,oder zusammengewickelt sind, was den Bändern kein
schönes Aeufsere verleiht.
Zweck vorliegender Erfindung ist, die Bänder vor ihrem Eintritt in die Drehtöpfe zu ordnen,
so dafs etwaige Krümmungen oder Verwickelungen in ihnen vollständig beseitigt werden;
gleichzeitig aber soll etwa in den Bändern noch vorhandene und von der Flotte herrührende
Feuchtigkeit möglichst aus den Bändern ausgepreist werden, so dafs vollständig geordnete und von Feuchtigkeit möglichst befreite
Bänder in den Drehtopf übertreten.
Zu diesem Zwecke werden die vorher an der Luft getrockneten Faserbänder auf ihrem
Wege zu den Drehtöpfen zunächst durch einen Haspel hindurchgeführt, welcher aus zwei oder
mehreren im Haspelgestell gelagerten langen Prismen besteht, an deren scharfen Kanten
etwa in den Bändern vorhandene Krümmungen oder Buckel sich auflösen. Zum Zwecke der
Auspressung etwa in den Bändern noch vorhandener Feuchtigkeit werden neben den im
Kopf eines jeden Drehtopfes untergebrachten Einzugswalzen Aufsaugvorrichtungen angebracht,
welche, aus Baumwollenabfällen, Werg oder dergleichen bestehend, sich mit ihren Aufsenflächen
unmittelbar gegen die Einzugswalzen anlegen und beim Durchgang der Bänder zwischen
den Walzen die durch Auspressen an letztere abgegebene Feuchtigkeit aufsaugen, so
dafs die in den Drehtopf eintretenden Bänder fast vollständig frei von etwa noch vorhandener
Feuchtigkeit sind.
Fig. ι zeigt in Längenansicht den Haspel, der in Fig. 2 in Seitenansicht, in Fig. 2a im
Längenschnitt dargestellt ist. Dicht neben dem Haspelapparat sind so viele Drehtöpfe aufgestellt,
als Bänder durch den Haspel hindurchgeführt werden. Fig. 2 a und 2 b zeigen den Drehtopf theilweise im Schnitt, während Fig. 3
den Antrieb desselben in perspectivischer Ansicht erkennen läfst. Fig. 4 zeigt die Bewegungsübertragung
von der Trommel T zu den Prismenwalzen und dem Antrieb für "die
Einzugswalzen im Drehtopf (s. auch Fig. 2 a und 2 b).
Der Haspel besteht aus einem Gestell A mit vor demselben befindlichen Kästen L j zur Aufnahme
der Bänder, in welchem Gestell zwei oder mehrere durch dasselbe hindurchgeführte
Prismenwalzen B B, sowie kleine, neben einander liegende polirte Eisenwalzen C C und
eine Walze T von grofsem Durchmesser gelagert sind. Die durch die Walze T hindurchgeführte
Welle setzt durch Zahnräder T1 den Einzugskanal O zur Einführung des Bandes sowie
durch Kegelräder die Einzugswalzen ZZ1 in Drehung. Um nun die in den Bändern zurückgebliebene
Feuchtigkeit, welche durch den gegenseitigen Druck der'Walzen Z Z1 an diese
abgegeben wird, wegzunehmen, werden zu den Seiten der letzteren Bürsten oder kleine Kästen E
angeordnet, die an drei Seiten abgeschlossen sind und mit Baumwollabfällen ausgefüllt werden,
so dafs bei jeder Drehung die von dem
ausgepreisten Wasser oder Flotte herrührende Feuchtigkeit von den Walzen abgenommen oder
abgewischt wird, also ein Zusammenkleben der Bänder durch etwa noch in denselben vorhandene
Flüssigkeit nicht eintreten kann.
Während so die prismatischen Walzen B B dazu dienen, die in den Bändern vorhandenen,
durch Trocknung an der Luft herrührenden, zusammengedrehten Partien aufzulösen und zu
trennen, saugen die in den Kästen E eingebrachten Baumwollabfälle die Feuchtigkeit aus
den Bänden auf, so dafs letztere bei Drehung des in dem einen Zahnrad angebrachten Einzugskanals O in der üblichen Weise, aber
ziemlich trocken in den Drehtopf P gelangen.
Claims (1)
- PatEnt-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Entwirren und Auspressen von in Flotten behandelten Faserbändern u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Bänder, bevor sie in die zur Bildung der Wickel vorgesehenen Drehtöpfe gelangen, über in einem Gestell gelagerte quadratische Walzen (B) geführt werden, zwecks Entwirrens oder Auflösens der in ihnen etwa vorhandenen Verwickelungen, und dafs sie von hier aus zwischen Einzugswalzen gelangen, neben welchen Bürsten oder Kästen (E) mit aufsaugender Masse angebracht sind, welche die den Einzugswalzen anhaftende, aus den Bändern herrührende Feuchtigkeit entfernen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65574C true DE65574C (de) |
Family
ID=339353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65574D Expired - Lifetime DE65574C (de) | Vorrichtung zum Entwirren und Auspressen von in Flotten behandelten Faserbändern und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65574C (de) |
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