DE623779C - - Google Patents

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DE623779C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/08Soldered joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Disconnectible Joints And Screw-Threaded Joints (AREA)

Description

In. Verbindungen für Rohrleitungen hat man bereits vorgeschlagen, über die Rohrenden ein Verbindungsstück zu schieben und dieses an den beiden Rohrenden durch eine dünne S Lotschicht in Stellung zu halten. Auch werden Rohrverbindungen häufig dadurch herge-* stellt, daß das Ende eines Rohres, das etwas verjüngt sein kann, in das andere Rohr eingesetzt wird und in diesem durch Eingießen von Lot oder Anbringen einer Schweißnaht festgehalten wird. Von Wichtigkeit ist, daß sich trotz der ganz dünnen Schicht, die zwischen dem inneren und äußeren Rohr verbleibt, das Lot in dem Ringraum ausbreiten kann, und daß ferner die beiden zu verbindenden Rohre genau zueinander zentriert sind. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die zur Aufnahme des eingesetzten Rohrendes dienende Muffe o. dgl. an ihrem inneren Ende auf einen kleineren Durchmesser als den des eingesetzten Rohrendes schwach verjüngt und an diesem verjüngten Teil mit axial verlaufenden Rillen versehen. Diese Rillen begünstigen den Fluß des Lotmetalls in Richtung gegen das Ende hin, und sie graben sich bei dem Einsetzen des einen Rohres in das andere etwas ein, so daß dadurch die beiden Enden sicher ineinander festgehalten werden. Dieses Festhalten kann nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung auch noch dadurch erreicht werden, daß in die Verbindung ein federnder Ring eingesetzt wird, der das Herausziehen des eingesetzten Rohres erschwert. Solche Ringe sind bekannt. Nach der vorliegenden Erfindung ist der Ring in einer Nut des äußeren Rohres oder der Muffe untergebracht, und diese Ringnut ist ebenfalls mit Lot ausgefüllt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Rohrverbindung dargestellt:
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer Rohrverbindung, teilweise im Längsschnitt dargestellt. -
Abb. 2 ist eine Endansicht der Rohrverbindung nach Abb. I.
Abb. 3 ist ein Teilschnitt im vergrößerten Maßstabe einer etwas anderen Rohrverbindung.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3.
Abb. 5 ist eine Ansicht ähnlich der Abb. 3 einer weiteren Ausführungsform der Rohrverbindung, und
Abb. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5.
In den Abb. ι und 2 sind Rohre 1 dargestellt, welche durch ein Verbindungsstück 3 miteinander verbunden sind. Das Verbindungsstück 3 ist mit zylindrischen Muffen 5 versehen, die ausgedreht sind, so daß im Innern eine Schulter 7 entsteht. In diese Muffe sind die Rohrstücke 1 hineingeschoben. Die gleitbare Einpassung zwischen der Muffe und dem Rohrstück 1 ist derart ausgebildet, daß darin eine kapillarische Verteilung eines flüssigen Dichtungsmittels, wie z. B. eines Lotes, entsteht. Das Lot wird zwischen dem Rohr 1 und der Muffe eingebracht, nachdem man die miteinander zu verlötenden Flächen gründlich gereinigt und mit einem Flußmittel versehen hat. Es wird hierdurch erreicht, daß das Lot überall an den gereinigten Flächen anhaftet und dieselben vollständig überzieht, so daß sich der ganze Zwischenraum, der zwischen der Außenseite des Rohres und der Innenfläche der Muffe vorhanden ist, vollkommen mit Lot ausfüllt. Der Spielraum zwischen den miteinander zu verlötenden Flächen beträgt lediglich; einige Hundertstel Millimeter.
Die Muffen 5 sind im Innern mit je einer Ringnut 9 versehen. Diese Ringnut steht mit Löchern in Verbindung, welche durch die Wand der Muffen hindurchgehen und nach außen führen. Der Zweck der Nuten 9 besteht darin, das Einbringen des Lotes o. dgl. Materials zu erleichtern. Es ist jedoch selbstverständlich, daß man das Lot auch von außen einbringen kann, indem man beispielsweise geschmolzenes Lot bei 13 anlegt, worauf dann das Lot infolge der Kapillarwirkung in die Lotstelle hineinfließt.
Man kann auch die Nuten 9 fortlassen und dann lediglich Löcher' 11 anordnen, welche das Lot zu den einander zu verbindenden Flächen führen. Ob man nun eine Nut mit oder ohne öffnungen verwendet, hängt ganz von der Größe dies Rohres sowie von der Länge der Muffen u. a. ab. In der Abb. 1 ist in gestrichelten Linien in dem nach, aufwärts ragenden Stutzen eine Verbindung dargestellt, bei welcher lediglich die Löcher 11 zum Einführen des Lotes verwendet " werden.
Wenn das Ende des Rohres 1 in die Muffe 5 eingeführt worden ist, dann gießt man flüssiges Lot in das Loch 1 i hinein. Dieses Lot fließt dann vollständig um das ganze Rohr herum, und diese Lotverteilung wird recht wesentlich durch die Ringnut 9 unterstützt. Von der Nut 9 aus fließt nämlich das Lot infolge kapillarischer Wirkung in alle Hohlräume hinein, die sich noch zwischen dem Rohr und der Muffe befinden. Diese kapillarische Wirkung wird dadurch erzeugt, indem man den Innendurchmesser der Muffe einige Hundertstel eines Millimeters größer macht als den Außendurchmesser des Rohres 1.
Flüssiges Lot wird so lange zugeführt, bis das Lot an dem äußeren Ende des Sockels erscheint; dann weiß man, daß die Verbindung vollständig hergestellt ist und daß nach dem Abkühlen des Lotes eine äußerst gute Verbindung entsteht, die auch gleichzeitig flüssigkeitsdicht ist. Um ein Fließen des Lotes zu erleichtern, kann man die miteinander zu verbindenden Rohrstücke erwärmen, während das Lot durch die Löcher 11 zugeführt wird.
Die kapillarische Wirkung ist vollständig ausreichend, um eine gründliche Verteilung des Lotes zu gewährleisten, ganz gleichgültig, wie schräg die Rohrverbindung liegt. Die Löcher 11 können an jeder beliebigen Stelle des Umfaiiges angeordnet sein, und man kann mehrere von diesen öffnungen 11 vorsehen, wie angedeutet ist. Die Löcher 11 können alle den gleichen Durchmesser oder sie können auch verschiedene Durchmesser haben. An der Außenseite des Rohres sind ferner Merkmale 15 angeordnet, welche diejenigen Stellen anzeigen, wo zusätzliche Löcher 11 gebohrt werden können. Man kann also die Anzahl der Löcher 11 beliebig vergroßem, indem man diese Löcher überall dort bohrt, wo sich ein Merkmal 15 findet. Wenn man die Löcher an den Stellen der Merkmale 15 bohrt, dann weiß man mit Sicherheit, daß die gebohrten Löcher 11 in die Ringnut 9 einmünden werden (s. Abb. 3). Die Abb. 1 zeigt ferner, daß die Enden 17 des T-förmigien Verbindungsstückes außen kegelig zulaufen. Der Zweck dieser kegeligen Enden 17 besteht darin, ein Verschwenden von Lot zu verhüten; denn wenn man die Enden des Rohrverbindungsstückes erwärmt, entweder durch eine äußere Wärmequelle oder durch das Lot selbst, dann werden die kegeligen Enden 17 bedeutend schneiler warm als die anderen Teile des Rohr Verbindungsstückes, so daß eine genügende Erwärmung an den Stellen 17 stattfindet und das Lot auch an diesen Enden verbleibt.
Ein weiterer Vorteil der kegeligen Enden besteht darin, daß diese Enden auch schneller abkühlen, sobald man die Erwärmung dieser Enden unterbricht, und daher auch das Lot an diesen Stellen schneller erhärtet, so daß irgendein Liotverlust vermieden wird. Es wird infolge dieser kegeligen Ausbildung stets auch eine äußerst dichte Verbindung erzielt. Es hat sich herausgestellt, daß ein Kegel, der durch einen Durchmesserunterschied von mm bis 11 mm Länge und einem Rohrdurchmesser von 12 mm gebildet wird, äußerst praktisch ist.
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Die Abb. ι zeigt außerdem, daß die Öffnungen Ii vollständig fortgelassen werden können. Ih diesem FialTe wird das Lot bei 13 angebracht. Es sei in diesem Falle ange-S nommen, daß es wünschenswert ist, die Ringnut 9 fortzulassen, (s. Abb. 1 Abzweigstutzen), weil die Muffe sehr kurz ist.
Schließlich zeigt die Abb. 1 noch eine Ausführungsform, in der die Muffe 5 im inneren EnSe bei 19 konisch ausgedreht ist. Der Zweck dieser konischen Ausdrehung besteht darin, einen Keileingriff des Endes 21 des Rohres 1 herbeizuführen. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Rohr genau in der Muffe zentriert und auch ein gleichmäßiger, ringförmiger kapillarischer Raum zwischen dem Rohr und der Muffe erzielt wird. Auch wird die Rohrverbindung fester. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Lot nicht in das Innere der Muffe hineinlaufen kann, um etwa die Rohrmuffe zu verstopfen. Dieser Vorteil ist dann besonders zu begrüßen, wenn es sich um die Verbindung von kleinen Rohren handelt, die eine lichte Weite von ungefähr 6 mm haben. Die Schulter 7 dient als Anschluß, um das Hineintreiben des Rohres 1 in die Muffe zu begrenzen.
Die Abb. 3 und 4 zeigen, daß man den kegeligen Teil 19 des Muffeninnern aufrauhen oder in irgendeiner anderen Weise mit Längsrippen 23 versehen kann. Diese Rippen 23 erfassen das innerste Ende des Rohres 1 und sorgen, indem sie kleine Kanäle bilden, zugleich dafür, daß die beim Löten entstehenden Gase abgeleitet werden.
Diese Rillen oder Rippen können ungefähr 1,5 mm hoch sein, während sie an ihrer Spitze einen Winkel von ungefähr 900 haben. Diese Maße sind äußerst praktisch für ein Rohr, welches einen Durchmesser von 100 mm hat. Es ist einleuchtend, daß die Feinheit dieser Rillen die Reibungskraft bestimmt, mit welchem das Rohr in der Muffe festgehalten wird. Wenn es wichtig ist, daß gar kein Lot in das Innere der Rohrverbindung eintreten darf, z. B. bei sehr kleinen Rohren, dann kann man diese Rillen sehr fein machen, um recht kleine Gasabzugskanäle zu bilden. Diese Rillen können so fein sein, daß sie eine kapillarische Wirkung ausüben, so daß; nach dem die Gase ausgetrieben sind, die Rillen sich vollständig mit Lot ausfüllen. Insbesondere für größere Rohre ist es sehr vorteilhaft, wenn auch die Rillen vollständig mit Lot ausgefüllt sind. Man kann auch den Außenumfang der in die Muffe einzuführenden Rohre mit Längsrippe oder Rillen versehen.
Wenn die Rohrverbindung recht großen Zugkräften im Betrieb ausgesetzt ist, dann verwendet man vorzugsweise die in den Abb. 5 und 6 dargestellte Rohrverbindung. In dieser Ausführungsform ist nämlich die Rohrmuffe mit einer Ringnut 27 versehen, welche nicht nur zur Aufnahme von Lot dient, sondern auch zur Aufnahme eines geschlitzten Federringes 25, welcher auf den Außenumfang des in den Sockel eingesteckten Rohres 1 eingreift, derart, daß ein Herausziehen des Rohres aus dem Sockel nicht mehr möglich ist. In der Abb. 5 ist nun die Art und Weise, wie der Ring 25 auf das Rohr einbeißt, in etwas übertriebener Weise dargestellt, um die Erfindung deutlich zu machen. Die Nut 27 dient, wie bereits erwähnt, auch als Zuführkanal für das flüssige Lot, und zwar kann die Zuführung durch die bereits beschriebenen Löcher 11 erfolgen. Wenn man die Löcher 11 nicht anordnet, dann muß man selbstverständlich das Lot von der Außenseite der Muffe zuführen, oder man kann auch, wie die Abb. 5 und 6 besonders deutlich zeigen, im Innern des Sockels eine Längsnut 29 anordnen. Diese Nut 29 dient als Zuführkanal und kann entweder axial oder auch schraubenlinienförmig verlaufen. Der Querschnitt dieses Kanals kann verschieden sein. Der Kanal kann auch' mit der Nut 27 in Verbindung stehen. Wenn gewünscht, kann man den Federring 25 auch in einer Ringnut anordnen, die an der Außenseite des Rohrstückes 1 vorgesehen ist. In dieser Rohrverbindung dient das Lot im wesentlichen dazu, die Verbindung dicht zu halten, während der Ring 25 irgendwelche Zugkräfte aufnimmt.
Es sei nun noch auf verschiedene Verfahren zum Zusammenstellen und Herstellen der Rohrverbindungen hingewiesen. Ein Verfahren besteht darin, daß man während des Lötens die zu verbindenden Teile etwas mit Bezug aufeinander verdreht; hierdurch wird eine gründlichere Verteilung des Flußmittels oder Reinigungsmittels erreicht, welches dazu benutzt wird, um das Lot überall hinfließen zu lassen. Ein weiteres Verfahren besteht darin, daß man während der Erwärmung und Zuführung des Lotes an einen der beiden zu verbindenden Teile klopft; hierdurch wird eine äußerst gründliche Verteilung des Flußmittels und des Lotes erreicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Lötmuffenverbindung für Rohrleitungen, bei welcher die Rohre durch einen dünnen Film von Lot zwischen der Muffe und eingesetztem Rohrende miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des eingesetzten Rohrendes (1) dienende Muffe (5) o. dgl. an ihrem inneren Ende (19) auf einen kleineren Durchmesser als den des
    eingesetzten Rohrendes schwach verjüngt und an diesem verjüngten Teil (19) mit axial verlaufenden Rillen (23) versehen ist.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch 1 mit einem einen Teil der Verbindung bil
    denden federnden Ring, der das Herausziehen des eingesetzten Rohres erschwert, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Ring (25) in der mit Lot ausgefüllten Ringnut (27) der Muffe (5) o. dgl. untergebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    "BERLIN. GEDRUCKT IN DER KEIC!lSDRUCK£REl
DENDAT623779D Active DE623779C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009039167A1 (de) 2009-08-27 2011-03-03 Daimler Ag Hohlprofilbauteil sowie Verfahren zum Herstellen eines Hohlprofilbauteils

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009039167A1 (de) 2009-08-27 2011-03-03 Daimler Ag Hohlprofilbauteil sowie Verfahren zum Herstellen eines Hohlprofilbauteils

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