DE61088C - Küchenausgufs mit Nebenauslafs - Google Patents

Küchenausgufs mit Nebenauslafs

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DE61088C
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DE
Germany
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siphon
outlet
kitchen
opening
cleaning
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Application number
DENDAT61088D
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English (en)
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A. HeUSSER in Karlsruhe
Publication of DE61088C publication Critical patent/DE61088C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/28Odour seals
    • E03C1/282Odour seals combined with additional object-catching devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Den gebräuchlichen Küchenausgüssen haften verschiedene nicht unwesentliche Mängel an, welche einer Verbesserung bedürftig sind.
Die bisherige Form des sich vom Seiher nach abwärts verjüngenden Rohrstutzens erschwert das solide Einkitten des Syphons, da die Oeffhung im Küchenausgufs zur Einführung des Syphons cylindrisch sein mufs und also die ringförmige Dichtungsfuge um den Syphon nach unten weiter wird.
Der zur Ermöglichung der Einführung des Syphons in die Oeffnung des Wassersteins aufrechtstehende Bleirand mufs, um dem Syphon auf dem Wassersteine eine genügende Auflage zu geben, umgebördelt und dann die nach unten weiter werdende Dichtungsfuge von der unteren Seite des Wassersteines aus mit Cement oder Kitt ausgefüllt werden, welche Arbeit jedoch infolge der sehr beschränkten Raumverhältnisse unter dem Wasserstein sehr erschwert wird und kaum pünktlich und gut ausgeführt werden kann.
Der Syphon kann behufs Vornahme einer Reparatur nur dann aus dem Wasserstein herausgenommen werden, wenn der obere umgebördelte Bleirand aufgebogen oder, da er alsdann ein nachmaliges Ausbördeln nicht mehr aushält, abgehauen wird, was in beiden Fällen zur Folge hat, dafs es sich kaum mehr lohnt, den Syphon durch Wiederanstücken zu repariren.
-Auch ist es in Fällen, wo die Reinigung von unten durch die Putzöffnung nicht genügt, sowie um die Reinigung leichter und gründlicher vornehmen zu können, ein Fehler, dafs man den Seiher auf dem Syphon nicht abnehmen kann.
Endlich setzen sich in dem Gewinde der die Putzöffnung verschliefsenden Schraube, wenn diese längere Zeit nicht geöffnet wird, Schlamm uud feine Sandtheilchen an, so dafs die Putzschraube nur mit grofser Kraftanstrengung und unter Zuhülfenahme eines Werkzeuges geöffnet werden kann,' wobei öfters der Fall eintritt, dafs der Syphon in seinem Kitt gelockert oder der eingelöthete Stutzen der Putzöffnung aus dem Syphon herausgerissen wird.
Durch nachstehend beschriebene Verbesserungen sollen nun die Mängel der gewöhnlichen Syphonconstruction beseitigt werden.
Der obere Stutzen α des Syphons ist vom Seiher b abwärts durch den Wasserstein gleichmäfsig cylindrisch ausgeführt und der Seiher, welcher mit einem überstehenden Rande c versehen ist, abnehmbar; infolge dessen kann der Syphon leicht durch die nach oben etwas erweiterte Oeffnung des Wassersteines durchgesteckt und die nach unten enger werdende Dichtungsfuge um den Syphon von oben bequem und sorgfältig mit Cement oder Kitt ausgefüllt werden. Dadurch erhält der Syphon an den Wänden des Wassersteines einen viel festeren und dichteren Halt wie bei der seither gebräuchlichen Anordnung.
Der abnehmbare kapseiförmige Seiher wird durch einen Bajonnetverschlufs d mit dem Syphon fest verbunden und läfst sich durch eine kleine Drehung wegnehmen oder aufsetzen. Nach erfolgtem Einkitten des Syphons, wenn das Befestigungsmaterial noch
nicht hart genug ist, darf man also nur den Seiher aufsetzen, um dem Syphon auf dem Wasserstein genügenden Halt zu geben.
Diese Anordnung gewährt bei Reparaturen auch den Vortheil, dafs der Syphon nach Abnahme des Seihers durch die leicht zu bewirkende Lösung des Befestigungsmaterials ohne jede Beschädigung aus dem Wasserstein genommen werden kann.
Andererseits läfst sich durch Abnehmen des Seihers und Oeffnen des unteren Putzloches e die Reinigung des Syphons leicht und gründlich vollziehen.
Um jedoch dem vorzubeugen, dafs der Seiher ganz entfernt und das Ablaufwasser direct in den Syphon gegossen werden kann, wodurch eine Verstopfung der Rohrleitung eintreten könnte, ist in dem Syphon eine kleine Oeffnung f angebracht, durch welche bei einem fahrlässigen Offenstehenlassen des Syphons ein Theil des Spülwassers in die Küche laufen würde. Dadurch ist man gezwungen, den Seiher beim Gebrauch des Syphons aufzusetzen. An dem Seiher ist eine kleine Kappe g angebracht, welche die Oeffnung f bei geschlossenem Seiher überdeckt, so dafs das Abwasser nur in das Ablaufrohr gelangen kann. Der sonst übliche Schraubenverschlufs der Putzöffnung e ist gleichfalls durch einen Bajonnetverschlufs ersetzt. Es bedarf also nur einer geringen Drehung, um die mit Lederdichtung versehene Verschlufskapsel zu öffnen oder wasserdicht zu schliefsen. Eine' Verschlammung und Versandung und dadurch herbeigeführte Beschädigung des Syphons ist dabei unmöglich.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Küchenausgufs mit Nebenauslafs (f), welcher letztere von der an dem abnehmbaren Sieb (b) angeordneten Kappe (g) überdeckt wird, wenn das Sieb (b) auf den Ausgufs gelegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61088D Küchenausgufs mit Nebenauslafs Expired - Lifetime DE61088C (de)

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