DE63018C - Fufsboden - Google Patents

Fufsboden

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Publication number
DE63018C
DE63018C DENDAT63018D DE63018DA DE63018C DE 63018 C DE63018 C DE 63018C DE NDAT63018 D DENDAT63018 D DE NDAT63018D DE 63018D A DE63018D A DE 63018DA DE 63018 C DE63018 C DE 63018C
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DE
Germany
Prior art keywords
floor
strips
parts
boards
wood
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63018D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. hetzer in Weimar
Publication of DE63018C publication Critical patent/DE63018C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
OTTO HETZER in WEIMAR. F u Ts bod en.
Die nach der bisherigen Weise dicht verlegten, an der Oberkante der Fufsleiste mit der Tapete noch luftdicht verklebten und gewachsten Fufsböden lassen die besonders im Neubau aufgenommene Feuchtigkeit nicht wieder entweichen, bleiben somit an der unteren Fläche feucht und dehnen sich hier aus, während sie an der Oberfläche zusammentrocknen. Die Fufsböden werfen und verziehen sich also. Werden Stabfufsböden geölt und dann nafs aufgewischt, so dringt die Feuchtigkeit von oben wohl ein, kann aber schwer oder nie wieder entweichen, so. dafs hierdurch zur Pilzbildung beigetragen wird. Die auf Blindboden und Lager verlegten Fufsböden erfordern aufserdem viel Material. Demgegenüber betrifft vorliegende Erfindung die Herstellung eines Fufsbodens, welcher hohl liegt und gelüftet wird, wodurch nicht allein die Feuchtigkeit ausgetrieben, sondern auch ein warmer Fufsböden erzielt wird, weil die Luft unter demselben fast so warm wie über ihm ist. Das Werfen der einzelnen Fufsbodentheile wird dadurch verhindert.
Füllmaterial, Fufsbodenlager und Blindboden, sowie Nägel, welche im feuchten Bau rosten, sind für die Verlegung des neuen Fufsbodens nicht erforderlich, die Parketttafeln und -Stäbe können sich frei ausdehnen und, wieder zusammengerückt, aufgenommen werden, ohne die Wand, die Fufsleisten oder den Boden zu beschädigen. Das Verlegen des Fufsbodens geschieht schnell und sauber auch durch ungeübtere Leute. Ein Beschädigen der Zimmerwände durch Einlassen von Dübeln und die Kosten hierfür sind vermieden; auch das Unterstopfen der Fufsböden, um Durchbiegungen zu verhüten, fällt bei dem neuen Fufsböden fort.
Auf der Zeichnung ist die neue Fufsbodenconstruction in verschiedenen Anwendungsarten dargestellt; Fig. 1 bis 4 zeigen einen Stabfufsböden. Auf der Balkenlage liegt ein Rahmenwerk von Leisten α b, und zwar liegen je nach der Höhe, welche für Oberkante-Fufsboden eingehalten werden mufs, entweder die Tragleisten α direct auf den Balken k, wie Fig. 2 zeigt, und die Richtleisten b zwischen den Balken, oder es ruhen die Richtleisten b auf den Balken. Die Tragleisten α bilden mit ihrer oberen Fläche einen Theil des Fufsbodens und sind, wie dargestellt, gleichzeitig als Unterlage benutzt, um die darauf befestigten Fournierleisten a1 zu tragen. Die Leisten al bezw. α besitzen an der Wand einseitig, im Innern des Zimmerraumes doppelseitig schmale Schlitze α2, in welche Zinkstreifen \ zur Hälfte fest eingesetzt sind, während die zweite Hälfte hervorsteht. Das Rahmenwerk wird für jeden Raum besonders vorher in der Fabrik fertig hergestellt, ebenso die zur Verwendung gelangenden Parketttafeln oder -Stäbe p, deren Länge gleich der Entfernung zwischen zwei Leisten α ist, und welche an den Stofsfugenseiten den Zinkstreifen ^ entsprechende Schlitze^1 besitzen, so dafs sie nach einander auf die Streifen % aufgeschoben werden können. Auch die Längsseiten der Platten ρ besitzen durchgehende Schlitze j>2 zur Aufnahme von Zinkstreifen ^1, welche als Feder dienen, um die Lä'ngsfugen der an einander liegenden Tafeln oder Stäbe zu schliefsen. Die Federn ^1

Claims (1)

  1. können auch aus Holz oder anderem Material hergestellt werden, während Zink gewählt ist, um der Zerstörung durch Rosten vorzubeugen. Aufser zum dichten Abschlufs des Fufsbodens dienen die Federn als tragende Theile, indem sie den auf eine Tafel ausgeübten Druck auf die nebenliegenden Tafeln und die auf den Balken ruhenden Leisten α übertragen.
    Die Fufsleisten / werden nur mit den Leisten α durch Holzschrauben s oder sonstige Befestigungsmittel verbunden; zwischen Wand und Fufsleisten wird ein Zink- oder Bleistreifen f1 eingefügt, damit die Feuchtigkeit aus der Wand nicht in die Leisten dringen kann. Letztere erhalten zur Lüftung des hohl liegenden Fufsbodens Oeffnungen /2, Fig. 3, oder anstatt, deren längere Schlitze f3, Fig. 14 und 15, welche durch Klappen f5 nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können.
    Wenn eine Eintrocknung des Fufsbodens erfolgt, ist es nur nöthig, die Fufsleisten f und die Deckstücke abzuschrauben, um dann die Fufsbodentheile zusammenzurücken.
    Gleichgerichtet mit den Tragleisten α können zwischen zwei Richtleisten b besondere Verstärkungsleisten b1, Fig. ι und 2 punktirt, angebracht werden, welche die Last mittragen und das Knarren der Parketttafeln verhindern. Bei schwer belasteten Fufsböden können die Tragleisten α mit vorspringenden Falzen a3, Fig. 5, zur Auflage der Stäbe ρ versehen sein. Der Stabfufsboden kann zu einem Parkettfufsboden dadurch gemacht werden, dafs der aus weichem Holz hergestellte Fufsboden als Unterlage für die Parketttafeln p3, Fig. 6, dient, wodurch die in Fig 7 punktirt gezeichnete Felder theilung entsteht.
    Bei grofsen Räumen empfiehlt es sich, die Tragleisten aus mehreren Theilen durch Einschlagen von schwalbenschwanzförmigen Holzdübeln d, Fig..g, zusammenzusetzen. In Fig. 8 und 10 ist gezeigt, wie das Rahmenwerk ab auf Cementbeton gelagert ist. Die Holztheile liegen hier nicht direct auf der Cementschicht, sondern es ist eine Asphaltplatte e zwischengelegt. In Fig. 12 und 13 ist der neue Fufsboden auf Gewölbekappen fassenden Eisenträgern k dargestellt. Zwischen Gewölbe- und Holztheile sind Asphaltplatten e gelegt.
    Pateντ-Α ν sproch:
    Ein Fufsboden, bei welchem die Fufsboden-' platten innerhalb eines aus Richtleisten (b) und Tragleisten (a a1) bestehenden Rahmenwerkes angeordnet sind, von denen die Tragleisten mit ihrer Oberfläche einen Theil des Fufsbodens bilden und mit Federn (\) versehen sind, auf welche die gleichfalls unter sich mit Federn verbundenen Fufsbodenplatten aufgeschoben werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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