DE615698C - Peilsender, insbesondere fuer Luftfahrzeuge - Google Patents
Peilsender, insbesondere fuer LuftfahrzeugeInfo
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- DE615698C DE615698C DEM127009D DEM0127009D DE615698C DE 615698 C DE615698 C DE 615698C DE M127009 D DEM127009 D DE M127009D DE M0127009 D DEM0127009 D DE M0127009D DE 615698 C DE615698 C DE 615698C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
Die Erfindung betrifft einen Peilsender.
Die bisher üblichen Peilsysteme enthalten
bekanntlich eine feste (Küsten-) Sendesta"tion, deren Signale von beweglichen Empfängern
S (Schiffen) aufgenommen werden, und zwar ■ beispielsweise, wenn der Sender ungerichtit
ist, mittels einer drehbaren Rahmenantenne
o. dgl. Diese Peileinrichtungen haben die Beherrschung eines Morsecodes oder eines
ίο ähnlichen Codes zur Voraussetzung und erfordern
daher entsprechend ausgebildetes Bedienungspersonal. Bei dem System gemäß der
Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt, indem es Fernbildübertragung benutzt.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht in einer Einrichtung, durch die
der Synchronismus zwischen den Abtastvorrichtungen an der Sende- und an der Empfangsstelle
aufrechterhalten wird und auch nicht als Folge von Änderungen der empfangenen
Signalstärke verlorengeht. Das System verwendet eine Sendestation, die dauernd ein
charakteristisches Bild, etwa in Gestalt des Kennamens der Station, sendet und die zwei
rechtwinklig zueinander liegende und dauernd gedrehte Rahmenantennen enthält, von denen
die eine mit einer Trägerfrequenz gespeist wird, die mit dem Fernsehsignal plus einem
Synchronisierungsmaterial moduliert ist, während die andere durch die Trägerfrequenz
gespeist wird, die nur mit dem Synchronisierungssignal moduliert ist.
Die beiden Träger können von derselben Frequenz sein und von einer gemeinsamen
Betriebsquelle abgenommen werden. Das Polardiagramm ist für die durch das Synchronisierungssignal
modulierte Energie annähernd ein Kreis, und es wird daher die Empfangsstation ein Synchronisierungssignal
von konstanter Stärke unabhängig von der Peil richtung aufnehmen. Dagegen ist das
Polardiagramm der durch das Fernsehsignal modulierten Energie eine rotierende Acht.
Bei der schematischen Anordnung gemäß Abb. ι ist ι eine Quelle von Synchronisierungssignalen,
die über einen Niederfrequenzverstärker 2 einem Modulator 3 zugeführt werden, der in einem Zwischenfrequenzverstärker
5 eine örtlich erzeugte Frequenz moduliert, die von dem Oszillator 4 entnom-,men
wird; der resultierende modulierte Träger wird dann bei 6 verstärkt und von
einem Rahmen B zweier senkrecht zueinander angeordneter Rahmend und B ausgestrahlt,
die miteinander rotieren. Die Sendeapparatur enthält ferner eine Quelle 7 von charakteristischen
Fernsehsignalen, die verstärkt und bei 9 mit Synchronisierungssignalen
kombiniert werden, die nach eventueller Verstärkung in 8 von einem entsprechenden
Generator oder von einem durch diesen gespeisten Verstärker 2 erhalten werden; dabei ist noch eine besondere Einrichtung
vorgesehen, um die Phasen- und-Amplitudenverhältnisse
zwischen den Fernseh- und Synchr.onisierungssignalen einzustellen, bevor
sie in 9 gemischt werden. Die gemischten Signale werden dann einem Modulator 10
zugeführt, der in einem Zwischenfrequenzverstärker 11 eine Schwingungsfrequenz
moduliert, die entweder von der Quelle 4 oder (wie dargestellt) von einer besonderen
Quelle 12 abgenommen wird, die mit der Quelle 4 synchronisiert ist. Der resultierende
modulierte Träger wird nach weiterer Verstärkung bei 13 dem zweiten Rahmen A zugeführt.
a° Naturgemäß muß an der Empfangsstation
eine Einrichtung vorgesehen sein, durch die das Bedienungspersonal die Richtung der
Sendestation als Ergebnis des Empfanges der rotierenden Achterfigur feststellen kann.
a5 Dieses wird zweckmäßig dadurch erreicht, daß die Energie in der rotierenden Achterfigur
mit Fernsehsignalen moduliert wird, die außer einer Anzeige zur Identifizierung der Sendestation eine Anzeige der Richtung
des rotierenden Strahles in jedem Augenblick ergeben, d. h. das mit dem rotierenden
Strahl gesendete Bild kann zum Teil den Namen der Sendestation und zum Teil einen
Teil einer Landkarte enthalten, welch letzterer Teil sich natürlich dauernd ändert,
wenn der Strahl rotiert. Das allgemeine Bild eines Polardiagramms für eine Anordnung
gemäß der Erfindung ist in Abb. 3 dargestellt. Hier ist der Kreis 561 das Polardiagramm
für die Synchronisierungssignale, ,und zwar ist dieser Kreis die Summe der
beiden Achterfiguren α und b. Das Polardiagramm
für das Fernsehsignal ist dabei das Diagramm α, da nur der Rahmend die
Fernsehsignale ausstrahlt. Es ist also α das Diagramm des Rahmens A und b das Diagramm
des Rahmens B.
Die vorliegende Erfindung ergibt eine Anordnung, die die Verwendung eines kompakten
Rahmenantennensystems gestattet und bei dem man die gewünschten Phasen und Amplitudenverhältnisse der ausgestrahlten
Wellen, die die Fernseh- und Synchronisierungssignale führen, leicht erhalten kann, _
so daß die Übertragung des Synchronisierungssignales nicht die Richtwirkung der
anderen Sendung beeinträchtigt.
Die oben beschriebene erfindungsgemäße Peilsendeanordnung hat gegenüber den bekannten
Anordnungen mit einem einzigen rotierenden sowohl mit Bildsignalimpulsen wie mit Synchronisierungsimpulsen modulierten
gerichteten Strahler den Vorzug, daß auch bei verhältnismäßig langsamer Drehung
des Strahlers die Synchronisierungsimpulse in allen Azimuten dauernd in gleicher Stärke
aufrechterhalten werden. Gegenüber einer anderen bekannten Anordnung, wobei die
rotierende Rahmenantenne nur zur Fernbildübertragung benutzt wird und die Synchronisierungsimpulse
durch eine besondere ungerichtete Rundstrahlantenne ausgesandt werden, hat die erfindungsgemäße Antennenanlage
den Vorteil, daß hier die Strahlungsenergie der das Fernbild übermittelnden Rahmenantenne zugleich auch zur Lieferung
einer Energiekomponente der Synchronisierungsimpulse ausgenutzt wird, so daß die
andere Rahmenantenne nur die übrige Komponente dieser Impulse zu liefern hat und
also in diesem, Falle eine bedeutende Ökonomie in der Ausnutzung der Strahlungsenergie
der Trägerwelle erzielt wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Peilsender, insbesondere für Luftfahrzeuge, mit Übertragung eines den Stationsnamen enthaltenden oder aus ihm bestehenden Fernbildes, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei senkrecht zueina'nder angeordneten rotierenden Rahmenantennen die eine mit Trägerenergie gespeist wird, die sowohl mit den zu übertragenden Fernsehsignalen als auch mit den Synchronisierungssignalen moduliert ist, und die andere mit Trägerenergie gespeist wird, die nur mit den Synchronisierungssignalen moduliert ist.
- 2. Peilsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trägerenergien von derselben Frequenz sind und von einer gemeinsamen Antriebsquelle abgenommen sind.
- 3. Sender nach Anspruch 1 oder 2, enthaltend einen Generator für Synchronisierungssignale, die der einen Rahmenantenne zugeführt werden, in Verbindung mit einer Einrichtung, um die Spannungen, die von dem Generator für die Syn- no chronisierungssignale entnommen sind, den Modulationsspannungen zu überlagern, die zur Modulierung der letzterwähnten Trägerfrequenz dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9801/33A GB417196A (en) | 1933-03-31 | 1933-03-31 | Improvements in or relating to wireless direction finding systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615698C true DE615698C (de) | 1935-07-10 |
Family
ID=9879039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127009D Expired DE615698C (de) | 1933-03-31 | 1934-03-28 | Peilsender, insbesondere fuer Luftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2098281A (de) |
| DE (1) | DE615698C (de) |
| GB (1) | GB417196A (de) |
-
1933
- 1933-03-31 GB GB9801/33A patent/GB417196A/en not_active Expired
-
1934
- 1934-03-20 US US716474A patent/US2098281A/en not_active Expired - Lifetime
- 1934-03-28 DE DEM127009D patent/DE615698C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB417196A (en) | 1934-10-01 |
| US2098281A (en) | 1937-11-09 |
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