DE611440C - Verfahren zur Herstellung von Metallfaessern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallfaessern

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DE611440C
DE611440C DEP56724D DEP0056724D DE611440C DE 611440 C DE611440 C DE 611440C DE P56724 D DEP56724 D DE P56724D DE P0056724 D DEP0056724 D DE P0056724D DE 611440 C DE611440 C DE 611440C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2646Of particular non cylindrical shape, e.g. conical, rectangular, polygonal, bulged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

In Verfahren zur Erzeugung von Metallfässern hat man bereits vorgeschlagen, das zylindrische Rohrstück durch einen in das Rohrstück eingeschobenen ausdehnbaren Kern zu erweitern, so daß die Mittelzone die bekannte bauchartig ausgeweitete Vergrößerung aufweist. Bei dieser Umformung des zylindrischen Hohlstückes auf ein faßähnliches Gebilde mußten die Ränder des zylindrischen Rohrstückes eingespannt werden, was eine übermäßige Beeinflussung der Wandstärke des Rohrstückes an dem Mittelteil, verglichen mit den Randteilen des Rohrstückes, zur Folge hatte. Man hat auch schon vorgeschlagen, ein topfartiges, mit einem Boden versehenes zylindrisches Rohrstück auf Faßform dadurch zu bringen, daß von außen her auf die Endzbnen des Rohrstückes oder Topfes Druckrollen zur Anwendung gelangten, um diese Ränder radial nach einwärts zu pressen, während gleichzeitig oder in einem anderen Verfahrensschritt gegen die Wand von der Innenseite Druckrollen zur Anwendung kamen, die dem Hauptteil des Arbeitsstückes zwischen seinen Enden die bauchartige Erweiterung durch Anpressung gegen ein Widerlager verleihen. Gegenüber diesen bekannten Verfahren zur Erzeugung von Metallfässern zeichnet sich das vorliegende Verfahren dadurch aus, daß die Enden des zylindrischen Rohrstückes während der Erweiterung der Mittelzone uneingespannt bleiben und darauf durch radial einwärts pressende, den ganzen Umfang des Rohrstückes umspannende Druck- oder Gleitstücke nach den Enden zu eingezogen und geglättet werden.
Die Maschine zur Ausführung des Verfahrens hat wie andere Maschinen, die zur Herstellung von Fässern durch Gesenkearbeit dienen, einen aus radial verschiebbaren Segmenten zusammengesetzten Dorn, dessen Auseinanderspreizung durch eine längsverschiebbare Stange erfolgt. Außerdem hat die Maschine radial nach einwärts verschiebbare Druckgesenke, die im Kreis um den Dorn herum verteilt sind. Der Dorn ist nun so ausgebildet, daß er bei seiner Auseinanderspreizung den mittleren Teil des Rohrstückes ausbaucht und bei Einwärtsverschiebung der radial verschiebbaren Druckgesenke das Rohrstück an dem sich axial verschiebenden Dorn festhält, während die Einschnürung des betrefFenden Endes des Rohrstückes durch diese Gesenke vorgenommen wird.
Abb. ι ist eine schaubildliche Aneicht der ganzen Maschine.
Abb. 2 zeigt die Maschine im senkrechten Längsmittelschnitt und teilweise im Aufriß des Schnittes nach 2-2 der Abb. 4.
Abb. 3 zeigt einen Einzelheitsschnitt durch einen Teil der Maschine, ähnlich der Abb. 2,
wobei jedoch die Mechanismen bei der Ausführung eines anderen Arbeitsschrittes dargestellt sind. " -
Abb. 4 ist eine Vorderansicht der ganzen Maschine.
Abb. 5 ist ein Teilschnitt im größeren Maßstab nach 5-5 der Abb. 2.
Abb. 6 zeigt einen anderen Teilschnitt nach 6-6 der Abb. 5.
Abb. 7 ist ein Schnitt durch eine Haltevorrichtung nach 7-7 der Abb. 8.
Abb. S ist ein Ouerschnitt nach 8-8 der Abb. 2.
Abb. 9 zeigt in Draufsicht Einzelheiten einer Sperrvorrichtung.
Abb. 10 stellt schaubildlich ein Einsatzstück zur Aufnahme von Bolzen an dem zylindrischen Träger dar.
Abb. 11 und 12 zeigen schaubildlich Einzelheiten der Sperrvorrichtung.
Abb. 13 zeigt in Ansicht eine Zusammenstellung von verschiedenen Teilen dieser Sperrvorrichtung.
Abb. 14 ist ein Schnitt durch das Ventil zur Regelung der Zufuhr des Druckmittels. Abb. 15 stellt schematisch das in der Maschine erzeugte Faß dar, und
Abb. 16 zeigt im Schnitt jene Teile, durch welche die Enden des Rohrstückes gegen ein Gesenke hin verjüngt werden.
Nach Abb. 1 und 2 umfaßt die Maschine das Gestell i, an dessen Vorder ende Führungslager 2 auf beliebige Weise befestigt sind. Die beiden Führungslager 2 haben Bohrungen 3, die in Achsdeckung liegen, und nehmen gleitbar den Zylinder 4 auf. Dieser Zylinder ist an dem einen Ende bei 5 durch einen mit der Zylinderwand vergossenen Boden abgeschlossen und trägt am anderen Ende den abnehmbarenBoden 6, der nach Abb. 2 durch Stiftschrauben 7 festgehalten wird (s. auch Abb. 8). Die Böden 5 und 6 des Zylinders haben je einen Lageransatz 8 und 9, in welchem die Stange 10 gleiten kann. Das rückwärtige Ende dieser Stange ist an den Kreuzkopf 11 angeschlossen, der auf der Bahn 12 hin und her bewegt wird. Das Vorderende der Gleitstange 10 erstreckt sich in den Gestaltungsdorn 13 hinein, und dieser Dorn ist so ausgebildet, daß er erweitert und zusammengezogen werden kann. Wenn er bis zur äußersten Grenze erweitert ist, so hat er im wesentlichen die Gestalt jenes Fasses, das in der Maschine erzeugt werden soll. Nach Abb. 5 besteht dieser Dorn aus einer Anzahl von Wandstücken 14 mit gekrümmten Außenflächen, die sich in ihrer Gesamtheit auf zylindrische Form ergänzen. Jedes dieser Segmente 14 hat bei 15 nach Abb. 2, 3 und 7 einen T-förmigen Kopf. Mit diesem Kopf dringt jedes Segment in einen Radialschlitz 16 des Zylinders 4 ein, so daß alle Segmente 14 bei ihrer Radialverschiebung entsprechend geführt sind. Gleichzeitig müssen sie aber infolge der T-förmigen Ausbildung des Kopfes auch an der Gleitbewegung des Zylinders 4 in Achsrichtung teilnehmen. Der Zylinder 4 stellt demnach den Träger des ausdehnbaren Domes dar.
Am anderen Ende ist der Dorn mit der Abschlußplatte 17 versehen, die ihrerseits auf der Verlängerung der Gleitstange 10 selbst wieder gleitbar gelagert ist, und die bei 18 (Abb. 3) Radialschlitze aufweist. Durch diese Schlitze erstrecken sich die Kopf schrauben 19, deren Köpfe groß gen«g sind, um die Radialschlitze in der Breite zu überdecken. Diese Schrauben sind in die einzelnen Segmente 14 eingesetzt. Es kann also auch hier nur eine Radialbewegung der Einzelsegmente 14 mit Bezug auf die Endplatte 17 stattfinden.
Die Ausdehnung oder Zusammenziehung des so gebildeten Gestaltungsdornes erfolgt durch Bewegung der Gleitstange 10 mit Bezug auf den Träger 4. Diese Bewegung der Gleitstange 10 wird auf die einzelnen Segmente 14 durch die Lenker 20 übertragen. Jedes Segment 14 hat ein Paar solcher Lenker, und zwar nahe den beiden Enden des Segments. Wenn der Dorn sich in der Auf- 9» nahmestellung für das Arbeitsstück befindet, wie in Abb. 2 gezeigt, so stehen diese Lenker 20 schräg mit Bezug auf die Achse der Gleitstange 10. Nach der Ausdehnung des Domes stehen sie jedoch senkrecht oder nahezu senkrecht zu dieser Achse, wie in Abb. 3 gezeigt. Die Befestigung der Lenker an den Segmenten 14 erfolgt durch die mit Zapfen ausgerüsteten Befestigungsstücke 21, während ihr Anschluß an die Gleitstange 10 durch ähnliche Befestigungsstücke 22 stattfindet. Die Schwingzapfen für die Lenker sind bei 23 bzw. 24 (Abb. 3) angedeutet. Um die Befestigung der Böckchen 22 an der Gleitstange 10 zu erleichtern, ist der Querschnitt dieser Stange im Innern des Domes vdeleckig gehalten. Nach Abb. S hat die Stange deswegen bei ioa achteckigen Querschnitt, und jeder Seite des Achtecks liegt ein Segment 14 des Domes gegenüber. Die Segmente 14 haben no ihrerseits abgeflachte Stellen zur Aufnahme der Böckchen 21. Wie in Abb. 5 und 7 gezeigt, sind die Lücken zwischen benachbarten Segmenten 14 an jenem Ende des Domes, das dem Träger 4 zunächst liegt, durch Platten 25 überbrückt. Diese Platten sitzen in Aussparungen 26 der Segmente., und ihre Außenflächen schließen mit den Außenflächen der Segmente ab. Um Verschiebung dieser überbrückenden Platten 25 zu vermeiden, dabei jedoch den Segmenten 14 genügend Freiheit zu lassen, daß sie sich ausdehnen und zu-
sammenziehen können, sind nach Abb. 6 an diesen Überbrückungsplatten Schraubstifte 27 angeordnet, von welchen je einer in eines der zu überbrückenden Segmente 14 eindringt. Die Platten 25 haben Schlitze, welche sich in die Umfangsrichtung des Domes erstrecken, und diese Schlitze sind etwas versenkt, um die Köpfe der Halteschrauben 27 aufzunehmen. Tn ähnlicher Weise sind in den Segmenten 14 unter diesen überbrückenden Platten 25 Dübelstifte 29 angeordnet, welche wohl in den Segmenten festgelegt sind, jedoch eine Verschiebung dieser Segmente mit Bezug auf die Brückenplatten infolge der Anordnung von ähnlichen, in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitzen 30 an der Unterseite der Brückenplatten zulassen.
Der Träger 4 des aus beweglichen Segmenten gebildeten Domes muß nun zeitweise gegen Bewegung festgehalten werden. Zu diesem Zweck ist nach Abb. 2 ein beweglicher Sperrstift 35 in einer Buchse 36 gleitbar. Die Buchse 36 ist einheitlich mit einem Ouerstück 37 ausgebildet, das nach Abb. 9 an dem Gestell 1 verbolzt ist. Der Sperrstift 35 ist durch den Querzapfen 38 an einen Arm 39 (Abb. 2) angeschlossen, und zwar erstreckt sich der Zapfen 38 durch einen Schlitz des Armes. Der Arm 39 selbst ist auf der Schwingwelle 40 verkeilt, die ihre Lagerung in Hängestützen des Querstückes 37 findet. Die Ausschwingung der Welle 40 wird auf beliebige Weise von der Hauptwelle45 der Maschine abgeleitet. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform befindet sich nach Abb. 1 auf dieser Hauptwelle 45 eine Hubscheibe 46, die die Pleuelstange 47 in eine hin und her gehende Bewegung versetzt. Die Pleuelstange 47 schließt sich mit ihrem vorderen Ende gelenkig an einen Kragen 48 an, welcher die Schwingwelle 40 lose umschließt. Dieser Kragen sitzt nach Abb. 1 zwischen zwei Ringen 49 und 49" eines durch ein Gewicht belasteten Armes 50, und diese beiden Ringe 49 und 49s sind auf der Welle 40 verkeilt und miteinander nach Abb. 9 durch ein Bügelstück 49* verbunden, das den losen Kragen 48 überbrückt. Infolge dieser Anordnung wird die zeitliche Einrückung bzw. Abstellung der Sperrvorrichtung 35 erleichtert. Der Sperrbolzen 35 muß in jedem vollen Arbeitsvorgang zweimal vorgestoßen und zweimal zurückgezogen werden, und die zeitliche Einstellung dieser, Bewegung des Sperrbolzens bereitet Schwierigkeiten. Da jedoch der belastete Arm 50 mit den verkeilten Ringen 49, 49a fest verbunden ist, so kann die Hubscheibe 46 bequem so ausgebildet sein, daß sie den losen Kragen 48 nach rückwärts ausschwingt, ehe noch der Bolzen 35 in die Sockel 51 bzw. 52 eintritt, die nach Abb. 2 und 3 im Zylinder 4 für die Sperrung dieses Zylinders angeordnet sind. Bei. der Ausschwingung des losen Kragens 48 nach rückwärts bewegt sich eine an ihn angeordnete Stoßschulter 50* (Abb. 13) von einem Anschlag 49C des Bügelstückes 49* der Festringe 49, 49a weg. Der belastete Ann 50 wird dann die Welle 40 sofort ausschwingen, und das Vorderende des Sperrbolzens 35 wird gegen den gleitenden Zylinder .4 anliegen, bis sich der Sockel 51 oder 52 in Gegenüberstellung mit den Bolzen 35 befindet. Bei dieser Gegenüberstellung wird dann der Bolzen 35 durch den belasteten Arm 50 sofort in den betreffenden Sockel eingestoßen. Die Bewegung der Hubscheibe 46 wird so geregelt, daß die Pleuelstange 47 bei ihrem Stoß nach vorn die Schulter 50s des Kragens 48 gegen die Schulter 49C anlegt. Wenn dann infolge der Einwirkung der Steuerscheibe die Pleuelstange weiterbewegt wird, so verursacht sie unter Vermittelung der beiden Ringe 49 eine Ausschwingung der Welle 40, durch welche der Sperrbolzen 35 aus dem entsprechenden Sockel S ι oder 52 des Zylinders 4 zurückgezogen wird. Die eben beschriebene Anordnung gestattet eine bequemere zeitliche Regelung des Eintritts der Sperrvorrichtung in Wirkung als eine starre Verbindung der Sperrvorrichtung mit einer entsprechend ausgebildeten Hubscheibe. Es kann aber natürlich auch eine solche Steuerscheibe gewählt werden, die in jedem Arbeitsgang der ganzen Maschine in bestimmten Augenblicken zwangsläufig die Bewegung des Sperrbolzens besorgt.
Die Sockel 51 und 52 in der Wand des Zylinders entstehen dadurch, daß in der Außenfläche des Zylinders eine im wesentlichen rechteckige Aussparung vorgesehen ist. In dieser Aussparung ist eine Arbeitsplatte 53 eingesetzt, deren Ausbildung aus Abb. 10 hervorgeht. Sie hat an ihren Enden die Kerben 54, 54°, welche sich mit den entsprechenden Endstellen der Aussparung zu Sockeln 51, 52 ergänzen. Die Befestigung der Arbeitsplatte S3 erfolgt durch Stiftschrauben o. dgl. Die Platte S3 besteht aus gehärtetem Metall und setzt der Abnützung einen größeren Widerstand entgegen.
Wird der Zylinder 4 durch Eintritt des Sperrbolzens 35 in den einen oder anderen Sockel gegen Bewegung festgehalten und wird die Stange 10 nach vorn hingeschoben, so werden dadurch die Lenker 20 von der in Abb. 2 gezeigten Lage in die in Abb. 3 gezeigte Lage gebracht und der Dorn wird also vergrößert. Eine Verkleinerung des Domes findet statt, wenn nach Verriegelung des Zylinders 4 eine Verschiebung der Stange 10 ohne Zylinder in der anderen Richtung her-
beigeführt wird. Zur Verschiebung dieser Stange hat die Hauptwelle 45 der Maschine eine Abkröpfung 56, - von welcher die Verbindungsstange 55 zum Kreuzkopf 11 geht. Dort ist sie an den Kreuzkopf durch den Zapfen 57 angeschlossen. Die Lagerung der Hauptwelle 45 erfolgt durch die aus Abb. 1 ersichtlichen Lagerstelle 58, welche auch mit den Führungen 2 für den Zylinder durch die Zugstange 60 verbunden sind, so daß das ganzeGefüge außerordentlich versteift ist und Erschütterungen möglichst vermieden werden. Nach Abb. 1 ist oben eine Ouerverbindungsstange 61 und unten eine Querverbindungsplatte 62 für die Lägergestelle vorgesehen.
Die Verschiebung des Zylinders 4 wird ebenfalls von der Stange 10 abgeleitet. Letztere hat zu diesem Zweck die aus Abb. 2 ersichtlichen Kragen 65 und 66, die in einem bestimmten Abstand voneinander auf der Stange befestigt sind. In der einen Endlage dieser beiden Teile 10 und 4 stößt der Zylinder mit dem Ansatz 67 des Deckels 6 gegen den Ring- 65, und. in der anderen Endlage stößt der andere Ansatz 68 desselben Deckels gegen den Ring 66, wie in Abb. 2 gezeigt.
Am Vorderende der Maschine wird ein unterteilter Ringrahmen 70 durch die Versteifungsstangen 60 sowie durch das Gestell der Maschine unterstützt. Dieser Ringrahmen enthält nach Abb. 2 eine zylindrische Kammer 71 zur Aufnahme der Gesenke. Die Gesenke 72 befinden sich in dieser Kammer und können eine mit Bezug auf den Dorn radiale Gleitbewegung ausführen. Nach Abb. 1, 4 und 5 sind 24 dieser Gesenke angeordnet, jedoch kann diese Zahl beliebig geändert werden.Die inneren Enden der einzelnen Gesenke 72 sind bei 73 abgeschrägt, und zwar in Richtung gegen das Vorderende der Maschine hin, während eine andere Abschrägung an den einzelnen Gesenken bei 74 (Abb. 3) nach der entgegengesetzten Richtung hin verläuft. Der Grat 75, an welchem diese beiden Abschrägungen an jedem Gesenke sich kreuzen, bildet die Arbeitsstelle, an welcher diese Gesenke auf die zu bearbeitenden Rohrstücke eingreifen, wie namentlich aus Abb. 16 ersichtlich ist.
Die Gesenke werden in die Arbeitslage aus ihren Kammern heraus durch eine Druckflüssigkeit bewegt, und für je zwei Gesenke ist ein Kolben 76 zur Steuerung des Druckmittels vorhanden. Der Kolben 76 befindet sich in einer zylindrischen Kammer 77, die in eine passende Aussparung des Ringrahmens 70 eingesetzt ist. Jeder Kolben greift mit seinem vorderen Ende in eine entsprechende seichte Aussparung einer Platte ader eines Blockes 76" ein, der zwei benachbarte Gesenke 72 überbrückt. ■ Jeder dieser Brückenblöcke liegt nach Abb. 3 und 5 in einer Vertiefung 77a am rückwärtigen Ende der Gesenke und ist nach Abb. S in dem erhöhten Mittelteil der äußeren Wand der Gesenke mit den letzteren verschweißt oder verlötet, so daß dieser Block auf die ihm zugeteilten Gesenke ausschließlich einen radial nach innen gerichteten Druck ausüben kann. Die Versorgung der verschiedenen Zylinder 77 des Ringrathmens mit dem Druckmittel erfolgt durch die aus Abb. 3 ersichtliche Ringleitung 78, von welcher aus sich die Einzelröhren 79 zu den Zylindern erstrecken. Die Vielfachleitung 78 ihrerseits ist nach Abb. 1 durch eine Röhre 80 mit jener Leitung 81 verbunden, durch welche das Druckmittel zugeführt wird, und in dieser Drudanittelversorgungsleitung ist ein Ventil 82 angeordnet.
Für gewöhnlich werden die Gesenke 72 in ihrer Ruhelage im Abstand von dem Dorn gehalten und in diesen Abstand wieder zurückgeführt unter Vermittelung von Schraubenfedern 83, welche die aus dem Rahmen 70 herausragenden Teile der Stangen 84 umgeben. Diese Stangen sind mit ihren inneren Enden in die einzelnen Gesenke eingeschraubt; sie erstrecken sich durch Radialbohrungen 85 des Ringrahmens frei hindurch und tragen an den äußeren Enden einstellbar die Widerlager 86 für die Rückzugsfedern 83. Je nach der Verstellung dieser Widerlager kann also die Kraft geregelt werden, mit welcher die Gesenke in unwirksame Stellung gebracht werden.
Um die Einwirkung der Gesenke auf der ganzen Umfangsfläehe des Domes in einer ununterbrochenen Linie zu verbürgen, sind zwischen benachbarten Gesenken 72 Über-100· brückungsklötze 87 angeordnet, welche in entsprechende Aushöhlungen 88 an den Stoßwänden benachbarter Gesenke eingesetzt sind. Die Cberbrückungsklötze können sich frei in diesen Aushöhlungen etwas bewegen, werden jedoch durch Stifte 89 in Verbindung mit den zugehörigen Gesenken 72 gehalten. Die Stifte 89 sind in die Gesenke 72 eingeschraubt und sind in dem Schlitz der Überbrückungsklötze 87 etwas verschiebbar, wie in Abb. 5 und 6 gezeigt.
Die Gesamtheit der Gesenke72 arbeitet mit einem Umschließungsring 91 zusammen, der seinerseits an einem ringförmigen Träger 92 befestigt ist, und der Dornträger 4 kann sich mit Bezug auf diesen Ringträger 92 und seinen Ring 91 verschieben. Nach Abb. 7 sind in denDrehring92 dieStäbe93 eingeschraubt, welche die Führungen 2 für den Zylinder 4 durchsetzen, da diese Führungen zu diesem Zweck mit entsprechenden Ansätzen 94 versehen sind. Nach Abb. 8 sind vier solcher
Stäbe 93 angeordnet. Für gewöhnlich wird der Druckring 91 in einer zurückgezogenen Stellung gehalten, da die Enden der Stäbe 93, welche aus den Führungen 2 herausragen, wieder von Schraubenfedern 95 (Abb. 7) umschlossen werden, die sich andererseits gegen einstellbare Muttern und Scheiben 96 an den Stäben 93 abstützen. In einem bestimmten Zeitpunkt des gesamten Arbeitsvorganges
to wird jedoch der Ring 91 durch ein hydraulisches Druckmittel nach vorn gestoßen, und zu diesem Zweck sind in den Tragring 92 Stangen 97 eingeschraubt, die am äußeren Ende Kolben 98 tragen. Diese Kolben spielen in Zylindern 99, welche an dem inneren Ende durch die Führungsstücke 2 abgeschlossen werden. Diesen Zylindern 99 wird das Druckmittel durch Einzelleitungen 100 zugeführt, und diese Einzelleitungen stehen wieder in Verbindung mit einer Vielfachleitung 101 (Abb.8), welch letztere nach Abb. 1 durch die Zweigleitung 102 das Druckmittel zugeführt erhält.
Die Ventilanordnung zur Zufuhr bzw. zur Abstellung des Druckmittels ist in Abb. 14 besonders dargestellt, kann jedoch auch beliebig anders ausgebildet sein. Sie steht nach Abb. ι in solchem Zusammenhang mit der Hauptwelle 45 der Maschine, daß sie von dieser Hauptwelle aus überwacht wird. Die Einrückung der Gesenke 72 und des Druckringes 91 in Arbeitsstellung bzw. deren Ausrückung aus der Arbeitsstellung unter dem Einfluß der mit ihnen zusammenhängenden Federn wird demnach zwangsläufig geregelt. Die Ventilanordnung 82 umfaßt nach Abb. 14 ein Gehäuse 105 mit Kammern 106, 107, 108 und 109. Die beiden Kammern 106 und 108 werden durch eine Wand 110, die beiden Kammern 107 und 109 durch eine Wand 112 voneinander getrennt. Die Wand 110 bildet den unteren Abschluß eines verschiebbaren VentilgiehäuseSj und ähnlich, bildet auch: die Wand 112 den unteren Abschluß eines Ventilgehäuses 113". In jeder dieser Zwischenwände 110 und 112 befindet sich eine Bohrung, deren Oberfläche als Ventilsitz für Ventile 113 bzw. 114 ausgebildet ist. Die Ventile 113, 114 sind fest auf den Spindeln 115, 116 angeordnet, und die Spindeln ihrerseits erstrecken sich verschiebbar durch die Abschlußstöpsel 117 und 118 in die Wand des Gehäuses 105. Diese Abschlußstöpsel, die oben und unten am Gehäuse angeordnet sind, können zur Abdichtung Stopfbuchsen o. dgl. aufnehmen. Die aus den unteren Stöpseln 117, 118 herausragenden Teile der Spindeln 115, 116 sind von Schraubenfedern 119, 120 umschlossen, welche das Bestreben haben, die Ventile 113, 114 auf ihre Sitze zu drücken, da sich die oberen Enden dieser Schraubenfedern gegen die Außenflächen der Stöpsel 117, 118, ihre unteren Enden aber gegen Widerlager 121, 122 auf den Spindeln 115 und 116 abstützen. Die oberen Enden der Spindein 115, 116 sind gelenkig an zwei seitwärts wegragende Ohren 123, 124 eines Schwinghebels 125 angeschlossen, dessen Schwingzapfen 126 in einem Lagerbock auf dem Ventilgehäuse 105 unterstützt ist. Ferner ist an diesen Schwinghebel 125 das Ende einer Verbindungsstange 127 angelenkt, die von dem Exzenter 128, auf der Hauptwelle 45 hin und her gestoßen wird. Eine Leitung 129 mündet in das Ventilgehäuse, und zwar in der Kammer 106. Das andere nicht dargestellte Ende dieser Leitung 129 mag mit einer Pumpe oder einem hochgestellten Behälter in Verbindung stehen. Das Druckmittel wird durch diese Leitung dem Ventil zugeführt, und die Abfuhr des Druckmittels erfolgt durch· eine andere Leitung 130, die von der Kammer 109 ausgeht. Die Kammer 108, unterhalb der Kammer 106, steht durch einen kleinen Kanal 131 mit einer Aushöhlung 132 in Verbindung, von welcher aus ein anderer Kanal 134 zur Kammer 107 führt
Wird bei dieser Anordnung der Schwinghebel 125 so umgestellt, daß er das Ventil 113 öffnet, so strömt das Druckmittel aus der Kammer 106 in die Klammer 108 und durch die Bohrungen 131, 132, 134 zur Leitung 81, da von der Aushöhlung 132 eine Leitung 133 zu der Versorgungsleitung 81 (Abb. 1) geht. Es werden dadurch die beiden Ringleitungen 78 und 101 gleichzeitig mit dem Druckmittel versorgt. Das Druckmittel strömt aus diesen Ringleitungen 78 und 101 in die Zylinder JJ ■ der Gesenkekolben und Zylinder 99 für den Ring 91 ein, so daß gleichzeitig die Gesenke radial nach einwärts geschoben und der Ring 91 nach vorn gedrückt wird. Wird der Hebel 125 jedoch umgestellt, um die in Abb. 14 angezeigte Lage einzunehmen, so findet das in die Kammer 106 einströmende Druckmittel keinen Auslaß. Es ist nunmehr das Ventil 114 in Offenstellung, und das Druckmittel strömt nun aus den verschiedenen Zylindern durch die Ringleitungen 78 und 101 in das Ventilgehäuse und von hier zur Leitung 130.
Die Maschine dient in erster Linie zur Erzeugung von Fässern aus zylindrischen Rohrstücken. Diese zylindrischen Rohrstücke ihrerseits werden vorzugsweise aus Blechen oder Platten hergestellt, welche um einen entsprechenden Dorn herumgebogen werden, worauf die Stoßkanten der Platten verschweißt werden. Ein derartiges zylindrisches Rohrstück läßt sich leicht über den Dorn schieben, wenn letzterer die in Abb. 2 gezeigte Lage unter Zusammenschiebung der einzelnen Segmente 14 einnimmt. Bei dieser
Aufbringung des zylindrischen Rohrstückes auf diesen Gestaltungsdorn wird sich das innere Ende auf den Ring 91 aufschieben, und zwar so, daß die entsprechende Kante des zylindrischen Rohrstückes gegen eine Schulter 92« (Abb. 16) des Tragringes 92 anstößt. Nach dieser Einstellung des Rohrstückes wird die Maschine angelassen, d. h. die Welle 45 wird von einer beliebigen Kraftquelle aus unter Einschaltung einer Kupplung 50 und eines passenden Vorgeleges 150 in Drehung versetzt. Bei dieser Drehung wird in erster Linie dieVerbindungsstange55 (Abb.2) nach vorn gestoßen. Dabei verschiebt sich also die Stange 10 zuerst durch den Zylinder 4 hindurch, und da dieser Zylinder durch den Sperrbolzen 35 festgehalten wird und die Segmente 14 des Domes sich ebenfalls nicht in der Richtung der Stange 10 verschieben könao nen, so werden durch die Lenker 20 die Segmente 14 nach außen hin gespreizt werden. Der Gestaltungsdorn geht von der in Abb. 2 gezeigten Lage in die in Abb. 3 gezeigte Lage über und muß dabei den Mittelteil des zylindrischen Rohrstückes ausbauchen. Bei dieser Ausdehnung der Mittelzone des Rohrstückes wird jedoch das Metall nicht gestreckt oder sonstwie geschwächt. Die Ausbauchung geschieht auf Kosten der Länge des Rohr-Stückes, da die Enden des Rohrstückes dabei etwas von jener Lage zurücktreten, die sie ursprünglich einnahmen. Infolge der Ausspreizung des Mittelteiles des Rohrstückes wird letzteres nunmehr auf dem Dorn, der auch vergrößert worden ist, leicht festgehalten.
■ Gleichzeitig verursacht nun die Steuerscheibe 46 den Vorstoß der Stange 47, wodurch die Schwingwelle 40 bewegt wird, um den Sperrbolzen 35 aus dem Sockel 51 herauszuziehen und den Zylinder 4 freizugeben. In der vorhergehenden Bewegung der Gleitstange 10 wurde der Kragen 65 auf ihr in Anstoß gegen die Schulter 67 gebracht (Abb. 3), +5 und in der Weiterbewegung der Stange wird nun der jetzt freigegebene Zylinder 4 mit verschoben.
Das Exzenter 128 hat gleichzeitig die Umstellung des Ventils 82 vorgenommen, und zwar in solche Lage, daß das Druckmittel den Gesenketeilen 72 und 91 zugeführt wird. Die Radialgesenke 72 werden nach einwärts gegen den zylindrischen Rohrkörper gedrückt und drücken denselben gegen den Dorn an, während sich dieser Dorn zusammen mit dem Zylinder 4 nach außen hin bewegt. Entsprechend der Bewegung· des Domes in seiner Achsrichtung rücken aber die Gesenke 72 weiter nach einwärts vor^ da der Druck auf die Kolben 76 aufrechterhalten wird und da der Dorn gleichzeitig mit Stange 10 und Zylinder 4 als Ganzes eine Gleitbewegung ausführt. Auch der Ring 91 folgt der Bewegung des Domes, weil seine Druckzylinder 99 auch mit Flüssigkeit versorgt werden.
Es wird auf diese Weise das eine Ende des Rohrkörpers eine Verjüngung oder Einziehung erfahren, so daß dieses Ende einen geringeren Durchmesser hat als der ursprüngliche Körper. Infolge der Verteilung der Radialgesenke 72 um den Dorn 14 und deren Zusammenwirkung mit dem Ring 91 findet diese Verjüngung des Endes gleichmäßig und unter Glättung desselben gegen den Dorn hin statt. Die Bildung von Falten oder unebenen Stellen wird dadurch selbst in den lezten Stufen dieses Arbeitsschrittes vermieden, um so mehr als das Metall am inneren' Ende des Rohrkörpers zwischen die Gesenke 72 und 91 eingezogen wird, wie in Abb. 16 gezeigt.
Nach dieser Verjüngung des inneren Endes des" Rohrstückes und der Glättung dieses Endes gegen den Dorn hin wird letzterer nach außen bewegt, soweit dies möglich ist. Die Steuerscheibe 46 (Abb. 1) gestattet dem belasteten Arm 50, den Sperrbolzen 35 wieder nach oben hin zu drücken, so daß dieser Bolzen schließlich in den Sockel 52 eindringt und den Zylinder 4 gegen Weiterschiebung sperrt. Die andere Steuerscheibe go 128 tritt fetzt wieder in Wirkung, um das Ventil 82 umzustellen, so daß die Druckflüssigkeit aus den Zylindern y7 und 99 austritt. Sobald der Druckflüssigkeit der Austritt aus den Zylindern möglich gemacht wird, treten aber die Federn 83 bzw. 95 in Wirkung und der Rückzug der Gesenke 72 und 91 findet unabhängig von der Bewegung des Zylinders 4 oder des Domes statt. Während die Federn jedoch die Gesenke zurück- loo ziehen, hat sich die Kurbelwelle 45 so weit gedreht, daß die Stange 10 aus der in Abb. 3 dargestellten Endlage ihre Bewegung nach rückwärts, d. h. nach rechts einsetzt. Bei dieser Verschiebung der Stange 10 nach rechts bleibt der Zylinder 4 erst still stehen. Es wird nur der Festring 65 auf der Stange 10 von seinem Widerlager 6j am Zylinder 4 abgeschoben und es nähert sich der andere Festring 66 dem ihm zugeteilten Widerlager 68. no Natürlich muß bei dieser Verschiebung der Stange 10 mit Bezug auf den Zylinder 4 und also auch mit Bezug auf den Dorn eine Abknickung der Kniehebelgelenke 20 stattfinden, so daß die letzteren von der in Abb. 3 ge- n5 zeigten Lage wieder in die in Abb. 2 gezeigte Lage treten. Die Dornsegmente 14 werden dadurch radial nach einwärts gezogen, und das teilweise fertiggestellte Arbeitsstück befindet sich dann lose auf dem nunmehr zusammengezogenen Dorn.
Bei der Weiterbewegung der Kurbelwelle
45 verursacht die Steuerscheibe 46 die Auslösung des Sperrbolzens 35 aus dem Sockel 52. Dann tritt der Ring 66 gegen das Widerlager 68 der Platte 6 und zieht damit den Zylinder4 nach rückwärts, da sich ja die Stange 10 noch weiter nach rückwärts bewegt. Der Dorn wird nunmehr mitgenommen, und es erfolgt dadurch die Abstreifung des Arbeitsstückes von dem Dorn. Die Bewegung
to der Stange 10 nach rückwärts wird fortgesetzt, bis die Teile die in Abb. 2 gezeigte Lage erreicht haben. Unter Vermittlung der Steuerscheibe 46 und der in Abb. 13 gezeigten Teile wird jetzt der Sperrbolzen in den Sockel S ι eingestoßen, und der Zylinder 4 ist nunmehr wieder gegen Verschiebung verriegelt.
Das Arbeitsstück wird vom Dorn vollständig abgenommen und mit dem ,anderen Ende nach vorwärts wieder auf ihn aufgebracht, worauf die Einschnürungsarbeit an diesem anderen Ende vorgenommen wird. Dieser Einschnürungsarbeit geht natürlich erst wieder die Ausspreizung der Segmente 14 voraus. Bei dieser Ausspreizung findet jetzt eine Formveränderung des Arbeitsstückes nicht mehr statt, da ja letzteres in seiner Mitte bereits ausgebaucht ist. Es wird jedoch das Arbeitsstück gerade durch diese Ausspreizung der Segmentteile auf dem Dorn gesichert. Das innere Ende des Arbeitsstückes wird nun so bearbeitet, wie dies oben beschrieben ist, und es entsteht dadurch ein faßähnlicher Körper mit einer Ausbauchung zwischen den beiden Enden, ohne daß eine Verdünnang des Metalls oder eine Streckung in der Mitte stattfinden würde, während die Enden zusammengezogen oder verdichtet sind.
Dieser Faßkörper ist stärker und hat größere Starrheit als andere aus Blech erzeugte Fässer, die durch Bearbeitung eines an einer Mantellinie verschweißten Rohrkörpers hergestellt werden. Die Befestigung der Faß-
♦5 boden erfolgt dann auf beliebige Weise durch Verschweißung, Verlötung oder Vernietung. Das in Abb. 15 dargestellte Arbeitsstück B hat z. B. in der Mitte einen Durchmesser von 61 cm und an den Enden einen Innendurchmesser von 52 cm. Dieses Arbeitsstück wurde aus einem Rohrkörper erzeugt, dessen Bohrung gleichförmig von einem Ende zum anderen einen Durchmesser von 59cm hatte. Das Metall an den Enden dieses Arbeits-Stückes wurde durch die Einwirkung der Gesenke 72 und 91 etwas angestaucht, wie bei C gezeigt, so daß die Faßenden, obwohl sie an der Außenfläche ganz glatt sind, eine Verstärkung und Verdichtung aufweisen. Das Arbeitsstück ist auf diese Weise verstärkt. Es hat die den Fässern eigentümliche Gestalt und Aufnahmefähigkeit und bei seiner Erzeugung entsteht kein Abfall, da eine Zerreißung der Rohrkörper während ihrer Erzeugung ausgeschlossen ist.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung von Metallfässern aus einem zylindrischen Rohrstück, das in seiner Mittelzone durch einen ausdehnbaren Kern erweitert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des zylindrischen Rohrstückes während der Erweiterung der Mittelzone uneingespannt bleiben und darauf durch radial einwärts pressende, den ganzen Umfang des Rohrstückes umspannende Druck- bzw. Gleitstücke nach den Enden zu eingezogen und geglättet werden.
2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem aus radial verschiebbaren Segmenten bestehenden längsverschiebbaren Dorn, der durch eine längsverschiebbare Stange auseinandergespreizt wird und eine an beiden Enden offene zylindrische Metallhülse ausbaucht, und den Dorn kreisförmig umgebenden, radial nach einwärts verschiebbaren Druckgesenke, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (13) beiseiner Auseinanderspreizung den mittleren Teil der Hülse ausbaucht und bei Einwärtsverschiebung der radial verschiebbaren Druckgesenke (72), welche eine Einschnürung des einen Endes der Hülse vornehmen, die Hülse unverrückbar an - dem sich axial verschiebenden Dorn festhält.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4), an welchem die einzelnen Segmente des Dornes (13) in bekannter Weise in radialen Nuten (16) verschiebbar geführt sind, in Achsrichtung gleitbar unterstützt ist und von der längsverschiebbaren Stange (το) während eines Teiles der Vor- und ,Rückwärtsbewegung ■ derselben mitgenommen wird, die zu diesem Zwecke mit in einem Abstand voneinander liegenden Anschlägen (O5, 66) versehen ist, zwischen welchen · eine Verschiebung der Stange (10) ohne no gleichzeitige Verschiebung desTrägers (4) und des Börnes (13) stattfindet.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Antrieb der Maschine überwachte Sperrvorrichtung (35) den Dorn (13) während seiner Ausspreizung und der Ausbauchung des mittleren Teiles der Metallhülse gegen Verschiebung in der Achsrichtung festhält.
5. Maschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dorn (13) während der Ausspreizung festhal-
tende Sperrvorrichtung (3 S) in den Träger (4) derart eingreift, daß durch Festhalten des Trägers gegen Längsverschiebung auch der Dorn gegen Längsverschiebung gesichert ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Träger (4) des Domes (13) Sockel (51, 52) in Abständen voneinander angeordnet sind, in welche ein von dem Antrieb der Maschine überwachter Sperrbolzen (35) eintritt, wenn sich der Träger in zwei verschiedenen Stellungen befindet.
7. Maschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Antrieb der Maschine gesteuerte Sperrvorrichtung (35) für den Dorn (13) durch einen stets nach einer Richtung gezogenen Arm (50) dauernd gegen die Fläche .des bewegten und zu sperrenden Trägers (4) gedruckt wird, um bei Eindeckung eines Sockels (51, 52) an den zu sperrenden Träger (4) mit der Haltevorrichtung (35) infolge Ausschwingung des belasteten Armes (50) in diesen Sockel eingestoßen zu werden.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Steuerscheibe (46) bewegter Arm (47) einen Anschlag (49) am belasteten Arm an einem durch den Antrieb der Maschine bestimmten Zeitpunkt anstößt, wodurch die Auslösung der Sperrvorrichtung (35)- aus. dem Sockel (51, 52) herbeigeführt wird.
9. Maschine nach Anspruch 2 und. 3 mit hydraulisch betätigten Druckgesenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr und Abstellung der die Gesenke (72, 91) verschiebenden Druckflüssigkeit durch eine vom Antrieb der Maschine gesteuerte Ventilanordnung (82) geregelt wird.
10. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente
(14) des Domes (13) T-förmige Ansätze
(15) haben, welche in den entsprechend ausgebildeten radialen Schlitzen (16) des Trägers (4) geführt sind, so daß die Segmente die Bewegungen des Trägers in der Achsrichtung des Domes mitmachen müssen, sich jedoch ungehindert radial am Träger (4) verschieben können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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FR2658799A1 (fr) * 1990-02-27 1991-08-30 Blagden Ind Plc Fut expanse.

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