DE610102C - Lager fuer Losraeder - Google Patents
Lager fuer LosraederInfo
- Publication number
- DE610102C DE610102C DES95585D DES0095585D DE610102C DE 610102 C DE610102 C DE 610102C DE S95585 D DES95585 D DE S95585D DE S0095585 D DES0095585 D DE S0095585D DE 610102 C DE610102 C DE 610102C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hub
- cavity
- bearings
- locking body
- wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
- B60B37/10—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
Es sind bereits Lager für Losräder mit einem zwischen Achse und Nabe liegenden,
durch eine Nut in der Nabe und durch Bunde um die Achse gebildeten ringförmigen Hohlraum
bekannt, in dem Sperrkörper angeordnet sind, die das Abziehen des Rades von der Achse verhindern. Durch die Erfindung
ist nun die Aufgabe gestellt, solche Lager so zu verbessern, daß sie einerseits den
namentlich bei sehr schlecht gewarteten und einem sehr rauhen Betrieb ausgesetzten Förderwagen,
insbesondere für Grubenbahnen, auftretenden, oft sehr starken Beanspruchungen durch seitliche Stöße möglichst gewachsen
und daß andererseits die hierbei verwendeten Sperrkörper, ohne daß sie ihre Aufgabe darum unvollkommener erfüllen würden,
billig herzustellen und bei Verschleiß leicht zu ersetzen sind. Dies wird durch die
so Erfindung dadurch erreicht, daß die Sperrkörper aus einzelnen in der Umfangsrichtung
des in radialer Richtung völlig geschlossenen Hohlraumes hintereinanderliegenden flachen
Scheiben bestehen, die keinen größeren Zwi-
S5 schenraum zwischen sich frei lassen, und daß
ferner der für die Aufnahme der Sperrkörper dienende Hohlraum an der Innenseite der aus
einem Stück bestehenden, am äußeren Ende geschlossenen, also ein topfförmiges Gebilde
darstellenden Nabe angeordnet ist. Durch die Kombination dieser Merkmale wird auf eine
wirtschaftlich sehr vorteilhafte Art und Weise das erstrebte Ziel. erreicht.
Es ist hierbei ganz besonderer Nachdruck auf die gewählte flache Scheibenform für die
Sperrkörper zu legen. Diese hat ganz bedeutende, hier erstmals erkannte Vorzüge vor
den sonst verwendeten Kugeln, denn die Scheiben bilden einen mehr oder weniger geschlossenen
Ring, der überall mit breiter Fläche anliegt, so daß sich die Axialdrücke auf einen
großen Teil der Oberfläche verteilen und daß dementsprechend die Abnutzung sowohl der
Scheiben als auch der Wandungen der Ausnehmungen auf ein Mindestmaß heruntergedrückt
wird. Durch die ganz gleichmäßige Abnutzung der Scheiben und der Wandungen wird außerdem jedes Sichschiefstellen und
Sichecken der Teile vermieden. Auch handelt es sich bei den Scheiben um. billige,
durch Stanzen leicht herzustellende Körper, die bei Unbrauchharwerden schnell durch
neue ersetzt werden können. Diese stellen demgemäß eine sehr erhebliche Ersparnis
gegenüber der Verwendung von Kugeln dar, die immer durch Präzisionsarbeit hergestellt
werden müssen und daher teuer sind.
Was die Anordnung der Sperrvorrichtung in einer topffornugen Nabe betrifft, die eine
zur Aufnahme der nach außen vorragenden
Teile der Sperrscheiben dienende Nut enthält,
so wird hier zunächst der Vorteil erreicht, daß in an sich bekannter Weise jede Schwächung
der Achse vermieden wird und ferner, daß der Ölverlust auf ein Mindestmaß herabgedrückt
wird.
Die Erfindung ist in Abb. ι bis 4 beispielsweise
in zwei Ausführungsformen schematisch, dargestellt.
Hierbei trägt das Rad 1 die hohle Nabe 2,
die 'ein an ihrem äußeren Ende 3 geschlossenes topfförmiges Gußstück darstellt, das mit
ihm aus einem Stück besteht. Die fest gelagerte Achse 4 liegt mit ihrem die Nabe
tragenden Teil 5 in deren Höhlung, und das Rad dreht sich in seiner Nabe um die Achse
auf dem Rollenlager 7, an dessen Stelle z. B. auch ein gewöhnliches glattes Lager treten
kann.
Dieser Teil 5 der Achse ist außen in Form einer Kugelschale o. dgl. so ausgerundet, daß
ihr äußerstes Ende einer !entsprechenden Ausbauchung
der inneren Grundfläche 3 der Nabe gegenüberliegt. Dies trägt wirksam dazu bei, durch, seitliche Stöße verursachte Seitenverschiebungen
des Rades auf das geringste Maß zu beschränken. Ferner hat die Achse 4
die Ausnehmung 8, die zwischen zwei Bunden 9 und ι ο liegt, während im Innern der
Nabe 2 gegenüber der Ausnehmung 8 eine Ausnehmung 11 angeordnet ist.
In dem ringförmigen, durch die Ausnehmungen 8 und 11. gebildeten Raum liegt
eine Anzahl in beide Ausnehmungen hineingreifender Scheiben 12 (in Abb. 3 und 4 verschieden
ausgestaltet), die somit einen Kranz bilden, der jede seitliche Verschiebung des
Rades gegen die Achse verhindert und nur so viel Spielraum läßt, wie die Drehung des
Rades erfordert. Diese Scheiben, auch wenn sie nach. Abb. 3 zylindrisch ausgebildet sind,
spielen durchaus nicht die Rolle eines Lagers, das nur durch die Rollen 7 o. dgl. gebildet
wird.
Um diese Scheiben 12 in den erwähnten Ringraum einsetzen zu können, hat die Nabe 2
einen Ausschnitt, der mittels eines Verschlußstückes 13 und einer durch dieses hindurchgehenden
Schraube 14 verschlossen werden kann. Man braucht diese Teile nur zu entfernen
und kann dann die Scheiben 12 einsetzen Oder entleeren.
Gegenüber dem Bund 10 hat die Nabe 2 noch eine schmale Ausnehmung 15 zur Aufnahme
von Dichtungsmaterial gegen Verstauben des Innern. 16 ist ein Verschluß, der
auf der Bohrung zur Einführung von Schmiermitteln sitzt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Lager für Losräder mit einem zwischen Achse und Nabe liegenden, durch eine Nut in der Nabe und durch. Bunde um die Achse gebildeten ringförmigen Hohlraum, in dem Sperrkörper angeordnet sind, die das Abziehen des Rades von der Achse verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkörper durch, einzelne in der Umfangsrichtung des in radialer Richtung völlig geschlossenen Hohlraumes (11) hintereinanderliegende flache Scheiben (12) gebildet sind, die keinen größeren Zwischenraum zwischen sich freilassen, und daß der Hohlraum an der Innenseite der aus einem Stück bestehenden, am äußeren Ende (3) .geschlossenen Nabe (2) Hegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR610102X | 1929-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610102C true DE610102C (de) | 1935-03-02 |
Family
ID=8977173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES95585D Expired DE610102C (de) | 1929-03-15 | 1929-12-15 | Lager fuer Losraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610102C (de) |
-
1929
- 1929-12-15 DE DES95585D patent/DE610102C/de not_active Expired
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