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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fraktionieren eines
flüssigen
Gemischs, das eine niedrigsiedende (flüchtigere) und eine hoch siedende
(weniger flüchtige)
Komponente enthält,
wobei Membrankontaktoren verwendet werden. Die vorliegende Erfindung
betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Ausführung eines solchen Verfahrens.
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Destillation
wird in großem
Maßstab
angewendet, um zwei oder mehr Komponenten in einer Flüssigkeit
(teilweise) voneinander zu trennen. Da die Trennung im Allgemeinen
nicht zu vollständig
reinen Komponenten führt,
wird der Begriff Fraktionierung verwendet. Meist wird die Fraktionierung
in einer Glockenbodenkolonne oder einer Kolonne ausgeführt, die
mit Betten mit strukturierter Füllung
versehen- ist. Charakteristisch für diese Prozesse ist, dass
nach oben fließender
Dampf und nach unten fließende
Flüssigkeit
in Kontaktzonen direkt miteinander in Kontakt gebracht werden.
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Der "klassische" Destillationsprozess
hat eine Reihe von Nachteilen, unter anderem den, dass relativ viel
Energie und relativ große
Kolonnen benötigt
werden. In jüngster
Zeit wurden Anstrengungen unternommen, um den bestehenden Destillationsprozess
zu verbessern, zum Beispiel durch Verwendung von selektiven Membranen.
Beispiele dafür
sind in
US 5,905,182 ,
US 5,914,435 und
US 5,962,763 beschrieben.
Der Vorteil der Pervaporation (Flüssigkeit als Zufuhr) oder der
Dampfpermeation (Dampf als Zufuhr) besteht darin, dass eine große Kontaktoberfläche vorhanden
ist, und durch Verwendung von selektiven Membranen kann die Effizienz
erhöht
werden und daher eine kompakte Kolonne aufgebaut werden. Bis heute
hat sich die Trennungsfähigkeit – Kombination
aus Permeationsrate und Selektivität – mittels einer Membran als
noch nicht ausreichend herausgestellt, um mit der Destillation zu
konkurrieren.
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Pervaporation
oder Dampfpermeation können
zur Unterstützung
der Destillation eingesetzt werden. In diesen Fällen wird ein oberer oder unterer
Strom aus der Kolonne durch eine Membraneinheit geleitet, in der die
Membranen in Bezug auf wenigstens eine der Komponenten in dem Gemisch
selektiv sind. Die Komponenten passieren die Membran und werden
als Produkt gesammelt. Das Retentat und ein Teil des Produkts werden
in die Destillationskolonne zurückgeführt. Eine
spezielle Ausführungsform
für die
Destillation ist in
US 3,649,467 angegeben,
wo ein flüssiges
Gemisch durch einen Kanal geleitet wird, dessen Wand permeabel für Dampf
ist. Der Dampf diffundiert über
die permeable Wand und kondensiert auf der anderen Seite oder an
der nächsten
permeablen Wand, die von der ersten Wand durch ein Dampfdiffusionsgebiet
getrennt ist, wodurch niedrigsiedende Komponenten von einer Seite
der Wand zur anderen oder zur nächsten
permeablen Wand überführt werden.
Weiterhin beschreibt
WO 99/64,147 einen
Mikrokomponentenaufbau zum effizienten in Kontakt bringen von Fluiden.
Sie ist aus flachen Abteilen aufgebaut. Zwischen den Abteilen sind
poröse
Kontaktoren platziert, durch die ein Massenübergang von Dampf aus dem einen
in das andere Fach stattfindet. Der resultierende Prozess kann Adsorption,
Desorption oder Destillation sein. In jedem Abteil können leicht
Wärmetauscher
und Kühler
hinzugefügt
werden, um diese Prozesse zu beschleunigen oder gekühlte und/oder
erwärmte
Ströme
für äußere Verwendungen
zu erzeugen, was zu einer kompakten Anlage führt. In dieser Anlage wird
Kondensationswärme
durch ein Kühlmittel
aufgenommen und aus der Anlage abgeführt oder woanders in der Anlage
verwendet. Auf diese Weise findet ein Massentransport in eine Richtung
statt, d.h. von der warmen zu der kalten Seite.
WO 95/35,153 beschreibt einen Absorber
oder Desorber unter Verwendung der Membrankontaktortechnik. Beides
sind Einwegprozesse, bei denen die Verbindungen durch die Membranwände diffundieren,
aus der Gasphase in die Flüssigphase
in dem absorbierenden Modus und aus der flüssigen in die Gasphase in dem
desorbierenden Modus. In
EP 457,981 ist
ein mehrstufiger Pervaporationsprozess beschrieben, bei dem jede
Stufe Erwärmen,
Kühlen
und Massentransport in eine Richtung von der wärmeren zu der kälteren Seite
durch selektive Membranen umfasst.
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Auf
der anderen Seite wird in der Patentschrift
US 3,562,116 ein Destillationsprozess
beschrieben, bei dem Dampf durch dünne Schichten von Flüssigkeit
geleitet wird und nur am Ende der Kolonne kondensiert wird. Hier
ist es jedoch notwendig, dass der Dampf durch die Flüssigkeit
durch Kondensation auf der wärmeren Seite
der Flüssigkeitsschicht
und durch Verdampfung auf der kälteren
Seite fließt,
so dass die Flüssigkeit
nur in dünnen
Schichten vorhanden ist, was die Fließgeschwindigkeit in der Kolonne
beeinträchtigt.
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Die
Membrantechnik ist auch außerordentlich
geeignet, azeotrope Gemische ohne den Zusatz von Chemikalien aufzuspalten.
Dies kann geschehen, indem ein Gemisch mit einer Zusammensetzung
nahe an der des azeotropen Gemischs außerhalb der Kolonne angereichert
wird und es zurückgeführt wird
oder in einer nächsten
Kolonne separiert wird (
US 4,774,365 ).
Auch beschrieben ist das Aufteilen des azeotropen Gemischs mit der
Membrantechnologie in der Kolonne (
US
5,614,065 ). Pervaporationen oder Dampfpermeationen haben
jedoch noch keinen Durchbruch erreicht.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, einen Destillationsprozess bereitzustellen,
der unter anderem:
- – Weniger Energie als bekannte
Prozesse benötigt,
- – in
einem Gerät
mit weniger Volumen ausgeführt
werden kann,
- – mehr
Freiheitsgrade beim Aufbau einer Destillationseinheit gibt.
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Die
Erfindung umfasst, dass Fluidströme
mit unterschiedlichen Konzentrationen zueinander unter Verwendung
von permeablen Membrankontaktoren in nächste Nähe zueinander gebracht werden.
Diese Membrankontaktoren führen
den Flüssigkeitsstrom.
Der Membrankontaktor hält
die Flüssigkeit
zurück
und lässt
Moleküle
nur als Dampf passieren. Optional, aber nicht notwendig, kann die
Membranwand in Bezug auf die Komponenten des Flüssigkeitsstroms selektiv sein.
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Die
vorliegende Erfindung schafft demgemäß ein Verfahren, wie in Anspruch
1 beansprucht, zum Fraktionieren eines flüssigen Gemisches mit einer
niedrigsiedenden und einer hochsiedenden Komponente, wobei das flüssige Gemisch
durch einen Flüssigkeitskanal
eines ersten Membrankontaktors geleitet wird, wobei die Wände des
Flüssigkeitskanals
für Dampf
durchlässig
sind, wobei Dampf entlang des Flüssigkeitskanals durch
einen Dampfkanal geleitet wird, wobei durch die Wände des
Flüssigkeitskanals
Massenaustausch zwischen dem flüssigen
Gemisch und einer Dampfphase außerhalb
des Flüssigkeitskanals
stattfindet, so dass eine erste Dampfphase angereichert mit niedrigsiedender
Komponente gebildet wird und das flüssige Gemisch mit hochsiedender
Komponente angereichert wird. In der Erfindung wird ein Membrankontaktor
verwendet. Der Membrankontaktor bildet (wenigstens) einen Flüssigkeitskanal,
durch den die zu fraktionierende Flüssigkeit fließen kann.
Dampf diffundiert aus dem Flüssigkeitskanal
durch die permeable Wand. Zwischen dem Dampf außerhalb des Flüssigkeitskanals
und der Flüssigkeit
in dem Flüssigkeitskanal
tritt Massenaustausch auf. Dies ist ein dynamischer Prozess, der
insgesamt zu einem Dampf mit einer höheren Konzentration der am stärksten flüchtigen
(niedrigsiedenden) Komponente als das anfängliche Flüssigkeitsgemisch führt. Die
verbleibende Flüssigkeit
wird dadurch mit hochsiedenden Komponenten relativ angereichert.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Membran, die die durchlässige
Wand des Flüssigkeitskanals
bildet, nicht selektiv. Die Membran leitet sowohl die hochsiedende
als auch die niedrigsiedende Komponente in dem gleichen Umfang.
Die Verwendung von selektiven Membranen wird jedoch durch die Erfindung
nicht ausgeschlossen. Im Prinzip sind herkömmliche Arten von Membranen
geeignet. Die Membran kann durch Flüssigkeit benetzt werden oder
nicht.
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Vorzugsweise
wird das Verfahren gemäß der Erfindung
mit wenigstens zwei Membrankontaktoren ausgeführt. Bei diesem Verfahren wird
der an niedrigsiedender Komponente angereicherte erste Dampf entlang
eines zweiten Membrankontaktors geführt, der einen Flüssigkeitskanal
umfasst, dessen Wände
für Dampf durchlässig sind,
wird
ein zweites flüssiges
Gemisch mit der niedrigsiedenden und der hochsiedenden Komponente
durch den Flüssigkeitskanal
des zweiten Membrankontaktors geleitet,
wobei durch die Wände des
Flüssigkeitskanals
Massenaustausch zwischen dem zweiten flüssigen Gemisch und Dampf außerhalb
des Flüssigkeitskanals
stattfindet;
so dass eine zweite Dampfphase, die verglichen
mit der ersten Dampfphase an niedrigsiedender Komponente angereichert
ist, gebildet wird und das zweite flüssige Gemisch an hochsiedender
Komponente angereichert wird.
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Die
Flüssigkeitskanäle der ersten
und zweiten Membrankontaktoren können
gekoppelt werden, und das zweite an hochsiedender Komponente angereicherte
Gemisch, das den zweiten Membrankon taktor verlässt wird durch den ersten Membrankontaktor
geleitet und weiter mit der hochsiedenden Komponente angereichert.
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Eine
Anzahl von Membrankontaktoren, deren Flüssigkeitskanäle gekoppelt
sind, können
kombiniert werden, zum Beispiel in einem Behälter, in dem die Fraktionierung
ausgeführt
werden kann. Diese Ausführungsform
betrifft ein Verfahren zum Fraktionieren eines Flüssigkeitsstroms
mit einer niedrigsiedenden und einer hochsiedenden Komponente, wobei
der Flüssigkeitsstrom
durch wenigstens zwei Membrankontaktoren geleitet wird, wobei der
Flüssigkeitsstrom
aufeinanderfolgend durch die Membrankontaktoren fließt und bei
jedem Membrankontaktor mit hochsiedender Komponente angereichert
wird, und, wobei ein Dampfstrom entlang der Membrankontaktoren in
einer Richtung entgegengesetzt oder quer zu der Richtung des Flüssigkeitsstrom
geleitet wird, wobei dieser Dampfstrom mit niedrigsiedender Komponente
aus dem Flüssigkeitsstrom angereichert
wird.
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Die
Membrankontaktoren können
in einem Behälter
kombiniert werden, aber die Erfindung kann auch aus einer Anordnung
von "losen" Membrankontaktoren
bestehen, die miteinander gekoppelt sind.
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Ein
Dampfstrom, der reich an niedrigsiedender Komponente ist, und ein
Flüssigkeitsstrom,
der reich an hochsiedender Komponente ist, treten daher aus der
Anordnung von Membrankontaktoren aus. Die Ausführung des Verfahrens in einer
solchen Anordnung hat den Vorteil, dass viel Kontaktoberflächen vorhanden sind
und dass eine hohe Trenneffizienz erreicht werden kann. Tatsächlich ist
eine solche Ausführungsform
vergleichbar mit einer klassischen Destillation in einer Glockenbodenkolonne.
Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass die Flüssigkeits-
und Dampfphasen durch einen Membrankontaktor physisch voneinander
getrennt gehalten werden. Der austretende Dampfstrom wird kondensiert
und als Produkt gewonnen. Vorzugs weise wird ein Teil des kondensierten
Dampfstroms als Flüssigkeitsstrom
in den letzten Membrankontaktor entgegen der Richtung des Dampfstroms
zurückgeleitet.
Der austretende Flüssigkeitsstrom
wird als Produkt gewonnen. Ein Teil des Flüssigkeitsstroms wird wieder
verdampft und als Dampfstrom zu dem letzten Membrankontaktor quer
oder entgegen der Richtung des Flüssigkeitsstroms zurückgeführt.
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Das
Eingangsmaterial, das das zu fraktionierende Gemisch enthält, wird
vorzugsweise zwischen dem Membrankontaktor am "Oberende" und dem Membrankontaktor am "Unterende" des Behälters eingeführt. Das
Unterende des Behälters
ist hier der Membrankontaktor, wo ein Flüssigkeitsstrom mit einer vergleichsweise
niedrigeren Konzentration der niedrigsiedenden Komponente austritt.
Das Oberende des Behälters
wird durch den Kontaktor gebildet, bei dem der Dampfstrom mit einer
vergleichsweise höheren
Konzentration der niedrigsiedenden Komponente austritt, der daran
anschließend
kondensiert wird, wie oben beschrieben. Vorzugsweise wird das Eingangsmaterial
angrenzend an einen Membrankontaktor eingespeist, wo der Flüssigkeitsstrom
die gleiche Zusammensetzung wie das Eingangsmaterial hat.
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Die
vorliegende Erfindung schafft auch eine Vorrichtung, wie in Anspruch
12 beansprucht, zum Fraktionieren eines flüssigen Gemisches mit einer
niedrigsiedenden und einer hochsiedenden Komponente, wobei die Vorrichtung
aufweist:
Einen Behälter,
der an einem Ende mit einem Auslass für einen mit niedrigsiedender
Komponente (Destillat) angereicherten Dampfstrom und einer Zufuhr
für einen
Flüssigkeitsstrom
versehen ist und am anderen Ende mit einer Zufuhr für einen
Dampfstrom und einem Auslass für
einen mit hochsiedender Komponente (Rückstand) angereicherten Flüssigkeitsstrom
versehen ist, wobei der Behälter
weiter mit einer Zufuhr für
ein zu fraktionierendes flüssiges
Gemisch (Eingangsmaterial) versehen ist,
wobei der Behälter wenigstens
zwei Membrankontaktoren umfasst, die einen Flüssigkeitskanal zum Transport des
Flüssigkeitsstroms
(L1, L2, etc.) aufweisen, wobei der Flüssigkeitskanal eines Membrankontaktors
mit dem Flüssigkeitskanal
eines benachbarten Membrankontaktors verbunden ist, so dass der
Flüssigkeitsstrom durch
die Membrankontaktoren von einem Ende des Behälters zum anderen Ende transportiert
werden kann,
wobei die Wände
der Membrankontaktoren durchlässig
für Dampf
sind und wobei der Behälter
einen Dampfkanal entlang der Flüssigkeitskanäle der Membrankontaktoren
zum Transport des Dampfstroms aufweist.
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Der
Dampfkanal zum Transport des Dampfstroms ist so gebildet, dass ein
Dampfkanal entlang eines Membrankontaktors mit einem Dampfkanal
entlang eines benachbarten Membrankontaktors verbunden ist, so dass
der Dampfstrom entlang der Membrankontaktoren von einem Ende des
Behälters
zum anderen Ende transportiert werden kann, insbesondere in einer
Richtung entgegengesetzt oder quer zu dem Flüssigkeitsstrom.
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Der
Behälter
kann weiter mit einem Kondensator versehen sein, der mit dem Auslass
für das
Destillat verbunden ist und der mit einem Auslass für kondensiertes
Destillat versehen ist, der wiederum mit der Zufuhr für Flüssigkeitsstrom
verbunden ist. Es kann auch ein Wiederverdampfer vorhanden sein,
der mit dem Auslass für
Rückstand
verbunden ist und der mit einem Auslass versehen ist, der mit der
Zufuhr für
Dampfstrom verbunden ist. Ein Vorteil des vorliegenden Verfahrens
besteht darin, dass der Kondensator und der Verdampfer außerhalb
der physischen Hülle
des Behälters
platziert werden können.
Die Einfuhr von relativ warmen Dampf und relativ kühler Flüssigkeit
sorgt für
einen Temperaturgradienten innerhalb des Behälters. Dies liefert als zusätzlichen
Vorteil, dass die Strömungsgeschwindigkeiten
der Flüssigkeit
und des Dampfs durch Einstellungen der Druckdifferenz unabhängig voneinander
gesteuert werden können
und, wenn nötig,
eingestellt werden können,
um ideale Bedingungen für
den Massenaustausch zu erhalten.
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Der
Membrankontaktor bildet (wenigstens) einen Flüssigkeitskanal. Dies kann erreicht
werden, indem als Membrankontaktor zwei oder mehr parallele flache
Membranen verwendet werden. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung
von Hohlfasermembranen oder Kapillarmembranen. Durch Kombinieren
einer Anzahl von Fasern parallel zueinander, kann ein Segment von
Hohlfasern, erhalten werden. Dies kann insgesamt als Membrankontaktor
verwendet werden. Durch ein Segment fließt ein Flüssigkeitsstrom, der im Wesentlichen die
gleiche Zusammensetzung in jeder Faser hat. Eine Anzahl von Segmenten
von Hohlfasern kann kombiniert werden, um ein Hohlfasermodul zu
bilden. Durch das gesamte Modul fließt eine Flüssigkeit mit im Wesentlichen
der gleichen Zusammensetzung. Der Behälter wird durch Kombination
von zwei oder mehr Segmenten oder Modulen gebildet.
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Über einen
Behälter
hinaus kann eine geeignete Vorrichtung gemäß der Erfindung ein Aufbau
einer Anzahl von Membranenkontaktoren, insbesondere in Modulen,
sein. Diese Module müssen
nicht in einem festen Gehäuse
vorgesehen sein. Auf diese Weise werden zusätzliche Freiheiten für die Struktur
der Massenströme
und des Wärmeaustauschs
geschaffen.
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In
einer speziellen Ausführungsform
ist die Fließrichtung
des Flüssigkeitsstroms
durch einen Membrankontaktor quer zum Flüssigkeitsstrom durch einen
benachbarten Membrankontaktor.
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Mögliche Gestaltungen
der Wände
des Flüssigkeitskanals
sind: Poröse
Membranen mit einer dünnen Schicht
aus dichtem Polymer oder Keramik darauf, die (leicht) selektiv ist
und durch die Komponenten wie Dampf hindurch dringen können; eine
poröse
Membran, die das Flüssigkeitsgemisch
dadurch festhält,
dass die Membranen nicht benetzt werden, während sich die Poren mit Dampf
füllen;
eine poröse
Wand, die den Durchgang des Flüssigkeitsgemisches
erlaubt, so dass die Flüssigkeit
als dünne
Schicht auf dem Membrankontaktor liegt, wobei die Poren mit Flüssigkeit
gefüllt
sind.
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Es
ist bevorzugt, den Behälter
so aufzubauen, dass der Dampfstrom am Flüssigkeitskanal im Gegenstrom
zu dem Flüssigkeitsstrom
verläuft.
Dies kann dadurch erreicht werden, dass zwischen den Membrankontaktoren
Platten angeordnet sind, die den Dampfstrom an. den Membrankontaktoren
entlang der Membrankontaktoren im Gegenstrom zu dem Flüssigkeitsstrom
leiten.
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In
einer Ausführungsform
verlaufen die Platten abwechselnd von einer oder der anderen Wand
des Behälters,
wodurch sie einen Durchgang für
den Dampfstrom und den Flüssigkeitsstrom
frei lassen. In einer anderen Ausführungsform sind die Platten
wenigstens teilweise perforiert und erstrecken sich über die
ganze Breite des Behälters.
Es ist auch eine Kombination dieser Ausführungsformen möglich, bei
der die Platten teilweise perforiert sind, um einen Durchgang für den Dampfstrom
und den Flüssigkeitsstrom
zu erhalten.
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Ein
Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Membrankontaktoren
nicht unbedingt übereinander angeordnet
werden müssen,
um eine Kolonne oder Säule
wie im Fall der klassischen Destillation zu erhalten. Bei der klassischen
Destillation müssen,
um eine richtige Durchrieselung zu erhalten, die Rieselplatten exakt horizontal
und die Kolonne exakt vertikal ausgerichtet sein. Die Membrankontaktoren
können
in irgendeinem Winkel angeordnet sein. Außerdem hat man die freie Wahl
der Strömungsrichtung
des Dampf- und Flüssigkeitsstroms.
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Der
Abstand zwischen Membrankontaktoren ist so klein wie möglich und
wird durch die physischen Abmessungen von Abstandshaltematerialien,
die Membranen und den maximal zulässigen Dampfdruckabfall über die
Segmente bestimmt.
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Die
Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beleuchtet,
in denen:
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1 eine
Fraktionierung über
zwei Membrankontaktoren darstellt;
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2a eine
Draufsicht auf einen Behälter
mit mehreren Membrankontaktoren darstellt;
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2b eine
Seitenansicht eines Behälters
mit mehreren Membrankontaktoren darstellt;
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3a und 3b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit Hohlfasern
mit teilweisem Gegenstrom und sehr geringem Dampfdruckabfall darstellt;
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4a und 4b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit Hohlfasern
mit vollständigem
Gegenstrom und maßvollem
Dampfdruckabfall repräsentiert;
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5a und 5b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit Hohlfasern
mit vollständigem
Gegenstrom und hohem Dampfdruckabfall repräsentiert;
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7a und 7b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit perfektem Gegenstrom
und maßvollem
Dampfdruckabfall, aufgebaut mit Membranmodulen, darstellt;
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8a und 8b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit flachen Membranen
mit teilweisem Gegenstrom und sehr hohem Druckabfall darstellt;
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9a und 9b eine
seitliche und eine vordere Ansicht eines möglichen Behälteraufbaus mit flachen Membranen
mit teilweisem Gegenstrom und maßvollem Druckabfall zeigt.
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In 1 ist
das Verfahren gemäß der Erfindung
für zwei
Membrankontaktoren 1 und 2 dargestellt. Der Flüssigkeitsstrom
L2, der eine niedrigsiedende und eine hochsiedende
Komponente enthält,
wird über
eine Leitung 27 dem Membrankontaktor 2 zugeleitet,
der aus einer Wand 24 besteht, die einen Flüssigkeitskanal 25 umgibt.
Der Flüssigkeitskanal
ist zum Beispiel eine Hohlfaser. Ein Flüssigkeitsstrom L1,
der im Vergleich mit L2 in Bezug auf die
hochsiedende Komponente angereichert ist, verlässt den Membrankontaktor 2 über eine
Leitung 26 und wird darauf folgend zum Membrankontaktor 1 geleitet.
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Der
Membrankontaktor 1 besteht aus einer Wand 22,
die einen Flüssigkeitskanal 23 umgibt.
Ein Flüssigkeitsstrom
L0, der im Vergleich mit dem Flüssigkeitsstrom
L1 in Bezug auf die hochsiedende Komponente angereichert
ist, verlässt
den Membrankontaktor 1 über
die Leitung 28. Durch die Wand 22 des Membrankontaktors 1 diffundiert
ein Dampfstrom V1. Dieser Dampfstrom ist
im Vergleich mit dem Flüssigkeitsstrom
L1 in Bezug auf die niedrigsiedende Komponente
angereichert. Der Dampfstrom V1 fließt in die
Richtung des Membrankontaktors 2. Aus dem Dampfstrom V1 kondensiert ein Flüssigkeitsstrom La in
dem Flüssigkeitsstrom
L2. La ist im Vergleich
mit V1 in Bezug auf die hochsiedende Komponente
angereichert. Aus dem Membrankontaktor 2 diffundiert durch
die Wand 24 ein Dampfstrom V. Dieser Dampfstrom V2 ist im Vergleich mit dem Dampfstrom V1 in Bezug auf die niedrigsiedende Komponente
angereichert.
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2a und 2b stellen
einen Behälter
dar, der mehrere Membrankontaktoren enthält. 2a zeigt eine
Ansicht von oben, während 2b eine
seitliche Ansicht zeigt. 2a zeigt
einen Behälter 30,
in dem zur Illustration vier Membrankontaktoren 1, 2, 3 und 4 enthalten
sind. Die Membrankontaktoren können
aus Hohlfasern bestehen, können
aber auch aus flachen Membranen gebildet sein.
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In 2a wird
dem Behälter über eine
Leitung 31 Eingangsmaterial angrenzend an den Membrankontaktor 2 zugeführt. Aus
dem Behälter
tritt ein Flüssigkeitsstrom 32 aus,
der in einen Bodenstrom 33 (Bodenprodukt oder Rückstand)
und einen Rückführstrom 34 aufgeteilt
wird. über
den Verdampfer 43 wird der Rückführstrom erwärmt, bevor er dem Behälter zugeführt wird.
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Auf
der anderen Seite des Behälters
ist ein Dampfstrom 35 vorhanden. Dieser wird einem Kondensator 44 zugeführt, wonach
ein Destillatstrom 36 (oberes Produkt) erhalten wird. Ein
Teil des Destillatstroms 37 wird so dem Behälter an
dem Membrankontaktor 4 wieder zugeführt. Dieser Flüssigkeitsstrom
L4 fließt
durch den Membrankontaktor 4, wo er in Bezug auf die hochsiedende
Komponente angereichert wird. Ein angereicherter Flüssigkeitsstrom
L3 wird über
eine Leitung 38 zu dem Membrankontaktor 3 weitergeleitet,
aus dem ein Flüssigkeitsstrom
L2 austritt, der über
eine Leitung 39 mit dem Eingangsmaterial 31 zusammengeführt und dem
Membrankontaktor 2 zugeleitet wird, aus dem ein Flüssigkeitsstrom
L1 austritt, der über eine Leitung 40 zu
dem Membrankontaktor 1 geleitet wird, aus dem schließlich der
Flüssigkeitsstrom 32 austritt.
Aus dem vorher Gesagten folgt, dass der Flüssigkeitsstrom von oben nach
unten zunehmend weiter in Bezug auf die hochsiedende Komponente
angereichert wird.
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Zusätzlich zu
dem Flüssigkeitsstrom
fließt
auch ein Dampfstrom durch den Behälter. An jedem Membrankontaktor
wird dieser Strom weiter in Bezug auf die niedrigsiedende Komponente
angereichert (V1, V2,
V3, V4). Schließlich wird
der Dampfstrom 35 erhalten.
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In 2b ist
eine Seitenansicht eines Behälters 30 dargestellt,
der dem in 2a gezeigten vergleichbar ist.
Ein Membrankontaktor besteht aus einem Segment 41 von Hohlfasern 42.
Im ganzen sind vier Membrankontaktoren (1, 2, 3, 4)
dargestellt. Ferner sind in diesen Figuren die Ströme in und
aus dem Behälter
mit den gleichen Bezugszeichen wie in 2a dargestellt.
Mithin ist 31 das Eingangsmaterial, 32 das untere
Produkt, 34 der Rückführstrom
von dem Verdampfer 43, 35 der aus dem Behälter austretende
Dampfstrom, 37 ein Teil des kondensierten Dampfstroms,
der in den Behälter
zurückgeführt wird,
nachdem er in dem Kondensator 44 kondensiert ist. Das obere
Produkt 36 und das untere Produkt 33 sind auch
dargestellt. Mit dem großen
Pfeil ist die Gesamtflüssigkeitsströmung durch
die Fasern dargestellt.
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In 3 bis 9 sind
mögliche
Aufbauten des Behälters
und der darin vorhandenen Membrankontaktoren dargestellt. Alle Figuren
geben sowohl eine vordere als auch eine seitliche Ansicht (a und
b). In 3a und 3b sind
eine Anzahl von Segmenten 56 aus Hohlfasermembranen 55 dargestellt,
die in einem Behälter 57 angeordnet
sind. Der Flüssigkeitsstrom 52 tritt
in das obere Segment ein und fließt über die jeweiligen Membransegmente
durch den Behälter.
Die Hohlfasermembranen jedes Segments sind mit dem nächsten Segment über Verbindungen 53, 54 verbunden.
Ein Dampfstrom 51 fließt
von dem unteren Segment durch den Behälter, insgesamt im Gegenstrom
zu der Flüssigkeit,
aber lokal, angrenzend an die Hohlfasermembranen im Querstrom.
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Um
den Kontakt zwischen dem Flüssigkeitsstrom
und dem Dampfstrom zu ändern
und den Druckabfall einzustellen, sind andere Kolonnenkonstruktionen
möglich,
wie in 4a/b, 5a/b und 6a/b
dargestellt. In 4a und 4b sind
abwechselnd auf der einen und der anderen Wand des Behälters Platten 58, 60 angeordnet.
Diese Platten lassen Freiräume 59, 61 für den Durchfluss
von Dampf und die Verbindungen 53, 54 zwischen
den Hohlfasermembranen frei.
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In 5a und 5b lassen
die Platten 58, 60 keine Freiräume, sind aber bei 62, 63 im
Bereich der Verbindungen 53, 54 zwischen den Hohlfasermembranen
perforiert. In 6a und 6b erstrecken
sich die Platten 64 über
die ganze Breite und sind über
die ganze Breite perforiert.
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7a und 7b zeigen
ein Beispiel eines Behälters,
in dem die Membrankontaktoren in Form von Hohlfasermodulen 65 vorliegen.
Durch ein Modul, das aus verschiedenen Segmenten 56 aus
Hohlfasern 55 besteht, schließt ein Flüssigkeitsstrom etwa gleicher
Zusammensetzung durch jede Hohlfaser. Zwischen den Modulen sind
abwechselnd auf der einen und der anderen Wand des Behälters 57 Platten 66, 67 angeordnet, die
für eine
Führung
des Dampfstroms sorgen.
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8 und 9 stellen
zwei Beispiele von Behältern
dar, in denen die Membrankontaktoren aus Flachmembranen bestehen.
In 8a und 8b ist
ein Behälter 80 gezeigt.
In dem Behälter
sind Membrankontaktoren 81 angeordnet, die aus einer flachen
Membran 82 und einer flachen Membran 83 gebildet
sind, die einen Flüssigkeitskanal 84 bilden.
Durch den Flüssigkeitskanal 84 zwischen
den beiden Flachmembranen 82 und 83 fließt ein Flüssigkeitsstrom 85.
Die verschiedenen so gebildeten Membrankontaktoren sind über Leitungen 86 und 87 verbunden.
Eine Dampfstrom 88 fließt im Gegenstrom zu dem Flüssigkeitsgesamtstrom durch
den Behälter
und entlang der Membranen.
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In 9a und 9b sind
die Membrankontaktoren 91 und 92 so gestaltet,
dass sie abwechselnd auf der einen und der anderen Seite Freiräume 93, 94 lassen,
durch die der Gasstrom nahe an den Membrankontaktoren im Gegenstrom
zu dem Flüssigkeitsstrom
vorbeifließt.
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In
der unten angegebenen Tabelle sind jeweils die Kerndaten für die Destillation
mit Bodenkolonne, für strukturierte
Füllungen
und für
Membranbehälter
aufgeführt.
| | Bodenkolonnen
Destillation | Destillation
mit strukturierter Packung | Leistungsfähigkeit
von bMemranbehältern |
| k
[m/s] | 1,5
10–1 | (2–4) × 10–2 | 10–3–10–4 |
| a
[m2/m3] | 30–100 | 50–500 | 500–1300 |
| HTE/HETP
[cm] | 40–60 | 30–50 | 5–30 |
| Kolonneninhalte
[Hfl/m2] | – | 20–40 | > 20–40 |
| Druckabfall
[mbar/Platte] | 2–5 | 0,1–0,5 | 0,2 |
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Die
erwähnten
Parameter haben die im Stand der Technik übliche Bedeutung, nämlich:
- k:
Massenübergangskoeffizient
- a: Spezifisches Oberflächengebiet
- HTE: Höhe
der Transfereinheit
- HETP: Höhenäquivalent
einer theoretischen Platte
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Beispiele
-
Beispiel 1
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Berechnung von HETP für die Fraktionierung des Gemisches
Benzol/Toluol – vernachlässigbarer
Membranwiderstand.
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Auf
der Grundlage von Daumenregeln in Bezug auf Destillation, bekannten
physikalischen Eigenschaften, bekannten Massenübergangskoeffizienten von Membrankontaktoren
in vergleichbaren Systemen und geeigneten Sherwood-Gleichungen wurde
eine Abschätzung
des Höhenäquivalents
einer theoretischen Platte (HETP) für das Modellgemisch Toluol/Benzol
in einer atmosphärischen
Kolonne durchgeführt.
In diesem Gemisch ist Benzol leichter flüchtig als Toluol, so dass die
verdampfte Flüssigkeit
in Bezug auf Benzin angereichert wird, während der kondensierende Dampf
in Bezug auf Toluol angereichert wird. Das Gemisch bildet kein azeotropes
Gemisch bilden. Die folgenden Annahmen wurden gemacht:
-
Mittlere physikalische Eigenschaften Dichte
(p) und Viskosität
(η) der
Flüssigkeit
(L) und des Gases (G):
-
- ρL = 800 kg/m3
- ρG = 2,8 kg/m3
- ηL = 2,8 × 10–4 Ns/m2
- ηG = 10–5 Ns/m2
-
Geschätzte
Diffusionskoeffizienten (D):
-
- Flüssigkeit:
DL = 5 10–9 m2/s
- Dampf: DG = 10–5 m2/s
-
Verteilungskoeffizient
(m)
-
Hohlfaserabmessungen
-
- Außendurchmesser:
dext = 1 mm,
- Wanddicke: δ =
0 mm
- Länge:
L = 200 mm
-
- Oberflächengasgeschwindigkeit:
VG = 0,5 m/s
-
Berechnung
des Gesamtgastransferkoeffizienten k
OG:
-
-
-
- HETP ist daher etwa 5 cm.
-
Pro
HETP ist der Dampfdruckabfall 0,2 mbar und der Flüssigkeitsdruckabfall
ist 35 mbar.
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Beispiel 2
-
Berechnung von HETP für die Fraktionierung des Gemisches
Benzol/Toluol – einschließlich Membranwiderstand
einer Membran mit Deckschicht.
-
Annahmen
wie in Beispiel 1. Zusätzlich
ist eine Deckschicht auf einer porösen Trägerschicht mit den folgenden
Eigenschaften vorhanden:
Membranwanddicke: 100 μm
Deckschichtgeldicke:
100 nm
Diffusionskoeffizient in der Trägerschicht: 10–5 m/s
Diffusionskoeffizient
in der Gelschicht: 10–9 m/s
-
Der
Zweck der Gelschicht besteht darin, das Eindringen von Flüssigkeit
in den porösen
Bereich der Membran zu verhindern, ohne den Massentransfer zu behindern,
mithin ohne Selektivität.
-
Die
Durchführung
der gleichen Berechnungen in einem Reihenmodell hinzugefügten Widerstand
mit den oben angegebenen Daten führt
zu einem HETP von 10 cm.
-
Die
Hauptvorteile dieses Verfahrens gegenüber der klassischen Destillation
sind:
- – Es
wird Energie dadurch eingespart, dass in den Kontaktzonen eine sehr
viel größere Kontaktoberfläche pro
Volumen aufgebaut werden kann, so dass die Fraktionierung bei einer
niedrigeren Temperatur möglich ist.
Es kann Energie aus einer Energiequelle niedrigerer Güte oder
Klasse verwendet werden.
- – Es
wird dadurch Volumen eingespart, dass in den Kontaktzonen eine sehr
viel größere Kontaktoberfläche pro
Volumen aufgebaut werden kann, so dass eine kleinere Anlage die
gleiche Trennung erreicht.
- – Dampf
und Flüssigkeit
können
in horizontalem Gegenstrom durch die Kontaktzonen geleitet werden.
- – Die
Kontaktzonen können
modular aufgebaut werden.
- – Durch
den modularen Aufbau und die geringe Gesamthöhe kann die Trennanlage leicht
vergrößert werden
und ist leicht zu warten.
- – Durch
den modularen Aufbau und die niedrige Gesamthöhe können Energieeinsparungen durch
die Verwendung von Wärmepumpen
(zwischen Destillations- und Abscheideabschnitt) leicht realisiert
werden.
- – Kein
bevorzugter Flüssigkeitsfluss.
Daher werden keine Verteiler und Neuverteiler benötigt.
- – Die
zulässige
Dampfgeschwindigkeit durch das Abfließen von nach unten fließender Flüssigkeit
begrenzt.
- – Keine
Mitnahme von kleinen Tröpfchen
durch den Dampf. Daher werden keine Nebelkollektoren benötigt.
- m Optional erhöhte
Selektivität
durch Verwendung von spezifischen Membranen.
- – Der
Flüssigkeitsdruck
kann unabhängig
von Dampfdruck festgesetzt werden.
-
Die
nachfolgenden Patentansprüche
definieren die Erfindung. Das Auftreten von Bezugszeichen in Klammern
in diesen Ansprüchen
soll nicht im Sinne einer irgendwie gearteten Einschränkung der
Patentansprüche
ausgelegt werden.