DE6247C - Neuerungen an Einlaüf-Regulirschützen für äufsere Radialturbinen - Google Patents

Neuerungen an Einlaüf-Regulirschützen für äufsere Radialturbinen

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DE6247C
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Germany
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T. W. MAHLER, Turbinen-Constructeur, in Dresden
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/16Stators
    • F03B3/18Stator blades; Guide conduits or vanes, e.g. adjustable
    • F03B3/183Adjustable vanes, e.g. wicket gates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

1878.
p /- e
Klasse 88.
T. W. MAHLER in DRESDEN. Neuerungen an Einlauf-Regulirschützen für äufsere Radialturbinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. October 1878 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1892.
Um den bisher bei stellbaren Leitschaufeln, sogenannten Einlaufregulirschützen, bei Tangentialturbinen zu Tage getretenen Uebelständen abzuhelfen und doch dabei den Vortheil dieser Leitschaufeln auszunutzen, nämlich: den Wasserstrahl mit seiner Richtungsaxe stets auf den durch die Construction der Schaufeln des Laufrades bestimmten Punkt der Schaufel und stets diesen Wasserstrahl geschlossen auftreffen zu lassen, und zwar bei allen durch Verschiedenheit des Wasserstandes bedingten verschiedenen Stellungen der stellbaren Leitschaufeln oder Einlaufregulirschützen, hat Erfinder die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellte und in nachstehender Beschreibung näher erläuterte Construction erdacht. In derselben haben die Einlaufregulirschützen oder Leitschaufeln die in Fig. 2 ersichtliche Form im Grundrifs; es erfolgt die Regulirung dieser Schützen durch die mit ihren äufseren Enden verbundene Zugstangen; der Drehpunkt jedes Schützens ist jedoch kein fester, es gleitet vielmehr der Bolzen, um den sich der Schützen drehen will, in einer Nuth und steckt dieser Bolzen mit seinen beiden durch die Nuth gehenden und über die Gehäuseplatten hinausragenden Enden in der Mitte eines Führungshebels, dessen eines Ende drehbar an der Gehäuseplatte gezapft ist, während dessen anderes Ende fest mit dem Schützen verbunden ist. Es versteht sich von selbst, dafs sich über der oberen und unter der unteren Gehäuseplatte solche Führungshebel für die Bewegung der Regulirschützen befinden. Die Nuth,. in welcher der Drehbolzen des Schützens gleitet, hat zu dem Fixpunkte des Führungshebels auf der Gehäuseplatte eine concentrische Form. Die vorstehende Regulireinrichtung befindet sich an jedem Schützen des Einlaufapparates. Die sämmtlichen Zugstangen sind mit einer um das Turbinengehäuse herum gelagerten Scheibe durch Zapfen verbunden, welche Scheibe ein Zahnkranzsegment trägt, in dessen Zähne ein Getriebe greift; mittelst Drehung der Welle dieses Getriebes erfolgt die Regulirung der Einlaufschützen. Wenn das Getriebe in Umdrehung versetzt wird, so bewegt sich die eben genannte Scheibe und werden dadurch je nach der Bewegungsrichtung des Getriebes die Zugstangen nach innen gezogen oder nach aufsen geschoben und dadurch die Schützen in oben beschriebener Weise regulirt. Um die Einrichtung ganz genau verstehen zu können, wird auf die beiliegenden Zeichnungen verwiesen, in denen:
Fig. ι die Hälfte einer Turbine mit der Schützenregulirvorrichtung im Querschnitt,
Fig. 2 einen Theil der Einlaufregulirschützen im Grundrifs, in welchem die obere Platte f theilweise entfernt gedacht ist,
Fig. 3 den Mechanismus zum Reguliren der Schützen im Aufrifs und theilweise im Schnitt und
Fig. 4 den Mechanismus zum Reguliren der . Schützen im Grundrifs zeigt.
In Fig. ι und 2 sind //' die Gehäuseplatten des Zulaufapparates, zwischen denen die Regulirschützen g sitzen. Die Form dieser Schützen ist aus der Fig. 2 genau ersichtlich. Die Befestigung der Regulirschützen g an die Gehäuseplatte //' ist folgende: Auf und an der oberen Platte / ist der Führungshebel χ bei dem Punkt a; unter und an der unteren Platte /' ist der Führungshebel χl bei dem Punkte al drehbar befestigt. An ihren anderen Enden bei dem Punkte c und cl sind die Führungshebel χ und x' mit den Schützen g verbunden und ist der Schützen g mit dem Führungshebel nochmals bei dem Punkte b und b' durch den Bolzen h verbunden, welcher durch den Schützen und durch die Gehäuseplatten hindurchgeht. In den Gehäuseplatten sind dort, wo die Bolzen b und die Verbindungen c, c1' hindurchgehen, Nuthen e und el (s. Fig. 2) angebracht, welche eine zum Punkte α concentrische Form haben. Das äufsere Ende des Schützens g ist bei d mit einem Zapfen versehen. Auf diesem Zapfen steckt das Auge des Theiles i, welcher zugleich als Mutter auf dem mit Gewinde versehenen Ende der Zugstange k sitzt, xma ist der Theil i auf der Zugstange adjustirbar und wird mittelst der Stellmuttern 0 0 in seiner Position erhalten. Das andere Ende der Zugstange k ist mittelst Bolzens an die Scheibe / befestigt, die um das Turbinengehäuse gelagert ist und mittelst ihres Zahnkranzsegmentes m, in welches das Ge-

Claims (1)

  1. triebe η greift, eine Drehung nach rechts oder links erhält. Durch die Drehung der Scheibe / werden die Zugstangen k entweder nach innen g'ezogen, in welchem Fall sich die Schützen schliefsen, oder sie werden nach aufsen gestofsen, wobei sie dann die Schützen g öffnen. Die Bewegung, die die Schützen g in dem einen oder anderen Falle machen, ist stets eine solche, dafs das dem Laufrad der Turbinen zugekehrte Ende des Schützens g stets in derselben Position bleibt, das heifst, dieses Ende wird immer an der inneren Peripherie des Einlaufgehäuses bleiben. Durch die gelenkartige Verbindung des Schützens mit der Gehäuseplatte mittelst des Führungshebels χ und durch die Verbindung des Schützens mit dem Führungshebel x, mittelst der Nuth in der Gehäuseplatte bei l·, b' und c, cl wird erreicht, dafs die Lage der Schützen zu einander immer eine solche ist, dafs der Wasserstrahl in dem durch zwei Nachbarschützen gebildeten Einlaufkanal stets geschlossen und stets mit der richtigen Axenrichtung auf die Schaufeln des Laufrades auftrifft, während die Bewegung der Schützen lediglich durch Drehung eines Mechanismus, Drehung der Welle p, erreicht' wird. Es sei hier bemerkt, dafs der Erfinder, um Wasserverlust zu verhüten, die Nuthen e in den Gehäuseplatten durcri kleine Seitenplatten schliefst, die an den Schützen angebracht sind und sich mit diesen bewegen.
    Pat en τ-Anspruch:
    Die Befestigung der Emlaufregulirschützen, welche als Leitschaufeln in dem Zulaufapparat von Tangentialturbinen dienen, mittelst besonderer Führungshebel an die Gehäuseplatten des Zulaufapparates und die Bewegungsart dieser Emlaufregulirschützen und Führungshebel durch einen Bewegungsmechanismus, wie solcher vorstehend beschrieben ist, zu dem Zwecke, um die Emlaufregulirschützen bei variablem Wasserzulauf so stellen zu können, dafs der Wasserstrahl zwischen den Emlaufregulirschützen stets geschlossen auf die Schaufeln des Laufrades auftrifft.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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