DE623233C - Schnurloser Vermittlungsschrank - Google Patents
Schnurloser VermittlungsschrankInfo
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Description
Die Erfindung betrifft" einen schnurlosen Vermittlungsschrank und hat eine Vereinfachung
und Verbesserung seines Aufbaues, insbesondere eine Neugestaltung seines Vielfachfeldes
zum Gegenstand. Die schnurlosen Vermittlungsschränke haben gegenüber den
gewöhnlichen mit Schnüren versehenen Schränken u. a. den Vorteil, daß das häufige
Auswechseln der einem raschen Verbrauch unterworfenen Schnüre in Fortfall kommt
und die Handhabung der Verbindungsglieder bequemer ist. Ein derartiger Vermittlungsschrank
würde also mit besonderem Vorteil beispielsweise in kleineren oder privaten Anlagen
Verwendung finden können, in welchen die Bedienung durch nichtfachmännisches Personal erfolgt, welches nicht imstande ist,
die durch den raschen Verschleiß der Schnüre bedingten Reparaturarbeiten auszuführen.
Einer solchen Verwendung steht aber der verhältnismäßig hohe Preis der bisher bekanntgewordenen
schnurlosen Vermittlungsschränke entgegen, welcher in erster Linie
bedingt ist durch die große Anzahl von KHnken und die damit verbundenen Montagekosten.
Weiterhin bilden die große Zahl von Klinken Störungsquellen, da die Kontaktfedern
sich ebenfalls verhältnismäßig rasch abnutzen. Außerdem haben diese Klinken einen sehr großen Platzbedarf, so daß der
Raumbedarf pro Teilnehmer am Vermittlungsschrank sehr groß wird und damit auch das Vielfachfeld, das infolge" seiner zahlreichen
Lötstellen wesentlich zur Verteuerung eines solchen Schrankes beiträgt.
Man hat schon vorgeschlagen, bei anderen Verbindungseinrichtungen, wie z. B. bei
Rundfunkgeräten, die zahlreichen Lötstellen dadurch zu vermeiden, daß man an Stelle der
gewöhnlichen Leiter Schraubenfedern verwendet, die Leiter und Kontaktglied zugleich
sind. Eine derartige Einrichtung für Vermittlungsschränke zu verwenden, war aber
bisher nicht möglich, da im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei welchen es sich
nur um einpolige Vielfachkontakte handelt, hier mehrpolige Vielfachfelder in Frage
kommen, die bei Verwendung eines gewöhnlichen Stöpsels zu einer sehr komplizierten
Ausbildung eines derartigen Schraubenfedern-Vielfachfeldes führen würden. Es werden
aber dadurch weder Raum noch Kosten erspart. Die Kontaktgabe zwischen den hintereinanderliegenden
Stöpselabschnitten und den entsprechenden hintereinanderliegenden Schraubenfedern wird sehr unsicher, da der
Kontaktdruck mit verschiedenen Hebelarmen auf den Stöpsel einwirkt. Dies würde wiederum eine verteuernde besondere Führung
des Stöpsels notwendig machen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ermöglicht nun die Verwendung eines Schraubenfedernvielfachfeldes
bei schnurlosen Verr mittlungsschränben, ohne daß die vorgenannten
Nachteile auftreten, dadurch, daß das . der Vermittlung dienende Vielfachfeld von Leitern
gebildet wird, die aus Schraubenfedern bestehen, und als Verbindungsorgane mehrstiftige
Stecker verwendet werden. Durch die Verwendung von mehrstiftigen Steckern,
bei welchen jeder Stift zur Verbindung zweier Leiter des Vielfachfeldes dient, kann das
Vielfachfeld sehr einfach aufgebaut werden und eine sichere Kontaktgabe dadurch erzielt
werden, daß die verschiedenen auf den Stecker einwirkenden Kontaktdrücke in einer
oder nahezu in einer Ebene zu liegen kommen und gegeneinander gerichtet sind. Die Eontaktberührung
zwischen den Leitern des ίο Vielfachfeldes und den zur Vermittlung
dienenden Verbindungsgliedern wird durch die den Schraubenfedern eigentümliche Federkraft
besonders günstig. Die Vereinfachung des Schraubenfedernvielfachfeldes, welche durch die Verwendung von mehrstiftigen
Steckern bedingt ist, ermöglicht somit seine Verwendung auch bei mehrpoligen Feldern,
wie sie in Verjmittlungsschränken notwendig
sind, wodurch die große Zahl von Einzelklinken in Wegfall kommt, die sonst bei
schnurlosen Vermittlungsschränken Verwendung gefunden hat. Dadurch aber wird der
Platzbedarf für die Einzelapparate in dem Vermittlungsschrank verringert, die Montagekosten
gesenkt, die Anzahl der Störungsquellen herabgedrückt und die Lebensdauer
der Einrichtung erhöht. Die Verwendung von Schraubenfedern für das Vielfachfeld bei
schnurlosen Vermittlungsschränken führt in Verbindung mit den mehrstiftigen Steckern
, gemäß der Erfindung zu weiteren in der folgenden Beschreibung angeführten Vorteilen,
welche besonders für die Vermittlungsschränke wichtig sind.
Im folgenden ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in beispielsweiser Ausführung
beschrieben und dargestellt. Es bedeuten :
Fig. ι eine schematische Ansicht eines Schraubenfedernvielfachfeldes,
Fig. 2· einen Stecker gemäß vorliegender Erfindung, " " „
Fig. 3 den Grundriß,desselben, Fig. 4 und 5 ein anderes Ausführungsbeispiel
des Steckers,
Fig. 6 und 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Steckers, ■ -
Fig. 8 ein Befestigungselement für die Leiter des Vielfachfeldes,
Fig. 9 einen Querschnitt durch denselben, Fig. 10 die Rückseite des Befestigungselementes und
Fig. 11 einen Teil des Befestigungselementes,
Fig. 12 einen Vermittlungsschrank in Vorderansicht,
Fig. 13 denselben in Seitenansicht bei-ab-1 ■
genommener Seitenwand,
Fig. 14 eine Schaltungsanordnung für den Vermittlungsschrank.
Fig. ι zeigt eine perspektivische Teilansicht eines Vielfachfeldes, welches aus Schraubenfedern
besteht, bei welchem beispielsweise die Teilnehmerleitungen a1, b1, a2 usw. in einer
Ebene liegen. Die diese Teilnehmerleitungen kreuzenden Verbindungsleitungen a\ W, α11,
b11 usw. liegen in einer dazu parallelen Ebene,
wobei diese Ebenen lediglich den für -die Isolierung notwendigen Abstand voneinander
besitzen. Die Schraubenfedern bestehen dabei vorzugsweise aus Phosphorbronzefederdraht.
Die Lötösen für die Anschlüsse an die Leiter des Vielfachfeldes werden von Abbiegungen 1
der Schraubenfedern gebildet, welche in Fig. 1 nur an den senkrecht laufenden Leitern dargestellt
sind. Die Anschlüsse 1 werden zweckmäßigerweise gleich bei der Herstellung verzinnt,
so daß die Anschluß drähte in einfacher Weise an die Anschlüsse 1 angelötet werden
können. Zur Herstellung einer Verbindung wird an der Kreuzungsstelle, z. B. an der
Kreuzungsstelle der Leiter a1, b1 und a1, bl,
ein mehrstif tiger Stecker 2 eingeführt, welcher in Fig. ι schematisch dargestellt ist und in
den Fig. 2 und 3 näher gezeigt wird. In vorliegendem Ausführungsbeispiel besitzt der
Stecker 2 zwei Stifte 3. und 4, von denen der Stift 3 die Leiter a1, a1 und der Stift 4 die
Leiter b1, bl durch Überbrückung miteinander
elektrisch verbinden. Dabei ist zur Einführung des Steckers am Vermittlungsschrank
ein länglicher, den beiden Stiften 3 und 4 gemeinsamer Schlitz vorgesehen. In Fig. 4
ttnd 5 wird eine andere Ausführungsform des Steckers gezeigt, bei welchem die Stifte 3
und 4 aus zwei Stifthälften bestehen, die baulich zusammen mit einer isolierenden
Zwischenlage 5 zu einem einzigen Stift vereinigt sind. Dies hat den Vorteil, daß die
Leiter des Vielfachfeldes noch enger zusammengelegt werden können, wodurch das Vielfachfeld verkleinert wird und daß die für
den Stecker notwendigen öffnungen im Vermittlungsschrank rund ausgebildet werden
können, was eine vereinfachte Herstellung derselben ermöglicht. In Fig. 6 und 7 ist ein
Stecker dargestellt, welcher eine vierpolige Verbindungsmöglichkeit besitzt, was dadurch
erreicht wird, daß zwei Stifte 6 und 7 vorgesehen sind, welche je als Doppelstifte ausgebildet
sind, etwa in der Fig. 4 und 5 dargestellten Weise. Die Kontaktdrücke, welche
auf den Stift 3 von den Federn a1 und a? ausgeübt
werden, besitzen eine Resultierende, welche in der gleichen Ebene liegt und entgegengesetzt
gerichtet ist wie die Resultierende der von den Federn b1 und b1 ausgeübten
Kontaktdrücke auf den Stift 4. Dadurch wird eine sichere Lagerung des Stiftes 2
gewährleistet ' und- eine gute Kontaktgabe ermöglicht. Die Leiter des Vielfachfeldes
dienen also gleichzeitig gewissermaßen als
Klinkenfedern, wodurch diese und besondere Lötstellen erspart werden. Die Verwendung
von Vielfachfeldern aus Schraubenfedern in Verbindung mit mehr stiftigen Steckern ergeben
aber einen besonders vorteilhaften Aufbau des gesamten Vermittlungsschrankes,
wobei durch die Mehrstiftigkeit der Stecker die für mehrpolige Vielfachfelder bei Verwendung
von Schraubenfedern auftretenden
ίο Nachteile vermieden werden.
Zur Sicherung der Lage der Schraubenfedern zueinander und am Schrank dienen
isolierende Zwischenteile 8, welche vorzugsweise aus Isolierpreßmaterial bestehen. Der
is isolierende Zwischenteil 8 ist auf der Vorder-
und auf der Rückseite mit Nuten 9 versehen, welche parallel zu seiner Längsachse bzw.
senkrecht zu ihr \rerlaufen und zur Aufnahme
der Leiter al, bl bzw. a1, b% dienen. An den
Kreuzungsstellen der auf der Vorder- und Rückseite angeordneten Leiter sind diagonal
angeordnete Öffnungen 10 in dem isolierenden Zwischenteil 8 vorgesehen, in welche der
Stecker eingeführt wird. Die an die Öffnungen 10 grenzenden Teile der Nuten 9 weisen
Ausbuchtungen 11 auf, welche bei eingeführtem Stecker ein Durchfedern der Leiter des
Vielfachfeldes gestatten. Die Stifte 3 und 4 des in die Öffnung 10 eingeführten Steckers
können auf diese Weise die Leiter a, b entgegen ihrer Federkraft auseinanderdrücken,
wodurch der notwendige Kontaktdruck erzielt wird. Das Isolierstück 8 weist außerdem
Aussparungen 13 und 14 auf, welche zur
Lagerung der für die Anschlüsse dienenden ■ Abbiegungen 1 der Schraubenfedern a, b dienen
und welche, wie weiter unten beschrieben, besondere Schraubenfedern aufnehmen, welche
die den Schauzeichen des Vermittlungsschrankes zugeordneten Kontaktfedern ersetzen.
Die Nuten 9 werden durch Scheiben 15 abgeschlossen, welche in geeigneter Weise
an den Isolierteilen 8 befestigt sind. Die Scheiben 15 bestehen vorzugsweise aus Pertinax
und weisen entsprechend den öffnungen 10 Öffnungen 16 auf, durch welche der
Stecker hindurchgeführt wird. Dabei sind die Öffnungen 16 so bemessen, daß die Stifte 3
und 4 des Steckers von ihnen geführt werden.
Außer den Öffnungen 16 können die Streifen
15 mit Öffnungen 17 versehen sein, durch
welche die Anschlußenden 1 der Leiter hindurchtreten und auf diese Weise z. B. die
senkrecht verlaufenden Leiter a, b gegen Verschiebung sichern. Die waagerecht verlaufenden
Leiter a, b sind ebenfalls mit aus Abbiegungen der Schraubenfeder bestehenden
Anschlüssen 18 versehen, welche durch Öffnungen 19 in dem Streifen 15 hindurchtreten.
Die waagerecht verlaufenden Leiter a, b werden
außerdem in besonderer Weise in ihrer Lage dadurch gesichert, daß in die AbbieguTigen
18 ein Stift 20 mit eingefügt wird,
welcher aus den Abbiegungen nach rückwärts heraustritt und in öffnungen 21 in den Isolierteilen
8 hineinragt, womit eine gewisse Erleichterung in der Montage erzielt wird.
Für das gesamte Vielfachfeld werden die isolierenden Zwischenteile 8 in Fig. 8 so
nebeneinander bzw. in Fig. 10 so untereinander angeordnet, daß die Leiter des Vielfachfeldes
einstückig über mehrere' Isolierzwischenteile 8 hinweglaufen können. Die
isolierenden Zwischenteile 8 und ihre Abdeckungen 15 werden durch gemeinsame
Haltemittel am Vermittlungsschrank befestigt, für welche in den Isolierteilen 8 und den
Abdeckungen 15 Durchtrittsöffnungen 22 vorgesehen sind. Wie aus Fig. 12 und 13 hervorgeht,
ist das gesamte Vielfachfeld auf einer Montageplatte 23 angeordnet, welche an dem Gehäuse 24 des Schrankes um die Achse
25 drehbar gelagert ist und gleichzeitig als Tür für den Schrank dient. Auf diese Weise
sind nach Aufklappen der Tür 23 das gesamte Vielfachfeld und dazugehörige Schauzeichen
26 und 27 gut zugänglich. Die Verbindungsstellen des Vielfachfeldes können dabei auf
dem Bedienungsfeld 23 so angeordnet werden, daß sie in Gruppen zu je fünf Verbindungsstellen
zusammengefaßt werden, wobei je fünf Verbindungsstellen ein gemeinsamer Isolierteil
8 zugeordnet ist. Die den Verbindungsstellen zugeordneten Schauzeichen 26
werden dabei ebenfalls vorteilhafterweise zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt, so
daß das Bedienungsfeld in einer oder mehreren Gruppen I, II usw. unterteilt ist. Die den
Verbindungsleitungen zugeordneten Schauzeichen 27 können dabei ebenfalls auf einem
gemeinsamen Rahmen 28 zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt werden. In dem
Schrankgehäuse 24 ist ein Induktor 29 und weitere Schrankteile untergebracht, wie z. B.
der Hakenumschalter 30, welcher seitlich vom Verbindungsschrank herausragt und das
Mikrotelephon 31 trägt. Für die Sicherung der Kabel können an der Montageplatte 23
Winkel 32 u. dgl. angebracht sein, welche zur Befestigung der Kabel dienen. Durch die
erfindungsgemäße Ausbildung des Vielfachfeldes wird so viel Platz gewonnen, daß noch
weitere Teile des Vermittlungsschrankes untergebracht werden können, ohne denselben
wesentlich zu vergrößern; z.B. kann im Gehäuse 24 eine Batterie untergebracht werden,
welche dann durch einen um ein Scharnier 33 verschwenkbaren Deckel 34 abgedeckt werden
kann.
In Fig. 14 ist das Schaltschema eines Vielfachfeldes
gemäß vorliegender Erfindung gezeigt. Hier sind drei Teilnekmerleitungen A,
B, C dargestellt, welchen drei Verbindungsleitungen I, II, III zugeordnet sind sowie
eine Abfrageleitung/: Jedem: Teilnehmer ist
j e ein Stöpsel A2 bzw. B2 bzw C- zugeordnet,
welcher unter der betreffenden Anrufklappe 26 in dem Bedienungsfelde 23 eingesteckt ist.
In diesem Ruhezustand schließt ein Stift, z. B. 3, den Stromkreis für das Schauzeichen
26, Bei dem Vermittlungsschrank 'der bisher bekannten Art wurde diese Kontaktstelle
durch Kontaktfedern gebildet, welche in der Klinke saßen.' Bei dem Gegenstand vorliegender
Erfindung nun wird diese Kontaktstelle ebenfalls durch Schraubenfedern-gebildet und
durch * den Stift 3 des Steckers 2 betätigt. In Abb. 12 ist diese Kontaktfeder dargestellt
und besteht aus einer mehrmals abgebogenen Schraubenfeder 36.
Um einen gleichmäßigen und sicheren Kontaktdruck und um einen richtigen Sitz des
Steckers zu gewährleisten, ist eine blinde Gegenfeder 37 vorgesehen, gegen welche sich
der Stift 4 des Steckers 2 abstützt. Zur Kennzeichnung der in Gruppen zusammengefaßten
Schauzeichen 26 ist unterhalb derselben ein Rahmen 38 zur Aufnahme der Bezeichnungskarten angebracht.
- Wünscht der Teilnehmer A (Fig. 14) eine Verbindung mit dem Teilnehmer B, so hebt
Teilnehmer A ab und betätigt mit seinem Induktor das ihm zugeordnete Schauzeichen 26
über den Kontakt 36 und den Stift 3 seines 'ihm zugeordneten Steckers A2. Das Schauzeichen
26, welches hier beispielsweise als Fallklappe ausgebildet ist, fällt ab und
schließt dabei einen Kontakt 2ÖA, über welchen
ein. Stromkreis für den Wecker 35 zustande kommt. Die Vermittlungsbeamtin stellt die
Klappe 26 zurück, öffnet dadurch den Kontakt 26A und schaltet den Wecker 35 aus.'
Darauf zieht sie den Stöpsel A2 und verbindet die Abfrageleitung f mit der Teilnehmerleitung
A durch Einführen des Stöpsels A2 an der entsprechenden Kreuzungsstelle. Mit
ihrem Apparat 31 fragt sie ab, nimmt sodann
den Stecker A2 und verbindet beispielsweise
den Teilnehmer A mit der Verbindungsleitung I. Dann zieht sie den dem Teilnehmer
B zugeordneten Stecker B2 und verbindet die Abfrageleitung f mit dem Teilnehmer
B, ruft diesen mittels ihres Induktors 29, und nachdem sich der Teilnehmer B gemeldet
hat, verbindet sie nun mit dem Stöpsel B- den Teilnehmer B ebenfalls mit der Verbindungsleitung
I. Ist das Gespräch beendet, so betätigt einer der Teilnehmer wiederum seinen Induktor, worauf das Schlußzeichen 27
anspricht, das hier ebenfalls als Fallklappe ausgebildet ist. Durch die Fallklappe 27 wird
ein Kontakt 127 geschlossen,' wodurch der Wecker 35 wieder ertönt. Nun stellt die
Beamtin die Fallklappe 27 zurück, öffnet dadurch den Kontakt 127, wodurch der Stromkreis
für den Wecker 35 unterbrochen wird, und steckt die Stöpsel Az und B2 in ihre An- 65
fangslage zurück. Will die Beamtin mithören, so ist, wie aus Fig. 12 ersichtlich, ein
Stecker 39 vorgesehen, mit welchem nach der Verbindungsherstellung zwischen den beiden
zu verbindenden Teilnehmern die Abfrage- 70 leitung / mit einem der beiden Teilnehmerleitungen
verbunden wird. Der Steck'er 39 ist dabei in gleicher Weise ausgebildet wie die den Teilnehmern zugeordneten Stecker 2
und ist in seiner Ruhelage seitlich von dem 75 TeiJnehmerstecker 2 angeordnet. Da er in
dieser Lage keine Leiter verbindet, wird er durch eine besondere Feder in seiner Lage
gesichert.
Claims (19)
- 80 Patentansprüche:i. Schnurloser Vermittlungsschrank für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei dem Verbindungen zwischen sich kreuzenden ankommenden und abgehenden Leitungen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (ar, a% usw.) des zur Herstellung der Verbindung dienenden Vielfachfeldes als S ehraubenfedern ausgebildet sind, welche durch als mehrstiftige Stecker (2) ausgebildete Verbin-. dungsglieder an den Kreuzungspunkten der Leiter miteinander verbunden werden.
- 2. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter des Vielfachfeldes in Nuten (9) von Isolierteilen (8) lose eingebettet sind.
- ' 3. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lagerung des Vielfachfeldes am Schrank (24) dienenden Isolierteile (8) auf der einen Seite die Leiter (α1, b1) des Vielfachfeldes halten, welche in einer Richtung verlaufen, und auf der anderen Seite die Leiter (α1, ib1) aufnehmen, welche in einer die erste kreuzenden Richtung verlaufen.
- 4. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierteile (8) so zueinander am Schrank (24 bzw. 23) befestigt sind, daß ihre Nuten (9) die Führung und Halterung von einstückigen Leitern (a, b) über mehrere Isolierteile (8) hinweg ermöglichen.
- 5. Schnurloser Vermittlungsschrank " nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Leiter (α1, bl) des Vielfachfeldes an den Isolierteilen (8) ein Ende (18) des Leiters mit einem Stift(20) versehen ist, welcher in eine Öffnung(21) im Isolierteil (8) eingeführt wird.
- 6. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierteile (8) aus Isolierpreßoder Spritzmaterial bestehen.
- 7. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierteile (8) durch Isolierstreifen (15) abgedeckt sind, welche Führungsöffnungen (17,19) für die Anschlußösen (1) der Leiter (a, b) des Vielfachfeldes tragen. ,
- 8. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstreifen (15) zur Führung der mehrstiftigen Stecker (2) dienen.
- 9. Schnurloser Vermittlungsschrank •nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußösen der schraubenfederförmigen Leiter des Vielfachfeldes mit dem Leiter aus einem Stück bestehen und durch Abwinklung (1, 18) der Schraubenfeder (a, b) gebildet werden.
- 10. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (a, V) des Vielfachfeldes aus Phosphorbronzefederdraht bestehen.
- 11. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schauzeichen (26) des Vermittlungsschrankes zugeordneten Kontakte (36) aus den gleichen Schraubenfedern gebildet werden wie das Vielfachfeld und durch die mehrstiftigen Stecker (2) geschlossen oder geöffnet werden.
- 12. Schnurloser Vermittlungsschrank : nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kreuzungsstellen im Vielfachfeld, bei welchen die Verbindung durch den mehrstiftigen Stecker (2) nur von einem Stift (3) des Steckers hergestellt wird, für den anderen Stift des Steckers (4) blinde Leiter (37) angeordnet sind, um einen sicheren Sitz des Steckers und den nötigen Kontaktdruck zu gewährleisten.
- 13. Schnurloser Vermittlungsschranknach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift (3 oder 4) des Steckers mindestens zwei Leiter (α1, α1) des Vielfachfeldes durch Überbrückung leitend miteinander verbinden.
- 14. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (3, 4) des Steckers (2) vorzugsweisie an diagonal einander gegenüberliegenden Ecken einer Kreuzungsstelle im Vielfachfeld die Leiter (a, b) des Vielfachfeldes leitend überbrücken.
- 15. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stifte des Steckers (3,4) an der Handhabe mit einer isolierenden Zwischenlage (5) baulich zu einem einzigen Stift (6 oder 7) vereinigt werden.
- 16. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß j edem Teilnehmer (A, B usw.) je ein mehrstiftiger Stecker (A2, B2 usw.) zugeordnet ist.
- 17. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Schauzeichen (26 bzw. 27) der gleichen Art, beispielsweise die Anruf zeichen (26), in einer Reihe liegend auf dem Bedienungsfeld (23) angeordnet und in Gruppen (I oder II) zusammengefaßt sind.
- 18. Schnurloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 17. dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungsfeld (23) als Tür für den Vermittlungsschrank ausgebildet ist, auf deren Rückseite sich das Vielfachfeld befindet.
- 19. Schnürloser Vermittlungsschrank nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Bedienungsfeld (23) eine go Öffnung zur Unterbringung eines Mithörsteckers (39) in seiner Ruhelage vorgesehen ist, wobei der Mithörstecker die gleiche Ausbildung wie die übrigen den Teilnehmern zugeordneten mehrstiftigen Stecker (2) besitzt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111378D DE623233C (de) | 1933-10-18 | 1933-10-18 | Schnurloser Vermittlungsschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111378D DE623233C (de) | 1933-10-18 | 1933-10-18 | Schnurloser Vermittlungsschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623233C true DE623233C (de) | 1935-12-21 |
Family
ID=7530901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111378D Expired DE623233C (de) | 1933-10-18 | 1933-10-18 | Schnurloser Vermittlungsschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623233C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028195B (de) * | 1955-02-10 | 1958-04-17 | Licentia Gmbh | Verdrahtung an elektrischen Schalt- und Steuerungsanlagen |
| DE1060953B (de) * | 1955-07-19 | 1959-07-09 | Licentia Gmbh | Verdrahtungstraeger fuer elektrische Schalt- und Steuerungsanlaen |
| DE1245433B (de) * | 1965-08-17 | 1967-07-27 | Siemens Ag | Koppelfeldanordnung mit Verbindungssteckern, insbesondere fuer nachrichtentechnische Einrichtungen |
-
1933
- 1933-10-18 DE DES111378D patent/DE623233C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028195B (de) * | 1955-02-10 | 1958-04-17 | Licentia Gmbh | Verdrahtung an elektrischen Schalt- und Steuerungsanlagen |
| DE1060953B (de) * | 1955-07-19 | 1959-07-09 | Licentia Gmbh | Verdrahtungstraeger fuer elektrische Schalt- und Steuerungsanlaen |
| DE1245433B (de) * | 1965-08-17 | 1967-07-27 | Siemens Ag | Koppelfeldanordnung mit Verbindungssteckern, insbesondere fuer nachrichtentechnische Einrichtungen |
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