DE615299C - Vorrichtung an Masseauftragmaschinen zum Ablesen und Einstellen der Dicke des Auftrages - Google Patents

Vorrichtung an Masseauftragmaschinen zum Ablesen und Einstellen der Dicke des Auftrages

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DE615299C
DE615299C DER89749D DER0089749D DE615299C DE 615299 C DE615299 C DE 615299C DE R89749 D DER89749 D DE R89749D DE R0089749 D DER0089749 D DE R0089749D DE 615299 C DE615299 C DE 615299C
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DE
Germany
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roller
pressure
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DER89749D
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RADEBEULER MASCHINENFABRIK AUG
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RADEBEULER MASCHINENFABRIK AUG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/08—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
    • B05C1/0826—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line the work being a web or sheets
    • B05C1/0834—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line the work being a web or sheets the coating roller co-operating with other rollers, e.g. dosing, transfer rollers
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00—Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/02—Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Masseauftragmaschinen zum Ablesen und Einstellen der Dicke des Auftrages Bei Masseauftragmaschinen wird die Dicke der auf die Werkbahn aufzutragenden Masse durch die nachfolgenden Einflüsse bestimmt: i. durch die Temperatur im Arbeitsraum, 2. bei warm aufzutragenden Massen durch die Temperatur des Auftrages, 3. durch die Arbeitsgeschwindigkeit, q.. durch die Zähflüssigkeit der Auftragsmasse, 5. durch den Preßdruck der Masse- oder Kastenwalze auf die Auftragswalze, 6. durch den Druck der Auftragswalze auf die Gegendruckwalze, 7. durch Schwankungen innerhalb der Stärke der Werkbahn.
  • Die Einflüsse i bis 4 können genau bestimmt und laufend beobachtet und geregelt werden. Dagegen erfolgt die Einstellung der den Masseauftrag am meisten bestimmenden Einflüsse 5, G und 7 bisher rein gefühlsmäßig während der Fahrt der Maschine durch Abstreifen der aufgetragenen Masse mit dem Finger oder mit spachtelartigen Geräten.
  • Es ist verständlich, daß derartige Einstellungen, abgesehen davon, daß sie eine größ°re Erfahrung erfordern, oft die Ursache zu Fehlern, Maschinenstillstand, Zeitverlust, Ausschuß, Materialverlust usw. sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung richtet sich auf die Beseitigung der bisher gefühlsmäßigen Einstellung des Druckes der Kastenwalze zur Auftragswalze und dieser zur Gegendruckwalze, indem durch an sich bekannte Vorrichtungen, beispielsweise Hebelübertragungen in Verbindung mit Skalen oder Mikrometer= schrauben, der Abstand der Lagermitten der Kastenwalze zu der Auftragswalze und der Lagermitte dieser Walze zu der Gegendruckwalze während der Fahrt der Maschine für den Arbeiter sofort deutlich sichtbar gemacht wird.
  • Der Ausgangspunkt, von dem aus die Messungen praktischerweise vorgenommen werden, ist die Auftragswalze,. gegenüber der die Kastenwalze als auch die Gegendruckwalze eingestellt werden.
  • In der Drehmitte der Auftragswalze ist eine Hebelanordnung, die mit der Drehmitte der Kastenwalze als auch der Gegendruckwalze in Verbindung steht, verankert.
  • Die Hebelübertragungen enden zur Angabe auch kleinster Entfernungsschwankungen stark übersetzt in einem Zeiger, der an einer Skala entlangführt.
  • An dieser Skala können die kleinsten Entfernungsunterschiede der einzelnen Drehmitten zueinander abgelesen werden.
  • Durch die Außentemperatur, durch Veränderung -des Walzenumfanges (Ouellung des Gummibelages), durch die Dicke der mit Auftragsmasse zu versehenden Werkbahn und durch sonstige Einflüsse ist diese Hebelanordnung von Arbeitsgang zu Arbeitsgang Schwankungen unterworfen. Aus diesem Grunde muß der Nullpunkt der Anordnung vor Beginn jedes Arbeitsganges nachgeprüft und erneut eingestellt werden.
  • Der Nullpunkt wird bei Berührungsdruck der Walzen gemessen. Unter Berührungsdruck wird diejenige Stellung der Walzen zueinander verstanden, der lediglich bei ihrer Berührung auftritt und bei dem zwischen den Walzen ein Lichtspalt nicht mehr sichtbar ist.
  • Der Nullpunkt zwischen Auftrags- und Gegendruckwalze kann entweder mit hindurchgeführter Werkbahn erfolgen, so clal3 also deren Dicke mit in Berücksichtigung gesogen wird, oder aber vor Hindurcliführun5 der mit Masseauftrag zu verseilenden Werkbahn.
  • Um die soeben geschilderte Einstellung zu ermöglichen, ist es erforderlich, die Hebelanordnung verstellbar einzurichten. Dies geschieht entweder durch Schraubvorrichtungen in den Hebeln selbst, am besten an den Zugarmen für die Zeigerhebel, oder durch Verdrehen der Meßskala, damit diese mit dein Nullpunkt auf die jeweils sich beim Berührungsdruck ergebende Zeigerstellung eingestellt werden kann.
  • Ist diese Einstellung erfolgt, dann wird durch Schraubspindel u. dgl. der übliche Druck der Kastenwalze zur Auftragswalze und dieser wiederum zur Gegendruckwalze eingerückt, die sich nunmehr ergebende Zeigerstellung abgelesen und die Maschine in Fahrt gesetzt.
  • Für jede mit Masseauftrag zu versehende Werkbahn, für jede Auftragsmasse selbst, für jede Fahrtgeschwindigkeit usw. ergeben sich im Laufe der Zeit verschiedene Werte der Zeigerstellung des Meßgerätes, welche die Richtlinien für spätere Einstellungen der Walzen geben.
  • Da die Druckgebung beiderseits der einzelnen Walzen erfolgt, ist die Anbringung der Hebelanordnung auch auf beiden Seiten der .%Iascliine erforderlich.
  • Wie zu Beginn der Beschreibung unter q. aufgeführt, läßt sich die Zähflüssigkeit der Auftragsmasse zu Beginn des Arbeitsvorganges genau bestimmen und erfahrungsgemäß berücksichtigen.
  • Genau genommen ist dies jedoch nur für den Beginn des jeweiligen Arbeitsvorganges möglich, nicht aber für den Dauerbetrieb. Hier ergeben sich laufend Schwierigkeiten, weil durch die Verdunstung der Lösungsmittel der Auftragsmasse sich die Zähflüssigkeit erhöht, wodurch ein stetiges Anwachsen der Dicke der aufgetragenen Masse bedingt ist.
  • Bisher behilft man sich durch öfteres Nachgießen von Lösungs- und Verdünnungsmitteln zur Auftragsmasse oder auch durch Nachstellen des Druckes der Walzen. Die nach der Erfindung beschriebene Hebelanordnung schafft auch hier Abhilfe.
  • Bei jeder Masseauftragsmaschine bilden sich zwischen den einzelnen Walzen sogenannte Flotten, die bei gleichbleibender Zähflüssigkeit der Auftragsmasse auch einen gleichbleibenden Druck auf die Walzen ausüben. Nimmt die Zähflüssigkeit der Auftragsmasse zu, so verstärkt sich zwangsläufig dieser Druck.
  • Diese Druckzunahme macht sich in der Ilebelanordnung sofort ablesbar bemerkbar. Durch Hinzufügen von Lösungs- und Verdünnungsmitteln zur Auftragsmasse wird diese so lange verdünnt, bis an der Skala der vorgeschriebene Druck angezeigt wird.
  • In der Zeichnung ist das Schema einer Ma.sseauftragsmaschine dargestellt.
  • Im Massebehältera befindet sich die Masse-oder Kastenwalze b; über dieser die Auftragswalze c und schräg daneben die Gegendruckwalze d. Von der Papierrolle e kommend, läuft die Papierbahn g über die Rollen f zwischen der Auf tragswalze c und, der Gegendruckwalze d hindurch zu den Bürstwerken la und um die Trommel i herum zum Zugtisch k. In der Drehmitte l der Auftragswalze c ist die Hebelanordnung verankert.
  • Die Hebelarme, welche die Entfernung zwischen der Drehmitte L der Auftragswalze c und der Drehmitte q der Gegendruckwalze d messen, sind mit m', m2, m3 und m4 und die Hebelarme, die die Entfernung zwischen der Drehmitte L der Auftragswalze c und der Drehmitte p der Kastenwalze b messen, mit zvi, n2, n3 und n4 sowie sämtliche Gelenke der einzelnen Hebelarme durchweg mit v bezeichnet.
  • Die beiden Hebelanordnungen enden in den Zeigern o' und 02, die an den Skalen rl und r2 entlanglaufen.
  • Die Einstellung der Skalen rl und y 2 auf den Nullpunkt ist durch Pfeile angedeutet. Die weitere Einstellung der Hebelanordnung auf den Nullpunkt erfolgt in der Mitte der Hebelarme na@, & durch Verschraubungen t' und t2.
  • Die zwischen der Auftragswalze c und der Gegendruckwalze d sich bildende Flotte ist mit wl und die zwischen der Auftragswalze c und der Kastenwalze b sich bildende Flotte mit w2 bezeichnet.
  • Die Drehrichtung der einzelnen Walzen und die Druckrichtung derselben zueinander ist mit Pfeilen angedeutet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung an Masseauftragmaschinen zum Ablesen und Einstellen der Dicke des Auftrages, dadurch gekennzeichnet, daß der die Dicke des Auftrages besonders bestimmende Abstand der Drehmitten (p, L, q) der Kastenwalze (b), der Auftragswalze (c) und dieser Walze zu der Gegendruckwalze (d) vor und während des Betriebes durch mit den Drehmitten verbundene, auf beiden Seiten der Walzen vorgesehene Hebelanordnungen (M1, IM 2 . . ., ?t1, st2 ... ) verbunden sind, die auf Skalen (r1, y2) den zwischen den Walzen herrschenden Abstand bzw. Druck dauernd abzulesen gestatten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Schwankungen innerhalb der Hebel- bzw. Walzenanordnung insbesondere durch Temperatur, Veränderung des Walzenumfanges u. dgl. durch Verdrehen der Skalen (r1, r2) oder mittels Verschraubungen (t1, t2) so berücksichtigt werden, daß vor Beginn jedes Arbeitsvorganges der Nullpunkt der Messung einstellbar ist.
DER89749D 1934-01-24 1934-01-24 Vorrichtung an Masseauftragmaschinen zum Ablesen und Einstellen der Dicke des Auftrages Expired DE615299C (de)

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DE615299C true DE615299C (de) 1935-07-02

Family

ID=7418220

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DE (1) DE615299C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744924C (de) * 1937-03-17 1944-01-31 L Ph Hemmer G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Walken und Waschen von gewebten und ungewebten Textilstoffen
EP0736330A3 (de) * 1995-04-07 1997-07-09 Ltg Lufttechnische Gmbh Lackiermaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744924C (de) * 1937-03-17 1944-01-31 L Ph Hemmer G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Walken und Waschen von gewebten und ungewebten Textilstoffen
EP0736330A3 (de) * 1995-04-07 1997-07-09 Ltg Lufttechnische Gmbh Lackiermaschine

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