DE655019C - Maschine, insbesondere Brennkraftmaschine, mit schwingenden Fluegelkolben - Google Patents

Maschine, insbesondere Brennkraftmaschine, mit schwingenden Fluegelkolben

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DE655019C
DE655019C DEF81233D DEF0081233D DE655019C DE 655019 C DE655019 C DE 655019C DE F81233 D DEF81233 D DE F81233D DE F0081233 D DEF0081233 D DE F0081233D DE 655019 C DE655019 C DE 655019C
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    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Kolbenmaschinen mit geradem Kolbenweg oder mit schwingenden Flügelkolben. arbeiten mit gleitender Reibung, wodurch Schmierung der Kolbenlaufbahn und Kühlung der Zylinder notwendig wird.
Durch die Anwendung von aufeinander wälzenden, schwingenden Flügelkolben in einer Kammer erübrigt sich, da es sich dann nur um. wälzende Reibung dieser Teile aufeinander handelt, eine besondere Schmierung der Kolben und eine besondere Kühlung der Arbeitskammer. Außerdem wird durch die aufeinander wälzenden Kolben eine höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Trotz höherer Geschwindigkeit tritt das bei mit gleitender Reibung arbeitenden Kolbenmaschinen bekannte Heißlaufen der Kolben nicht ein.
In den Abbildungen ist der Gegenstand der Erfindung an einer Maschine mit vier in einer gemeinsamen Arbeitskammer schwingenden Flügelkolben beispielsweise dargestellt.
Bei Verwendung der Arbeitskammer als Viertaktbrennkraftmaschine ergibt sich folgende Arbeitsweise:
Durch Drehung der Kurbelwelle α werden über die Pleuelstange b, die Gliederplatte c und die vier Glieder d die vier Flügelkolben h schwingend auf und ab bewegt. Durch die Abwärtsbewegung der vier Kolben h wird beim ersten Takt in der durch das Gehäuse^ gebildeten Kammer ein Vakuum, hervorgerufen, durch welches bei Öffnung des Saugventils / das Explosionsgemisch angesaugt wird.
Durch Aufwärtsbewegung der vier Kolben h wird beim zweiten Takt das Gemisch verdichtet.
Durch den elektrischen Funken aus der Zündkerze wird das Gemisch beim dritten Takt zur Explosion gebracht, und die vier Kolben h werden dadurch zur Arbeitsleistung nach unten getrieben.
Nun folgt durch die im Schwungrad attfgespeicherte Kraft beim vierten Takt die Aufwärtsbewegung der vier Kolben Λ und das Ausschieben der verbrannten Gase bei geöffnetem Auslaßventil k in den Auspuff /.
Die acht Federn 0 spannen die Gliederplatte c und die vier Glieder«? gegen die vier Kolben h, wodurch auch bei Verschleiß der Gliederplatte c, der vier Glieder d oder der vier Kolben h jederzeit fester Sitz bewirkt wird.
Die Blattfeder m überträgt ihre Spannung über die zwei Bolzens auf zwei nachstellbare Lagern. Ein weiteres Lagern wird durch eine einfache Stellschraube r nachgestellt, während das vierte Lager im Rahmen e, f fest angeordnet ist. Dadurch werden die ßo vier Kolben h gegeneinandergepreßt und Abnutzungen ausgeglichen.
Die vier Ecksteine ρ dienen zur Dichtung und sind durch je drei Federn q an die

Claims (5)

  1. Eckflächen des Rahmens e und die Anschlagflächen der vier Kolben A gepreßt. Die vier Ecksteine/9 gleichen an den Anschlagflächen der vier Kolben A Abnutzungen aus.
    Das Heißlaufen und Festbrennen in der Arbeitskammer ist nicht möglich, obwohl keine Innenschmierung und keine Kühlvorrichtungbenötigt wird, weil die Hauptteile mit rollender bzw. wälzender Reibung arbeiten. Frost- schaden sind tinmöglich, weil kein Kühlwasser benötigt wird.
    Die Betriebskosten sind gegenüber anderen Maschinen niedriger, weil Öl und Ersatzteile gespart werden.
    Bei Verwendung der Maschine als Zweitaktbrennkraftmaschine wird zur Verdichtung der Gase 'eine zweite Kammer benötigt, welche mit der Arbeitskammer durch Rohrleitungen verbunden ist, wobei beide Kammern mit selbsttätigen Ventilen arbeiten.
    Bei Verwendung der Maschine als Verdichter werden die gesteuerten Ventile durch selbsttätige ersetzt. Ölexplosionen in der Maschine und in den. Leitungen können hier nicht vorkommen, da Schmieröl für die Kolben und Zylinder nicht verwendet wird.
    Pa τ ε ν τ λ ν s ρ r ü c η ε :
    i. Maschine, insbesondere Brennkraftmaschine, mit schwingenden Flügelkolben, dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr in einem gemeinsamen Arbeitsraum eintauchende keilradsegmentförmige S'chwingkolben sich dichtend aufeinander ' abwälzen und die beweglichen Teile mit-' tels Federdruckes gegeneinandergepreßt ■ werden,
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pleuelstange (b) eine Gliederplatte (c) trägt, die mit den Schwingkolben (A) durch lose Zwischenglieder (d) und durch Zugfedern (0) verbunden ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkolben (A) in einem Rahmen {e, /) geführt werden, in dem zu Lagerschneiden .abgesetzte Glieder («) für die Abstützung der einzelnen Schwingkolben (A) gelagert sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (e, f) von den Gliedern («) das eine starr gelagert ist, während zwei weitere durch eine gemeinsame Blattfeder (m) und die übrigen durch Stellschrauben O) nachstellbar sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (e, f) zwischen den Schwingkolben (A) mittels Federn (q) dem auftretenden Verschleiß entsprechend selbsttätig nachstellbare Ecksteine (p) angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    r.Rbmir.KT in ntm
DEF81233D 1936-05-30 1936-05-30 Maschine, insbesondere Brennkraftmaschine, mit schwingenden Fluegelkolben Expired DE655019C (de)

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