DE639736C - Verfahren zum Herstellen von Welldrahtglas - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Welldrahtglas

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DE639736C DEK139629D DEK0139629D DE639736C DE 639736 C DE639736 C DE 639736C DE K139629 D DEK139629 D DE K139629D DE K0139629 D DEK0139629 D DE K0139629D DE 639736 C DE639736 C DE 639736C
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corrugated
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wire glass
corrugated wire
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/02Re-forming glass sheets
    • C03B23/023Re-forming glass sheets by bending
    • C03B23/025Re-forming glass sheets by bending by gravity
    • C03B23/0252Re-forming glass sheets by bending by gravity by gravity only, e.g. sagging

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Welldrahtglas Nach baupolizeilichen Vorschriften soll besonders hei Industriebauten die Glasdachdekkung durch Draht geschützt sein, was am besten durch Drahteinlagen erreicht wird. Diese Schützung durch Draht ist nicht ganz einfach, wenn die Industriebauten mit gewellten Platten, z. B. aus Asbestzement, @eingedeckt sind, die Fenster also zweckmäßig auch entsprechend gewellt sind. Wellglasscheiben mit Drahteinlage für Bedachungszwecke zu verwenden, ist bekannt.
  • Es sind auch verschiedene Verfahren bekanntgeworden,- solche Welldrahtglasplatten herzustellen. Nach dem einen Verfahren wird auf einen Walztisch mit den Wellen der herzustellenden Glasplatte entsprechenden Längswellen ein schonentsprechend gewelltes Drahtnetz mit Vorsprüngen aufgelegt und in die geschmolzene Glasmasse durch Auswalzen mit einer gewellten Walze eingebettet.
  • Dieses Verfahren erlaubt nur, Welldrahtglasplatten von den ganz bestimmten Wellenlängen, die die Walztische und Walzen besitzen, herzustellen. Um ein Welldrahtglas von anderen Wellenlängen herzustellen, müssen auch anders bemessene Walzentische und Walzen bereitgestellt werden, was nur bei sehr großem Bedarf möglich ist. Außerdem können derartige Platten nur aus geschmolzener Glasmasse in Hüttenwerken hergestellt werden. Das gleiche gilt für ein weiteres bekanntes Verfahren, nach dem eine ebenflächigerzeugte Glasplatte mit Drahteinlage in noch bildsamem Zustand mittels entsprechender Walzen in gewellte Form übergeführt wird.
  • Nachvorliegender Erfindung sollen nun mit sehr einfachen Mitteln gewellte Drahtglasscheiben nach dem bekannten Senkverfahren hergestellt werden.' Es ist zwar an sich nicht neu, :ebene Glasplatten auf einer Unterlage, welche die gewünschte gewellte Gestalt besitzt, so lange zu erhitzen, bis sie erweicht und sich der Unterlage anschmiegt. Ebenso ist es bekannt, Drahtglas nach erneutem Erweichen durch Niedersenken auf eine Unterlage zu biegen, dabei wird jedoch ein mit Maschendraht als Einlage versehenes Drahtglas verwendet, welches sich nur schwer biegen läßt.
  • Demgegenüber werden gemäß der vorliegenden Erfindung zum Herstellen von WehdraUtglas Glasscheiben verwendet, welche nur gleichlaufend zueinander liegende Drähte enthalten. Das Glas wird dabei auf gewellte Formen aus Sand oder auch Eisen gebracht, und zwar so, daß die Drähte den Wellen genau gleichgerichtet liegen und infolgedessen beim Einsinken des Glases selbst keine Biegung erfahren. Sodann werden die Scheiben erhitzt, bis sie weich werden und sich, wie beim Biegen von- Glasplatten mit und ohne Einlage bekannt, eng der gewellten Oberfläche der Unterlage anschmiegen.
  • Man kann für die Herstellung, die ganz unabhängig von den Hüttenwerken ist, sowohl Drahtrohglas als auch, wenn größere Forde-
    rungen an die Durchsichtigkeit ges ]wer-
    den, Drahtglasscheiben aus Spieb#elel4i- Ve.G-.
    wenden. Bei der Billigkeit der 'San#`ien
    ist es möglich, sie jederzeit in den FEA#AnL*un-
    gen herzustellen, die denen der gewellten Asbestzementplatten entsprechen. Es ist also das neue Verfahren zum Herstellen von Metalldrahtglas, das dank der Verwendung von Glasscheiben mit nur gleichgerichtet verlaufenden Drähten die Benutzung von Sandformen erlaubt und das Einwalzen überflüssig macht, dem bisher Bekannten, insbesondere dem Walzen von Welldrahtglas, durch Billigkeit und Einfachheit der Arbeitsweise sowie An--passungsfähigkeit überlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Welldrahtglas durch Senken, dadurch gekennzeichnet, daß Scheiben aus Glas mit einander gleichlaufenden Drähten verwandt werden, die so auf eine gewellte Unterlage aufgebracht werden, daß die Drähte den Wellen gleichgerichtet liegen, worauf die Scheiben erhitzt werden, bis sie sich der gewellten Unterlage anschmiegen.
DEK139629D 1935-10-19 1935-10-19 Verfahren zum Herstellen von Welldrahtglas Expired DE639736C (de)

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