DE640347C - Vorrichtung zur laufenden Bestimmung des Wassergehaltes von zu trocknenden Stoffen, insbesondere Braunkohle, waehrend des Trocknungsprozesses - Google Patents

Vorrichtung zur laufenden Bestimmung des Wassergehaltes von zu trocknenden Stoffen, insbesondere Braunkohle, waehrend des Trocknungsprozesses

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DE640347C
DE640347C DEB164543D DEB0164543D DE640347C DE 640347 C DE640347 C DE 640347C DE B164543 D DEB164543 D DE B164543D DE B0164543 D DEB0164543 D DE B0164543D DE 640347 C DE640347 C DE 640347C
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BRAUNSCHWEIGISCHE KOHLENBERGWE
HELMUT PIATSCHECK DR ING
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BRAUNSCHWEIGISCHE KOHLENBERGWE
HELMUT PIATSCHECK DR ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N5/00Analysing materials by weighing, e.g. weighing small particles separated from a gas or liquid
    • G01N5/04Analysing materials by weighing, e.g. weighing small particles separated from a gas or liquid by removing a component, e.g. by evaporation, and weighing the remainder
    • G01N5/045Analysing materials by weighing, e.g. weighing small particles separated from a gas or liquid by removing a component, e.g. by evaporation, and weighing the remainder for determining moisture content

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Description

In verschiedenen Trocknungsbetrieben, besonders für die Brikettierung von Braunkohle, ist es erforderlich, die Trocknung des Gutes im Ofen so zu regeln, daß ein bestimmter Wassergehalt nicht über- oder unterschritten wird. Die bisher zur Bestimmung des Wassergehaltes des Gutes in dieser Hinsicht gebräuchlichen Apparate arbeiten. zu langsam und vor allen Dingen nicht, selbsttätig, so daß
ίο bei ihrer Benutzung viel Zeit verlorengeht und das Meßergebnis meist erst dann vorliegt, wenn das Gut den Ofen bereits verlassen hat.
Diese Mängel werden durch die Vorrichtung nach der Erfindung vermieden. Die neue Vorrichtung, die am Ausfall des Trockners, z.. B. für Braunkohle, angebracht wird, arbeitet selbsttätig und ermöglicht es, den Wassergehalt der Braunkohle in kurzen Zeitabständen, etwa alle 8 Minuten, zu bestimmen und anzuzeigen oder aufzuzeichnen.
. Es sind schon Waagen bekannt, die auf veränderliche elektrische Widerstände einwirken und ein Meßinstrument zum Ausschlag bringen, das den Gewichtsbetrag anzeigt. Auch hat man bei der Gewichtsbestimmung von Trockengut schon Waagen und sonstige Meßinstrumente im geheizten Trokkenraum selbst mit untergebracht, wobei die Anzeigevorrichtungen außen auf Skalen sich bewegen.
Zum Unterschied hiervon wirkt bei der Einrichtung nach der Erfindung die Waage mittels einer nach außen verlängerten Drehachse auf zwei in Brückenschaltung o. dgl. zueinander liegende Drehwiderstände. Mit der bei der Beschickung am Ausfall des Trockners erfolgenden Senkbewegung der Waage werden zunächst beide Widerstände verdreht, worauf der eine Widerstand stehenbleibt und den unteren Punkt der Waage fixiert, während beim Steigen der Waage infolge Verdampfung des Wassers aus der genommenen Probe der andere Widerstand zwangsläufig wieder zurückgeht, um dann den höchsten Punkt der Waage zu fixieren. Auf Grund der durch beide fixierten Punkte gegebenen Stromdifferenz können an einem in den Stromkreis eingeschalteten Meßinstrument die verschiedenen Stellungen der Waage unmittelbar abgelesen werden.
Außerdem sind Vorrichtungen zum Zurückdrehen des die unterste Waagestellung markierenden einen Widerstandes zum Entleeren der Waage und zur Betätigung ihrer Einfüllvorrichtung vorgesehen, um die Einrichtung möglichst selbsttätig und schnell arbeiten zu lassen und bestimmte kurze Zeit-
640 B47
abstände zwischen den verschiedenen Wassergehaltsbestimmungen innezuhalten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung schematisch dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι'die gesamte Anordnung und Abb. 2 und 3 Einzelheiten. In einem auf etwa i8o° C beheizten kleinen ίο Zylinder α befindet sich eine Hebelwaage, auf deren Schale c eine Probe des Gutes durch einen-Füllschacht d aufgegeben wird. Die Aufgabe der Probe erfolgt aus dem Sammelbehälter e durch Ziehen des Schiebers /. Der Behälter e ist mit einer Siebplatte g von 2 mm Lochung abgedeckt, über welche das Gut so lange hinweggeführt wird, bis der Behälter gefüllt ist. Ein Drehpunkt der Waage c ist als Welle h ausgebildet, welche aus dem Zylinder α herausgeführt ist (perspektivisch gezeichnet) und der Bewegung der Waage entsprechend gedreht wird. Auf der Welle h befindet sich ein Widerstand i und seitlich dazu angeordnet ein zweiter Widerstand k. Mit dem Verdrehen der Welle h ändern sich die beiden Widerstände i und k. Während der Widerstand i fest auf der, Welle h aufsitzt, ist der benachbarte Widerstand k mittels einer besonderen Welle h' für sich verdrehbar gelagert (s. Abb. 3). Bei Senkung der Waage c und Drehung der Welle h wird der Widerstand k von dem Widerstand i mittels des Anschlages η mitgenommen und bleibt in dieser Stellung stehen, bis die Waage und dementsprechend auch der Widerstand i nach erfolgtem Verdampfen des Wassers aus dem auf der Waage liegenden Gut den oberen Punkt erreicht haben. Alsdann wird von der Stromquelle 0 ein Strom durch die Widerstände geschickt, welcher den Ausschlag des Anzeigeinstrumentes t hervorruft. Durch die Anordnung der beiden Widerstände wird bewirkt, daß der Apparat genau registriert, ohne daß eine Einwaage der Probe erfolgt. Bei der Wassergehaltsbestimmung nimmt die in dem Zylinder α befindliche Waage b die unterste Stellung unmittelbar nach Aufgabe der Probe und die oberste nach dem völligen Verdampfen des in der Probe enthaltenen Wassers ein. Während der Widerstand k in der bei der untersten Lage der Schale c eingenommenen Stellung verbleibt, geht der Widerstand i mit der Drehung der Welle h so weit zurück, als dem Gewicht der Probe nach Verdampfen des Wassers bzw. der jeweiligen obersten Stellung der Waage entspricht.
Die Widerstände i, k können, wie in Fig. 2 und 3 angedeutet ist, als Flüssigkeitswiderstände ausgebildet sein, derart, daß aus den aus Isolierstoff bestehenden Scheiben i, k je ein starrer Draht u heraussteht, der in das mit Flüssigkeit gefüllte Gefäß ν taucht, wobei die Flüssigkeit an den betreffenden Strom- 6s kreis angeschlossen ist.
Nach erfolgter Registrierung wird die Schale c durch den Haken/) in die Schurreg entleert, und die Waage samt dem Widerstand i spielt wieder in die obere Lage ein. Der Widerstand k wird durch die Vorrichtung r wieder in die ursprüngliche Lage gebracht, indem letztere von dem Elektromagneten R2 angezogen wird. Auch der Schieber/ und der Haken/; werden durch Elektromagnete R bzw. R1 betätigt, welche von der Steuerwalze s automatisch oder von Hand gesteuert werden. M ist der Antriebsmotor für die Walzen die außer den angeführten Vorrichtungen noch die Strombeschickung der Meßstromkreise und die zur Verdampfung des Wassers dienende Heizung steuert. Die Ergebnisse können durch an sich bekannte Instrumente registriert werden. Der Schieber f und der Sammelbehälter e werden gegen den Zylinder α zweckmäßig wärmeisoliert, während dieser seine Beheizung am besten durch in seiner Ummantelung angeordnete elektrische Heizwiderstände erhält.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur laufenden Bestimmung des Wassergehaltes von zu trocknenden Stoffen, insbesondere Braunkohle, während des Trocknungsprozesses, bei der eine Proben des Gutes aufnehmende Waage mit ihrem Oberteil oder ganz in einem beheizten Behälter untergebracht ist und ihre Bewegung auf einen veränderlichen Widerstand eines elektrischen Stromkreises ablesbar überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage mittels einer nach außen verlängerten Drehachse (h) auf zwei in Brückenschaltung o. dgl. zueinander liegende Drehwiderstände (i, k) des Stromkreises einwirkt, derart, daß mit der bei ihrer Beschickung durch die Trokkenprobe erfolgenden Senkbewegung zunächst beide Widerstände verdreht werden und der dann stehenbleibende eine Widerstand (k) den unteren Wägepunkt fixiert, während beim Ansteigen der Waage infolge Verdampfung des Wassers aus der Probe der andere Widerstand (i) zwangsläufig zurückgeht und den höchsten Wägepunkt fixiert, und daß der durch die Stellung der beiden Widerstände bedingte elektrische Strom an dem Meßinstrument ablesbar angezeigt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwider-
    stände (i, k) nur in einer Drehrichtung ι der Waage (c), die Rückdrehbewegung
    zwangsläufig gekuppelt und als Flüssig- des zweiten Widerstandes (k) und die Be-
    keitswiderstände ausgebildet sind· tätigung der Kinf üllvorrichtung (f) selbst-
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-. J tätig durch Elektromagnete (R1, R2, R)
    durch gekennzeichnet, daß das Entleeren -I. o. dgl. erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSBRUCHEItHI
DEB164543D 1934-03-06 1934-03-06 Vorrichtung zur laufenden Bestimmung des Wassergehaltes von zu trocknenden Stoffen, insbesondere Braunkohle, waehrend des Trocknungsprozesses Expired DE640347C (de)

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DE (1) DE640347C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028813B (de) * 1952-01-05 1958-04-24 Siemens Ag Vorrichtung zur Bestimmung des Wassergehaltes von beliebigen Substanzen durch Waegung vor und nach der Trocknung im Hochfrequenzfeld

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028813B (de) * 1952-01-05 1958-04-24 Siemens Ag Vorrichtung zur Bestimmung des Wassergehaltes von beliebigen Substanzen durch Waegung vor und nach der Trocknung im Hochfrequenzfeld

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