DE647440C - Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefaessen mit unter sich gleichem Rauminhalt auf halbselbsttaetigen Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefaessen mit unter sich gleichem Rauminhalt auf halbselbsttaetigen Maschinen

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DE647440C
DE647440C DEH141587D DEH0141587D DE647440C DE 647440 C DE647440 C DE 647440C DE H141587 D DEH141587 D DE H141587D DE H0141587 D DEH0141587 D DE H0141587D DE 647440 C DE647440 C DE 647440C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/10Cutting-off or severing the glass flow with the aid of knives or scissors or non-contacting cutting means, e.g. a gas jet; Construction of the blades used

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefäßen mit unter sich gleichem Rauminhalt auf halbselbsttätigen Maschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abmessen und Abschneiden flüssigen Glases und zum Vorformen von Glasgefäßen mit gleichbleibendem Gewicht.
  • Bekanntlich wird bei der maschinellen Herstellung von Glasgefäßen auf halbautomatischen Maschinen, wie z. B. Schiller-, Kutscher-und ähnlichen Maschinen, das flüssige Glas durch einen Bedienungsmann, den sog. Anfänger, in die Vorform getan und von dem .die Vorform bedienenden Mann nach Gefühl und Augenmaß mit einer Schere von Hand abgeschnitten. Durch diese Füllart von Hand sind Gewichtsschwankungen des eingebrachten Glases und damit zugleich größere Inhaltsschwankungen der hergestellten Glasgefäße unvermeidlich. Die Bestrebungen zur allgemeinen Normung von Glasgefäßen. führen aber zwangsläufig dazu, daß nur noch Glasgefäße mit kaum nennenswerten Inhaltsschwankungen hergestellt werden dürfen, wie dies bereits bei vollautomatisch arbeitenden Maschinen möglich ist.
  • Im Schrifttum sind zwar verschiedene Vorschläge bekanntgeworden, die umgekehrt stehende Vorform als Meßform zu benutzen und den Glasposten mit Hilfe einer Schervorrichtung abzuschneiden, um so auch auf halbselbsttätigen' Maschinen Glasgefäße mit unter sich gleichem Rauminhalt herstellen zu können. So hat man vorgeschlagen, den Posten mittels .eines etwa i mm starken Messers abzuschneiden, das unmittelbar auf der Oberfläche der - Vorform gleitet. Ein so dünnes Messer ist aber den Beanspruchungen durch das heiße Glas nicht gewachsen. Man hat ferner vorgeschlagen, eine Schervorrichtung auf die Vorform, auch unter Zwischenschaltung einer Gleitbahn, aufzusetzen. Diese Vorschläge konnten ebenfalls nicht in .die Praxis umgesetzt werden, weil der in die Vorform eingeführte Glasposten sich infolge der Berührung mit der eisernen Form bis zur Schnittstelle hin mit einer festen Haut überzieht, die bei Betätigen der Schervorrichtung zwar abgequetscht werden kann, aber am Rand Risse und Sprünge erhält. Schließlich hat man auch vorgeschlagen, über der Külbelform eine Füllschale anzuordnen und zwischen Füllschale und Form einen Schieber anzuordnen, der es gestattet, den Posten von dem üi der Füllschale verbleibenden und verlorengehenden Rest abzutrennen.
  • Erfindungsgemäß ist die . Schervorrichtung an ihrer Unterseite mit einem Vorsprung versehen, der sie beim Schneidvorgang von der Oberkante der Meßform oder etwaiger auf dieser Form aufsitzender, mit ihr in unmittelbarer Berührung stehender Formteile abhebt. Dadurch wird erreicht, daß der Glasposten frei über der Oberkante der Form abgeschnitten wird, so daß der Glasposten eine häubchenartige Erhöhung erhält, die nach Wegziehen der Schervorrichtung in die Meßform sinkt, so daß die Schnittfläche des Glases sich mit dem bereits in der Meßform befindlichen Glas ausgleicht, wobei die Schnittränder vollständig verschwinden. Durch dieses Abschneiden des Glaspostens frei oberhalb des oberen Formrandes ist die Voraussetzung dafür geschalten, daß Gläser von gleichmäßiger Wand- und Bodenstärke und guter Haltbarkeit hergestellt «erden können, ohne daß Abfälle anfallen.
  • Zweckmäßig ist es, die Vor- bzw. Meßform nach oben hin zu verlängern durch einen zangenartig ausgebildeten Körper, der nach dem Abschneiden des Glaspostens geschlossen wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Oberteil der Vor- bzw. lIeßform im Längsschnitt dargestellt, und zwar in Abb. 1 mit der Schervorrichtung und einem auf sie aufgesetzten, das Einbringen des Glaspostens erleichternden Ring und in Abb.2 mit der zangenartig ausgebildeten oberen Verlängerung.
  • Die Vor- bzw. Meßform 1 ist mit einem oberen Ansatz 2 versehen, der zum Zentrieren der oberen Verlängerung 3 sowie der Abschneidevorrichtung a mit ihrem unteren ringförmigen Ansatz 5 sowie der ringförmigen Auflage 6 dient. Die Vorform 1 wird in bekannter Weise mit einem Bajonettverschluß verschlossen. Die Abschneidevorrichtung a ist zweckmäßig gelenkig an einem auf dem Maschinentisch angeordneten Ständer befestigt. Die Abschneidevorrichtung q. besteht aus zwei in einem Führungsrahmen gleitenden Schneidetnessern 13 und 14, die von Hand mit dem Griff 15 mittels einer Hebelübertragung betätigt werden, mit ihren Schneiden übereinandergleiten und so den flüssigen Glasposten abschneiden. Auf der unteren Fläche des Schneidmessers 13 ist eine schiefe Ebene 16 angebracht, die beim Gleiten des Messezs nach der Mitte der Form sich auf den ringförmigen Ansatz 2 der Meßform 1 schiebt und so das untere Messer von der Form abhebt.
  • Die Schneidevorrichtung ist zweckmäßig so ausgebildet, daß sie hochgeklappt werden kann. Nach Entfernen der Schneidevorrichtung wird die obere Verlängerung 3 auf die Meßform 1 aufgesetzt und geschlossen, worauf das Külbel vorgeblasen wird.

Claims (2)

  1. hATFNTANSPKIC1II3: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefäßen mit unter sich gleichem Rauninhalt auf halbselbsttätigen Maschinen, bestehend aus einer umgekehrt stehenden Vor- bzw. Meßform, die mit einer Schervorrichtung zum Abschneiden des Glaspostens vom Anfangseisen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schervorrichtung an ihrer Unterseite mit einem Vorsprung (16) versehen ist, der sie beim Schneidvorgang von der Oberkante der Meßform abhebt, so daß der Posten frei über der Oberkante abgeschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Abschneiden des Glaspostens zu schließende obere Verlängerung (3) der Meßform (1) zangenartig ausgebildet ist.
DEH141587D 1934-10-23 1934-10-23 Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefaessen mit unter sich gleichem Rauminhalt auf halbselbsttaetigen Maschinen Expired DE647440C (de)

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DE647440C true DE647440C (de) 1937-07-05

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