DE607635C - Vorrichtung zur Anzeige in der Luft auftretender schaedlicher Gase - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige in der Luft auftretender schaedlicher Gase

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DE607635C
DE607635C DEI44141D DEI0044141D DE607635C DE 607635 C DE607635 C DE 607635C DE I44141 D DEI44141 D DE I44141D DE I0044141 D DEI0044141 D DE I0044141D DE 607635 C DE607635 C DE 607635C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/20Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity
    • G01N25/22Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures
    • G01N25/44Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures the heat developed being transferred to a fixed quantity of fluid
    • G01N25/46Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures the heat developed being transferred to a fixed quantity of fluid for investigating the composition of gas mixtures

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige des Vorhandenseins insbesondere explosiver Gas-Luft-Gemische, wie schlagender Wetter, durch ein elektrisches Läutewerk o. dgl.
Es sind Anzeigevorrichtungen insbesondere für schlagende Wetter bekannt, bei denen über einer Flamme eine durch deren Verbrennungswärme beeinflußte Meßvorrichtung, ζ. B. ein Thermometer, angeordnet ist, die als Schalter des Signalstromkreises dient. Diese Vorrichtungen sind so ausgebildet, daß durch die beim Eindringen schlagender Wetter eintretende Vergrößerung der Flamme der Signalstromkreis geschlossen wird. Abgesehen davon, daß eine größere Flamme, die hierbei erforderlich ist, nicht sehr empfindlich und daher nicht zum Nachweis kleinerer Mengen unerwünschter Gase imstande ist,
ao wird diese Wirkung von vornherein durch Störungen verschiedenster Art benachteiligt, wenn nicht ganz ausgeschlossen. Das dauernde Brennen einer Flamme führt z. B. naturgemäß zur Verkrustung des Brenners und damit zu einer Verkleinerung der Flamme. Wenn jetzt beim Eindringen schädlicher Gase, wie schlagender Wetter, die beabsichtigte Vergrößerung der Flamme vielleicht noch eintritt, so reicht sie doch nicht mehr hin, die notwendige Wärmesteigerung für das Ansprechen der Signaleinrichtung zu erzeugen. Erlischt aber, was sehr leicht möglich ist, die Flamme, z. B. infolge einer Explosion des Gasgemisches im Flammenraum, oder treten Störungen oder Unterbrechungen in der Gaszüleitung selbst oder eine Verschmutzung der Siebwand, durch die die Außenluft eintreten soll, ein, so ist die Wirkung der Sicherheitsvorrichtung ebenfalls in Frage gestellt, wenn nicht ganz ausgeschlossen. Die bekannte Vorrichtung meldet also alle die Störungen nicht, die an ihr selbst auftreten, und infolgedessen ist man auf ihre sorgsamste Überwachung angewiesen.
Es ist ferner bereits früher, vor der Entwicklung dieser selbsttätigen Anzeigevorrichtungen, der Vorschlag gemacht worden, innerhalb der Grubenlampe neben einer elektrischen Lichtquelle noch eine schwache Flamme anzuordnen, die bei Eindringen ungünstig zusammengesetzter Außenluft zum Erlöschen kommt, um so den Augenblick der Gefahr anzuzeigen. Jedoch war man bei dieser bekannten Vorrichtung auf die subjektive Beobachtung durch das menschliche Auge angewiesen, und dabei überstrahlte noch die helle elektrische Lichtquelle die kleine Flamme, so daß ihre Beobachtung erschwert war. Trotzdem diese Vorrichtung bekannt war, ist man später bewußt den zuerst geschilderten grundsätzlich anderen Weg unter Benutzung einer größeren Flamme gegangen,
von dem bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung mit dem Vorteile abgegangen wird, daß nicht nur der Sicherheitsgrad erhöht, sondern auch das Anwendungsgebiet einer S solchen Vorrichtung wesentlich vergrößert wird.
Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird in der bekannten Weise eine kleine Flamme benutzt, zu deren Erzeugung ein jo sehr fein regulierbarer Brenner herangezogen wird, und nach der Erfindung oberhalb der Flamme eine Wärmemeßvorrichtung angeordnet, die beim Erlöschen der kleinen Flamme einen elektrischen Signalstromkreis schließt. Eine solche Flamme reagiert infolge ihrer Empfindlichkeit bereits auf geringfügige Änderungen der Zusammensetzung der sie umgebenden Luft. Daher soll bei der neuen Vorrichtung die Außenluft nur durch in bekannter Weise mit Drahtnetzblenden abgedeckte öffnungen so geringer Abmessungen eintreten können, daß der in der eindringenden Luft enthaltene Sauerstoff der kleinen Flamme gerade zu brennen erlaubt, Änderungen in der Zusammensetzung aber das Erlöschen der Flamme herbeiführen. Diese Empfindlichkeit der Flamme läßt sich auch durch weitere technische Mittel noch besonders steigern, indem man z. B. über dem Brennerraum einen kleinen Abzugsschacht anordnet, in dem das eine Ende der Wärmemeßvorrichtung untergebracht ist, und indem man etwa in Höhe des Brenners eine weitere kleine Öffnung derart vorsieht, daß der durch den Schacht abziehende Verbrennungsgasstrom mit Sicherheit neue Außenluft aus dem Aufstellungsraum gerade in den Bereich der Flamme nachfördert, mit dem Ziele also, daß die Flamme unmittelbar durch das eintretende Gasgemisch beeinflußt wird.
Erwähnt zu werden verdient besonders der durch die Erfindung erreichte Vorteil, daß diese Vorrichtung auch anzeigt, wenn sie reparaturbedürftig wird, wenn also z. B. durch Verstopfen des Brenners oder der Eintrittsöffnung für die Raumluft oder durch Brennstoffmangel o. dgl. die Flamme so klein geworden ist, daß die von ihr abgegebene Hitze nicht mehr hinreicht, den Wärmeschalter in seiner den Signalstromkreis außer Tätigkeit setzenden Lage zu halten. Die Flamme muß also gar nicht unbedingt erlöschen. Dieser Umstand macht die Vorrichtung auch geeignet für den Nachweis' anderer in der Raumluft enthaltener SGhädtlicher oder unerwünschter, auch nicht brennbarer Gase, z. B. von Kohlendioxyd, die eine solche kleine, empfindliche Flamme zum Nachlassen oder Erlöschen bringen, ohne daß 6a eine Explosion im Flammenraume eintritt. Um die Empfindlichkeit der Flamme noch zu steigern und sie insbesondere auch für die eben erwähnten Zwecke jederzeit schnell brauchbar zu machen, wird vorgeschlagen, den Durchmesser der Öffnung, durch die die Raumluft in den Flammenraum eintritt, durch auswechselbare Formstücke veränderlich zu machen. Dem gleichen Zwecke dient die Maßnahme, am Anschlußstutzen des Brenners zwei Hähne hintereinander anzuordnen, von denen der eine zur Feinregulierung der Flamme, der andere zum vollständigen Abstellen dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Stirnansicht der Anordnung,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt dazu. Das Gehäuse 1 ist so bemessen, daß in den Hohlraum 5 gerade nur die zum Brennen einer kleinen Flamme A eines Gasbrenners 4 nötige Luft durch die mit einem Drahtnetz 13' versehene Öffnung 13 oder durch andere in zweckentsprechender Weise durchgebildete Öffnungen einströmen kann. Die Verbrennungsprodukte der Flamme A treten durch die gleichfalls mit einem Drahtnetz 3' versehene Öffnung 3, an welche das Abzugsrohr 6 anschließt, nach oben aus. Die Luft bzw. das luftartige Gemisch des Raumes, in welchem die Vorrichtung aufgestellt ist, kann somit infolge der Öffnungen 13, 13', 3, 3' frei durch den Hohlraum 5 des Körpers 1 hindurchströmen, ohne daß im Falle des Vorhandenseins explosiver Gemische die Flamme die Entzündung des explosiven Gemisches im Räume außerhalb der Vorrichtung hervorrufen kann.
In dem oberen Teil 6 des Körpers 1, welcher den Abzug der Verbrennungsprodukte unterstützt und Bohrungen 14 besitzt, befindet sich die Kugel 7 einer als Schalter benutzten Meßvorrichtung aus Metall o. dgl., die mit einer elektrisch nicht leitenden Flüssigkeit gefüllt ist. Diese Kugel 7 weist einen Rohrfortsatz 8 mit einer Kapillarbohrung auf, in welcher, an die nichtleitende Flüssigkeit anschließend, sich Quecksilber 15 befindet, welches den mittleren Teil 8' des Rohres 8 ausfüllt, während der Endteil 9, der eine zweite Kugel ψ besitzt, wieder mit irgendeiner nichtleitenden Flüssigkeit gefüllt ist.
An geeigneten Stellen der-Meßvorrichtung, und zwar in der Nähe der Quecksilbersäule ι ζ, sind zwei metallische Kontakte ι ο, 11 angeordnet, an welche die beiden Pole des elektrischen Alarmstromkreises 12 angeschlossen sind, der durch ein elektrisches Element oder eine sonstige Stromquelle gespeist wird. Der Körper 1 ist durch einen Träger 16 auf einer Unterlage 17 befestigt.
Der Brenner 4 ist am Ende eines Stutzens 18 zum Anschluß an die Brennstoff zuleitung angebracht und mit zwei Hähnen 20, 21 versehen, von denen der eine zur Feinregulierung der Flamme dient.
Das Flämmchen A brennt immer, und daher drückt das in der Kugel 7 enthaltene flüssige Mittel vermöge seiner Ausdehnung auf das Quecksilber 15, so daß es den Kontakt 10 verläßt und dadurch den elektrischen Stromkreis 12 öffnet. Wenn das Flämmchen A aber erlischt, z. B. durch Explosion brennbarer Gasbestandteile oder durch Sauerstoffmangel, so schließt sich der Stromkreis selbsttätig infolge des Zusammenziehens der thermometrischen Flüssigkeit und bringt dadurch die Alarmmittel zur Wirkung.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Anzeige in der Luft auftretender schädlicher Gase, bei welcher eine kleine Flamme durch diese zum Erlöschen gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Flamme eine Wärmemeßvorrichtung angeordnet ist, die beim Erlöschen der Flamme einen elektrischen Signalstromkreis schließt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über dem kleinen den Brenner bergenden Räume (5) ein Abzugsrohr (6) angeordnet ist, in dem das eine Ende der Wärmemeßvorrichtung untergebracht ist, und etwa in Höhe des Brenners (4) eine weitere kleine Öffnung (1S) !3') derart vorgesehen ist, daß der abziehende Gasstrom neue Außenluft aus dem Auf stellungsraume in den Bereich der Flamme (A) nachfordert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (18) des Brenners zwei Hähne (20, 21) o. dgl. aufweist, von denen der eine zur Feinregulierung der Flamme dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Lufteintrittsöffnung (13) durch auswechselbare Formstücke veränderlich gestaltet ist.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEI44141D 1931-06-23 1931-10-16 Vorrichtung zur Anzeige in der Luft auftretender schaedlicher Gase Expired DE607635C (de)

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