DE652159C - Nachgiebiger Anschluss einer an den tragenden Bauteilen aufgehaengten Schwebedecke an die Umfassungswaende - Google Patents

Nachgiebiger Anschluss einer an den tragenden Bauteilen aufgehaengten Schwebedecke an die Umfassungswaende

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DE652159C
DE652159C DEB172354D DEB0172354D DE652159C DE 652159 C DE652159 C DE 652159C DE B172354 D DEB172354 D DE B172354D DE B0172354 D DEB0172354 D DE B0172354D DE 652159 C DE652159 C DE 652159C
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ceiling
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/30Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation characterised by edge details of the ceiling; e.g. securing to an adjacent wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Nachgiebiger Anschluß einer an deii tragenden Bauteilen aufgehängten Schwebedecke an die Umfassungswände In Bergbaugebieten werden bei auftretenden Bergschäden an Gebäuden und zur Verhütung neuer Schäden häufig sogenannte Schwebedecken, die an den tragenden Bauteilen (Balken) nachgiebig aufgehängt sind, eingebaut, oder es werden Verkleidungsdecken angebracht, welche infolge Verschiebungsmöglichkeit von Deckenabschnitten gegeneinander hinreichend beweglich sind, um leichten Schiebungen der Gebäudeteile nachzugeben, ohne Risse zu bekommen. In jedem Falle bleiben die Ecken der Decken stark gefährdet, auch wenn der Übergang von der Wand zur Decke durch ein Stuckgesims überbrückt ist. Bei Verwendung derartiger Stuckgesimse ist eine Zerstörung derselben bei stärkeren Bewegungen der Gebäudeteile besonders in den Gehrungsecken unvermeidlich.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, das Auftreten von sichtbaren Trennungsfugen in der Decke - und zwischen ihren Rändern an den Umschließungsmauern, insbesondere auch in den Ecken, zu vermeiden und erreicht den Zweck dadurch,. daß der zwischen der Schwebedecke und den Umfassungswänden gelassene Zwischenraum durch Platten überdeckt wird, auf denen an den Umfassungswänden befestigte Schieber angebracht sind, die in an der Schwebedecke befestigten Führungshülsen gleiten können. Bei einer solchen Überbrückung des Zwischenraums zwischen den Wänden und . den Deckenrändern kann auch ein zuverlässiger Abschluß der Ecken durch besondere, nachgiebig mit der Schwebedecke verbundene Eckplatten leicht erzielt werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. z einen senkrechten Schnitt durch einen Randabschnitt einer Deckenplatte und durch einen Abschnitt der seitlich benachbarten Mauer.
  • Fig. a ist eine obere Aufsicht auf einen Eckabschnitt der Decke.
  • Die Decke ist gemäß den Fig. z und z als eine Schwebedecke angenommen, welche an einem Rahmengerüst aus@Latten befestigt ist, von dem in der Zeichnungsfigur nur Lattenabschnitte r sichtbar sind, wobei der von den Latten gebildete Rahmen selbst als an der tragenden Balken- o. dgl. Konstruktion vermittels Haken a aufgehängt zu denken ist. An den Latten r des die Decke tragenden Gestells sind Führungshülsen 3 befestigt, welche aus verzinktem Eisenblech gebogen 'sind und von denen jeder eine Rinne zur Aufnahme eines Schiebers q. aufweist. Der Schieber q. ist an seinem über den Rand -der Deckenplatte hinausragenden Ende hakenförmig ausgebildet, wie bei 5 angedeutet ist. Die Schwebedecke ist nach der Darstellung der Zeichnung als Sperrholzdecke 6 ausgebildet und hält sich, wie bei Schwebedeck'e'ii" üblich, mit ihren Rändern in einem ge@v issexi' Abstande von der Hausmauer 7, so daß zwischen den Rändern der Schwebedecke und den Umfassungswänden des Raumes schlitzartige Zwischenräume verbleiben. Diese schlitzartigen Zwischenräume werden gemäß der Erfindung durch Gesimsplatten 8 überdeckt, welche an den Schiebern 4 befestigt sind.
  • Nach der Darstellung der Zeichnung erfolgt die Befestigung der Gesimsplatten 8 an den Schiebern 4 durch Schrauben 9, welche durch Schlitze 6' in der Deckenplatte 6 hindurchgreifen und in die Schieber 4 eingeschraubt sind. Die Aufhängung des aus den Latten i bestehenden Traggestelles für die Decke an den Halten 2 erfolgt nach der Darstellung der Zeichnung so, daß die Haken 2 mit ihren horizontal liegenden Enden In Rinnen der Führungshülsen 3 eingreifen.
  • Für jeden Schieberhaken 5 ist in der Wand 7 eine Schlaufe io auf einem Dübel befestigt. Auch die ihrer Nachbarwand 7 zugekehrte Kante jeder Gesimsplatte 8 ist in die Putzschicht der Wand hineingeführt.
  • Bei eintretenden Verlagerungen der Bauteile gegeneinander wird die sich einstellende Bewegung der Decke 6 gegenüber der Wand? durch die Schieber 4 mit den daran befestigten Gesimsplatten 8 aufgenommen, so daß die Zwischenräume zwischen den Umfassungswänden 7 und den Rändern der Deckenplatte 6 stets durch die Gesimsplatten 8 verschlossen bleiben, da diese lediglich eine Verschiebung entlang der Unterseite der Decke 6 erfahren.
  • Die Gesimsplatten 8 sind so angeordnet, daß sie die Raumecken selbst frei lassen, so daß sich die beiden Enden jeder seitlichen Gesimsplatte an den Längskanten der quer dazu verlaufenden Gesimsplatten vorbeibewegen können. Der Eckverschluß selbst erfolgt an jeder Raumecke durch eine unterhalb der Gesimsplatten 8 angeordnete Eckplatte 1.2, welche in beide die Raumecke bildenden Wände gleichzeitig eingreift, während die Gesimsplatttin 8, wie bereits erwähnt, nur mit einem Rande in die Putzdecke einer Mauer eingreifen. Die Verbindung der Eckplatte 12 mit der Decke erfolgt ebenfalls durch Führungshülsen und Schieber, wobei die Führungshülse 13 an dem'über die freien Kanten der Gesimsplatten 8 hinausragenden Teil der. Deckenplatte 6 befestigt ist, während @,Sler Schieber 14, im Unterschied von den ','Schiebern 4, nicht in @ der Wand, sondern an , --der Eckplatte 12 befestigt ist. Da im Regelfall bekannt ist, in welcher Richtung mit einer Verschiebung der Gesimsplatten zu rechnen ist, so kann die Hülse 13 stets in richtiger Richtung an der Deckenplatte befestigt werden, so daß die Eckplatte 12 bei eintretender Wandverlagerung eine ungestörte Verschiebungsbewegung ausführen kann.
  • Die Anbringung der Gesimsplatten 8 an einer aus -einer SperrlIolzplatte bestehenden Schwebedecke bietet den besonderen Vorteil, daß auch bei starken Verschiebungen der Umfassungsmauern des Raumes gegeneinander, welche nicht voll durch die Gesimsplatten aufgenommen werden können, kostspielige und zeitraubende Wiederherstellungsarbeiten vermieden° werden können. Es besteht in diesem Falle nämlich die Möglichkeit, der auftretenden Verschiebungen dadurch Rechnung zu tragen, daß aus der aus Sperrholz bestehenden Deckenplatte ein Streifen herausgenommen und durch einen Streifen von passender Breite ersetzt wird, was in kürzester Zeit geschehen kann, während eine ähnliche. Beseitigung des Schadens bei einer anderen Decke, z. B. einer Gipsschwebedecke, unmöglich ist.-

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : i. Nachgiebiger Ansch.luß einer an den tragenden Bauteilen (Balken) aufgehängten Schwebedecke an die Umfassungswände, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Schwebedecke und den. Umfassungswänden gelassene Zwischenraum durch Platten (8) überdeckt ist, auf denen an den Umfassungswänden befestigte Schieber (4) angebracht sind, die in an der Schwebedecke befestigten Führungshülsen (3) gleiten können.
  2. 2. Nachgiebiger Anschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (8) mit ihrer einen Kante in die Umfassungswände eingelassen sind:
  3. 3. Anschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Raumecken besondere Eckplatten (i2) vorgesehen sind, die ebenfalls nachgiebig an der Schwebedecke befestigt sind.
DEB172354D 1935-12-29 1935-12-29 Nachgiebiger Anschluss einer an den tragenden Bauteilen aufgehaengten Schwebedecke an die Umfassungswaende Expired DE652159C (de)

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