DE604690C - Verfahren zum Schutze von an Motorteilen angegossenen Inschriftenplatten gegen Faelschung - Google Patents

Verfahren zum Schutze von an Motorteilen angegossenen Inschriftenplatten gegen Faelschung

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DE604690C
DE604690C DESCH100455D DESC100455D DE604690C DE 604690 C DE604690 C DE 604690C DE SCH100455 D DESCH100455 D DE SCH100455D DE SC100455 D DESC100455 D DE SC100455D DE 604690 C DE604690 C DE 604690C
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

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Description

  • Verfahren zum Schutze von an Motorteilen angegossenen Inschriftenplatten gegen Fälschung Es gibt bereits Verfahren zum Schutze von Inschriftenplatten, z. B. Identifizierungstafeln an Kraftfahrzeugmotoren gegen Fälschung, bei welchen die ganze Oberfläche der Platte mit regelmäßig oder in leicht erkennbarem Zusammenhang verlaufenden Mustern oder Buchstaben versehen wird. Diese werden von den unterscheidenden Merkzeichen, z. B. der Laufnummer des Motors, überquert, damit ein Versuch, die Inschrift, insbesondere die Laufnummer, durch Abschleifen zu beseitigen, sofort sichtbar wird. Die vorgeschlagenen Verfahren verwenden entweder intarsienartiges Einlegen von das Muster bildenden Metallen oder eine chemische Behandlung, z. B. Metallfärbung eines Teiles der Platte, in beiden Fällen unter Verwendung der Treibarbeit. Es ist ersichtlich, daß diese Verfahren, ganz abgesehen davon, daß sie nur bei losen und nicht bei an einem Motorteil angegossenen Platten zur Anwendung kommen können, nur durch eine komplizierte und kostspielige Herstellungsart erzeugt werden können, ohne dafür eine erhöhte Sicherheit zu bieten. Einige davon haben auch den Nachteil, daß die zur Kenntlichmachung des Merkzeichens dienende Metallschicht dünn ist und ganz abgeschliffen werden kann, so daß dem Fälscher das Anbringen einer neuen Inschrift möglich ist.
  • Die Erfindung gestattet eine wesentlich einfachere Herstellung von Inschriftenplatten, die an einem Motorteil angegossen worden sind, mit dem Erfolg, daß Fälschungen so gut wie ausgeschlossen sind, da die Merkzeichen, z. B. die Laufnummer, aus dem Metall der Platte selbst mechanisch so weit ausgenommen bzw. so tief ausgeschnitten werden, daß beim Versuch, sie durch Abschleifen zu verwischen, das Muster vollständig zum Verschwinden gebracht wird. Zu diesem Zweck prägt man in die Platte mittels Werkzeugen die unterscheidenden' Merkzeichen, wie z. B. die Laufnummer, als vertiefte Nuten derart ein, daß sie das regelmäßige, erhabene oder vertieft,-Muster überqueren und teils in das letztere und teils in die Plattenebene eingreifen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Abt,. i zeigt die Ansicht eines mit Wasserkühlmantel versehenen Zylinderblockes einer Brennkraftmaschine, an welchem die Inschriftenplatte gemäß der Erfindung angegossen ist.
  • Abt,. 2 zeigt in größerem Maß.stabe die Platte selbst, welche mit einer Zahl versehen ist.
  • Abt,. 3 zeigt in noch größerem Maßstab-- die Draufsicht eines Teiles dieser Platte.
  • Abt,. q. zeigt in weiter vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach der Linie q.-¢ der Abb. 3.
  • Abt,. 5 zeigt einen ähnlichen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 3.
  • Mit i ist der Zylinderblock bezeichnet, an welchem das Kurbelgehäuse strichpunktiert angedeutet ist. An einem ebenen Teil des Kühlmantels ist die Inschriftenplatte 2 bereits beim Gießen vorgeformt worden in der Weise, daß das regelmäßige Muster q., z. B. der Name des Herstellers oder des Besitzers, als Relief erhaben in bezug auf die Plattenebene 3 mitgegossen wurde.
  • Auf der so vorgegossenen Platte wird das eigentliche Merkzeichen bzw. die Laufnummer (in vorliegendem Falle 26.5 139) mittels eines mechanischen Werkzeuges, z. B. den einzelnen Ziffern entsprechend geformter stählerner Stempel, mit scharfen Kanten eingeprägt, wodurch vertiefte V-förmige Nuten 6 entstehen, die vorzugsweise einen Scheitelwinkel von 45 bis 55° oder, wie dargestellt, 52° aufweisen. Die Größe, der Abstand und der relative Verlauf der Ziffern 5 in bezug auf die Buchstaben 4 sind derart, daß die Nuten 6 die Buchstaben überqueren, während die Tiefe des Einprägens derart ist, daß die Nuten teils in die Buchstaben und teils in die Plattenebene eingreifen. Beim Eindringen. des Werkzeuges tritt dabei keine Entfernung des Metalls ein, vielmehr wird eine gewisse Verdichtung desselben in der Nähe der @eingeschnittenen Nuten hervorgebracht. Aus der Abb. 3 ist ersichtlich, daß die sichtbare Breite der Nuten 6 an den Stellen, in welchen sie die Buchstaben überqueren, eine größeres als sonst ist.
  • Beim unbefugten Versuch, die Ziffern 5 zu ändern, werden auch die benachbarten. Teile der Buchstaben 4 angegriffen, wodurch der regelmäßige Verlauf derselben zerstört wird. Wird dagegen versucht, die ganze Plattenfläche zwecks Entfernens_ der Ziffern abzuschleifen, so werden gleichzeitig die Buchstaben 4 an den betreffenden Stellen verwischt, und gleichzeitig wird die Platte in ihrer Dicke derart verdünnt, daß sie nicht mehr der Prägung einer falschen Nummer standhält und an den betreffenden Stellen beschädigt oder durchgebrochen wird. Man könnte ferner das regelmäßige Muster wie den Namen des Besitzers beim Gießen anstatt reliefartig auch als vertiefte Rillen in bezug auf die Plattenebene ausbilden. Die Nutentiefe der alsdann. auszuprägenden Merkzeichen wäre dann. größer als diejenige der beim Gießen hergestellten Rillen zu wählen.
  • Anstatt der Buchstaben kann irgendein beliebiges, ununterbrochenes, erhabenes oder vertieftes Muster oder voneinander getrennte, erhabene oder vertiefte Bildzeichen, ferner Ziffern, Netzgitter und ähnliches verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schutze von an Motorteilen angegossenen Inschriftenplatten gegen. Fälschung, dadurch @ gekennzeichnet, daß in die Platten, denen ganze Oberfläche mit regelmäßig oder in leicht erkennbaxem Zusammenhang verlaufenden erhabenen oder vertieften Mustern oder Buchstaben versehen ist, die unterscheidenden Merkzeichen, wie z. B. die Laufnummer, als vertiefte Nuten derart eingeprägt werden, daß sie das regelmäßige Muster überqueren und teils in das letztere und teils in die Plattenebene eingreifen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Platten, bei denen das regelmäßige Muster erhaben ausgebildet ist, die Merkzeichennuten tiefer als die Reliefhöhe des erhabenen Musters einprägt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Platten, bei denen das regelmäßige Muster als Vertiefungen ausgebildet ist, die Merkzeichen tiefer als die Vertiefungen des Musters einprägt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Stempeln, die V-förmige Schneidkanten mit einem Scheitelwinkel von 45 bis 55° besitzen.
DESCH100455D 1933-02-16 1933-02-16 Verfahren zum Schutze von an Motorteilen angegossenen Inschriftenplatten gegen Faelschung Expired DE604690C (de)

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DE604690C true DE604690C (de) 1934-10-25

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ID=7446815

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DE (1) DE604690C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0650853A1 (de) * 1993-11-02 1995-05-03 Fabrica Nacional De Moneda Y Timbre Verfahren zum Erhalten von zwei Druckbildern auf harten Oberflächen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0650853A1 (de) * 1993-11-02 1995-05-03 Fabrica Nacional De Moneda Y Timbre Verfahren zum Erhalten von zwei Druckbildern auf harten Oberflächen

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