DE652260C - Mitteleinstellvorrichtung fuer eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung - Google Patents

Mitteleinstellvorrichtung fuer eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung

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Publication number
DE652260C
DE652260C DEK132671D DEK0132671D DE652260C DE 652260 C DE652260 C DE 652260C DE K132671 D DEK132671 D DE K132671D DE K0132671 D DEK0132671 D DE K0132671D DE 652260 C DE652260 C DE 652260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
center
stops
pressure piece
joint
coupling shaft
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Expired
Application number
DEK132671D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Egen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/20Details; Accessories
    • B61G9/24Linkages between draw-bar and framework

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Mitteleinstellvorrichtung für eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung Die Erfindung bezieht sich auf eine Mitteleiilstellvorrichtung für eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung mit zwei am Gelenklagergehäuse liegenden Anschlägen, einem gegenüber dem Kupplungsschaft verschiebbaren Druckstück und einer auf das Druckstück wirkenden Rückstellfeder, die eine Mitteleinstellung in einer durch die beiden Anschläge gehenden Ebene ermöglicht.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Mitteleinstellung nur in waagerechter Ebene möglich. Damit nun eine Mitteleinstellung auch in anderen Ebenen (z. B. in der senkrechten) ermöglicht wird, ist erfindungsgemäß ein weiterer, außerhalb der einen Einstellebene liegender Anschlag vorgesehen.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung liegt darin, auch eine Mitteleinstellung des in seiner Längsachse verdrehten Kupplungsschaftes zu ermöglichen, und zwar dadurch, daß die drei Anschläge am Gelenklagergehäuse mit windschief zur Achse des Kupplungsschaftes angeordneten Flanken versehen sind, die mit entsprechenden Flanken am Druckstück zusammenarbeiten.
  • Weitere Ausbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und q. bis 6 und in der Beschreibung angegeben. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen senkrechtenLängsschnittdurch den Kupplungsschaft, die Mitteleinstellvorrichtung und das Kupplungsgelenk, Abb.2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Draufsicht, Abb. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb. i nach rechts gesehen und Abb. ¢ eine Einzelheit der Vorrichtung in Draufsicht.
  • Die beiden Längsträger Al, A= eines Eisenbahnfahrzeuges A haben Führungen B, Bi, in denen ein Kugelgelenk M einer Mittelpufferkupplung C verschiebbar gelagert ist. In dem hohl ausgebildeten Kupplungsschaft Cl der Mittelpufferkupplung C ist eine Feder D mittig zur Längsachse des Kupplungsschaftes angeordnet. Die Feder D stützt sich einerseits gegen einen Federteller dl, der an einem Keil E anliegt, und andererseits gegen einen Bund f1 eines Zwischenstückes F. Der Keil F ist in einem Schlitz c' des Kupplungsschaftes Cl längs verschiebbar gelagert und mit einem Druckstück G, welches den Kupplungsschaft Cl von drei Seiten - umfaßt, fest verbunden. Das Druckstück G, das U-förmigen Ouerschnitt hat, umfaßt den Kupplungsschaft C1 von unten und von beiden Seiten. Das Druckstück G kann daher in gleicher Weise wie der Keil E auf dem Kupplungsschaft Cl nur in der Längsrichtung verschoben werden. Unten hat das Druckstück einen Teil g1, der sich mit drei Zähnen g2, g3, g4 gegen die unterhalb des Kugelgelenkes M an dessen Gehäuse H liegenden Anschläge hl, 1a2, h3 abstützt. Das Druckstück G hat zu beiden Seiten der Zähne g2, g3 und g4 windschief zur Achse des Kupplungsschaftes angeordnete Flanken g5, die mit entsprechenden Flanken h4 an den Anschlägen hl, h2, h3 des Gehäuses H zusammenarbeiten (s. Abb. q.). Die Zähne g2, 9 3 und g4 liegen nach einer weiteren Ausbildung derErfindung auf einemZylindermantel, dessen Achse durch den Gelenkmittelpunkt geht.
  • Das Zwischenstück F, gegen welches sich die Feder D abstützt, liegt mit einem Bund f2 an einem Gleitstück J an. Dieses Gleitstück kann durch eine StellschraubeK in der Längsrichtung eingestellt werden, wobei sich die Stellschraube K gegen einen Ansatz c4 des Koppelkopfes C3 stützt.
  • Die Wirkungsweise der Mitteleinstellvorrichtung ist folgende: Wird der Koppelkopf C3 nach unten gedrückt, so wird das Druckstück G durch den Keil E gezwungen, die Abwärtsbewegung mitzumachen. Da der Zahn g3 jedoch an dem Anschlag lag des Gehäuses H anliegt, so wird bei der Abwärtsbewegung das Druckstück G auf den Kupplungsschaft Cl in der Richtung zum Koppelkopf C3 hin verschoben, wobei die Feder D zusammengedrückt wird. Bei seitlichem Ausschwenken der Mittelpufl=erkupplung C wird die Feder D in bekannter Weise ebenfalls zusammengedrückt. Hierbei arbeiten die Zähne g2 oder g4 mit den entsprechenden Anschlägen hl oder h3 des Gehäuses H zusammen. Durch zweckmäßige Einstellung der Feder D und des Gleitstückes J mittels der Stellschraube K kann die Vorrichtung so eingestellt werden, daß sie die Kupplung im ungekuppelten Zustande genau in der Mittellage hält, wobei das Kugelgelenk M durch entsprechende lange Führungen B, B1, die mit den Längsträgern Al, A2 des Eisenbahnfahrzeuges A fest verbunden sind, in der waagerechten Lage gehalten wird.
  • Wird der Kupplungsschaft gegenüber dem Wagen in seiner Längsachse verdreht, so arbeiten die an den Zähnen g2, g3 und g4 angeordneten Flanken g5 (Abb. q.) mit den entsprechenden Flanken h4 der Anschläge hl, lz2, h3 des Gehäuses H in der Weise -zusammen, daß ebenfalls das Druckstück G .zurückgedrückt und somit die Feder D gespannt wird. Da auch bei seitlichen oder senkrechten Ausschlägen immer einer derZähneg2,gl oder 9 4 mit je zwei seiner Flanken g5 mit den entsprechenden Flanken h4 der Anschläge hl, 1a=, h3 des Gehäuses H in Eingriff steht, ist die Rückstellkraft gegen Verdrehen auch dann vorhanden, wenn der Kupplungsschaft seitlich oder in senkrechter Richtung ausschwenkt und gleichzeitig in seiner Längsachse verdreht wird.
  • Die Anordnung der Anschläge lt', 1a2, 1a3 unterhalb des Gelenkes ergibt eine besonders einfache Bauweise. Die Ausbildung des Druckstückes G derart, daß es mit drei die Eckpunkte eines Dreiecks bildenden Zähnen g2, g3, g4 in die als Lücken ausgebildeten Anschläge hl, 1a2, h3 des Gehäuses H eingreift, bringt den Vorteil, daß sich der Kupplungsschaft Cl erst dann schwenken läßt, wenn eine durch die Dreipunktlagerung bedingte Anfangskraft überwunden ist. Umgekehrt bleibt auch zum Zurückführen des Kupplungsschaftes Cl stets eine gewisse Kraftreserve der Feder D übrig, welche die Reibungsverluste usw. überwindet und bewirkt, daß der Kupplungsschaft Cl auch tatsächlich in seine Mittellage zurückgelangt. Der Abstand des Anschlages hl bzw. h3 von der durch den Gelenkinittelpunkt gelegten lotrechten Längsebene ist kleiner als der Abstand des Anschlages lag von der durch diesen Punkt gelegten waagerechten Ebene. Diese Bemessung der Abstände hat zur Folge, daß die Rückstellkraft ein und derselben Feder D bei 'seitlichen Ausschlägen des Kupplungsschaftes Cl kleiner ist als bei Ausschlägen nach unten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mitteleinstellvorrichtung für eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung mit zwei am Gelenklagergehäuse liegenden Anschlägen, einem gegenüber dem Kupplungsschaft verschiebbaren Druckstück und einer auf das Druckstück wirkenden Rückstellfeder, die eine Mitteleinstellung in einer durch die beiden Anschläge gehenden Ebene ermöglicht, gekennzeichnet durch einen weiteren, außerhalb der einen Einstellebene liegenden Anschlag, so daß eine Mitteleinstellung auch in anderen Ebenen ermöglicht wird.
  2. 2. Mitteleinstellyorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,'daß die drei Anschläge (hl, 1a2, lt') unterhalb des Gelenkes liegen.
  3. 3. Mitteleinstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Anschläge (hl, h2, h3) am Gelenklagergehäuse (H) mit windschief zur Achse des Kupplungsschaftes angeordneten Flanken (la4) versehen sind, die mit entsprechenden Flanken (g5) am Druckstück (G) zusammenarbeiten, so daß eine Mitteleinstellung des in seiner Längsachse verdrehten Kupplungsschaftes (C') ermöglicht wird. q..
  4. Mitteleinstellvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken (g') des Druckstückes (G) drei Zähne (g2, g3, g4) bilden, die in entsprechende Lücken (hl, h2, h3) am Gelenklagergehäuse eingreifen.
  5. 5. Mitteleinstellvorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die drei Zähne (g2, g3, g4) des Druckstückes '(G) auf einem Zylindermantel liegen, dessen Achse durch den Gelenkmittelpunkt geht.
  6. 6. Mitteleinstellvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Anschläge (hl bzw. h3) für die waagerechte Mitteleinstellung von der durch den Gelenkmittelpunkt gelegten lotrechtenLängsebene kleiner ist als der Abstand des Anschlages (lag) für die senkrechte Mitteleinstellung von der durch den Gelenkmittelpunkt gelegten waagerechten Ebene.
DEK132671D 1934-01-02 1934-01-03 Mitteleinstellvorrichtung fuer eine gelenkig gelagerte Mittelpufferkupplung Expired DE652260C (de)

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