DE617348C - Senderanordnung fuer Nebellandung - Google Patents
Senderanordnung fuer NebellandungInfo
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- DE617348C DE617348C DET41120D DET0041120D DE617348C DE 617348 C DE617348 C DE 617348C DE T41120 D DET41120 D DE T41120D DE T0041120 D DET0041120 D DE T0041120D DE 617348 C DE617348 C DE 617348C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Senderanordnung für Nebellandung Es ist bereits im Hauptpatent vorgeschlagen worden, zur Leitung von Luft- und Seefahrzeugen die Senderantenne derart anzuordnen, daß durch kombinierte Strahlungen einer gerichteten und einer ungerichteten Antenne eine Leitebene bzw. Leitlinie gebildet wird, in der Weise, daß man den gegenseitigen Schaltungssinn der beiden Antennen rhythmisch kommutiert und gegebenenfalls jede Schaltung in bestimmter Wise, z. B. durch komplementäre Zeichen, kennzeichnet, so daß die Gleichheit des Empfangest der beiden Zeichen die Leitlinie oder Leitebene anzeigt.
- Andererseits wurde zur Nebellandung bereits vorgeschlagen, etwa in der Mitte des Landungsplatzes .eine elektromagnetische Wellen aussendende Antenne aufzustellen, deren Vertikaldiagramm eine schalenförmige Rotationsfläche bildet mit senkrecht auf dem Erdboden stehender Rotationsachse, so daß ein Meridian dieser Fläche als Landungskurve benutzt werden kann.
- Erfindungsgemäß werden die beiden oben angegebenen Gedanken vereinigt: Somitkommt nach der Erfindung außer einer umgerichteten (gegebenenfalls ultrakurzwelligen) Antenne mit schalenförmigem Strahlungsdiagramm, dessen Punkte bestimmter konstanter Feldstärke eine Landungsfläche ergeben, noch eine gerichtete, mit derselben Frequenz arbeitende Antenne zur Verwendung, wobei der gegenseitige Schaltungssinn der beiden Antennen rhythmisch kommutiert wird, so daß hierbei abwechselnd einander gleiche resultierende gerichtete, etwa kardioidale oder kardioidenähnliche Strahlungen mit entgegengesetzt gerichteten Symmetrieachsen entstehen. Wenn jedem Schaltsinn der Antennenkombination ein entsprechendes Kennzeichen zugeordnet ist, wenn z. B. ihre Umschaltungen im Rhythmus von zueinander komplementären Zeichen erfolgen oder sich durch verschiedene Modulierfrequenzen beim gleichen Modulierungsgrad unterscheiden, so kann man mit einem Empfänger, der sowohl einen Anzeiger für die mittlere Empfangsfeldstärkc (zur Befolgung der Landungskurve des sogenannten Gleitweges) wie einen Anzeiger für den Vergleich der Empfangsenergien (zur Landungsrichtungskontrolle) speist, sehr genau den Abstieg auf einem Meridian der Landungsfläche ausführen. Hierbei muß der (akustische oder optische) Richtungsanzeiger die Gleichheit der von den beiden kardioidalen Strahlungen herrührenden Empfänge angeben, der andere Anzeiger aber, - der- die mittlere Empfangsenergie mißt, muß ständig die der Landungskurve zugeordnete Empfangsstärke anzeigen.
- Befindet sich das Flugzeug noch nicht .in der Landungsebene (deren Kompaßrichtung dem Flugzeug vor der Landung zweckmäßig durch Funktelegraphie angegeben wird), dann wird am erwähnten Apparat zum Erkennen der Landungsrichtung das Überwiegen des Empfanges derjenigen Strahlung, deren Symmetrieachse deren Flugzeug näher ist, die jeweilige Lage des Flugzeuges zur Leitebene angeben. Der Anzeiger der Landungskurve wird bei geeigneter Wahl der Schaltfrequenz nichtmehr stillstehen, sondern pendeln.
- Man könnte auch mit dem letzteren Anzeiger allein auskommen, da dieser sowohl die Lage des Flugzeuges in der Leitebene (durch konstante Zeigerausschläge) wie sein Befinden außerhalb der Leitebene (durch pendelnde Ausschläge) kennzeichnet. Da die jeweilige Kompaßrichtung der Landungsebene funktelegraphisch bekannt ist, würde der eine Anzeiger für Richtung und Gleitweg in Verbindung mit vorhandenem Bordkompaß genügen. Hierbei ist es auch nicht unbedingt notwendig, die beiden Strahlungen durch verschiedene komplementäre Zeichen unterschiedlich zu machen.
- Der jeweilig zur Landung zu benutzende Meridian des schalenförmigen Strahlungsdiagrammes der ungerichteten Antenne. liegt in der Leitungsebene (die zu der Symmetrieachse der beiden Kardioiden senkrecht steht). Damit die Landung immer gegen den Wind ; erfoigen kann, ist es nötig, diese Leitebene immer der Windrichtung anpassen zu können. Hierzu braucht man nur die gerichtete Antenne manuell oder automatisch entsprechend der -Windrichtung einstellbar anzuordnen.. Dieses Landungssystem hat den Vorteil einer großen®Einfachheit. Hierbei wird dem Flugzeug sowohl der Gleitweg (Landungskurve) als auch die Landungsrichtung mit der gleichen Frequenz (Sendewelle) angegeben. Dadurch ist der Wellenbedarf für die Gesamtorganisation der Flugfunknavigation viel geringer als bei anderen Landungssystemen, bei denen getrennte Sendefrequenzen für den Gleitweg und für die Landungseinrichtung verwendet werden. Desgleichen ist auch die Bordausrüstung im Flugzeug sehr einfach.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Senderanordnung für Nebellandung nach Patent 565 o69, insbesondere nach Anspruch 2" bei der diekardioidalen Strahlungen verschieden gekennzeichnet werden können oder nicht, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Sender verwendete ungerichtete Antenne ein Vertikaldiagramm mit schalenförmigen Rotationsflächen bildet mit senkrecht auf dem Erdboden stehender Rotationsachse, so daß der Meridian in der Leitebene als Landungskurve benutzt werden kann.
- 2. Sender nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet,. daß die Leitebene manuell oder automatisch in die Landungsrichtung (gegen den Wind) einstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET41120D DE617348C (de) | 1931-07-31 | 1932-07-25 | Senderanordnung fuer Nebellandung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET39230D DE565069C (de) | 1931-07-31 | 1931-07-31 | Leitstrahlsender mit zwei oder mehr Strahlungen |
| DET41120D DE617348C (de) | 1931-07-31 | 1932-07-25 | Senderanordnung fuer Nebellandung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617348C true DE617348C (de) | 1935-10-23 |
Family
ID=7560956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET41120D Expired DE617348C (de) | 1931-07-31 | 1932-07-25 | Senderanordnung fuer Nebellandung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617348C (de) |
-
1932
- 1932-07-25 DE DET41120D patent/DE617348C/de not_active Expired
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