DE623749C - - Google Patents
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- DE623749C DE623749C DENDAT623749D DE623749DA DE623749C DE 623749 C DE623749 C DE 623749C DE NDAT623749 D DENDAT623749 D DE NDAT623749D DE 623749D A DE623749D A DE 623749DA DE 623749 C DE623749 C DE 623749C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/24—Clarifying beerwort between hop boiling and cooling
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Description
Das Verfahren nach Patent 572 515 ist darauf gerichtet, Ausschlagwürze mit hoher Eigentemperatur
zum Zwecke der Trubabscheidung durch ein geeignetes Filter zu filtrieren.
In der Zeichnung ist eine zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Dabei ist «die Braupfanne, deren Abflußrohr b mit dem tiefer liegenden Tuchfilter c in Verbindung steht. Von dem Filter c führt eine Rohrleitung«! zur Saugseite der Pumpe f, während die Druckseite der Pumpe durch ein Rohr g in den Kühler h mündet. Hinter dem Kühler ist ein Dreiwegehahn i angeschlossen, von dem aus eine Leitung m zurück in die Braupfanne und eine zweite Leitung η in den Sammelbehälter k führt, der entweder den Gärbottich oder einen diesem vorgeschalteten sog. Anstellbottich bildet. Schließlich ist an die vor dem Filter liegende Leitung δ noch eine mit einem Regelventil vorgesehene Injektorleitung φ zur Einführung von steriler Luft oder Sauerstoff vorgesehen.
In der Zeichnung ist eine zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Dabei ist «die Braupfanne, deren Abflußrohr b mit dem tiefer liegenden Tuchfilter c in Verbindung steht. Von dem Filter c führt eine Rohrleitung«! zur Saugseite der Pumpe f, während die Druckseite der Pumpe durch ein Rohr g in den Kühler h mündet. Hinter dem Kühler ist ein Dreiwegehahn i angeschlossen, von dem aus eine Leitung m zurück in die Braupfanne und eine zweite Leitung η in den Sammelbehälter k führt, der entweder den Gärbottich oder einen diesem vorgeschalteten sog. Anstellbottich bildet. Schließlich ist an die vor dem Filter liegende Leitung δ noch eine mit einem Regelventil vorgesehene Injektorleitung φ zur Einführung von steriler Luft oder Sauerstoff vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist im normalen Betriebe folgende: In der Braupfanne
α wird die Würze zusammen mit dem Hopfen gekocht, wobei sich in der Würze ein
flockenartiger Trüb bildet. Nach dem Kochen wird dann die heiße Würze durch die Leitung δ
nach dem tiefer liegenden Tuchfilter c geleitet, wobei durch die Leitung^ gegebenenfalls noch
sterile Luft oder Sauerstoff zugeführt werden kann. In dem Filter scheidet sich der flockenartige
Trüb zugleich mit dem Hopfen aus, so daß die Würze vollständig blank filtriert aus dem
Filter austritt. Die so geklärte Würze wird nun weiter mittels der Pumpe f über die Leitung
d, g in den Tiefkühler h befördert, aus dem sie
durch die Leitung i mit der vorgeschriebenen tiefen Temperatur in den Bottich k abfließt.
Es ist auch möglich, von der Braupfanne aus jedes folgende Element so tief zu stellen, daß
überhaupt keine Pumpe erforderlich ist, daß man also mit stufenartigem Gefalle die Würze
ohne Förderorgan in den Anstell- oder Gärbottich fließen läßt. Dies kann unter Um-
ständen eine beträchtliche Vereinfachung und Kraftersparnis bedeuten.
Um völlige Sicherheit zu haben, daß das ganze System auch wirklich steril arbeitet, muß dafür
gesorgt werden, daß unmittelbar vor Inbetriebnähme der Einrichtung eine Vorsterilisation aller
Leitungen und Apparate, welche zwischen Braupfanne « und Bottich k eingeschaltet sind, erfolgt.
Um dies zu erreichen, wird der in der Abflußleitung zwischen Kühler h undBottichÄ
eingeschaltete Dreiwegehahn zunächst so gestellt, daß die Pumpe f die Würze zunächst
wieder in die Braupfanne α zurückleitet; gleich-
zeitig wird die Kühlflüssigkeit des Kühlers h
abgestellt. Auf diese.Weise erreicht man, daß das ganze Filter- und Kühlsystem mit den anschließenden
Rohrleitungen von der heißen Würze durchflossen und auf die Temperatur der
heißen Würze gebracht wird, so daß damit diese ganze Einrichtung sterilisiert wird. Erst sobald
dies geschehen ist, wird die Kühlung angestellt und der Dreiwegehahn i umgeschaltet, so daß
jetzt die filtrierte und gekühlte Würze in den Bottich k ablaufen kann.
Bei dem Verfahren kann, wie schon erwähnt, an beliebiger Stelle der Einrichtung sterile Luft
oder aktiver Sauerstoff in die Würze eingeführt werden, und zwar genau in den Mengen, welche
zur Sättigung der Würze mit Sauerstoff erwünscht sind. Der Vorteil dieser Sauerstoffzuführungen in den geschlossenen· Würzestrom
gegenüber der früheren Oberflächenbehandlung mit großen Luftmengen besteht darin, daß man
sich auf einen Zusatz sehr kleiner Luft- bzw. Sauerstoffmengen beschränken kann, welche eine
vollkommen sterile Behandlung der Würze mit Sicherheit ermöglichen. Auch dazu sind keine
umfangreichen und kostspieligen Anlagen erforderlich.
Die Vorteile des neuen Verfahrens sind Verringerung der Anschaffungskosten für die gesamte
Einrichtung durch Fortfall des Kühlschiffes oder des Setzbottichs und der Kühlschiffbelüftungsanlagen
sowie der Baulichkeiten zur Aufnahme dieser Einrichtungen und insbesondere die sichere Beseitigung jeder Infektionsgefahr durch
die Luft und die Vermeidung schädlicher Oxydationen von Würzebestandteilen infolge
übermäßiger Belüftung. Auf die Sicherheit bezüglich der Gleichmäßigkeit des Belüftungsgrades wurde bisher nicht genügender Wert
gelegt. Auf die angegebene Weise ist eine genaue Dosierung der Belüftung möglich. "5
Claims (1)
- Patentanspruch :Verfahren zur Filtration gekochter Würze und zur Beseitigung der Trubinfektionen nach Patent 572 515, dadurch gekennzeichnet, daß an einer beliebigen Stelle der Einrichtung, und zwar vorzugsweise unmittelbar nach Verlassen der. Braupfanne, sterile Luft oder aktiver Sauerstoff in genau vorgeschriebenen Mengen in den Würzestrom eingeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623749C true DE623749C (de) |
Family
ID=576706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623749D Active DE623749C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623749C (de) |
-
0
- DE DENDAT623749D patent/DE623749C/de active Active
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