DE640792C - Kraftmaschine mit Antrieb durch eine Hilfsfluessigkeit - Google Patents

Kraftmaschine mit Antrieb durch eine Hilfsfluessigkeit

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DE640792C
DE640792C DEW88187D DEW0088187D DE640792C DE 640792 C DE640792 C DE 640792C DE W88187 D DEW88187 D DE W88187D DE W0088187 D DEW0088187 D DE W0088187D DE 640792 C DE640792 C DE 640792C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/04Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for the fluid being in different phases, e.g. foamed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kraftmaschine mit Antrieb durch eine Hilfsflüssigkeit Die Erfindung betrifft eine Kraftmaschine, .durch welchedas in einem gasförmigen Stoff, z. B. Dampf, Explosionsgase-, Preßluft usw., aufgespeicherte Druckgefälle in eine lebendige Kraft umgeformt wird. Sie gehört zu der Maschinenart, welche bei der Erzeugung der Bewegung an Stelle eines Kolbens eine. Flüssigkeit zu Hilfe nimmt. Maschinen dieser Gattung sind vielfach bekanntgeworden, je-,doch sind bei allen diesen Maschinen die Hilfsflüssigkeit am äußeren und die Gase arn inneren Schaufelradumfang -angeordnet, wob ei die durch die sich entspannenden Gase erzeugte Flüssigkeitsbewegung vom- inneren zum äußeren Schaufelradumfang hin erfolgt. Diese Anordnung bei Maschinen mit Hilfsflüssigkeit hat den Nachteil, daß sich der trägflüssige Stoff (die Flüssigkeit) nin äußeren Umfang des Schaufelrades, der Stelle dex größten Geschwindigkeit, die leichtflüssigen Gase dagegen am innexten Schaufelradumfang oder im inneren Schaufelradgehäuse befmdet, wodurch große Reibungsverluste auftreten. Diese Reibungsverluste werden verstärkt du#rch die in der Flüssigkeit bei schneller Drehbewegung entstehenden Fliehkräfte, welche einen Druck auf Gehäuse un4-Schaufelra,d:wand:ungen hexvorrufen.
  • Man hat versucht, durch Mischen der Treibgase mit der Hilfsflüssigkeit letztere leichtflüssigex zu. machen. Dieses Verfahren. kann jedoch nach. überwindung großer Schwierigkeiten nur zu einem kleinen Teilerfolg bezuglich der Verminderung der Reibungsverluste führen. Hierbei treten jedach andere, beson ders ungünstig wirkende Schwierigkeiten, wie !die restlose schnelle- Trennung von Gas und Flüssigkeit nach heeudeter Entspannung, auf. Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfm,dung vermieden werden. Letztere besteht darin, daß sich die unter dein Druck eines gasförmigen. Stoffesstehhende Hilfsflüssigkeit aus einek Schaufeilkanal radial von außen nach innen durch einen innerhalb des Schaufelkranzes gelegenen Raum. in einem anderen Scheiufelkanal -raldial von innen nach außen bewegt.
  • In der Zeichnung ist dieselb6 beispielsweise .dargestellt. Fig. i und 2 zeigen den Grundgedanken in einer Ausführungsforni beispielsweise, Fig. i als Tadialer, Fig. 2 als wxialer Schnitt.
  • In dem Gehäusea dreht sich das Schaufelradb um die Achsee in Pfeilrichtung. Oben am Gehäuse ist der Gasektritt e und der -austrittf. Das Gehäuse nebst Schaufelrad wird -mit einer Flüssigkeit gefüllt, welche entspre-.chend Adern gasförmigen, Stoff gewählt wird, z. B. bei Dampf Quecksilbern bef heißen Gasen' Wasser, bei Preßluft Glycerin oder eine andere kältebeständige Lösung.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende. Die gasförmigen Stoffe treten dura .den Eintritisstutzen e in idas - Schaufelrad, b ,am Umfang tclexselbegi ein und entspannen sich in dem Kanälen. De.T Entspannungsraum entsp.richt einer am inneren Kreisumfang angelehntezi VenturidÜse, deren innere, zurücktretend -eP,auxnbegren7ung,d,ur-cli die elastische Flüssigkeitsmasse, gebildet wird. Die Bewegung des Schaufelrades erfolgt durch die Strömungsbewegung !der Gase vom Eintrittszum Austrittspunkt.
  • Bei radialer oder rückwärts gel#:rümmtet, Schaufel besteht jedoch bei der vorliegenden Maschine,derNachteil, daß in der Flüssigkeit bei sc.Imieller Drehbewegung des Schaufelrades Fliehkräftei ausgelöst werden, welche ,der Entspannung dex Gasei entgegenwirken und dadurch die vollständige Ausnutzung der Gasspannung verhindern. Um diese Fliehkräfte nicht entstehen zu lassen, werden die Schaufelkanäle in Richtung des DrehsiDnes nach vonvärts gekrümmt, so daß die Radumfangstangente mit der am gleichen Radius liegenden Tangente der Schaufelkrümmung einen spitzen Winkel bildet. Ist dieser Winkel klein, so entstehtinderSchaufeleineSchaufelarbeit, d. h. die Flüssigkeit wird beim Drehen infolge ihres Beharrunggsvermögens vom äußeren Umfang zur Mitte hin bewegt. Bei geschlossenem Schaufelrad, bel dem keine Flüssigkeitsbewegungstattündenkann, tritt ao Stelle der Bewegung ein. entsprechend'großer dynamischer Druck innerhalb der Flüssigkeit auf, welcher im MittHpunkt am größten und der auftretendän Fhehkraft entgegengerichtet ist. Es besteht die Möglichkeit, durch .Wahl der Winkelgrößender Tangentenwinkel in Verbindung mit der Umfangsgeschwindigkeit gewünschte dynamische Drücke zwischen Null und einem größten Wert zu erzeugen. Die Flüssigkeit bildet beim Umlauf durch die- Schaufelarbeit eine in sich zusammengehaltene ela#stische runde Mass', bei der ein Zerstäuben oder Zerschleudern der Flüssigkeit in ddn Gasraum hinein nicht eintreten kann.
  • -Die Maschine strullt in der vorstehenden Form eine reine Strömungsmaschine dar, welche bei kleineren Leistungen einen schlechteren. Wirkungsgrad als die Kolbenmaschinen aufweisen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es ratsaxn, bei Schaufelrädern. mit Hilfsflüssigkeit die Schaufelkanäle ähnlichwie bei der Kolbenkraftmaschine als Zylinder aiiszubilden und mit einer Kopfwand zu versehen. Diese Ausführung ist in größerem Maßstab in Fig. 6 dargestellt. Der Kanal o bildet einen in sich geschlossenen, schlauchartigen Raum gleichdem Zya-der einer Kolbenmaschine, an,desseh eineih Ende der Gaseinstr6mka-nalp vorgesehen ist. Der Kolben wird durch die Flüssigkeit gebildet. An der Kopf wand sowie an der Flüssigkeitsoberfläche im Kanal entstehendie durch Pfeile markierten, Kxäfte, welche in der Kraft)o zusammengefaßt dargestellt sind. Sie entspricht dem Kolbendruck ül einer KolNenmaschine. Die Kraft P zerlegt sich durch die Schräglage des Kanals in die KräfteP1 und P2. Hiervon wird die Kraft Pl vom Baustoff aufgenommen, und P2 erzeugt am Hebelarm R ein Drehrnoment.
  • Die erzeugten Geschwindigkeiten des Rades Jind der Flüssigkeit sind umgekehrt proportional den Widerständen, welche den auftretenden Kräften. entgegengesetzt wirken. Bei einer im nachstehhenden noch zu beschreibenden Ausführung wird die Flüssigkeit durch stillstehende Kanäle einem Schaufelkanal der Austrittsseite zugeführt, und hier wird die entstehende Flüssigkeitsströmung in ein gleichgeartetes und gleichgerichtetes Drehmoment umgeformt, so daß die gesamte Energie in Arbeit umgesetzt wird. Die Umformung kann an dieser Stelle erfolgen, einmal als Flüssigkeitsschlag gegen die Kanalkopfwand, wobei die Schaufelkanäle von etwa anhaftenden Verbrennungsrückständen freigespült werden, oder man kann den Gasaustrittsschlitz im Gehäuse so kurz anordnen, daß durch Verdichtung der Gase ein sich steigernder Druck auf die Kanalkopfwand ausgeübt wird und beim Ausströmen der Gase ein Rückstoß derselben erfolgt. Die Anordnung der Einströmka;näle in der gezeichneten Form ermöglicht # eine Ums#etzung der Ein-und Ausströrngeschwindigkeiten. in ein Drehmoment, welches der vorhandenen Drehrichtung gleichgerichtet ist. Alle gewünschten Ein- und Austrittsöffnunggen, welche zur Beeinflussung der- Entspannung oder Ausströmungen benötigt werden, können am stillstehenden Gehäuse angebracht werden und benötigen außer ihr-er Größenverstellung keinerlei Bewegung.
  • Wie aus dem in Fig.6 eingezeichneten Kräfteverhältnis hervorgeht, wird die KraftP2 und mithin das Drehmoment um so größer, je spitzer der Tangentenwinkel gewählt wird; gleichzeitig steigen hiermit aber auch die Schaufelarbeit und der dynamische Druck im Mittelpunkt des Schaufelrades.
  • Die :durch Entspannung und Auspuff verdrängte FlüssIgkeitsmenge wird beim Anlauf durch den Auspuff herausgeschleudert. Eine solche Anordnung gestattet keine Belastungsschwankungen, da in einem solchen Falle .ein Ersatz für zuviel herausgeschleuderte Flüssigkeit nicht mehr eintritt und.das gute Arbeiten der Maschine gestört wird. Um nun bei Belastungsschwankungen die benötigte Flüssigkeitsmenge im Schaufelrad zu behalten, ist es, erforderlich, einen Ausgleichbehälter anzuordnen, welcher entweder mit dem Flüssigkeitsspiegel, so hoch angebracht wird, daß die für den Rückstoß im Schaufelrad benötigte Flüssigkeitsmenke indemselbenverbleibt, oder es wird dieser Ausgleichbehälter geschlossen und oberhalb des Flüssigkeitsstandes ein Gaspolster des betreffenden AntrIebsstoffes hergestellt, dessen Druck mittels einer Regelvorrichtung entsprechend geregelt wird. Das Gleichgewicht der Flüssigkeit wird hergestellt durch die Schaufelarbeit einerseits gegenüber Flüssigkeitshöhe, Fliellkraft und Polsterdruck andererseits. Eine zusätzliche Erhöhung des Polsterdruckes wird angewandt für das Füllen des Schaufelrades an der GasaustrIttsstelle. Es ist hierbei gleichgültl,- wie der Polsterdruck erzeugt wird, durch Abzweigung von gedrosselten Antriebsgasen oder durch gesonderte Erzeugung. Auch kann an SteR.edes Gaspolsters ein Kolben mit entsprechender Gewichtsbelastung treten. Bei Gegendruckmaschinen ist z.B. ,die letztgenannte Anordnung mit künstlichem Druck auf den Flüssigkeitsspiegel Bedingung.
  • In Fig. 2 und 5 ist idex Ausgleichbehälter d dargestellt. Bei diesen Darstellungen erfolgt das Auswiegen der Schaufelarbeit dürch die Flüssigkeitshöhe.
  • Beim Antrieb der Maschine durch heiße Gase. und Wassex als Flüssigkeit tritt eine Ve-rdampfung des Wassers ein. Da diese Dampfe mit den Abgasen dauernd verlorengehen, muß -die Flüssigkeit ersetzt werden., was mittels Schwinmiregeliung im Ausgleichbehälter erfolgen kann. Eine Wiedergewin,-nung der Flüssigkeit aus den Abgasendurch Kühlung derselben und Wiederverwendung ;der Flüssigkeit ist möglich.
  • In Fig. 3 ist ein solcher Ausgleichbehälter, wie vorstehend beschrieben, beispielsweise dargestellt. Der AusgleIchbehälterd ist ein geschlossener Hohlkörper, in dem im oberen Teil -das Gaspolster vorgeselien is-t. Der Flüssigkeitsstand wird durch das. Schwimmventilg, welches um Eintritt #dex Flüssigkeit angebracht ist, geregelt. Die Regelung, des Polsterdruckes gpschleht bei der gezeichneten Ausführungsform durch Anschluß des oberen Stutzensk am Ausglelchbehälter an einer SteI-le des Gehäuses, z. B. Stutzen- 1 (Fig. i), an welcher der gewünschte Polsterdruck in den Kanälen des Schaufelrades herrscht. Bei Brennkraftmaschinen. hat diese Anordnung -den Vorteil, daß Dampf, welcher sich an der Oberfläche idex Flüssigkeit im Ausgleichbehälter bildet, nicht zur Erhöhung des Polsteridruckes führt, sondern dieser Dampf tritt in das Schaufelrad ein und wird hier noch #.ausg!#n-utzt. Auch fällt jegliche Vorrich#tung zur Erzeugung des Polsterdruckes, der für sich wieder einen Euergieverlust bildet, fort.
  • Die Form des Flüssigkeitsinhalts und somit auch die geordnete Wirkungsweise der Maschine wird beherrscht vondeni Verhältnis Gasfüllung und Entspanntungsgeschwindigkeit einerseits, zum StrömungswIderstand der Flüssigkeit und de# Umdrehungsgeschwindigkeit andererseits. Bei Verringerung der Umdrehungszahl oder beim Anfahren steigt nun die Füllung, wodurch der benötigte: Entspannungsraum stark vergrößert wer-den kann, und zwar so stark, daß ein Übertritt eines Teiles der Antriebsgase in den Ausgleichbehälter möglich ist. Die Verteilung der Entspannungswirkung auf den dafür bestimmten T.«d .des Schaufelradumfanges würde in diesem Falle verhindert. Um nun ein solches überströmen beim Anfahren oder bei Überlastung ,der Maschine, in'diesem Fall Schaffung eines zu großen Drehmoments bei Rückgang der Umdrehungsgeschwindigkeit, zu verhindern und die Verteilung der Entspannung auf den ,dafür bestimmten Schaufelradumfang zu erzwingen, ist es ratsam, durch Drosselung des Flüssigkeitsstromes die Entspannungszeit künstlich zu verlängern.
  • . Eine Vorrichtung hierzu ist in Fig. 3 dargestellt. Am inneren Ende der Schaufel ist ein Rundschieber k angebracht, welcher axial verschiebbar ist. Der Drosselrand des Schiebers braucht nicht, wie einfachheitshalber gezeichnet, gleicli hoch ausgeführt zu sein, sondern kann den im Schaufelrad geweschten Druckverhältnissen durch entsprechende Zurückverlegung der Drossel-Räche angepaßt werden. In einem solchen Falle darf der Schieber sich nicht mit dem Schaufelrad drehen. Die Verschiebung -kann mit Hilfe eines Reglers in Abhängigkeit der Umdrehungszahl -und dein Eintrittsdruck der Gase durch eine beliebige Steuerung, z. B. Fliehkraft-oder öldruckregler, erfolgen.
  • Die durch die Entspannung der Gase er# zeugte Energie wird in mechadsche Arbeit umgesetzt, und zwar durch Rückstoß auf.,die Kanalkopfwand am Umfang des Schaufelrades strömung. und Der zur Erzeugung Rückstoß erzeugt der Flüssigkeits' ein Drehmoment und wird somit in Arbeit umgeformt. Die zur Erzeugung der Flüssigkeitsströmung verbrauchte Energie geht in dem in der Mitte des Schaufelrades sich bildenden Stru-del durch innere Reibung der Flüssigkeit und der damit verbundenen Wärmebildung zum größten Teil verloren. - Um die. für die Flüssagkeitsströmung - aufgewandte Energie nach Möglichkeit wiederzugewinnen, ist es ratsam, die Bildung von Strudeln in der Mitte des Schaufelrades zu verhindern und die Flüssigkeitsströmung zur Bildung eines RückstoBes an der Ausströrnseite zu verwenden. Zu diesem Zweck wird der in der Mitte des Schaufelrades befin dliche freie Raum mit feststehenden Überleitungskanälen versehen, welche. den Flüssigkeitsstrom zu den entsprechenden-Schaufeln der Ausströmseite leiten. EineAuus führtuigsform ein-er solchen Anordnung ist in Fig. 4 und 5 beispielsweise dargestellt. In -dem Schaufelradb ist das Kanalstückl vorgesehen, welches an der dem Ausgleichbehalter zugewandten Seite befestigt ist. Die Kanäle: sind im vorliegenden Falle so geleitet, ,daß der Schaufelkanal mit dern Höchstdruck ,der Eintrittsgase mit Adern letzten vor dem Austritt stehenden K=al verbunden ist. Eine andere Ausführung ist durch eine kreuzweise übereinanderlegung, der Kanäle auch mög-]ich.
  • Bei, Anwendung der Strömungskanäle, wie gezeichnet, ist es ratsam, beim normalenLauf der Maschhie die Strömungsverluste gering zu hahen,durch Verringerung der Strömungsges,chwin-digkeit. Dies kann dadurch erfolgen, daß man den Schaufelquerschmitt nach der Mitte zu erweitert, ähnlich einer Venturi-,düse. Auch bei dieser Ausführung -treten bei übeAast, d.h. zu großer Füllung, wie im vorhergehenden geschildert, Mißstände auf. Es wird jedoch hier die Flüssigkeit nicht in ,den Ausgleichbehälter gedrückt, sondern dieselbe wird mit dem Auspuff harausgeschleu, dert. Um diies zu vermeiden, ist es ratsam, eüie-ge-stewrte Strönrungsdrossel indenübergangskanälen mit der größten Strömungsgeschwindigkeit einzubauen. In der Darstellung ist als Drossel ein axial verschiebbarer Schitbier m gezeichnet, welcher, wie der Schieber k in Fig. 3, selbsttätig gesteuert wer-,den kann. Die Steuerung kann auch als Drucksteuerung in der Forrn ausgeführt wer-,den, daß die Druckanschlüsse, am äußeren Umfang des Schaufelrades angebracht, dk. Strömungsdrossel der vorhergehenden Druckzone nicht eher* ausschalten, bis die Anschlußzc,n»- einen gewünschten Druck erreicht hat. Die Drosselnder einzelnen Kanäle müssen in diesem Falle einzeln gesteuert werden. EL le andere- Drosselausführung besteht darin, #daß man die Ül Fig. 4 gezeichneten feststehenden Kanäle 1 etwas verdreht, so daß eine Rückdrosselung der in das Schaufelrad ,eintretenden Gase und dadurch eine Füllungsverringerung entsteht.
  • Bei einer Verbrennungskraftmaschine kann der Verbrennungsraum. unmittelbar am Eintrittsstutzen e -angebracht werden. Bei grö-Beren Leistungen kann durch Aneinanderbauen mehrerer Schaufelräder --eine Schaufelwalze hergestellt werden; ebenso kann eine Unterteilung der Verbrenzungsräume oder des Aufgabestromes zwecks günstiger Steuerung stattfinden. Bei langsam laufenden Maschinen kann man mehrere Ein- und Austrittsöffnung6#n des Gases am Umfang verteilt anordnen. Bei Bremikraftmaschinen, die mit einem Brennstoff betrieben werden, welcher auch in Anwesenheit von Wasser oder einer -anderen nicht brennbaren Kühlflüssigkeit zünden und verbrennen, ist es auch mög-H.ch, den Eintritt de#s Brennstoffes und der Luft sowie die Zündung gesondert am Umfang des Schaufelradgehäuses anzuordnen. Eis bestellt auch die Möglichkeit, Luft und Brennstoff gemischt einzuführen und die, Zündung etwas später nach erfolgter Abtrennung des Schaufelkanals vom Eintritt erfolgen zu lassen. In solchen Fällen erfolgt eine Drucksteigerung im Schaufelkanal, so daß die Vorverdichtung von Verbrennungsluft und Brennstoff bei gleichem Höchstdruck kleiner sein kann.
  • Die in vorliegender Erfindung beschriebene Maschine hat gegenüber den bisher bekannten Maschmen folgende Vorteile mit patentbegründender Wirkung.
  • Gegenüber der Dampfturbine arbeitet -die Maschäne mit reiner Entspannung und wird dadurch im Bereich der höheren Drücke sowie bei kleineren Leistungen eine bessere Ausnutzung erreichen bei gleich großer Umdrehungszahl. Bei einer Brennkraftmaschine bestehen gegenüber der Gasturbine folgende Vorteile - Die Haltbarkeit des Schaufelbaustoffes ist bedeutend größer als Folge der guten Kühlung durch die Füllungsflüssigkeit, wobei die bei der Kühlung erzeugte Dampfmenge in Kraft umgesetzt wird. Wird ein Verbrennungsraum vorgeschaltet, so kann jeder Brennstoff, welcher unter Druck verbrennt, benutzt werden, da selbst mitgerissener Flugstaub wegen des Fehlens einer Druckreibungsfläche nur geringen Verschleiß verursachen kann.
  • Gegenüber der Kolbenmaschine läuft die Maschine mit größeren Umdrehungszahlen bei reiner Entspannungsarbeit selbst bei größeren Leistungen. Aus diesem Grunde hat -die Maschine geringen Raumhedarf bei kleinem Gewicht je PS-Leistung. Weil keine Reibungsflächen außer den beiden Hauptlagern vorhanden sind, entstehen geringe Reibungsverluste, ebenso ist ein geringer Schmiermittelverbrauch vorhanden. Die Maschine erzeugt ein gleichmäßiges Drehmoment und bedarf deshalb keiner Schwungmassen. Die Erschütterung der hin und her gehenden Massen, welche bei einer Kolbemnaschine auftreten, fallen fort; mithin sind keine Fundamente erforderlich. Gegenüber der Brennkraftkolbemnasr,lüne ergeben sich folgende Vorteile: Bei der vorliegenden Maschine liegenkeine Steuerungsteile im Verbrennungsraum, da die getrennten Zuleitungsströme gesteuert werden können. Es ist keine besondere Zündungssteuerung erforderlich, da, beim Anlauf einmal gezündet, sich,die Zündung dauernd fortpflanzt.
  • Gegenüber den bekannten Kraftmaschinen mit Hilfsflüssigkeit hat die vorliegende Erfindung nach Anspruch 3 folgende Vorteile. Es wird nur ein Bruchteil der frei werden-,den Kxä-fte, vermittels der Hilfsflüssigkeit in ein Drehmoment umgesetzt; die Umformung des größten Teiles erfolgt durch den Rückstoß auf die am, Umfang des Rades liegen-,den Schaufelkanalwände. Die Strömungsgeschwindigkeit in den Leitschaufelh ist bedeutend kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit ,des Schaufelrades. In -den überleitungskanälen beträgt sie nur einen Bruchteil derselben. Deshalb sind größere Geschwindigkeiten. und somit kleinere Maschinen pro Leistungseinheit möglich. Es bedingt ferner die geringe Strömungsgesch::windigkeit der Hilfsflüssigkeit einen geringen Kraftverlust durch- Reibung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kraftmas-chine mit Antrieb durch gasförmige Stoffe, -die von einem Teil des äußeren Umfanges eines Schaufelrades her auf eine Hilfsflüssigkeit in denSchaufelkanMen. wirk-en, dadurch gekennzeichnet, daß sich die unter dem Druck eines gasförmigen Stoffes stehende Hilfsflüssigkeit ;aus einem S.chaufelkanal radial von außen nach innen durch einen innerhalb des Schaufelkranzes gelegenen Raum in einem. anderen Schaufelkanal radial von innen nach außen bewegt.
  2. 2. Kraftmaschine nach Anspruchi, da-,durch gekennzeichnet, daß die Schaufelkanale im Schaufelrad. unter einem spitzen Winkel in Richtung des Drehsinnes zum Radumfang geneigt sind. 3- Kraftmaschine nach AnspruciL 2, da-,durch gekennzeichnet, daß an den am, Ihnfang des Rades liegenden Kanalenden äußere, sich m* Umfangsrichtung erstrekkende: und- eine Einlaßöffilung für den gasförmigen Stoff freilassende Schaufel-Imnalwände angebracht sind. 4. Kiaftmaschüle nach Anspruch i unde, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dein Schaufelrad verdrängte Teil der Hilfsflüssigkeit dum-ch einen Ausgleichhehälter außerhalb des S.chaufelrades aufgenommen wird, der unter dem Druck eines Kolbens oder eines gasförmigen Stoffes steht. 5. Kraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem innerhalb- des Schaufelkranzes gelegenen Raum ein Leitschaufelträger oder ein Drosselorgan eingebaut ist, durch dessen Drehung die Bewegung der Hilfsflüssigkeit gedrosselt oder ;abgesperrt wird, wodurch die Füllung jedes Schaufelkanals mit gasförmigem Stoff unddessen Entspiannungsverlauf geregelt werden. 6. Kraftmascline nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Kanäle im Leitschaufelkörper die radial inneren Enden dex umlaufenden Kanäle der Treibnütteleintrittsseite mit denjenigen der Austrittsseite verbinden.
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