DE605869C - Fluessigkeitsfilter, insbesondere fuer Schmieroele - Google Patents

Fluessigkeitsfilter, insbesondere fuer Schmieroele

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DE605869C
DE605869C DEM117938D DEM0117938D DE605869C DE 605869 C DE605869 C DE 605869C DE M117938 D DEM117938 D DE M117938D DE M0117938 D DEM0117938 D DE M0117938D DE 605869 C DE605869 C DE 605869C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/26Filters with built-in pumps filters provided with a pump mounted in or on the casing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D27/00Cartridge filters of the throw-away type
    • B01D27/08Construction of the casing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/44Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces
    • B01D29/48Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces of spirally or helically wound bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/24Tools used for the removal of filters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsfilter, insbesondere für Schmieröle Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsfilter mit Rückstrompumpe zum Reinigen des Filtersiebes.
  • Es sind Vorrichtungen der genannten Art bekanntgeworden, bei denen mittels einer in das Filter eingebauten Kolbenpumpe ein Rückfluß der gereinigten Flüssigkeit durch das Filtersieb bewirkt wird. Bei den bekannten Vorrichtungen erfolgt jedoch ein Abfluß von unreiner Flüssigkeit aus dem Filtergehäuse.
  • Erfindungsgemäß wird das eine Ende des Pumpenzylinders mit Öffnungen versehen, durch welche die vom Pumpenkolben verdrängte Flüssigkeitsmenge in den Raum hinter dem Kolben fließen kann. Hierdurch wird vorteilhafterweise ermöglicht, daß ein Rückfluß ohne Veränderung des Inhaltes des Filtergehäuses erfolgen kann.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß der Auslaßkanal des Filters beim Antrieb der Rückströmpumpe selbsttätig verschlossen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Abschluß des Auslaßkanals durch die Hinundherbewegung der Kolbenstange der Rückspülpumpe bewirkt.
  • Die weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, in der an Hand der Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht werden.
  • Fig. I ist ein senkrechter Schnitt durch eine Ausführung, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 in größerem Maßstabe, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführung.
  • Mit einem Boden IO (Fig. I) ist ein Mantel II durch eine Ringmutter 12 ZU einem Gehäuse vereinigt. Eine Blechschüssel 13 hat Teile von drei verschiedenen Durchmessern. Der Teil von kleinstem Durchmesser ragt in einen Schacht IOa im Boden. Ein Rohr 14 paßt mit seinem Unterende in den Teil von mittlerem Durchmesser und ruht auf Zungen I5, die von der Wand dieses Teils einwärts gebogen sind. Eine gewellte Trommel I6 ragt unten in den weitesten Teil der Schüssel 13 und hat im Boden eine Öffnung für den Durchtritt des Rohres I4, deren Kante gezackt ist. In der Decke der Trommel I6 ist ein abgesetzter Teil I7, in den das obere Ende des Rohres 14 ragt. Das obere Ende der Trommel I6 legt sich gegen die Wand des Gehäuses II, wodurch die Trommel fest in Stellung gehalten wird.
  • Ein Metallfilter I8 umgibt die Trommel vom oberen Ende bis zum Rand der Schüssel I3 und besteht aus einem Zylinder, der durch eine Schnecke aus dünnem Metallbande gebildet wird, das mit den Breitflächen normal zur Schneckenachse gewickelt ist. Das Band ist mit bestimmter Krümmung vorgeformt, so daß seine Windungen glatt in Berührung miteinander liegen. Es ist sehr dünn und in Zwischenräumen mit Rippen I8a versehen, welche die benachbarten Windungen in Abstand halten und Filterschlitze bilden, durch die die zu filtrierende Flüssigkeit geleitet wird. Das Band ist beispielsweise I,I4 mm breit und 0, in mm dick, während die Rippen vorzugsweise 0,025 mm bis 0,05 mm hoch sind.
  • Ein Rohr 19 erstreckt sich durch den engsten Teil der Schüssel I3, wird davon getragen und verläuft bis nahe an das obere Ende des Rohres 14. Eine Hülse 20 paßt über das Rohr 19 und ist in einem Nippel 21 verschiebbar und dicht gelagert. Am Ende der Hülse sitzt ein Griff 22.
  • Am Unterende der Hülse 20 sitzt ein Pumpenkolben 23, der im Rohre 14 durch Eine und Auswärtsbewegung der Hülse 20 hin und her beweglich ist. Am unteren Ende der Hülse 20 ist ein Sperrglied angebracht, dessen Arme 24 unter den Zungen 15 liegen und dadurch die Hülse in der Lage nach Fig. I sperren können.
  • Drehung der Hülse 20 macht die Arme von den Zungen frei und erlaubt die Bewegung der Hülse. Im oberen Ende des Rohres 14 ist eine Öffnung 25 und im oberen Teile der Hülse 20 eine Öffnung 26 vorgesehen. Ein Einlaßkanal 27 im Boden 10 dient zum Leiten zu filtrierender Flüssigkeit in den Raum zwischen der Filtereinheit und der Gehäusewand. Ein Bodenkanal 28 leitet die-filtrierte Flüssigkeit ab.
  • Dem Filter kann irgendeine Flüssigkeit durch Rohre zugeführt werden, vorzugsweise ist es an die Schmierung einer Brennkraftmaschine angeschlossen, deren Kurbelkastenöl durch das Filter getrieben wird, um das Öl zu reinigen.
  • Das ankommende Öl gelangt in den Raum zwischen der Filtereinheit und dem Gehäuse und fließt durch die Schlitze im Zylinder r8 in die durch die Wellen der Trommel gebildeten Kanäle. Die gezackte Kante der Öffnung in der Bodenwand der Trommel 16 bildet einen Kanal, durch den die filtrierte Flüssigkeit in das Innere der Trommel fließt, um durch die Öffnung 25 in das Rohr 14 zu gelangen. Die Flüssigkeit fließt dann durch die Öffnung 26 in das Rohr I9, durch dieses in den Schacht Ioa und dann in den Auslaß 28. Die Fremdstoffe aus dem Öl sammeln sich an der Oberfläche des Zylinders I8, und zu irgendeiner Zeit, zu der dem Filter kein Öl geliefert wird, kann die Filtereinheit gereinigt werden, indem man einen umgekehrten Strom von filtrierter Flüssigkeit durch die Einheit treibt. Hierzu wird der Griff 22 hochgezogen, der durch Hülse 20 den Kolben 23 hebt. Das im Zylinder über dem Kolben befindliche Öl wird durch die Öffnung 25 verdrängt, fließt abwärts um das Rohr 14 und aufwärts durch die von den Wellen gebildeten Kanäle und dann umgekehrt durch die Schlitze im Zylinder I8. Ein solches Fließen des Öls wird dadurch ermöglicht, daß das unfiltrierte Öl im Gehäuse in das Rohr 14 durch die Öffnungen einfließen kann, die durch das Abbiegen der Zunge 15 gebildet sind. Der Inhalt des Filters wird dabei nicht verändert, es wird aber ein genügender Rückstrom erzeugt, um den Filterkuchen von der Filtereinheit zu entfernen. Bei Rückkehr des Kolbens 23 zur Ausgangslage wird das unfiltrierte Öl aus dem Rohre 14 in den Raum zwischen der Filtereinheit und dem Gehäuse getrieben, und der Zylinder 14 wird wieder mit filtriertem 01 gefüllt. Dieses Spiel kann gegebenenfalls wiederholt werden.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist an einem Kopf 30 ein Mantel 3I durch einen Ring 32 befestigt, der am Kopf 30 durch Bolzen 33 festgeklemmt ist. Der Kopf hat einen Einlaßkanal 34 und Auslaßkanal 35. Letzterer hat einen zum Gehäuse axialen Teil. Eine gewellte Trommel 36 hat im einen Ende Abstufungen 37 und 38. Ein Nippel 39 sitzt in der Abstufung 38 und ist in den axialen Teil des Auslaßkanals. 35 geschraubt, um die Trommel am Kopf aufzuhängen. Ein Rohr 40 ist in der Trommel angeordnet und paßt mit dem oberen Ende in die Abstufung 37. Das andere Ende ragt durch eine Öffnung in der Bodenwand der Trommel. Diese Öffnung hat eine gezackte Kante.
  • Eine Kappe 41 nimmt das untere Ende der Trommel 36 auf. Zwischen der Unterkante dieser Kappe und der Oberwand der Trommel ist eine zylindrische Filtereinheit 42 angebracht, die mit dem gewellten Zylinder eine Mehrheit von Kanälen bildet, die mit der zwischen dem Unterende der Trommel, der Kappe 41 und dem unteren Ende des Rohres 40 gebildeten Kammer verbunden sind. Das untere Ende des Rohres 40 sitzt in der Abstufung 43 der Kappe 41.
  • Diese Abstufung hat eine Öffnung, durch die das Rohr 40 mit dem Einlaßteil des Filters verbunden ist. Die Kammer steht mit dem Innenraum der Trommel durch den Kanal in Verbindung, der durch die gezackte Kante der vom Rohre 40 durchragten Öffnung gebildet wird. Eine Öffnung 40a im Oberteil des Rohres 40 schafft Verbindung zwischen dem Innenraum der Trommel und des Rohres.
  • Die Filterausbildung kann der nach Fig. 1 und 2 entsprechen.
  • Eine Stange 46 ist durch einen Bolzen47 mit einem Griff 48 verbunden, dessen Schraubbuchse 49 in eine Gewindevertiefung 50 im Kopf 30 geschraubt ist. Am andern Ende trägt die Stange 46 einen Kolben 51. Die Stange 46 ragt durch den Nippel39 und erstreckt sich zum Unterende des Rohres 40.
  • Eine Hülse 52 umgibt die Stange 46, und ihr Oberende legt sich gegen das Unterende der Büchse 49. Die Hülse 52 wird gegen die Büchse 49 durch eine Feder 53 gehalten, die zwischen das Unterende der Hülse und einen Rahmen 54 eingeschaltet ist, der im Oberende des Rohres 40 gelagert ist. Das Unterende der Hülse 52 bildet ein Kegelventil 55 zum Verschließen des Auslaßkanals 35. Wird die Büchse 49 in die Vertiefung 50 eingeschraubt, so wird das Ventil 55 offengehalten. Wird aber die Büchse 49 aus der Aussparung 50 herausgeschraubt und der Kolben gehoben, so führt die Feder 53 das Ventil 55 in Schlußlage. Eine Feder 56 wird vom Kolben getragen, um den Rahmen 54 zu erfassen und beim Aufwärtshub des Kolbens als Puffer zu wirken.
  • Zu filtrierendes Öl wird durch den Einlaß 34 in den Raum zwischen der Filtereinheit und der Gehäusewand eingeführt und fließt nach Durchgang durch die Schlitze in der Filtereinheit durch die Kanäle in die Kammer und dann aufwärts um das Rohr 40 in den Innenraum der Trommel. Von dieser fließt es durch die Öffnung 40a in das Rohr 40 und dann durch den Nippel 39 in den Auslaßkanal 35. Filterkuchen, der sich an der Außenfläche der Filtereinheit 42 sammelt, wird dadurch entfernt, daß man filtriertes Öl umgekehrt durch die Filtereinheit treibt. Der Griff 48 wird gedreht, um die Büchse 49 aus der Vertiefung 50 zu schrauben, und der Kolben wird hochgezogen.
  • Das Ventil 55 wird durch die Feder 53 geschlossen. Der Hochgang des Kolbens verursacht, daß filtriertes Öl aus dem Rohre 40 durch die Öffnung 40a in den Innenraum der Trommel, durch die Kammer, dann durch die Kanäle und durch die Schlitze in der Filtereinheit fließt, während unfiltriertes Öl in das Rohr 40 hochfließt. Verlust an filtriertem Öl durch den Auslaß wird durch den Abschluß des Ventils 55 verhindert. Das in dem Rohre unter dem Kolben erzeugte Vakuum saugt das unfiltrierte Öl in das Rohr, wodurch Platz für das umgekehrt strömende filtrierte Öl geschaffen wird. Die Rückkehr des Kolbens zur Ausgangslage bringt das Öl zu der Lage zurück, aus der es verdrängt wurde.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Flüssigkeitsfilter, insbesondere für Schmieröle, mit einer Rückströmpumpe zum Reinigen des Filtersiebes, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Pumpenzylinders (I4) mit Öffnungen (I5) versehen ist, durch welche die durch den Pumpenkolben (23) verdrängte Flüssigkeitsmenge in den Raum hinter dem Kolben fließen kann.
  2. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßkanal (26) des Filters beim Antrieb der Rückströmpumpe selbsttätig verschlossen wird.
  3. 3. Filter nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Auslaßkanals durch die Hinundherbewegung der Kolbenstange der Rückspülpumpe bewirkt wird.
  4. 4. Filter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kolbenstange (46) ein Abschlußventil (55) verschiebbar gelagert ist (Abb. 3).
  5. 5. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (53) das Ventil (55) in die Schlußlage zu treiben sucht und ein Widerlager auf der Kolbenstange das Ventil während des Normalbetriebes in Offenlage hält.
  6. 6. Filter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (46) durch den Auslaßkanal ragt.
DEM117938D 1930-12-11 1931-12-09 Fluessigkeitsfilter, insbesondere fuer Schmieroele Expired DE605869C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254598B (de) * 1965-09-16 1967-11-23 Mann & Hummel Filter Fluessigkeitsfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254598B (de) * 1965-09-16 1967-11-23 Mann & Hummel Filter Fluessigkeitsfilter

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