DE654944C - Nabe fuer Propellerfluegel - Google Patents
Nabe fuer PropellerfluegelInfo
- Publication number
- DE654944C DE654944C DESCH104737D DESC104737D DE654944C DE 654944 C DE654944 C DE 654944C DE SCH104737 D DESCH104737 D DE SCH104737D DE SC104737 D DESC104737 D DE SC104737D DE 654944 C DE654944 C DE 654944C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hub
- propeller blades
- shafts
- slots
- sleeves
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/02—Hub construction
- B64C11/04—Blade mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Es sind Naben für Propellerflügel bekannt, deren Schäfte in am Nabenkörper ausgebildeten
Hülsen festgehalten werden. Zur Aufnahme der Fliehkräfte besitzen die Naben Bunde, Flanschen oder Gewinde. Um die
Schäfte sicher und spielfrei zu halten, werden die Hülsen an ihrem freien Ende mit Längsschlitzen
versehen und durch Spannmittel elastisch gegen den Flügelschaft gepreßt. Da
to sich bei bekannten Naben die Klemmwirkung nur über einen kleinen Teil des Schaftes erstreckt,
müssen noch weitere Befestigungsmittel vorgesehen werden, die den Schaft auch
an seinem, .inneren, von der Klemmwirkung nicht erfaßten Ende sicher halten. Dadurch
wird der Aufbau verwickelt und die Baulänge in radialer Rich'tung groß.
Ferner sind Naben mit Hülsen bekannt, die über die ganze Länge des Stumpfes zusammengespannt
werden. Die Hülsen bestehen dort stets aus mehreren Teilen. Mehrteilige Nabenkonstruktionen sind teuer und
nicht unbedingt zuverlässig. Außerdem macht die Verbindung mit der Motorwelle Schwierigkeiten.
Die Erfindung schafft eine Nabe, bei der sich die Klemmwirkung der geschlitzten, ein- teiligen
Hülsen über die ganze Länge des umfaßten Schaftes auswirkt. Sie besteht darin, daß die Schlitze, die nötig sind, um die Nabe
elastisch zu verformen, sich über die Länge des umspannten Schaftes hinaus erstrecken.
Man erhält hiermit eine wesentlich vereinfachte, verkürzte und in der Herstellung verbilligte
Nabie. Die sonst zum Festklemmen des inneren Schaftendes notwendigen besonderen
Mittel können fortfallen.
Einen besonders einfachen Aufbau des Nabenkörpers erhält man, wenn man die
Schlitze der einzelnen Hülsen in der Nabenmitte zusammenlaufen läßt. Dabei können die
Schlitze' in eine mittlere Bohrung der Nabe münden, durch die der Wellenstumpf, seine
Befestigungsmittel oder die ihn umspannende Büchse der Nabe hindurchragt.
Handelt es sich um einen zweiflügeligen Propeller, so kann eine einzige durchlaufende,
über ihre ganze Länge geschlitzte Hülse verwendet werden, die beide Flügelstümpfe um-.faßt.
Durchlaufende Hülsen sind an sich bei anderen Naberi bekannt.
Da der Flügelschaft außer durch die kraftschlüssig wirkende Hülsenumspannung stets
noch durch formschlüssig wirkende Mittel gehalten werden muß, werden die Hülsen beispielsweise,
wie bekannt, innen mit Gewinde versehen, in das die außen Gewinde tragenden Schäfte eingeschraubt werden. Verwendet
man eine einzige durchlaufende, einteilige Hülse als Nabenkörper, so kann das Gewinde
in einer zusammenhängenden Schraubenlinie durch beide Hülsenhälften hindurchgehen.
Es kann dann in einem Arbeitsgang geschnitten werden.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden: ·
Manfred Grabarse in Berlin-Hermsdorf.
- Die Erfindung ist auch für drei- und mehrflügelige
Propeller anwendbar. Die Schlitze der die Flügelschäfte umspannenden Hülsen
verlaufen dann zweckmäßig auf der Naben-~
Stirnseite, wie das bei zweiflügeligen Propel-!, lern an sich bekannt ist. " ■■'
Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus- ·■ führungsbeispiele, und zwar zeigen
Abb. ι und 3 Längsschnitte durch zweiflügelige Naben mit Kegelbefestigung auf der
Welle,
Abb. 2 und 4 entsprechende Querschnitte, Abb. 5 und 6 eine zweiflügelige Nabe mit
Flanschbefestigung im Längsschnitt und Seitenansicht und
Abb. 7 und 8 Querschnitte durch zwei Ausführungsformen einer dreifiügeligen Nabe.
Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 ist auf dem Wellenstumpf 1 der Nabenkörper
3 mittels einer Mütter 2 befestigt. An den mittleren Teil 6, der in Form einer Büchse
den Konus der Nabe umgibt, schließen zwei Hülsten 5 an, die mit Längsschlitzen 7
versehen sind. Die Hülsen können durch in Augen 8 sitzende Spannbolzen 9 um die Schäfte der Flügel 10 gespannt werden. Die
Schäfte sind außen und die Hülsen innen mit Gewinde 4 versehen. Am inneren Ende münden
die Schlitze 7 in eine Öffnung 11 des Nabenkörpers, durch die die Büchse 6 mit
dem Wellenstumpf nach außen herausragt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 ist an Stelle von zwei Augen für die
Spannbolzen an jeder Hülse 5 nur ein Auge 8 mit Bolzen 9 vorgesehen und die Länge jedei
Hülse entsprechend kurz gehalten. Man erhält auf diese Weise eine Nabe von radial
geringen Abmessungen. Der Beanspruchung kann durch geeignete Wahl des Durchmessers
des Flügelschaftes Rechnung getragen werden. Noch einfacher gestaltet sich die Anwendung
der Erfindung in Naben mit Flanschbefestigung, wie aus Abb. 5 und 6 hervorgeht.
Im Nabenkörper 3 ist hier ein Flansch ausgebildet, der unmittelbar mit dem Wellenflansch
verbunden wird. Der Körper 3 besteht aus einer einfachen, durchlaufenden, bei 7
über ihre ganze Länge geschlitzten Hülse S mit zwei Augen 8 für die Spannbolzen 9 und
in einer Schraubenlinie durchlaufendem Gewinde 4.
Abb. 7 und 8 zeigen Naben für dreiflügelige Luftschrauben mit Flanschbefestigung. Jede
Hülse 5 ist hier wiederum mit einem Längsschnitt 7 versehen. Sämtliche Schlitze münden
in eine Bohrung 1 i in der Nabenmitte. Sie liegen auf der Stirnseite der Nabe. Innen
sind die Hülsen mit Gewinde 4 versehen. Zur ■Aufnahme der Spannbolzen 9 dienen Augen 8.
Die Ausführungsform nach Abb.ß unter-'scheidet
sich von der nach Abb. 7 durch ein mit Flansch versehenes konisches Zwischenstück,
das gestattet, die ursprünglich für Flanschbefestigung gestaltete Nabe auf einer
Welle mit Konus zu betätigen.
Claims (6)
1. Nabe für Propellerflügel, die aus einteiligen,
mit Längsschlitzen versehenen, aus der Nabe ausgebildeten * Hülsen besteht,
die, die Flügelschäfte umschließend, die PropellerfLügel neben anderen Haltemitteln
durch elastisches Zusammenklemmen festhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Flügelschäfte umfassenden
Spannhülsen mit über die Länge des umspannten Flügelschaftes sich hinaus erstreckenden
Schlitzen versehen sind.
2. Nabe für Propellerflügel nach Anspruch ι j dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitze der einzelnen Hülsen in der Nabenmitte zusammenlaufen.
3. Nabe für Propellerflügel nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze in eine mittlere Bohrung der Nabie münden, durch die der Wellenstumpf,
seine Befestigungsmittel oder die ihn umspannende Büchse der Nabe hindurchragt.
4. Nabe für Propellerflügel nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch eine
einzige durchlaufende, die beiden Flügelschäfte umfassende, über ihre ganze Länge
geschützte Hülse.
5. Nabe für Propellerflügel nach Anspruch 4, bei der die Hülsen innen und die
umspannten Schäfte außen mit Gewinde versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gewinde bildende Schraubenlinie
über die ganze Länge der die beiden Schäfte umfassenden Hülse in einem Zuge
durchläuft.
6. Nabe für drei oder mehr Propellerflügel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge- tos
kennzeichnet, daß die Schlitze der die Flügelschäfte umspännenden Hülse auf der
Nabenstirnseite verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104737D DE654944C (de) | 1934-07-21 | 1934-07-21 | Nabe fuer Propellerfluegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104737D DE654944C (de) | 1934-07-21 | 1934-07-21 | Nabe fuer Propellerfluegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654944C true DE654944C (de) | 1938-01-05 |
Family
ID=7447774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH104737D Expired DE654944C (de) | 1934-07-21 | 1934-07-21 | Nabe fuer Propellerfluegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654944C (de) |
-
1934
- 1934-07-21 DE DESCH104737D patent/DE654944C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10324166B4 (de) | Rotorblattanschluss | |
| EP1024081B1 (de) | Blattwurzel für Propeller- und Rotorblätter | |
| DE698674C (de) | Aus zwei hoelzernen Blatthaelften bestehender Einzelfluegel fuer Verstellpropeller | |
| DE102016110551A1 (de) | Rotor für eine Windenergieanlage, Rotorblatt für eine Windenergieanlage, Hülse und Verfahren zur Montage eines Rotors | |
| DE602004005989T2 (de) | Hubschrauberrotor mit einem Schwingungsdämpfer | |
| DE2818923A1 (de) | Ventilator, insbesondere zur verwendung bei kuehltuermen mit kuenstlichem luftzug | |
| DE4315080C2 (de) | Blattlagerung für Propeller, Rotoren oder Gebläse | |
| DE654944C (de) | Nabe fuer Propellerfluegel | |
| DE60307180T2 (de) | Hubschrauberrotornabe, und Rotor mit einer solchen Nabe | |
| AT512432B1 (de) | Rotorflügel für eine turbine | |
| DE2107975C3 (de) | Heckrotornabe für ein Drehflügelflugzeug | |
| DE645921C (de) | Verstellpropeller | |
| DE602004013194T2 (de) | Spitzenbildungselement für das rad einer hydraulischen maschine, verfahren zur montage solch eines rads und mit solch einem element versehene hydraulische maschine | |
| DE102018130895A1 (de) | Rotor für eine Windenergieanlage und Verfahren | |
| DE2351994C2 (de) | Triebwerk für Hubkolbenmaschinen | |
| DE2116883A1 (de) | Beschaufelter Rotor fur Gastur binenstrahltneb-verke | |
| DE523980C (de) | Hilfsmittel zur Verhinderung der gegenseitigen Verdrehung von zwei durch Verschraubung zu verbindenden Maschinenteilen | |
| DE411934C (de) | Fluegelbefestigung fuer Luftschrauben | |
| DE936002C (de) | Loesbare, starre Verbindung zwischen Maschinenteilen, insbesondere zur Befestigung von drehbaren Schaufeln an Propellerturbinen | |
| DE697985C (de) | Schafthaltebuchse fuer Verstellpropellerblaetter | |
| EP3564489A1 (de) | Rotor mit fliehkraft-optimierten kontaktflächen | |
| DE529397C (de) | Zweifluegelige Metalluftschraube | |
| DE102017223614A1 (de) | Windkraftanlage, Rotorsystem, Verfahren zur Verwendung einer Windkraftanlage | |
| DE102018206099A1 (de) | Windkraftanlage, Rotorsystem, Verfahren zur Verwendung einer Windkraftanlage, Verfahren zur Herstellung einer Windkraftanlage | |
| AT384082B (de) | Laufrad fuer eine kaplanturbine |