DE655374C - Verfahren zur Fernsehuebertragung unter Benutzung eines Kathodenstrahlempfaengers - Google Patents

Verfahren zur Fernsehuebertragung unter Benutzung eines Kathodenstrahlempfaengers

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DE655374C
DE655374C DET43325D DET0043325D DE655374C DE 655374 C DE655374 C DE 655374C DE T43325 D DET43325 D DE T43325D DE T0043325 D DET0043325 D DE T0043325D DE 655374 C DE655374 C DE 655374C
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DE
Germany
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image
line
cathode ray
receiver
along
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Expired
Application number
DET43325D
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Schroeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/22Circuits for controlling dimensions, shape or centering of picture on screen
    • H04N3/23Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction
    • H04N3/237Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction using passive elements, e.g. diodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Betrieb eines Fernsehempfängers mit Braunscher Kathodenstrahlröhre unter Verwendung magnetischer Ablenkung für die Lichtfleckbewegung in der Richtung der Bildzeile. Als optischer Sender wird eine Einrichtung vorausgesetzt, die längs der Bildzeile konstante Abtastgeschwindigkeit besitzt, z. B. eine Lochscheibe oder ein Spiegelradzerleger bekannter Art mit gleichförmigem motorischem Antrieb. Die im Falle eines solchen Zerlegers anzustrebende synchrone Zeilenbewegung des empfängerseitigen Lichtflecks würde erhalten, wenn man eine streng sägezahnförmige Stromkurve in der magnetischen Ablenkspule herstellen könnte. Abb. 1 zeigt die Idealform des Stromes, bei welcher das Rückkehrintervall t so kurz wie möglich sein soll gegenüber der Zeilendauer T. Während der Zeit T soll der Stromanstieg linear erfolgen, damit die Bewegung des empfängerseitigen Lichtflecks zeitlich 'und räumlich kongruent bleibt mit der des senderseitigen.
Diese Idealbedingung läßt sich jedoch bei magnetischer Ablenkung des Kathodenstrahls praktisch nicht erfüllen. Vielmehr entsteht durch die Induktivität der Ablenkspule eine Verzerrung des Stromverlaufs, wie sie beispielsweise durch Abb. 2 veranschaulicht wird.
Im Fernsehbilde wirkt sich diese Verzerrung in einer entsprechenden Deformation des Rasters aus, weil der Stromanstieg in dem Teile langsamer erfolgt als in dem Teilö und daher von einer zeitproportionalen Zunahme des Stromes keine Rede mehr ist. Es ergibt sich ein störendes Zusammenrücken der Bildpunkte an dem in α belegenen Zeilenanfang, d. h. gegen den einen Rand des Bildfeldes hin.
Die beschriebene Rasterverzerrung läßt sich durch Maßnahmen, wie z. B. möglichst weitgehende Verringerung der Spuleninduktivität, Beeinflussung des Kennlinienverlaufs der die Ablenkspule speisenden Röhre durch Rückkopplung, Vorverzerrung der Spannungskürve am Gitter dieser Röhre usw., nur bis zu einem gewissen Grade beseitigen. Es bleibt auch unter günstigsten Verhältnissen noch ein merklicher Rest bestehen. Ferner stört die relativ lange Rücklauf dauer des Lichtflecks (Abb. 2, Abschnitt c), doch wirkt sich diese nicht in einer Verzerrung, sondern in dem Ausfall eines Bruchteiles der Bildzeile aus, der eher in Kauf genommen werden kann und der überdies verschwindet, wenn man du entsprechendes Intervall beim senderseitigen Bildzerleger einführt. Das geschieht z. B. im Falle der Lochscheibe dadurch, daß man die einzelnen Löcher nicht lückenlos aufeinanderfolgen, sondern zwischen dem Austritt eines Loches aus dem Bildfelde und dem Eintritt des nächsten in dasselbe eine entspriechende
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Fritz Schröter in Berlin.
Zeit verfließen läßt; d.h. man verkürzt die übertragene Bildbreite um den durch die Rücklaufdauer des Kathodenstrahls bestimmten Betrag. f-:v Gegenstand der Erfindung ist nun ein Vefe-. fahren, um die Bild verzerrung des mit röär gnetischer Ablenkung betriebenen Kathoden^ " Strahlempfängers durch eine gegensinnige optische Vorverzerrung des zu zerlegenden to Bildes auf der Senderseite zu kompensieren. Der Erfindungsgedanke läuft darauf hinaus, das in die Ebene des optischen Abtasters entworfene Bild in der Richtung der Bildzeile stetig so gegen den Zeilenanfang hin auseinanderzuziehen, daß dadurch die im Empfänger entstehende Zusammendrückung der Bildpunktreihe aufgehoben, d. h. über die ganze nutzbare Zeüenlänge die Gleichheit des Rasters wieder hergestellt wird.
ao Die Abb. 3 erläutert den Erfindungsgedanken an einem Ausführungsbeispiel. Als Bildabtaster dient eine Lochscheibe 1 mit gleichförmigem motorischem Antrieb 2, auf die das zu sendende Bild, z.B. ein Filmbild, projiziert wird. Durch ein in den Strahlengang gestelltes, zylindrisch geschliffenes optisches Verzerrungsir.i.tel 3 von entsprechendem Krümmungsverlauf wird diese Projektion auf ι so vorverzerrt, daß bei der Abtastung mit konstanter Winkelgeschwindigkeit der zeitliche Abstand je zweier Bildpunkte sich in dem gewünschten, die Verzerrung im Empfänger gerade kompensierenden Sinne ändert. Ist die letztere einmal ermittelt, so läßt sich auch für das Organ 3 die gegensinnige Krümmung, d.h. die Entzerrungsfunktion, stets angeben.
Einen 'unter Umständen ausreichenden Teilerfolg erzielt man dadurch, daß man die Ebene der Zerlegerscheibe 1 in Abb. 3 ein wenig schräg zur Abbildungsebene stellt. Es wird dann das Bild längs der ganzen Zeile gleichmäßig auseinandergezogen. Bei einem bestimmten günstigsten Winkel ergibt sich dann durch die Verzerrung des Empfängers in dem Teil der Zeile, der Abschnitte in Abb. 2 entspricht, eine Korrektion durch das Zusammenrücken der Bildpunkte. In dem Rest der Zeile wird die Auseinanderziehung des Rasters allerdings noch etwas vergrößert; die Maximalabweichung ist jedoch "'überall vermindert.
■ .,ßei Anwendung eines Filmprojektors läßt ^sfejh die richtige Vorverzerrung des abzutastenden Bildes dadurch erreichen, daß man, wie vorstehend, durch Schrägstellung der Abtastscheibe die Bildpunkte längs der ganzen Zeile auseinanderzieht, aber gleichzeitig durch leichte Krümmung der durchleuchteten Filmfläche dafür sorgt, daß die Auseinanderziehung in längs der Zeile passend variierendem Betrage wieder aufgehoben wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Fernsehübertragung unter Benutzung eines Kathodenstrahlempfängers mit längs der Bildzeile magnetisch bewirkter Ablenkung, dadurch gekennzeichnet, daß die hierbei auftretende Abweichung von der gleichförmigen Zeilengeschwindigkeit durch eine kompensierende Vorverzerrung des zu sendenden Bildes im optischen Abtaster aufgehoben wird.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strahlengang des Sendebildäbtasters optische Mittel eingeschaltet sind, welche den Bildpunktabstand längs der Zeile in dem gewünschten Sinne verzerren.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzerrung des Empfängers durch Schrägstellung der Abtastscheibe relativ zur normalen Abbildungsebene des Sendebildes vermindert wird. ·
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schrägstellung bewirkte Auseinanderziehung des Rasters des Sendebildes durch Krümmung der Filmfläche im Filmfenster zum Teil wieder aufgehoben wird, so daß längs der Bildzeile die richtige Vorverzerrung resultiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET43325D 1933-12-02 1933-12-02 Verfahren zur Fernsehuebertragung unter Benutzung eines Kathodenstrahlempfaengers Expired DE655374C (de)

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