DE60211133T2 - Ketten - Google Patents

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft Verbesserungen bezüglich Ketten, wie sie (beispielsweise) zum Tragen von Lasten oder zum Betreiben von Maschinen verwendet werden. Die Glieder einer derartigen Kette werden üblicherweise durch Schweißen oder, selten, durch eine Kombination aus Schweißen und Schmieden hergestellt. Üblicherweise werden alle Glieder einer Kette geschweißt, gelegentlich werden alternierend geschmiedete Glieder miteinander durch geschweißte Glieder verbunden.
  • Üblicherweise sind die Glieder im Wesentlichen im Querschnitt kreisförmig, der Kontakt zwischen miteinander verbundenen Gelenken ist unter Last theoretisch ein Punktkontakt, in der Praxis erstreckt er sich über einen kleinen, im Wesentlichen kreisförmigen Bereich.
  • Die Kräfte, die zwischen benachbarten Kettengliedern übertragen werden, erzeugen daher wenigstens in einem frühen Stadium während der Lebenszeit der Kette durch die kleinen Kontaktbereiche hohe Belastungen auf den Kettengliedern.
  • Da der Kontaktbereich klein ist, nutzen sie sich die Kettenglieder in dem Kontaktbereich schnell ab, die Rate der Reduktion des Durchmessers der Kette nimmt ab, wenn der Kontaktbereich zwischen den Kettengliedern zunimmt.
  • Eine solche Abnutzung der Kettenglieder hat den Nachteil, dass während der Reduktion des Durchmessers der Kettenglieder in der radialen Richtung („radiale Abrasion") klein ist, verglichen mit dem Durchmesser der Kettenglieder selbst über eine große Länge der Kette, was ein Nachspannen der Kette nach einer kurzen Zeitdauer der anfänglichen Benutzung erfordern kann.
  • Die DE-A-3929148 lehrt eine Kette, bei der wenigstens einige der Kettenglieder im Querschnitt nicht kreisförmig sind, der teilweise nicht kreisförmige Querschnitt ist jedoch dazu ausgebildet, die äußeren Dimensionen der Kette zu reduzieren, ohne die Kettenstärke in unzulässiger Weise zu schwächen.
  • Nach einem ersten Aspekt dieser Erfindung wird eine Kette nach Anspruch 1 gebildet.
  • Auf diese Weise wird der Kontakt zwischen benachbarten Gliedern von Anfang an über einen relativ großen Bereich erfolgen, was die Rate der radialen Abrasion der Kette verglichen mit einer neuen Kette mit kreisförmigem Querschnitt reduziert.
  • Vorzugsweise hat die Kette in Übereinstimmung mit der Erfindung anfänglich eine Querschnittsfläche, die derjenigen einer üblichen Kette ähnlich ist. Wenn, beispielsweise, eine Kette mit einem Durchmesser von 16 mm in Übereinstimmung mit der Erfindung hergestellt wird, beträgt die Querschnittsfläche der Kette etwa 201 mm2, wie das der Fall wäre bei einer üblichen Kette mit einem Durchmesser von 16 mm.
  • Ein Stangenmaterial mit kreisförmigem Querschnitt für die übliche Kette kann zu einen Querschnitt deformiert werden, der einen erheblich höheren Querschnittflächenkontakt zwischen zwei benachbarten Gliedern der Kette schafft, insbesondere in den Scheitelbereichen. Auf diese Weise werden die Vorteile eines anfänglich höheren Flächenkontakts ohne jede Reduzierung der Festigkeit der Kette erreicht.
  • Die Kette hat die reduzierten Dehnungseigenschaften einer benutzten Kette, während sie die Festigkeitseigenschaften einer unbenutzten Kette hat.
  • Alternativ kann der Querschnitt kleiner sein als dies sonst erforderlich wäre, indem anfänglich sichergestellt wird, dass die Kette einen Querschnitt hat derart, dass eine gewünschte sichere Arbeitsbelastung erreicht wird, wenn die Reduktion in der Festigkeit der Kette, die anfänglich hergestellt wird, unter Berücksichtigung der Abrasion in Betracht gezogen wird.
  • Das Flächenprofil der Kette kann eine Wiedergabe des Flächenprofils eines üblichen Gelenks nach einer Zeitdauer sein, beispielsweise einer langen Verwendungszeit, sein, in Folge dessen eine erhebliche Abnutzung stattgefunden hat.
  • Ein solches Profil kann auf den Innenseiten der Scheitelflächen lediglich der Kettenglieder vorgesehen sein und kann, falls erforderlich, lediglich an alternierenden Kettengliedern vorhanden sein.
  • Wenn gewünscht, können die geschmiedeten Glieder mit einer Innenseite der Scheitelfläche hergestellt sein, die in einem gegenüberliegenden (Flächen-)Eingriff mit den eingreifenden (d. h. geschweißten) Gelenken sitzt. Diese geschmiedeten Glieder können zunächst in üblicher Weise hergestellt werden, beispielsweise durch Schmieden in einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und können sodann an den Scheitelbereichen zur Herstellung des gewünschten Flächenprofils gestaucht werden.
  • Vorzugsweise ist das gewünschte Flächenprofil jedoch an den geschmiedeten Gelenken vorgesehen und üblicherweise über die ganze Länge der Gelenke, einschließlich der äußeren Flächen der Gelenke, d. h. an den Schenkeln. Auf diese Weise kann die Abnutzung über andere Bereiche der Kette während der Verwendung, beispielsweise durch einen Abnutzungskontakt mit einem Förderkastens oder mit einer Grundfläche, ebenfalls reduziert werden.
  • Auf diese Weise kann ein Material mit konstantem Querschnitt, dass das gewünschte Profil aufweist, geschnitten, zur Erzeugung von Gliedern in Übereinstimmung mit der Erfindung geformt und geschweißt werden.
  • Üblicherweise ist das Ausgangsmaterial mit dem gewünschten Flächenprofil auf wenigstens zwei, vorzugsweise vier gegenüberliegenden Flächen versehen, was das Bilden eines Gliedes in Übereinstimmung mit dieser Erfindung unabhängig von der axialen Ausrichtung eines Abschnitts des Materials ermöglicht.
  • Nach der Erfindung wird eine Kette geschaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens einige der Glieder auf der Kontaktfläche mit einem Profil ausgebildet ist, das einen Krümmungsradius hat, der größer ist als der des Gliedes als Ganzes.
  • Durch den Ausdruck „Krümmungsradius des Gliedes als Ganzes" meinen wir, dass der Krümmungsradius des Querschnitts eines kreisförmigen Gelenkes eine vergleichbare Querschnittsfläche zu dem betrachtenden Gelenk hat.
  • Die Kontaktfläche ist die Fläche, die bei der Verwendung die Kontaktfläche eines benachbarten Gliedes ergreift und durch die bei der Verwendung der Kette Kräfte übertragen werden.
  • Für eine Kette mit Gelenken von einem Durchmesser von 20X (wobei X eine Stecke ist), kann der Krümmungsradius des Profils 12X oder mehr sein, d. h. ein um 20% größerer Krümmungsradius als dies normalerweise der Fall sein wird und ist üblicherweise 15X oder mehr, d. h. ein um 50% größerer Krümmungsradius als dies normalerweise der Fall sein würde. Für eine Kette mit Gliedern von 15 mm Durchmesser kann die Kontaktfläche ein Profil haben mit einem Krümmungsradius von wenigstens 10 mm und vorzugsweise ein Radius von 12 mm oder mehr.
  • Ähnlich kann die Kontaktfläche bei einer Kette mit Gliedern von 28 mm Durchmesser ein Profil haben mit einem Krümmungsradius von 18 mm oder mehr, vorzugsweise 22 mm oder mehr.
  • Das Profil, das an den Kontaktflächen vorgesehen ist, kann an den Scheitelflächen der Glieder vorhanden sein, nur an den Scheitelflächen der Glieder oder kann über die gesamte Fläche der Glieder vorgesehen sein.
  • Wenn das Kettenglied ein geschweißtes Glied ist, kann das Profil auf den Innen- und auf den Außenflächen vorgesehen sein, vorzugsweise auf zwei Paaren von einander gegenüber liegenden Flächen.
  • Nach dieser Erfindung wird weiter eine Kette geschaffen, bei der wenigstens einige der Glieder einen Querschnitt haben, der im Wesentlichen in Form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken ist.
  • Ein Quadrat mit abgerundeten Ecken (Ballenform) ist eine geometrische Form, die vier konvex gebogene Seiten hat, die sich in den Eckbereichen der Form treffen, wobei der Krümmungsradius der Seite größer ist als ein Kreis mit einer vergleichbaren Querschnittsfläche.
  • Nach der Erfindung ist weiter ein Kettenglied geschaffen für eine Kette von der Art wie sie oben angegeben ist.
  • Nach der Erfindung wird weiter ein Ausgangsmaterial zur Verwendung bei der Herstellung eines Kettengliedes der o. a. Art geschaffen.
  • Nach einem zweiten Aspekt wird ein Verfahren zum Herstellen einer Kette nach Anspruch 13 vorgeschlagen.
  • Das Verfahren kann weiter den Schritt des Modellierens von mindestens zwei Kettengliedern einer herkömmlichen Kette mittels Computer, Überlagern der beiden Kettenglieder in einander in einem Ausmaß, das ein Ausmaß der Abnutzung simuliert, Berechnen des Querschnitts des so hergestellten Profils und Herstellen von Kettengliedern, die diesen Querschnitt besitzen, die in ihren Scheitelbereichen zumindest ein Profil aufweisen.
  • Es folgt jetzt eine eingehende Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnungen zu lesen ist, einer Kette nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, die zum Zwecke der Darstellung der Erfindung lediglich beispielhaft ausgewählt ist, wobei die Kette ein Kettenglied aufweist, das auch für die Erfindung in bestimmten seiner Aspekte illustrativ ist.
  • In den Zeichnungen sind:
  • 1 eine schematische Querschnittsansicht, die die Form des Kontaktbereiches zwischen zwei Gliedern einer Kette mit dem üblichen kreisförmigen Querschnitt zeigt;
  • 2 eine Seitenansicht, die einen Teil einer Kette in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt;
  • 3 eine Querschnittsansicht, der in 2 gezeigten Kettengliedes zeigt, entlang der Linie 3-3 von 2;
  • 4 eine schematische Ansicht des Zusammenwirkens zwischen zwei Gliedern mit in üblicherweise ausgebildeten kreisförmigen Querschnitt nach 2 mm Abnutzung;
  • 5 eine entsprechende Ansicht der Schnittstelle zwischen zwei Kettengliedern nach der Erfindung nach 2 mm Abnutzung;
  • 6 eine 1 entsprechende Ansicht, die den Bereich des Kontakts zwischen Gliedern der Kette zeigt, die das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergibt;
  • 7 eine schematische Ansicht der Verwendung in Verbindung mit den nachfolgenden Tabellen;
  • 8 eine Darstellung, die die verringerte Abnutzungsrate, die bei Verwendung der Erfindung erreicht wird, wiedergibt.
  • Die Kette nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist eine Mehrzahl von Kettengliedern auf, von denen zwei, 2a und 2b, in 2 gezeigt sind, die eine Kette mit geschweißten Gliedern ist. Die Glieder sind aus einem Ausgangsmaterial mit einem Querschnitt wie er in 3 dargestellt ist, der hier als „Kreis mit abgerundeten Ecken" bezeichnet werden soll. Insbesondere ist die Kette nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine 16 mm Kette, der Querschnitt weist vier konvex gebogene Seiten 10a, 10b, 10c und 10d auf, von denen jede einen Krümmungsradius hat, der wenigstens 10% größer ist als derjenige der Kettengröße (d. h. wenigstens 10% größer als 8 mm) und vorzugsweise wenigstens 15 mm größer als die Kettengröße. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel haben die konvex gebogenen Flächen 10a10d einen Krümmungsradius von 13 mm, verglichen mit dem Krümmungsradius des Kreises einer vergleichbaren Querschnittsfläche (d.h. 8 mm).
  • Die Flächen 10a bis 10d können sich in einem Punkt treffen, üblicherweise sind die Verbindungspunkte gerundet, wie in 3 gezeigt.
  • Die in 2 gezeigte Kette hat ein Profil über einen operativen Teil seiner Fläche, der dem Teil des Flächenprofils einer üblichen Kette mit kreisförmigem Querschnitt nach einer Zeitdauer der Abnutzung äquivalent ist. Dieses Flächenprofil kann wie folgt hergestellt werden.
  • Ein 3-D Modellierungsprogramm, beispielsweise Pro-Engineer®, wird verwendet, um Modelle von Standardgliedern zu schaffen, die, beispielsweise, in üblicher Weise einen kreisförmigen Querschnitt haben, obwohl jedes geeignete Profil verwendet werden könnte. Die Größe und der Form der simulierten Gelenke wären die Werte, die typischerweise für diese Anwendung verwendet werden, und der Radius der Gelenke wird entsprechend gewählt. Bei diesem Beispiel werden übliche kreisförmige Glieder mit einem Krümmungsradius von 8 mm verwendet.
  • Diese Gelenke werden sodann „ineinander montiert", in der Computersimulation, um eine Zweigliederkette zu bilden, mit einem Kontaktpunkt zwischen den Gliedern. Um die Abnutzung der Glieder zu simulieren, sind die beiden Glieder übereinander gefügt um die Schritte 0,1 mm, 0,5 mm, 1,0 mm, 1,5 mm und 2 mm. Der Betrag der Kontaktfläche zwischen den beiden Gelenken kann durch das Computerprogramm bei jeder Stufe berechnet werden. Natürlich ist der Flächenkontaktbereich in den entsprechenden Gelenken um so größer, umso tiefer die Bewegung in das entsprechende Gelenk ist, wenn die Kette sich abnutzt.
  • Zunächst nutzt sich die Kette schnell von einem theoretischen Kontaktpunkt ab, bis ein Sitz zwischen den Gliedern geschaffen ist, und es ist diese schnelle anfängliche Abnutzung, die das Problem der Längung der Kette verursacht. Nachdem das Profil der Kontaktbereiche zwischen den Gliedern berechnet worden ist, ist es möglich, einen Interferenzschritt auszuwählen und den Querschnitt an diesem Punkt zu betrachten. Dies entspricht dem Querschnitt der Kette nach einer Zeitdauer der Abnutzung. Der genaue Betrag der Abnutzung, dem das Flächenprofil entspricht, hängt von dem Wert des gewählten Interferenzschrittes ab und es ist relativ leicht, die Änderungen des Flächenkontaktbereiches bei unterschiedlichen Interferenzschritten auszudrucken und daraus zu erkennen, wie tief eine Interferenz erforderlich ist, um die schnelle anfängliche Abnutzung zwischen den Kettengliedern zu kompensieren.
  • Der Querschnitt für dieses Ausführungsbeispiel war das Ergebnis einer Modellierung bei einer 2,0 mm Interferenztiefe zwischen zwei üblichen kreisförmigen Kettengliedern. Das Profil der Kontaktfläche der Glieder bei dieser Interferenztiefe ähnelt in dem Bereich der abgenutzt ist, einer Seite des Querschnitts in Quadratform mit abgerundeten Ecken, der in Fig. gezeigt ist, der einen Krümmungsradius hat, der erheblich größer ist als derjenige eines Kreises mit einer vergleichbaren Querschnittsfläche. Das Herstellen eines Kettengliedes mit einem Querschnitt mit abgerundeten Ecken ist ein einfacher Weg der Nutzung der Ergebnisse der Simulation zur Bildung einer Kette mit einem „vorabgenutzten" Profil.
  • Zwei Ketten mit einem quadratischen Querschnitt mit abgerundeten Ecken kann auch auf dem Computer in einer ähnlichen Weise, die derjenigen von der in 5 gezeigt ist, modelliert werden. Die Kontaktfläche zwischen den beiden Gelenken ist erheblich größer als diejenige zwischen üblichen Gliedern mit kreisförmigen Querschnitt, wie in den Tabellen 1 und 2 gezeigt ist.
  • Um Glieder mit diesem vorteilhaften Querschnitt herzustellen, wird eine geeignete Länge eines Ausgangsmaterials in eine geeignete, quadratische Form mit abgerundeten Ecken durch Walzen gewalzt, die in einen geeigneten Querschnitt ausgebildet sind. Die Form der Walzen wird durch die Ergebnisse der Computersimulation bestimmt. Das Ausgangsmaterial wird dann auf Länge geschnitten, in eine Biegemaschine fallen gelassen, wo die Stücke zwischen zwei Klauen ergriffen werden und in einen Gliederformer gewalzt. Während dieses Vorgangs kann ein Glied als Teil einer Kette gebildet werden. Wenn alle vier Flächen mit einem geeigneten Profil auf den Flächen 10a bis 10d versehen sind, wird eine innere Kontaktfläche geschaffen, die durch die Kontaktfläche des benachbarten Gliedes ergriffen wird, wie in 2 gezeigt, unabhängig davon, welche der vier axialen Ausrichtungen des Gliedes den Punkt der Bildung annimmt.
  • Andere Wege des Bildens sind möglich, im Allgemeinen aber weniger vorteilhaft. Das Ausgangsmaterial kann extrudiert werden, was jedoch teuer ist, oder in Gesenken geschmiedet werden, die geeignet von CNC-Maschine profiliert sind, dies erfordert jedoch das Schmieden und Schweißen alternierender Glieder, was bei der Herstellung unbequem ist.
  • 1 zeigt die Kontaktfläche A1 zwischen benachbarten Gliedern 6a, 6b einer Kette mit Gliedern mit einem üblichen kreisförmigen Querschnitt, nach einer kurzen Zeitdauer der Abnutzung, während 6 die Kontaktfläche A2 zwischen den beiden Gliedern 2a, 2b einer Kette in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt, nach einer kurzen Zeitdauer der Abnutzung, wie es sich aus der nachfolgenden Tabelle ergibt, in der X die Erosionsstrecke ist, angegeben in 5. Tabelle 1: Oberflächenkontaktbereich (16 mm)
    Figure 00090001
    Tabelle 2: Erosionsvolumen (16 mm)
    Figure 00100001
  • Es ergibt sich aus den oben genannten Figuren, dass eine erhebliche Abnutzung in der Kette in Übereinstimmung mit der Erfindung (dem "profilierten Kettenglied") erforderlich ist, verglichen mit dem üblichen, runden Kettenglied, um die Rate der effektiven Längung einer Kette aufgrund von Abnutzung zu reduzieren und um die Abnahme der sicheren Arbeitsbelastung der Kette aufgrund der radialen Abrasion zu reduzieren. Die Reduktion der Rate der Abnutzung durch die Verwendung der Erfindung ist in 8 gezeigt.
  • Soweit das Strecken der Kette betroffen ist, hat es sich gezeigt, dass über den größten Teil des Bereiches ein 16 mm Glied in Übereinstimmung mit dieser Erfindung weniger Streckung als eine übliche 20 mm übliches rundes Kettenglied erzeugt, über den größten Teil seiner Lebensdauer, wie dies in der nachfolgenden Tabelle angegeben ist: Tabelle 3: Erosionsvolumen (16 mm)
    Figure 00100002
  • Die übliche Kette zeigt, wie aus 8 erkennbar ist, ein erhebliches Maß an Abnutzung über den ersten Zyklus des Testens aus den Gründen, die oben beschrieben worden sind. Dagegen ist die Abnutzungsrate der Kette nach der Erfindung ganz erheblich geringer und erreicht den Punkt, der von der üblichen Kette erreicht wird, bei 4,75% Abnutzung, was etwa dem Profil einer Kette entspricht, auf den inneren Seiten der Scheitelflächen der Glieder, bei einer Erosionstiefe von 2 mm.
  • Obwohl 90% des Vorteils der Reduktion der Abnutzung durch Verwendung des quadratischen Profils mit abgerundeten Ecken nur auf der Innenseite der Kontaktfläche des Gelenkgliedes erreicht werden kann, bestehen Vorteile bei der Verwendung eines Metalls mit einem Profil auf allen vier Seiten. Zusätzlich kann durch das Vorsehen dieses Pofils über die gesamte Kette, einschließlich der Außenflächen der Schenkel der Glieder, die Rate der Reduktion der Querschnittsfläche dieser Ketten in den Schenkeln verursacht sein durch die Kettenabnutzung gegen Außenflächen, die dadurch auch vermindert wird. Ein Beispiel einer solchen Abnutzung ist eine Kette, die bei einem Bergbaufördergerät verwendet werden oder bei einem Ziehen über einen Förderkasten oder wo die Kette über eine harte Bodenfläche gezogen wird.
  • Wenn Y ein irregulärer Erosionsstrecke ist (siehe 7) kann die folgende Reduktion der Abnutzung erreicht werden: Tabelle 4: Erosionsvolumen (16 mm)
    Figure 00110001
  • Die Erfindung wurde oben in Bezug auf eine Kette erläutert, die geschmiedete Glieder aufweist, gebildet aus einem Ausgangsmaterial mit einem konstanten Querschnitt, gezeigt in 3, wobei die Kette eine Größe von 16 mm hat. Es versteht sich jedoch, dass die Prinzipien der Erfindung vorteilhaft sind sowohl für geschweißte und geschmiedete Glieder und insbesondere in Bezug auf geschmiedete Glieder, das Profil kann auf der inneren Kontaktfläche des Kettengliedes vorgesehen sein und allein an den Innenflächen der Scheitelpunkte der Kettenglieder.
  • In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Begriff „aufweist" „beinhaltet oder einschließt" und „aufweisend" bedeutet „beinhaltend oder bestehend aus".
  • Die Merkmale, die in der vorangehenden Beschreibung oder in den nachfolgenden Ansprüchen oder in den beiliegenden Zeichnungen offenbart sind, die in ihren besonderen Ausführungsformen oder in Begriffen, die die offenbarte Funktion beschreiben, ausgedrückt sind, oder ein Verfahren oder ein Vorgang zum Gewinnen des offenbarten Ergebnisses, können, wenn geeignet, gesondert oder in jeder Kombination der Merkmale zur Reduzierung der Erfindung in ihren unterschiedlichen Ausgestaltungen verwendet werden.

Claims (14)

  1. Kette mit einer Anzahl von Kettengliedern, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest manche der Kettenglieder (2a, 2b) aus einem Ausgangsmaterial mit kreisförmigem Querschnitt hergestellt sind, das zumindest über einen Teil seiner Oberfläche zu einem nicht-kreisförmigen Querschnitt verformt worden ist, der vier konvexe gekrümmte Seiten (10a, 10b, 10c, 10d) aufweist, so daß zumindest ein in Eingriff kommender Bereich des Kettenglieds, wenn dieses hergestellt ist, dort wo das Kettenglied mit einem benachbarten verketteten Kettenglied zusammenwirkt, ein gewünschtes Profil aufweist, welches von Anfang an ähnlich ist dem Profil des in Eingriff kommenden Teils eines Kettenglieds, welches einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, der aus dem Ausgangsmaterial hergestellt ist, nach einer Abnutzung während einer Zeitdauer der Verwendung.
  2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Eingriff kommende Teil, über dem das gewünschte Profil vorgesehen ist, aus den inneren Seiten der Scheitelbereiche der Kettenglieder (2a, 2b) besteht.
  3. Kette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gewünschte Profil auf der gesamten inneren Oberfläche der Kettenglieder (2a, 2b) vorgesehen ist.
  4. Kette nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gewünschte Profil über den äußeren Oberflächen der Kettenglieder (2a, 2b) vorgesehen ist.
  5. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gewünschte Profil über der gesamten Länge der Kettenglieder (2a, 2b) vorgesehen ist.
  6. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie geschmiedete Kettenglieder aufweist, und daß der in Eingriff kommende Teil eines Kettenglieds eine innere Oberfläche des Scheitelbereichs davon umfaßt, der in einem gegenüberstehenden Eingriff mit zusammenwirkenden Kettengliedern steht, wobei jedes Kettenglied anfangs auf eine herkömmliche Weise hergestellt wird und anschließend an dem Scheitelbereich gestaucht wird, um das gewünschte Profil zu erzeugen.
  7. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie geschweißte Kettenglieder aufweist, und daß das gewünschte Profil auf der inneren Seite der geschweißten Kettenglieder (2a, 2b) vorgesehen ist.
  8. Kette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das gewünschte Profil auf den inneren und äußeren Oberflächen der Kettenglieder (2a, 2b) vorgesehen ist.
  9. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette Kettenglieder mit einem Durchmesser von 20X aufweist, wobei der Krümmungsradius des Profils 12X oder mehr beträgt.
  10. Kette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius des Profils 15X oder mehr beträgt.
  11. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette Kettenglieder aufweist, die einen Durchmesser von 15 mm besitzen, wobei der in Eingriff kommende Teil ein gewünschtes Profil aufweist, welches einen Krümmungsradius von zumindest 10 mm besitzt, vorzugsweise zumindest 12 mm.
  12. Kette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette Kettenglieder mit einem Durchmesser von 28 mm aufweist, wobei der in Eingriff kommende Teil ein gewünschtes Profil aufweist, welches einen Krümmungsradius von zumindest 18 mm und bevorzugt zumindest 22 mm besitzt.
  13. Verfahren zum Herstellen einer Kette, gekennzeichnet durch die Schritte: (a) Simulieren, auf einem Computer, eines Ausmaßes von Abnutzung auf einem Kettenglied einer herkömmlichen Kette, die Kettenglieder mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist; (b) Erzeugen daraus eines Oberflächenprofils einer abgenutzten Kette; und (c) Herstellen einer Kette, die auf zumindest den inneren Oberflächen der Kettenglieder ein solches Oberflächenprofil aufweist, durch Verformen eines Ausgangsmaterials mit kreisförmigem Querschnitt über zumindest einen Teil seiner Oberfläche zu einem nicht-kreisförmigen Querschnitt, der vier konvexe gekrümmte Seiten (10a, 10b, 10c, 10d) aufweist.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, weiter umfassend die Schritte: (d) Modellieren, mittels Computer, von zumindest zwei Kettengliedern einer herkömmlichen Kette; (e) Überlagern der beiden Kettenglieder in einander in einem Ausmaß, welches ein Ausmaß an Abnutzung simuliert; (f) Berechnen des Querschnitts des Profils, das auf diese Weise erzeugt worden ist; und (g) Herstellen von Kettengliedern, die in ihren Scheitelbereichen zumindest ein Profil aufweisen, welches diesen Querschnitt besitzt.
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