DE652432C - Filtervorrichtung fuer Fluessigkeiten oder Gase - Google Patents

Filtervorrichtung fuer Fluessigkeiten oder Gase

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DE652432C
DE652432C DEL81565D DEL0081565D DE652432C DE 652432 C DE652432 C DE 652432C DE L81565 D DEL81565 D DE L81565D DE L0081565 D DEL0081565 D DE L0081565D DE 652432 C DE652432 C DE 652432C
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Description

  • Filtervorrichtung für Flüssigkeiten oder Gase Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Filtervorrichtung für Flüssigkeiten oder Gase mit einem zylindrischen Filterkörper.
  • Es ist bekannt, an derartigen Vorrichtungen eine Einrichtung zur Erzeugung eines Rückjpülstromes durch einen Teil der Filterfläche zu Reinigungszwecken vorzusehen, während die Flüssigkeitsströmung beim Filtrieren in den anderen Filterflächen aufrechterhalten bleibt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Rückspülvorrichtung aus einer oder mehreren Scheidewänden oder Flügeln im Filtratraum besteht und hier eine Anzahl von Kammern innerhalb oder außerhalb des zylindrischen Filterträgers bildet und die Außenkanten der Scheidewände während des Reinigungsvorgangs an der zylindrischen Wandfläche der Filtratkammern entlang gleiten. Hierdurch ist gegenüber den bekannten Filtervorrichtungen, deren Filterfläche teilweise rückgespült wird, erreicht, daß der Rückspül strom durch Verringerung des Fassungsvermögens einer Kammer erzeugt wird, so daß eine große Flüssigkeitsmenge in der Rückspülvorrichtung durch das Filter mit einer beträchtlichen lebendigen Kraft gepreßt wird, wodurch eine wirksame Reinigung gewährleistet ist. Ferner ist beim Erfindungsgegenstand im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen jeder Flüssigkeitsverlust bei der Reinigung durch den Rückspülstrom vermieden.
  • Beim Erfindungsgegenstand können die Scheidewände oder Flügel zwecks Abdichtung mit federnd gegen die Zylinderwand des Filterträgers gedrückten Außenkanten versehen und die Scheidewände oder der Filterträger um eine exzentrisch, aber parallel zur Achse des Filterträgers liegende Achse drehbar angeordnet sein. Ähnliche Anordnungen sind bereits für Pumpen mit exzentrisch gelagertem Drehkolben und sichelförmigem Arbeitsraum bekannt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht die die Kammern im Filterträger bildende Scheidewand aus einem hin und her gehenden Kolben. Die Anwendung hin und her gehender Kolben innerhalb zylindrischer Filterkörper ist an sich bereits bekannt, jedoch strömt bei den bekannten Einrichtungen mit Kolben der Rückspülstrom durch die gesamte Filterfläche, so daß im Gegensatz zum Gegenstand der Erfindung während der Reinigung mit keinem Teil der Filterfläche gefiltert werden kann.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigen Abb. I einen senkrechten Längsschnitt durch eine Filtervorrichtung gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Abb. I, Abb. 3 eine schaubildliche Ansicht einer teilweise im Schnitt dargestellten Vorrichtung nach Abb. I und 2, Abb. 4 eine abgeänderte Ausführungsform in ähnlicher Darstellung wie Abb. I, Abb. 5 einen Schnitt nach LinieV-V in Abb. 4, Abb. 6 ein Filter nach Abb. 4 und 5 in ähnlicher Darstellung wie Abb. 3, Abb. 7 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, Abb. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII m Abb. 7, Abb. 9 einen senkrechten Schnitt durch eine weitere Ausführungsform, Abt. pa einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines Filters ähnlich des nach Abb. g, Abb. 10 eine Ansicht des Außengehäuses des Filters von unten nach Abb. 9, Abb. 1 oa einen Schnitt nach LinieXA-XA in Abb. 9a.
  • Abb. 11 einen Grundriß des drehbaren Filterkörpers nach Abb. 9, Abb. 1I a einen Grundriß mit teilweisem Schnitt nach Linie XIA-XIA in Abb. g, Abb. I Ib den Gehäusededcel gemäß Abb. 9a, von unten gesehen, Abb. 12 einen senkrechten Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. I3 einen Schnitt nach LinieXIII-XIII in Abb. I2, in der nur das Gehäuse und das Filter gezeigt sind, Abb. Ia eine Einzelheit der Einrichtung nach Abb. I2, Abb. 15 einen senkrechten Achsenschnitt durch ein Kleinfilter für Mineralöl, Abb. 16 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt des Filters nach Abb. I5, Abb. 17 einen Schnitt nach LinieXVII-XVII in Abb. I5, und Abb. I8 einen Schnitt ähnlich den Abb. 2 und 5 durch eine Vorrichtung, die die Ausnutzung der gesamten Filterfläche gestattet, Abb. I8a einen Ouerschnitt durch ein Filter mit mehreren Filterkörpern.
  • Bei der Vorrichtung nach den Abb. I, 2 und 3 besteht das Filter aus einem durchlochten rohr- oder zylinderförmigen Filterträger A, um dessen Außenseite ein Draht A1 schraubenförmig gewickelt ist und einen Filterspalt bildet. Das Innere des röhrenförrnigen Körpers 24 stellt die Abfluß seite oder Filtratkammer des Filters dar und ist durch Flügel oder Trennwände, im vorliegenden Fall durch Flügel b, b1, in Abteilungen Bt, B2, B3, B4 geteilt. Die vier Flügelträger b bestehen aus einem Stück und sind radial um eine Spindel bx angeordnet, mittels welcher die Flügel drehbar sind. Diese Spindel fällt mit der Achse des zylindrischen Filterträgers A nicht zusammen, liegt aber parallel zu ihr. Die Flügel b' gleiten in Schlitzen der Flügelträger b und werden durch Federn b3 nach außen gedrückt, so daß sie, wenn die exzentrisch gelagerten Flügelträger b gegenüber dem Filterträger A gedreht werden, entsprechend nach innen oder außen rücken und -flüssigkeitsdicht mit der Innenfläche des Fil-, terträgers in Berührung bleiben. Das aus den Flügelträgern b und den Flügeln b1 gebildete Kreuz trägt auf der einen Seite eine Spindel C, die durch die Stopfbüchse C1 nach außen geführt ist und dort einen-Handgriff C aufweist, mit dessen Hilfe die Flügel b1 gedreht werden können. Auf der anderen Seite tragen die Flügel träger b einen Zapfen b5, der in einer kreisförmigen Öffnung e der Platte e1 drehbar gelagert ist. Die Platte wird von dem GehäuseE der Filtervorrichtung getragen. Der Zapfen b5 ist zwar in der Öffnung e drehbar, schließt sie aber flüssigkeits- oder gasdicht ab. Die Öffnungen b2, b4, die in dem Zapfen b5 vorgesehen sind, verbinden die Abteilungen B2, B4 dauernd mit der Öffnung e und dadurch mit der Filtratauslaßöffnung Et. Das Gehäuse E bildet in seinem unteren Teil einen Schlammfang E2; dort ist auch ein in die DrahtwindungenAt eingreifender Kratzer D vorgesehen. Der röhrenförmige Filterkörper 24 ist auf einer Seite mit einem Zahnkranz=43 versehen, in den ein Ritzel A4, das von einer Spindel A5 getragen wird, eingreift. Diese Spindel ist durch eine Stopfbüchse A6 nach außen geführt und dort mit einem geriffelten Handrädchen A7 versehen. Durch Drehen des Rädchens A7 werden die genannten Teile in Drehung versetzt, so daß der Draht durch den Kratzer D gereinigt wird. Wenn gewünscht, kann der rohrförmige Körper auch durch ein Zahngetriebe oder durch. sonstige Antriebsmittel von der Hauptspindel aus in Umdrehung versetzt werden. Die Strömungsrichtung der Flüssigkeit oder des Gases während des Filtervorgangs führt von der EinlaßöffnungE4 in den Zwischenraum E5 zwischen dem GehäuseE und dem Filter, dann durch das Filter Al hindurch in die Abteilungen Be, B4 und schließlich durch die Öffnungen b2, b4 nach dem Auslaß E1. Diese Strömung bleibt dauernd gleichgerichtet, während der Reinigung wird ihr keine Flüssigkeit oder kein Gas entzogen, auch eine sonstige Beeinflussung durch den Rückspülvorgang findet nicht statt. Die Rückspülreinigung wird dadurch erreicht, daß man die flügelartigen Trennwände b, b1 in Drehung versetzt, wodurch der Fassungsraum der größeren Abteilungen verringert wird, so daß die darin befindliche Flüssigkeit oder das Gas entgegen der Strömung während des Filtrierens durch das Filter gedrückt wird und dieses dabei reinigt.
  • Das Filter nach den Abb. 4, 5 und 6 unterscheidet sich von dem eben beschriebenen dadurch, daß die Trennwände b, bl feststehen.
  • Zu diesem Zweck ist der Zapfen b5, zu einer Platte vergröfjert und an dem Gehäuse E durch Schrauben bO befestigt, während die Flügel b an derPlatte b5 mit einer Schraube b7 befestigt sind. Der Filterträger A hingegen ist mit der Spindel C verbunden. Dreht man den Filterträger, so strömt der Flüssigkeitsinhalt der Abteilungen B1, B3 in umgekehrter Richtung durch die Filterfläche A1, gleichzeitig wird die Außenseite des Filters Al durch den Kratzer D gereinigt.
  • Bei dem Filter nach den Abb. 7 und 8 strömt die Flüssigkeit oder das Gas während des Filterbetriebes aus dem Innern des rohrförmigen Filterkörpers A durch seine auf dem Innenmantel angeordnete Filterfläche, und demgemäß sind hier die Abteilungen Bt, B2, B3, B4 ebenfalls auf der Außenseite des Filterträgers A, und zwar zwischen ihm und dem Gehäuse E, vorgesehen. Die Trennwände bestehen ausschließlich aus den Blättern b1, die in Schlitzen des Gehäuses E nachgiebig gelagert sind. Der Filterträger A wird vorn der exzentrisch angeordneten Spindel C getragen und kann gegenüber dem Außedgehäuse gedreht werden, wodurch die erforderliche Veränderung des Fassungsraums der Abteilungen Bt, B2, B3, B4 herbeigeführt wird. Die Einlaßöffnung E4 steht mit dem Innern des Filterträgers A in Verbindung, während die Abteilungen B2, B4 mit der Auslaßöffnung E1 durch Kanäle b2, b4 verbunden sind, die in der Bezeichnung und Wirkungsweise mit den Öffnungen b2, b4 nach Abb. I bis 6 übereinstimmen.
  • Bei der Ausführungsform des Filters nach den Abb. p, Io und II strömt die Flüssigkeit oder das Gas gewöhnlich von der Außenseite des Filterkörpers A in sein Inneres, in dem ein Zylinder F konzentrisch angeordnet ist.
  • Zwischen dem Zylinder F und dem Filterträger ii ist ein Zwischenraum vorgesehen, der durch Trennwände b in Abteilungen B', B2 geteilt ist. Der untere Innenraum Bs des Zylinders F steht über den Durchlaß F1 mit der Abteilung B2, und der obere Innenraum B' des Zylinders F über den Durchlaß F2 mit der Abteilung B' in Verbindung. Die Räume B6 und B7 in dem Zylinder 17 bilden also Bestandteile oder Fortsetzungen der Abteilungen B2, -B1. Innerhalb des Zylinders F ist ein Kolben H angeordnet, in dessen Mantel zwei schraubenförmige Schlitze jeweils rechts-und linksgängig eingeschnitten sind. In diese Schlitze greifen in dem Zylindermantel F befestigte Kulissensteine H1 ein. Da die Führungsstange H2 von rechteckigem Querschnitt in eine rechteckige Öffnung des Kolbenbodens H3 eingreift, ist eine Drehung des Kolbens H nicht möglich. Das eine Ende A4 des Filterträgers A ist als Drehschieberplatte mit Durchlässen A11, A12 ausgebildet, die mit den Abteilungen Bt, B2 in Verbindung stehen.
  • Eine Federt drückt den Filterträger und damit die Drehschieberplatte federnd gegen den GehäusedeckelE10, in dem auch eine Durchbrechung E9, die zum Auslaß El führt, vorgesehen ist. Der Filterträger A ist auf der Spindel C befestigt. Befinden sich die Durchlässe in der in Abb. 9 gezeichneten Stellung, so bewirkt eine Drehung des Filterträgers A infolge des Eingriffs der Steine H1 in die entsprechenden Schlitze ein Abwärtsgehen des Kolbens H, wodurch Flüssigkeit oder Gas aus dem Innenraum Be des Zylinders F in die Abteilung B2 und von hier, sobald die Platte A4 die Verbindung zwischen der Abteilung B2 und der Auslaßleitung 171 unterbricht, durch den Filterbelag hindurch aus dem Filter träger herausgepreßt wird.
  • Die Strömungsrichtung ist dann der Strömungsrichtung während des Filtrierens entgegengesetzt und bewirkt eine Rückspülung und Reinigung der an die Abteilung B2 angrenzenden Filterteile. Durch fortgesetzte Drehung des Filterträgers A werden in ähnlicher Weise die der Abteilung B' anliegenden Filterteile gereinigt.
  • Die Abb. g a, ioa, 11 a, IIb zeigen eine Abänderung der Einrichtung nach den Abb. 9, 10 und II, durch die erreicht wird, daß in der Regel die Gesamtfläche des Filters zum Filtern der Flüssigkeit oder des Gases benutzt wird. Der abnehmbare Gehäusedeckel 1710 enthält zwei Abflußöffnungen 1711, E12 (Abb. IIb) und einen diesen gegenüberliegenden Zufluß E13. Die Durchlässe A13, A14 bilden annähernd Halbkreise und sind durch schmale Stege a, a' getrennt, die den Filterträger A mit dem Zylinder 17 verbinden. Die Flügel b und die Stege o, stehen in der Filterbetriebsstellung einerseits zwischen den Abflußdurchlässen Et, Et2, andererseits aber in der Mitte des Zuflußdurchlasses E13, so daß die Flüssigkeit durch beide Hälften des Filters gleichzeitig fließen kann.
  • Dreht man den Filterträger, so wird die Verbindung der Abteilungen B1, B2 mit den Abflußöffnungen E1l, 1712 abwechselnd abgesperrt, und in dieser Zeit wird auch der Kolben H bewegt, um die Rückspülung zu bewirken. Während der Drehung des Filterträgers erfolgt also die Rückspülung einer der beiden Abteilungen B1, B2, während das Filtrieren durch die andere Abteilung aufrechterhalten wird.
  • Die Abb. I2, I3 und 14 zeigen eine Ausbildungsform des Erfindungsgegenstandes, bei dem die Flüssigkeit oder das Gas während des Filtervorgangs von der Außenseite nach dem Innern des Filterkörpers strömen.
  • Die Abteilungen Bl, B2 sind durch die Wand4 getrennt, die einen Kolben bildet.
  • Durch Hinundherbewegung der Spindel C, an der dieser Kolben befestigt ist, läßt sich der Kolben H4 in gleicher Weise bewegen.
  • Der zylindrische Filterkörperträger A weist an seinen beiden Böden nach innen gerichtete, konzentrisch zur Filterfläche angeordnete Rohrteile J, J1 und der Kolben H4 Rohrteile J2, J3 auf, die auf beiden Kolbenstirnflächen angeordnet sind und in den Rohrteilen J, 17 kolbenartig und flüssigkeits- oder gasdicht eingreifen. Der Filterträger A trägt axial verlaufende Nuten A8, durch welche die Flüssigkeit oder das Gas nach dem Durchtritt durch die Spalte der Drahtwindungen At hindurchströmen. Sie sind durch eine Rippe A9 in eine obere und eine untere Gruppe geteilt, wobei die Nuten der oberen Gruppe an ihren oberen Enden über Öffnungen-A10 mit der Abteilung 17', die Nuten der unteren Gruppe an ihren unteren Enden über die Öffnungen A11 mit der Abteilung B2 in Verbindung stehen. Der Rohrteil J steht mit der Auslaßöffnung E1 in Verbindung. In der Filterbetriebsstellung greift der Handgriff C2 des Kolbens in einen Schlitz CO (Abb. 14) der an dem Gehäuse 17 befestigten Stütze C6 ein und hält dabei den Kolben in der Mitte seines Hubes in Höhe der Rippe A9 fest, so daß in dieser Stellung die Gesamtfläche des Filters in Benutzung steht. Die Flüssigkeit oder das Gas aus der Abteilung 172 strömt durch J3, J2 und 1 nach dem Auslaß E1, aus der Abteilung B1 hingegen durch J. Soll eine Rückspülung des Filters vorgenommen werden, so wird der Handgriff C durch eine leichte Drehung aus dem Schlitz C5 herausgefiihrt und dann hin und her bewegt, um den Kolben H4 zuerst in seine beiden Endstellungen und zurück in seine Mittelstellung zu führen. Bewegt sich der Kolben aus seiner Mittelstellung nach unten, so greift der Fortsatz J3 in den Rohrteil 1' ein und sperrt dabei die Verbindung zwischen der Abteilung B2 und dem Auslaß. Wird nun der Kolben weiter nach unten bewegt, so treibt er Flüssigkeit oder Gas aus der Abteilung 172 durch die Filterfläche 248 hindurch nach außen, also in einer der Filtrierrichtung entgegengesetzten Richtung, wodurch die Reinigung der Filterfläche-bewirkt wird. In ähnlicher Weise tritt bei einer Bewegung des Kolbens H4 nach oben der Fortsatz J2 in den Rohrteil J ein und sperrt dabei die Verbindung zwischen der Abteilung B' und dem Auslaß 171 ab, worauf eine weitere Bewegung des Kolbens nach oben Flüssigkeit oder Gas aus der Abteilung B1 durch die obere Hälfte des Filters hindurch nach außen treibt und dabei eine Reinigung desselben bewirkt. Der Filterkörper A, A8 selbst wird durch Bolzen K in seiner Stellung innerhalb des Außengehäuses .17 festgehalten.
  • Eine besonders einfache, vor allem als Kleinfilter für Mineralöl geeignete Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Abb. I5, I6 und I7 verans.dialicht. Das Außengehäuse besteht aus einer Deckplatte E mit Einlaßöffnung E4, Auslaßöffnungen El und e, während der untere Teil 17x gegen die Deckplatte 17 durch eine Schraube 178 gedrückt wird. Diese Schraube sitzt in einem Bügel E7, dessen obere Enden von der Deckplatte getragen werden. Der Filterträger A ist mit seinem oberen Ende ebenfalls in die Deckplatte E eingeschraubt. Die Trennwände b, bt können mit Hilfe der Spindel C und des Handgriffs C2 gedreht werden und tragen einen Zapfen b5 mit Durchlässen b2, b4, die über den Kanal e der Deckplatte zu dem Auslaß E1 führen. Im übrigen ist die Anordnung ähnlich der nach Abb. I.
  • Die Abb. 18 zeigt eine Einrichtung ähnlich der nach den Abb. 2 oder 5, doch ist hier die gesamte Fläche des Filters verwendbar. Zu diesem Zweck sind Umgehungsleitungen vorgesehen, die von den Abteilungen B1, B3 nach den Abteilungen B2, B4 führen. Der FilterträgerA zeigt auf seiner Außenseite wiederum Längsrippen R, die den schraubenförmig gewundenen Draht A tragen. Zwischen einem Rippenpaar sind zwei Reihen Öffnungen r1 vorgesehen, wobei die eine Reihe während des Filtervorgangs auf der einen Seite, die andere Reihe auf der anderen Seite der zugehörigen Trennwand bt liegt. Diesen Öffnungen rt am Umfang gegenüberliegend sind in ähnlicher Weise zwei Reihen Öffnungen r2 zwischen einem anderen Rippenpaar R vorgesehen. Eine entsprechende Zahl von Durchbrechungen findet sich auch zwischen den anderen Rippenpaaren R des Filterkörpers.
  • Flüssigkeit oder Gas, die in die Abteilungen B2, B4 durch die daran angrenzenden Filterflächenteile hindurch eindringen, strömen durch die Öffnungen b2, b4 ab, während diejenigen Anteile, die durch die zugehörigen Filterteile hindurch in die Abteilungen B1, B3 gelangen, über die Öffnungen r1, r2 in die Abteilungen 172, 174 und von hier durch die Öffnungen b2, b4 ebenfalls nach dem Auslaß gelangen.
  • Die Abb. I8a zeigt eine abgeänderte Anordnung einer Umgehungsleitung, welche die Benutzung der Gesamtfläche des Filters gestattet. Der Zylinder 24 weist am Umfang zwei gegenüberliegende Nuten R2, R3 auf, die sich in axialer Richtung nahezu über die ganze Länge des Zylinders erstrecken und nur an den Enden kleine Auflagerflächen für die Trennwände aufweisen. Dabei sind nicht dargestellte Anschläge oder Federklemmen vorgesehen, welche die Einstellung der Trennwände bt in die gezeigte Grundstellung erleichtern, bei der zwei von den Trennwänden bs den Nuten R2, R3 gegenüberstehen.
  • Flüssigkeit oder Gas, die beispielsweise in die Abteilungen Bt, Bs eintreten, strömt jeweils über die Nuten R2, R3 in die Abteilungen B2, B4 und gelangt von hier in die Auslaßöffnungen b2, b4.
  • Statt einer aus schraubenförmig gewickeltem Draht gebildeten Spaltfilterfläche kann die Filterfläche auch aus aufeinandergestapelten, ringförmigen, durch Abstandskörper voneinander getrennten Scheiben-zusammengesetzt sein oder auch aus gezahnten oder gekerbten Scheiben bestehen, welche Filterspaltöffnungen bilden. Auch kann der Filterträger mit Gaze, durchlochtem Blech 0. dgl. bedeckt sein.
  • Wenn erforderlich, kann der Antrieb der Rückspülvorrichtung ununterbrochen arbeiten, so daß die Reinigung der Filterflächen durch Rückspülung während der gesamten Filterzeit erfolgt.
  • PTENTANSPRÜCHE: I. Filtervorrichtung für Flüssigkeiten oder Gase mit einem zylindrischen Filterkörper und einer Einrichtung zur Erzeugung eines Rückspülstromes durch einen Teil der Filterfläche zu Reinigungszwekken, während die normale Flüssigkeitsströmung in anderen Filterflächenteilen aufrechterhalten bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspülvorrichtung aus einer oder mehreren Scheidewänden oder Flügeln (b1) an der AbRußseite des Filterträgers (A) besteht und hier eine Anzahl von Kammern (B1, B2, B3, B4, 170, B7) innerhalb oder außerhalb des zylindrischen Filterträgers (A) bildet und die Außenkanten der Scheidewände (bl) während der Rückspülung an der zylindrischen Wandfläche (A, F oder M) der Kammern entlang gleiten.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewände oder Flügel (bt) mit federnd gegen die. Zylinderwand des Filterträgers (A) gedrückten Außenkanten versehen sind und die Scheidewände oder der Filterträger um eine exzentrisch, aber parallel zur Achse des Filterträgers liegende Achse (C) drehbar angeordnet sind (Abb. I bis 8).
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Trennwände (bt) einen Zapfen (b5) tragen, der eine oder mehrere Steueröffnungen (b2, b4) für das Rückspülmittel aufweist (Abb. I bis 3).
    4. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei drehbar angeordneten Filterträgern (A) die Steueröffnungen (b2, b4) in einer die Enden einer oder mehrerer Abteilungen (B2, B4) abschließenden, im Filtergehäuse befestigten Platte (b5') vorgesehen sind (Abb. 4 bis 6).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterträger (A) innerhalb eines Außengehäuses (E) exzentrisch gelagert ist und das Gehäuse (E) die Trennwände (bt) trägt, die in die Zwischenräume zwischen dem Gehäuse (E) und dem Filterträger hineinragen (Abb. 7, 8).
    6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, bei der die Einlaß- und Auslaßkanäle für die zu filtrierende Flüssigkeit in dem Gehäusedeckel angeordnet sind, der auch den Filterträger trägt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Deckel (E) sowohl der Filterträger (A) als auch die drehbaren Trennwände (bt) angeordnet sind (Abb. 15 bis 17).
    7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterträger (A) an einer der Trennwand oder den Trennwänden (bt) (in deren Ruhestellung) gegenüberliegenden Stelle Nuten oder Kanäle (R2, R3) aufweist, welche die zur Erzeugung des Rückspülstromes dienenden Abteilungen (Bt, B3) mit den mit der Auslaßöffnung in Verbindung stehenden Abteilungen (B2, B4) verbinden (Abb. I8 a).
    8. Vorrichtung nach Anspruch I, 2, 3 und 6, bei welcher der Filterträger auf seiner Außenseite Längsrippen aufweist, die mit Draht schraubenförmig umwickelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen mindestens einem Rippenpaar zwei Öffnungen (r1, r2) vorgesehen sind, die in der Ruhestellung beiderseits einer Trenn-. wand (b1) liegen (Abb. 18).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kammern (B6, B7 bzw. B1, B2) im Filterträger (A) bildende Scheidewand aus einem hin und her gehenden Kolben (H, H4) besteht (Abb. 9 bis 14).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (H4) einen Steuerkanal (J2, J3) für das Rückspülmittel aufweist, der abwechselnd mit je einer Kammer (F bzw. J1) im Filterträger und Filtergehäuse zusammenarbeitet (Abb. 12).
    II. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtratraum des drehbar angeordneten Filterträgers (A) durch einen in dessen Innern konzentrisch eingebauten Zylinder (F) mit zwei diametral angeordneten, achsparallelen, radial gerichteten Außenrippen (b) axial in zwei Kammern (B1, B2) geteilt ist und in dem Zylinder (F) der Kolben (H) hin und her bewegt wird, und daß Steuerkanäle (A11, A32, E9) für das Rückspülmittel in dem Filterträger und dem Gehäusedeckel (E10) vorgesehen sind (Abb. gbis II).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (E10) mit einer Einlaßöffnung (E13) und je einer Auslaßöffnung (E", E12) für jede Kammer (B1, B2) versehen ist, während die Deckplatte des Filterträgers (A) für jede Kammer (B1, B2) je eine halbringförmige Auslaßöffnung (A13, A14) aufweist (Abb. 9a, 10a, 11 a und lIb).
DEL81565D 1932-01-27 1932-07-09 Filtervorrichtung fuer Fluessigkeiten oder Gase Expired DE652432C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742312C (de) * 1938-07-22 1943-11-27 Adlerwerke Kleyer Ag H Filterreinigungsvorrichtung, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE920961C (de) * 1939-06-09 1954-12-06 Pinchin Johnson And Associates Filter- oder Seihgeraet
DE1044842B (de) * 1957-05-23 1958-11-27 Hans Guenther Hirschberg Dipl Abscheider zum Reinigen von Luft, Gasen oder Daempfen

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