DE60128942T2 - VERFAHREN ZUR PARFüMIERUNG EINER OBERFLäCHE - Google Patents

VERFAHREN ZUR PARFüMIERUNG EINER OBERFLäCHE Download PDF

Info

Publication number
DE60128942T2
DE60128942T2 DE60128942T DE60128942T DE60128942T2 DE 60128942 T2 DE60128942 T2 DE 60128942T2 DE 60128942 T DE60128942 T DE 60128942T DE 60128942 T DE60128942 T DE 60128942T DE 60128942 T2 DE60128942 T2 DE 60128942T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
composition
fragrance
raw materials
fragrance oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60128942T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60128942D1 (de
Inventor
Gabor Egham HELTOVICS
Jill Maureen Mattila
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Application granted granted Critical
Publication of DE60128942D1 publication Critical patent/DE60128942D1/de
Publication of DE60128942T2 publication Critical patent/DE60128942T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q13/00Formulations or additives for perfume preparations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/73Polysaccharides
    • A61K8/738Cyclodextrins
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2800/00Properties of cosmetic compositions or active ingredients thereof or formulation aids used therein and process related aspects
    • A61K2800/40Chemical, physico-chemical or functional or structural properties of particular ingredients
    • A61K2800/56Compounds, absorbed onto or entrapped into a solid carrier, e.g. encapsulated perfumes, inclusion compounds, sustained release forms

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Treatments Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, vorzugsweise ein kosmetisches Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche eines menschlichen oder tierischen Körpers. Das Verfahren umfasst das Auftragen einer ersten Zusammensetzung, die eine Lösung oder Dispersion eines Komplexes umfasst, auf einen Bereich der Oberfläche, wobei der Komplex mindestens ein Duftöl und mindestens ein erstes cyclisches Oligosaccharid umfasst, das sechs oder mehr Saccharideinheiten in mindestens 40 % eines ersten Lösungsmittels umfasst, das Wasser ist, gefolgt von dem gleichzeitigen Auftragen einer zweiten Zusammensetzung, die eine Lösung oder Dispersion mindestens eines zweiten Duftöls in mindestens 50 % eines zweiten Lösungsmittels umfasst, das Ethanol ist, auf den einen Bereich oder einen daran angrenzenden Bereich. Genauer betrifft diese Erfindung ein kosmetisches Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche eines menschlichen oder tierischen Körpers mit neuen und einzigartigen lang anhaltenden Duftcharakterprofilen, die eine Kombination der einzelnen Charakterprofile der ersten Zusammensetzung, welche einen lang anhaltenden Duftcharakter, insbesondere einen Kopfnoten-Duftcharakter, mit regelmäßigen Duftverstärkungen davon bereitstellt, und der zweiten Zusammensetzung, die entweder einen herkömmlichen, wahlweise ausgleichenden Duftcharakter oder wahlweise einen lang anhaltenden, wahlweise ausgleichenden Duftcharakter mit regelmäßigen Duftverstärkungen davon bereitstellt, sind. Verfahren der vorliegenden Erfindung sind zum Parfümieren einer großen Vielfalt an Oberflächen, jedoch insbesondere von Haut und Haar geeignet.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist seit langem ein Merkmal vieler Arten von Zusammensetzungen, einschließlich kosmetischer Zusammensetzungen, dass sie ein Duftöl zum Abgeben eines angenehmen Geruchs umfassen. Dieses kann die Verbrauchergesamtakzeptanz der Zusammensetzung verbessern oder unangenehme Gerüche überdecken. In der Tat kann es der einzige Zweck einiger Zusammensetzungen sein, der Haut, dem Haar oder einer anderen geeigneten Oberfläche einen angenehmen Geruch zu verleihen.
  • Parfümzusammensetzungen umfassen grob gesagt ein Duftöl oder eine Mischung davon und einen Träger oder eine Mischung davon. Jedes Duftöl selbst umfasst gewöhnlich viele verschiedene Duftstoffrohmaterialien, wobei sich jedes Duftstoffrohmaterial durch mehrere wichtige Eigenschaften, einschließlich Charakter, Flüchtigkeit, olfaktorischer Erkennung (bekannt als der Geruchserkennungsschwellenwert) und dergleichen, von den anderen unterscheidet. Unter Berücksichtigung dieser unterschiedlichen Eigenschaften und anderer ist es für einen hoch qualifizierten Parfümierer möglich, verschiedene Duftstoffrohmaterialien zu mischen, um ein Duftöl mit einem spezifischen Gesamtcharakterprofil zu entwickeln. Gewöhnlich ist der Charakter derart gestaltet, dass er sich mit der Zeit entwickelt, verändert oder reift, während die unterschiedlichen Duftstoffrohmaterialien von der Oberfläche verdampfen und von dem Benutzer erkannt werden. Zum Beispiel werden Duftstoffrohmaterialien mit einer hohen Flüchtigkeit gewöhnlich in einem Duftöl verwendet, um dem Duftöl einen leichten, frischen, fruchtigen Charakter, Zitruscharakter, grünen oder feinen blumigen Charakter zu verleihen, wobei diese Duftcharaktere kurz nach dem Auftragen erkannt werden. Solche Materialien werden auf dem Gebiet der Duftstoffe gewöhnlich als „Kopfnoten" bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden die weniger flüchtigen Duftstoffrohmaterialien in der Regel verwendet, um dem Duftöl Charaktere wie Moschuscharaktere, süße, balsamische, würzige, holzige oder schwere blumige Charaktere zu verleihen, die auch länger anhalten, wenngleich sie kurz nach dem Auftragen erkannt werden können. Diese Materialien werden gewöhnlich als „Mittelnoten" und/oder „Basisnoten" bezeichnet.
  • Bisher ist bei der Gestaltung spezifischer Duftcharaktere die physikalische Charakteristik der Duftstoffrohmaterialien einer der einschränkenden Faktoren für Parfümierer gewesen. Daher ist es nur möglich gewesen, Duftöle zu entwickeln, die einen „Kopfnoten"-Charakter für einen kurzen Zeitraum verleihen. Dies beruht darauf, dass die Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien sehr flüchtig sind und somit schnell von der Oberfläche verdampfen. Folglich ist ein anhaltendes Element eines Duftstoffs durch Verwenden von Mittel- und Basisnoten erreicht worden, wodurch wiederum der erreichbare Charakter eingeschränkt wird. Das Mischen höherer Konzentrationen von Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien zu einem Duftöl verbessert die lang anhaltende Natur des „Kopfnoten"-Duftcharakters nicht, sondern kann stattdessen zu einem anfänglichen Ausbruch des „Kopfnoten"-Duftcharakters führen, der jedoch schnell verdampft.
  • Es ist bekannt, dass die Verbrauchervorliebe für Parfümzusammensetzungen größtenteils durch den anfänglichen „Kopfnoten"-Duftcharaktereindruck angetrieben wird, so dass gewünscht wird, den „Kopfnoten"-Charaktereindruck zeitlich zu verlängern. Deshalb wird ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, insbesondere Haut und/oder Haar gewünscht, wobei der Benutzer eine lang anhaltende Duftstoffgesamtcharakterkombination wahrnimmt, die aus den jeweiligen Duftcharakteren der ersten und der zweiten Zusammensetzung entsteht, wobei dies nicht durch herkömmliche Parfümeriemittel erreicht werden kann. Dies ermöglicht dem Hersteller, zum Beispiel spezifische gewünschte Duftcharaktere zur Komplexierung in der ersten Zusammensetzung auszuwählen, um so die gewünschten, vorzugsweise die „Kopfnoten"-Duftcharaktere aus der ersten Zusammensetzung, über längere Zeit bereitzustellen und ausgleichende Duftcharaktere zur Freisetzung aus der zweiten Zusammensetzung auszuwählen. Darüber hinaus wäre es vorteilhaft, ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, insbesondere Haut und/oder Haar, zu schaffen, wobei ein oder mehrere gut erkannte Duftcharaktere und insbesondere „Kopfnoten"-Duftcharaktere aus den entsprechenden Duftcharakteren der ersten und der zweiten Zusammensetzung kombiniert werden und über einen wesentlichen Zeitraum beibehalten werden, so dass einzigartige umfassende lang anhaltende „Kopf-, Mittel- und Basisnoten"-Charakterkombinationen geschaffen werden. Schließlich wäre es wünschenswert, ein Set oder eine Packung zum Gebrauch mit diesem Verfahren zu entwickeln, wobei der Verbraucher dazu in der Lage ist, unterschiedliche Zusammensetzungen innerhalb des Sets oder der Packung zu verwenden, um Duftstoffe mit unterschiedlichen Duftcharakterkombinationen zu schaffen.
  • In der Vergangenheit sind viele Versuche unternommen worden, um die Flüchtigkeitsprofile von Duftölen zu verändern und zu verlängern, um die Duftstoffgesamtwirkung innerhalb vieler Arten von Zusammensetzungen zu erweitern. Zum Beispiel kann das Duftöl derart formuliert werden, dass es einen hohen Anteil an Duftstoffrohmaterialien mit einer geringen Flüchtigkeit, das heißt, einen „Mittel- oder Basisnoten"-Charakter aufweist. Wie oben erläutert, schränkt dies jedoch den Duftcharakter ein, der mit der Zeit erreicht werden kann. Ein anderer Ansatz war die chemische und umkehrbare Modifizierung der Duftstoffrohmaterialien, um eine Duftstoffvorläuferverbindung zu bilden, wie in den Patentanmeldungen WO 98/47477 ; WO 99/43667 ; WO 98/07405 ; WO 98/47478 offenbart ist. Die resultierenden Duftstoffvorläufer sind selbst nicht flüchtig, jedoch wird nach der Umkehrung der chemischen Modifizierung, gewöhnlich durch Hydrolyse beim Auftragen auf die Oberfläche, das Duftstoffrohmaterial freigesetzt und kann dann in gewohnter Weise verdampfen. In diesen Anwendungen wird die Freisetzungsrate der Duftstoffrohmaterialien durch die Reaktionsgeschwindigkeit zum Umwandeln des Duftstoffvorläufers in Duftstoffrohmaterial gesteuert. Während Duftstoffvorläufer eine Verzögerung der Freisetzung eines spezifischen Duftstoffrohmaterials bewirken, ist ihre Verwendung zum Staffeln der Freisetzung von Materialien, so dass mit der Zeit einzigartige Duftcharakterkombinationen erreicht werden, nicht praktikabel.
  • Weitere Offenbarungen haben das Verbessern der Gesamtlebensdauer eines Parfüms durch Verzögern der Verdampfung des Duftöls oder der Duftöle, zum Bei spiel durch Einkapseln der Duftstoffrohmaterialien (offenbart in JP-A-58/052211 , EP-A-303,461 ); Absorbieren der Materialien auf einer Oberfläche, zum Beispiel mit Hilfe von Kohlenstoff oder Zeolithen (offenbart in US 6,033,679 ); Verhindern der Freisetzung der Duftstoffrohmaterialien, zum Beispiel durch Bildung eines Films (offenbart in US 3,939,099 ) und Komplexierung der Duftstoffrohmaterialien, zum Beispiel mittels cyclischer Oligosaccharide, beschrieben. Der Stand der Technik schließt hinsichtlich dieses letztgenannten Verfahrens JP-A-6/287127 und JP-A-8/176587 , die die Verwendung von hydroxyalkylierten Cyclodextrinen in kosmetischen, einphasigen, auf Alkohol basierenden Lösungen oder Dispersionen offenbaren, um die Wirkung des Parfüms aufrecht zu erhalten; und JP-A-8/183719 und JP-A-10/120541 , die eine Kombination eines mit Cyclodextrin eingekapselten Duftstoffs und eines nicht eingekapselten Duftstoffs innerhalb einer flüssigen, festen Zusammensetzung oder Aerosolzusammensetzung zum Verlängern der Duftdauer auf mindestens 2 Stunden offenbaren, ein, die hierin alle durch Bezugnahme aufgenommen werden. Cyclodextrine sind auch bei Parfümen innerhalb von kosmetischen Zusammensetzungen verwendet worden, um die Löslichkeit der Duftöle innerhalb der Basismatrix zu verbessern. Der Stand der Technik schließt in diesem Bereich JP-A-62/161720 und JP-A-63/192706 ein, die die Verwendung von Cyclodextrinen in parfümierten wasserbasierten Zusammensetzungen offenbaren. Es wird angenommen, dass diese Zusammensetzungen auch ein gewisses Maß an anhaltender Duftfreisetzung aufweisen, obwohl dies in keiner dieser Anmeldungen angesprochen wird. WO-A-95 164 32 offenbart eine Reinigungszusammensetzung für Haut oder Haar, die einen ersten Duftstoffbestandteil und einen zweiten Duftstoffbestandteil, der von reißbaren Mikrokapseln eingekapselt ist, enthält.
  • Während die Zusammensetzungen und Offenbarungen des Standes der Technik nützliche Lehren zum Verlängern des Duftcharakters einer kosmetischen Zusammensetzung als Ganze bereitstellen, haben diese Ansätze noch immer Einschränkungen. Wenn das oder die cyclischen Oligosaccharide in der herkömmlichen Weise in einer Einphasenlösung verwendet werden, interagieren sie mit einem breiten Spektrum an vorhandenen Duftstoffrohmaterialien, einschließlich „Kopf-, Mittel- und Basisnoten", wodurch der Gesamtcharakter des gesamten Duftstoffs verlängert wird und nicht derjenige eines spezifischen Charakters. Darüber hinaus lehrt der Stand der Technik nicht, wie ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, insbesondere Haut und/oder Haar, entwickelt werden kann, das eine verlängerte Verstärkung von zum Beispiel spezifischen Duftcharakteren, die aus der ersten Zusammensetzung abgegeben werden, zum Beispiel spezifische „Kopfnoten"-Duftcharaktere, in Kombination mit dem gleichen oder einem anderen Duftcharakter, der aus der zweiten Zusammensetzung abgegeben wird, erreichen kann, um über längere Zeit ein einzigartiges kombiniertes Duftcharakterprofil zu erreichen.
  • Es ist nun überraschend ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, vorzugsweise Haut und/oder Haar, gefunden worden, wobei das Verfahren das Auftragen auf einen Bereich der Oberfläche, vorzugsweise Haut und/oder Haar, einer ersten Zusammensetzung umfasst, die eine Lösung oder Dispersion eines Komplexes umfasst, wobei der Komplex mindestens ein erstes cyclisches Oligosaccharid, das sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst, und mindestens ein erstes Duftöl umfasst, wobei der Komplex in einem ersten Lösungsmittel, in dem mindestens 40 % Wasser ist, aufgelöst oder dispergiert wird, und das Auftragen auf den einen Bereich oder einen daran angrenzenden Bereich einer zweiten Zusammensetzung, die eine Lösung oder Dispersion mindestens eines zweiten Duftöls umfasst, das das gleiche wie oder ein anderes sein kann als das mindestens eine erste Duftöl, wahlweise, jedoch nicht notwendigerweise mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid, das das gleiche wie oder ein anderes als das mindestens eine erste cyclische Oligosaccharid sein kann, in einem zweiten Lösungsmittel umfasst, in dem mindestens 50 % Ethanol ist, wobei ein lang anhaltender Duftstoff und/oder einzigartige Charakterkombinationen durch die geeignete Auswahl eines ersten und eines zweiten Duftstoffs erzeugt werden können, wobei es nicht möglich gewesen wäre, diese Kombinationen mit Hilfe der herkömmlichen Parfümerie herzustellen. Außerdem ist auch gefunden worden, dass die Duftfreisetzung aus der ersten Zusammensetzung (und der zweiten Zusammensetzung, wenn die zweite Zusammensetzung zusätzlich mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid umfasst) beim Parfümieren der Oberfläche gemäß dem obigen Verfahren über längere Zeit verbessert werden kann, und zwar entweder natürlich (als Duftausströmungen) oder bewusst (als Duftauffrischungen), um je nach Bedarf periodische und unerwartete Ausströmungen oder Auffrischungen des spezifischen Duftcharakters oder der mehreren Duftcharaktere aus der ersten Zusammensetzung und der zweiten Zusammensetzung freizusetzen, wenn die zweite Zusammensetzung zusätzlich mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid umfasst.
  • Diese Erfindung kann durch Auswählen unterschiedlicher Duftöle für jede der ersten und der zweiten Zusammensetzung weiter verbessert werden, so dass sie dem Gesamteindruck, der von dem Verbraucher wahrgenommen wird, unterschiedliche, vorzugsweise ausgleichende, gewünschte Charaktere verleihen. Außerdem erfährt der Benutzer durch die Verwendung von „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien mit starker Geruchswirkung in der ersten Zusammensetzung sowohl lang anhaltende als auch periodische Verstärkungen des „Kopfnoten"-Duftcharakters während des gesamten Gebrauchs.
  • Die Erfindung kann noch weiter verbessert werden, indem wahlweise mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid in die zweite Zusammensetzung aufgenommen wird, das, wenngleich nicht gewünscht wird, durch eine Theorie gebunden zu sein, eine Komplexverbindung mit dem mindestens einen zweiten Duftöl auf der Oberfläche bilden soll. Die Zugabe mindestens eines zweiten cyclischen Oligosaccharids zu der zweiten Zusammensetzung hat ferner die Funktion, die Freisetzung zu verzögern, und bewirkt eine periodische Verstärkung des zweiten Duftcharakters insgesamt. Wieder kann durch eine sorgfältige Auswahl der Duftstoffrohmaterialien der zweiten Zusammensetzung und in Verbindung mit der Duftcharakterkombination der ersten Zusammensetzung der gewünschte Duftgesamtcharakter erreicht werden.
  • Schließlich kann diese Erfindung durch die Entwicklung von Sets und Abgabepackungen noch weiter verbessert werden, wobei der Benutzer oder die Benutzerin dazu in der Lage sind, eine Vielfalt unterschiedlicher erster und/oder zweiter Zusammensetzungen zu benutzen, um seine/ihre eigene Duftcharakterkombination zu erzeugen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, vorzugsweise Haut und/oder Haar, bereitzustellen, das dem Benutzer während des gesamten Gebrauchs eine Duftcharakterkombination eines lang anhalten Duftcharakters, insbesondere eines „Kopfnoten"-Duftcharakters der ersten Zusammensetzung, kombiniert mit einem ausgleichenden Duftcharakter der zweiten Zusammensetzung, verleiht. Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren zum Parfümieren einer Oberfläche, vorzugsweise Haut und/oder Haar, bereitzustellen, das deutliche Verstärkungen des Duftcharakters während der gesamten Benutzung erzeugt. Diese und andere Aufgaben dieser Erfindung werden angesichts der folgenden Offenbarung ersichtlich.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen eines Parfüms auf eine Oberfläche, insbesondere Haut und/oder Haar, nach Anspruch 1.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Alle hierin verwendeten Prozentangaben und Verhältnisse beziehen sich auf das Gewicht der gesamten ersten oder zweiten Zusammensetzung, wie jeweils anwendbar, und sofern nicht anderweitig angegeben, wurden alle Messungen bei 25 °C vorgenommen. Sofern nicht anderweitig erwähnt, beruhen alle hierin angegebenen Prozentangaben, Verhältnisse und Konzentrationen von Bestandteilen auf der tatsächlichen Menge des Bestandteils und schließen keine Lösungsmittel, Füllstoffe oder anderen Materialien ein, die mit dem Bestandteil in den im Handel erhältlichen Produkten kombiniert sein können.
  • Alle hierin zitierten Veröffentlichungen werden hiermit durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit eingeschlossen, sofern nicht anderweitig angegeben.
  • Der Ausdruck „kosmetisch geeignet", wie hier verwendet, bedeutet geeignet für den Gebrauch in Kontakt mit einer menschlichen oder tierischen Oberfläche wie Haut ohne unangemessene Toxizität, Unverträglichkeit, Instabilität, allergische Reaktion und dergleichen.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „löslich", dass sich mindestens etwa 0,1 g gelöster Stoff in 100 ml Lösungsmittel, vorzugsweise mindestens etwa 1 g gelöster Stoff pro 100 ml Lösungsmittel, bei 25 °C und einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) auflösen.
  • Die Elemente dieses Verfahrens werden nachstehend ausführlicher beschrieben.
  • Verfahren
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren nach Anspruch 1 zum Auftragen eines Parfüms auf eine Oberfläche, vorzugsweise Haut und/oder Haar.
  • Es wird angenommen, dass die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zu der Duftgesamtcharakterkombination in unterschiedlicher Weise beitragen. Folglich können die Eigenschaften und der Charakter von jeder individuell verbessert werden, um einzigartige Duftcharakterkombinationen zu entwickeln.
  • Wenngleich nicht gewünscht wird, durch eine Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, dass die zweite Lösungsmittelphase in der zweiten Zusammensetzung den Duftstoff im weitesten Sinne in herkömmlicher Weise abgibt, das heißt, während er auf die Oberfläche aufgetragen wird, verdampft das zweite Lösungsmittel und lässt das Duftöl auf der Oberfläche zurück, von der sich, während die unterschiedlichen Duftstoffrohmaterialien mit der Zeit gemäß ihrer inhärenten Flüchtigkeit verdampfen, ein zugrunde liegender Duftcharakter entwickelt. Jedoch liegt das mindestens eine erste Duftöl in der ersten Zusammensetzung als ein formaler Komplex mit dem mindestens einen ersten cyclischen Oligosaccharid in der Matrix des ersten Lösungsmittels vor, wobei dieser Komplex dahingehend wirkt, die Verflüchtigung der Duftstoffrohmaterialien des mindestens einen ersten Duftöls nach dem Auftragen auf die Oberfläche zu verzögern. Dieser Komplex wird in einer von mehreren Arten und Weisen aufgebrochen. Erstens kann er mit der Zeit entweder als ein Ergebnis von thermodynamischem Abbau oder ersatzweise als ein Ergebnis von Teilauflösung oder vollständiger Auflösung, die durch Feuchtigkeit aus entweder der Oberfläche (insbesondere der Haut) und/oder der Umgebung und dergleichen verursacht wird, langsam degradieren. Diese langsame Degradation führt zu einer verzögerten und allmählichen Freisetzung des ersten Duftstoffs. Die Bereitstellung des ersten Duftstoffs als ein formaler Komplex in der ersten Zusammensetzung, das heißt, getrennt von der zweiten Zusammensetzung, befähigt den Hersteller, spezifische gewünschte Duftstoffe in der ersten Zusammensetzung auszuwählen und zu komplexieren, während der Hersteller parallel dazu vorzugsweise ausgeglichene Düfte aus der zweiten Zusammensetzung bereitstellen kann. Zweitens kann der Komplex des ersten Duftstoffs und des ersten cyclischen Oligosaccharids der ersten Zusammensetzung schneller degradiert oder „aktiviert" werden, um eine deutliche Verstärkung der Duftfreisetzung zu erzeugen. Dies kann durch Erhöhen der natürlichen Abbaurate durch das Aufbringen von Wasser entweder natürlich, durch Atmen darauf oder durch Schwitzen, oder künstlich, durch Sprühen eines Nebels und dergleichen, erreicht werden. Diese „Aktivierung" führt dazu, dass der Benutzer eine deutliche Verstärkung des ersten Duftcharakters aus der ersten Zusammensetzung erfährt, was zu dem Gesamtcharakter der Duftkombination als Ganze beiträgt. Es ist überraschend herausgefunden worden, dass es möglich ist, diesen Komplex während des Gebrauchs mehrere Male zu „aktivieren" und so Duftverstärkungen zu erzeugen.
  • Wahlweise enthält die zweite Zusammensetzung zusätzlich mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid. Wenngleich nicht gewünscht wird, durch eine Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, dass das zweite Duftöl und das zweite cyclische Oligosaccharid in solchen optionalen zweiten Zusammensetzungen nur auf der Oberfläche eine Verbindung bilden, wodurch die Verflüchtigung der Duftstoffrohmaterialien des mindestens einen zweiten Duftöls verzögert wird. Im Hinblick auf den oben beschriebenen ersten formalen Komplex kann diese Verbindung mit der Zeit langsam degradieren und kann gegebenenfalls schneller degradiert oder „aktiviert" werden, um die Freisetzung des zweiten Duftstoffs zu verstärken. Folglich wählt der Hersteller im weitesten Sinne den zweiten Duftstoff oder die zweiten Duftstoffe zur Freisetzung in herkömmlicher Weise aus der zweiten Zusammensetzung, wie oben beschrieben, aus oder wählt wahlweise einen zweiten Duftstoff oder zweite Duftstoffe zur Freisetzung mit der Zeit aus solchen Verbindungen aus, mit der Fähigkeit, gegebenenfalls Duftverstärkungen für den zweiten Duftcharakter zu erreichen.
  • Man wird deshalb zu schätzen wissen, dass das Verfahren der vorliegenden Erfindung dem Hersteller einen beträchtlichen Spielraum bietet, um einen spezifischen lang anhaltenden ersten Duftcharakter zu entwickeln, nämlich durch die getrennte Komplexierung dieser spezifischen Duftcharaktere in der ersten Zusammensetzung, während ein ausgleichender oder entsprechender zweiter Duftcharakter in einer zweiten Zusammensetzung bereitgestellt wird, wobei die zweite Zusammensetzung entweder den zweiten Duftcharakter in herkömmlicher Weise abgibt oder wahlweise die Verflüchtigung durch Bilden einer Verbindung auf der Oberfläche verzögert. In ähnlicher Weise bietet das Verfahren der vorliegenden Erfindung dem Verbraucher einen beträchtlichen Spielraum, um den wahrgenommenen Duftstoff durch Auftragen variierender Mengen der gleichen oder unterschiedlicher erster und zweiter Zusammensetzungen an seine Bedürfnisse anzupassen.
  • Für das in der vorliegenden Erfindung beschriebene Verfahren wird bevorzugt, dass das Gewichtsverhältnis der ersten Zusammensetzung zu der zweiten Zusammensetzung Von etwa 1:99 bis etwa 99:1, vorzugsweise von etwa 1:50 bis etwa 50:1, mehr bevorzugt von etwa 1:25 bis etwa 25:1, noch mehr bevorzugt von etwa 1:10 bis 10:1 und am meisten bevorzugt etwa 1:1 ist.
  • Das Verfahren wird vorzugsweise zum Bereitstellen eines Parfüms auf einer geeigneten Oberfläche angewendet. Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „geeignete Oberfläche" jede beliebige Oberfläche, auf die die vorliegenden Zusammensetzungen ohne eine unangemessene Nebenwirkung aufgetragen werden können. Geeignete Oberflächen schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Haut oder Haar, insbesondere Haut. Andere geeignete Oberflächen schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Papier-, Glas- und/oder Tuchsubstrate sowie Arbeitsflächen wie Laminate und dergleichen. Die Zusammensetzungen zum Gebrauch in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung können in einer herkömmlichen Weise zum Parfümieren einer geeigneten Oberfläche verwendet werden. Eine wirksame Menge der ersten und der zweiten Zusammensetzung, in der Regel von etwa 1 μl bis etwa 1000 μl, vorzugsweise von etwa 10 μl bis etwa 250 μl, mehr bevorzugt von etwa 25 μl bis etwa 100 μl, wird auf die Oberfläche aufgetragen.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „Ausströmung" eine Duftverstärkung, die von dem Benutzer nicht beabsichtigt wird, zum Beispiel wenn der Benutzer unbeabsichtigt auf die erste Zusammensetzung atmet oder wenn der Benutzer schwitzt.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „Auffrischung" oder „Auffrischungsmittel" eine Duftverstärkung, die von dem Benutzer beabsichtigt ist, zum Beispiel wenn der Benutzer zum Beispiel von einer beiliegenden Gebrauchsanweisung angewiesen wird, entweder auf die erste Zusammensetzung zu atmen oder Wasser oder dergleichen darauf zu sprühen.
  • Der Ausdruck „Duftverstärkung" wie hier verwendet soll sowohl Duftausströmungen als auch Duftauffrischungen wie oben definiert umfassen.
  • Erste Zusammensetzung
  • Erstes Duftöl
  • Die erste Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfasst vorzugsweise von etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,005 Gew.-% bis etwa 15 Gew.-%, mehr bevorzugt von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 7 Gew.-% und am meisten bevorzugt von etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der ersten Zusammensetzung mindestens ein erstes Duftöl.
  • Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Duftöl" auf ein Duftstoffrohmaterial oder eine Mischung von Duftstoffrohmaterialien, das/die verwendet wird/werden, um einer Zusammensetzung ein angenehmes Geruchsgesamtprofil zu verleihen. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Duftstoffrohmaterial" auf jede beliebige chemische Verbindung, die in einem freien oder nicht eingeschlossenen Zustand riechend ist. Außerdem weisen „Duftstoffrohmaterialien" einen ClogP-Wert von vorzugsweise größer als etwa 0,1, mehr bevorzugt größer als etwa 0,5, noch mehr bevorzugt größer als etwa 1,0 auf. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck „ClogP" auf den 10er-Logarithmus des Verteilungskoeffizienten von Oktanol/Wasser. Dieser kann ohne weiteres mit Hilfe eines Programms berechnet werden, das „CLOPG" heißt und von Daylight Chemical Information Systems Inc., Irvine CA, USA, erhältlich ist. Die Oktanol/Wasser-Verteilungskoeffizienten sind in US-A-5,578,563 ausführlicher beschrieben.
  • Das oder jedes erste Duftöl selbst kann jedes beliebige Duftstoffrohmaterial umfassen, das zum Gebrauch in Parfümierzusammensetzungen geeignet ist. Allgemein ist das Duftöl meistens bei Umgebungstemperaturen flüssig und besteht aus einem einzigen individuellen Duftstoffrohmaterial. Eine große Vielfalt von Chemikalien ist für Parfümierverwendungen bekannt, einschließlich Materialien wie Aldehyde, Ketone und Ester. Jedoch sind auch natürlich vorkommende Pflanzenöle und tierische Öle und Ausscheidungen, die komplexe Mischungen verschiedener chemischer Zusammensetzungen umfassen, zum Gebrauch als Duftstoffe allgemein bekannt. Die einzelnen Duftstoffrohmaterialien, die ein bekanntes natürliches Öl umfassen, sind durch Bezugnahme auf Zeitschriften wie „Perfume and Flavourist" oder „Journal of Essential Oil Research" zu finden, die gewöhnlich von Fachleuten benutzt werden. Außerdem werden einige Duftstoffrohmaterialien von Duftstoffhäusern als Mischungen in Form von firmeneigenen Spezialnoten angeboten.
  • Damit Duftöle mit dem angemessenen Charakter für die vorliegende Erfindung entwickelt werden können, sind die Duftstoffrohmaterialien auf der Grundlage der folgenden zwei physikalischen Hauptcharakteristika klassifiziert worden:
    • (i) Siedepunkt (Sdp.), gemessen bei 0,1 MPa (1 Atmosphäre) Druck. Die Siedepunkte vieler Duftstoffmaterialien sind in Perfume and Flavour Chemicals (Aroma Chemicals), Steffen Arctander (1969), angegeben. Duftstoffrohmaterialien zum Gebrauch in der vorliegenden Erfindung sind in flüchtige Duftstoffrohmaterialien (die einen Siedepunkt von weniger als oder gleich etwa 250 °C aufweisen) und verbleibende Duftstoffrohmaterialien (die einen Siedepunkt von mehr als etwa 250 °C, vorzugsweise mehr als etwa 275 °C aufweisen) aufgeteilt. Flüchtige Duftstoffrohmaterialien sind für die Zwecke dieser Erfindung diejenigen, die dem oder jedem ersten Duftöl und dergleichen eine „Kopfnote", das heißt, einen leichten, frischen, fruchtigen Charakter, Zitruscharakter, grünen oder feinen blumigen Charakter, verleihen. In ähnlicher Weise werden diejenigen als die verbleibenden Duftstoffrohmaterialien betrachtet, die dem oder jedem ersten Duftöl und dergleichen eine „Mittel- oder Basisnote", das heißt, einen Moschuscharakter, süßen, balsamischen, würzigen, holzigen oder schweren blumigen Charakter, verleihen. Alle Duftstoffrohmaterialien weisen vorzugsweise Siedepunkte (Sdp.) von etwa 500 °C oder weniger auf.
    • (ii) Geruchserkennungsschwellenwert, der definiert ist als die niedrigste Dampfkonzentration desjenigen Materials, das olfaktorisch erkannt werden kann. Die Geruchserkennungsschwelle und einige Geruchserkennungsschwellenwerte sind zum Beispiel in „Standardized Human Olfactory Thresholds", M. Devos et al, IRL Press at Oxford University Press, 1990, und „Compilation of Odor and Taste Threshold Values Data", F. A. Fazzalar, Herausgeber ASTM Data Series DS 48A, American Society for Testing and Materials, 1978, beschrieben, wobei beide Veröffentlichungen durch Bezugnahme eingeschlossen werden. Duftstoffrohmaterialien zum Gebrauch in der vorliegenden Erfindung können als diejenigen mit einem niedrigen Geruchserkennungsschwellenwert von weniger als oder gleich 50 Teilen pro Milliarde, vorzugsweise weniger als oder gleich 10 Teilen pro Milliarde, und diejenigen mit einem hohen Geruchserkennungsschwellenwert, die bei mehr als 50 Teilen pro Milliarde (Werte wie in den oben erwähnten Literaturstellen bestimmt) erkannt werden können, klassifiziert werden.
  • Da sich Duftstoffrohmaterialien im Allgemeinen auf eine einzige individuelle Verbindung beziehen, sind ihre physikalischen Eigenschaften (wie ClogP, Siedepunkt, Geruchserkennungsschwellenwert) durch Bezugnahme auf die oben zitierten Texte zu finden. Falls das Duftstoffrohmaterial ein natürliches Öl ist, das eine Mischung mehrerer Verbindungen umfasst, sollten die physikalischen Eigenschaften des gesamten Öls als der gewichtete Mittelwert der einzelnen Verbindungen genommen werden. Falls das Duftstoffrohmaterial eine firmeneigene Spezialnote ist, sollten seine physikalischen Eigenschaften vom Lieferanten erhalten werden.
  • Erste Duftöle zum Gebrauch in der ersten Zusammensetzung des hierin beschriebenen Verfahrens können jede beliebige Mischung bekannter Duftstoffrohmaterialien umfassen, so dass der gewünschte Charakter, insbesondere ein Charakter, den der Benutzer in periodischen Duftverstärkungen erfahren soll, erreicht wird. Im Allgemeinen ist eine große Vielfalt an geeigneten Duftstoffrohmaterialien in US-A-4,145,184 , US-A-4,209,417 , US-A-4,515,705 und US-A-4,152,272 zu finden. Nicht einschränkende Beispiele von Duftstoffrohmaterialien, die zum Mischen nützlich sind, um erste Duftöle für die vorliegende Erfindung zu formulieren, sind unten angegeben. Sämtliche Duftstoffrohmaterialien, natürlichen Öle oder firmeneigenen Spezialnoten, die dem Fachmann bekannt sind, können in der vorliegenden Erfindung benutzt werden.
  • Jedoch wird bevorzugt, dass das mindestens eine Duftöl der ersten Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren zu ungefähr 5 Gew.-% oder mehr, vorzugsweise zu ungefähr 5 Gew.-% bis ungefähr 99 Gew.-%, mehr bevorzugt zu ungefähr 5 Gew.-% bis ungefähr 70 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu ungefähr 10 Gew.-% bis ungefähr 60 Gew.-% und sogar noch mehr bevorzugt zu ungefähr 25 Gew.-% bis ungefähr 60 Gew.-% des mindestens einen ersten Duftöls ein flüchtiges „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterial oder -materialien umfasst, das heißt, Materialien mit einem Siedepunkt von weniger als oder gleich ungefähr 250 °C. Es wird bevorzugt, dass das mindestens eine erste Duftöl auch zu etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-%, vorzugsweise zu etwa 5 Gew.-% bis etwa 85 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 10 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% des mindestens einen ersten Duftöls die verbleibenden „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien umfasst, das heißt, Materialien mit einem Siedepunkt von mehr als etwa 250 °C. Darüber hinaus wird bevorzugt, dass das Gewichtsverhältnis von flüchtigen „Kopfnoten"- zu verbleibenden „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien in dem mindestens einen ersten Duftöl im Bereich von etwa 1:20 bis etwa 20:1, vorzugsweise von etwa 1:10 bis etwa 10:1, mehr bevorzugt von etwa 8:1 bis etwa 1:2, am meisten bevorzugt von etwa 1,2:1 bis etwa 1:1,2 liegt.
  • Darüber hinaus wird bevorzugt, dass Duftstoffrohmaterialien in dem mindestens einen ersten Duftöl benutzt werden, die einen niedrigen Geruchserkennungsschwellenwert aufweisen. Zum diesbezüglichen Gebrauch wird bevorzugt, dass die „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien in dem mindestens einen ersten Duftöl zu 5 Gew.-% oder mehr der „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien umfassen, die einen Geruchserkennungsgrad von weniger oder gleich 50 Teilen pro Milliarde, vorzugsweise weniger oder gleich 10 Teilen pro Milliarde aufweisen. Außerdem wird stark bevorzugt, dass die „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien in dem mindestens einen ersten Duftöl zu 10 Gew.-% oder mehr, mehr bevorzugt zu 20 Gew.-% oder mehr und am meisten bevorzugt zu 50 Gew.-% oder mehr der „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien „Mittelnoten" oder „Basisnoten" oder eine Mischung davon mit einem Geruchserkennungsschwellenwert von weniger als oder gleich 50 Teilen pro Milliarde, vorzugsweise weniger als oder gleich 10 Teilen pro Milliarde umfassen. Da Materialien mit niedrigen Geruchserkennungsgraden erkannt werden können, wenn nur sehr geringe Mengen vorhanden sind, sind sie zum Entwickeln des lang anhaltenden Charakters des mindestens einen ersten Duftöls, das mit der Zeit aus dem Komplex mit dem mindestens einen ersten cyclischen Oligosaccharid in der ersten Zusammensetzung freigesetzt wird, besonders geeignet.
  • Flüchtige Duftstoffrohmaterialien („Kopfnoten"), die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind ausgewählt aus, jedoch nicht beschränkt auf Aldehyde mit einer relativen Molekülmasse von weniger als oder gleich etwa 200, Ester mit einer relativen Molekülmasse von weniger als oder gleich etwa 225, Terpene mit einer relativen Molekülmasse von weniger als oder gleich etwa 200, Alkohole mit einer relativen Molekülmasse von weniger als oder gleich etwa 200, Ketone mit einer relativen Molekülmasse von weniger als oder gleich etwa 200, Nitrile, Pyrazine und Mischungen davon.
  • Beispiele flüchtiger „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von weniger als oder gleich 250 °C mit einer niedrigen Geruchserkennung sind ausgewählt aus, jedoch nicht beschränkt auf Anethol, Methylheptincarbonat, Ethylacetoacetat, Paracymen, Nerol, Decylaldehyd, Paracresol, Methylphenylcarbinylacetat, alpha-Ionon, beta-Ionon, Undecylenaldehyd, Undecylaldehyd, 2,6-Nonadienal, Nonylaldehyd und Octylaldehyd. Weitere Beispiele flüchtiger Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von weniger als oder gleich 250 °C, die im Allgemeinen dafür bekannt sind, dass sie einen niedrigen Geruchserkennungsschwellenwert aufweisen, schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Phenylacetaldehyd, Anisaldehyd, Benzylaceton, Ethyl-2-methylbutyrat, Damascenon, alpha-Damascon, beta-Damascon, Floracetat, Fruten, Fructon, Herbavert, Isocyclocitral, Methylisobutenyltetrahydropyran, Isopropylchinolin, 2,6-Nonadien-1-ol, 2-Methoxy-3-(2-methylpropyl)-pyrazin, Methyloctincarbonat, Tridecen-2-nitril, Allylamylglycolat, Cyclogalbanat, Cyclal C, Melonal, gamma-Nonalacton und cis-1,3-Oxathian-2-methyl-4-propyl.
  • Andere flüchtige „Kopfnoten"-Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von weniger als oder gleich 250 °C, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind und einen hohen Geruchserkennungsschwellenwert aufweisen, sind ausgewählt aus, jedoch nicht beschränkt auf Benzaldehyd, Benzylacetat, Kampfer, Carvon, Borneol, Bornylacetat, Decylalkohol, Eucalyptol, Linalool, Hexylacetat, Isoamylacetat, Thymol, Carvacrol, Limonen, Menthol, Isoamylalkohol, Phenylethylalkohol, alpha-Pinen, alpha-Terpineol, Citronellol, alpha-Thujon, Benzylalkohol, beta-gamma-Hexenol, Dimethylbenzylcarbinol, Phenylethyldimethylcarbinol, Adoxal, Allylcyclohexanpropionat, beta-Pinen, Citral, Citronellylacetat, Citronellalnitril, Dihydromyrcenol, Geraniol, Geranylacetat, Geranylnitril, Hydrochinondimethylether, Hydroxycitronellal, Linalylacetat, Phenylacetaldehyddimethylacetal, Phenylpropylalkohol, Prenylacetat, Triplal, Tetrahydrolinalool, Verdox und cis-3-Hexenylacetat.
  • Beispiele von verbleibenden „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von mehr als 250 °C und einem niedrigen Geruchserkennungsschwellenwert sind ausgewählt aus, jedoch nicht beschränkt auf Ethylmethylphenylglycidat, Ethylvanillin, Heliotropin, Indol, Methylanthranilat, Vanillin, Amylsalicylat und Cumarin. Weitere Beispiele von verbleibenden Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von mehr als 250 °C, die allgemein bekannt einen niedrigen Geruchserkennungsschwellenwert aufweisen, schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Ambrox, Bacdanol, Benzylsalicylat, Butylanthranilat, Cetalox, Ebanol, cis-3-Hexenylsalicylat, Lilial, gamma-Undecalacton, gamma-Dodecalacton, gamma-Decalacton, Calon, Cymal, Dihydroisojasmonat, Isoeugenol, Lyral, Methyl-beta-naphthylketon, beta-Naphtholmethylether, Parahydroxylphenylbutanon, 8-Cyclohexadecen-1-on, Oxocyclohexadecen-2-on/Habanolid, Florhydral und Intrelevenaldehyd.
  • Andere verbleibende „Mittel- und Basisnoten"-Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von mehr als 250 °C, die in der vorliegenden Erfindung geeignet sind und einen hohen Geruchserkennungsschwellenwert aufweisen, sind ausgewählt aus, jedoch nicht beschränkt auf Eugenol, Amylzimtaldehyd, Hexylzimtaldehyd, Hexylsalicylat, Methyldihydrojasmonat, Sandalor, Velouton, Undecavertol, Exaltolid/Cyclopentadecanolid, Zingeron, Methylcedrylon, Sandela, Dimethylbenzylcarbinylbutyrat, Dimethylbenzylcarbinylisobutyrat, Triethylcitrat, Cashmeran, Phenoxyethylisobutyrat, Isoeugenolacetat, Helional, Iso-E-Super, gamma-Methylionon, Pentalid, Galaxolid und Phenoxyethylpropionat.
  • Erste cyclische Oligosaccharide
  • Die erste Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfasst vorzugsweise zu etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 1 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu etwa 2 Gew.-% bis etwa 6 Gew.-% der ersten Zusammensetzung das mindestens eine erste cyclische Oligosaccharid, das sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst.
  • Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck „cyclisches Oligosaccharid" auf eine cyclische Struktur, die sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst. Bevorzugt zum diesbezüglichen Gebrauch werden cyclische Oligosaccharide mit sechs, sieben oder acht Saccharideinheiten und Mischungen davon, mehr bevorzugt sechs oder sieben Saccharideinheiten und Mischungen davon und noch mehr bevorzugt sieben Saccharideinheiten und Mischungen davon. Im Stand der Technik ist es üblich, sechs-, sieben- und achtgliedrige cyclische Oligosaccharide mit α, β bzw. γ abzukürzen.
  • Das mindestens eine erste cyclische Oligosaccharid der ersten Zusammensetzung, das für die vorliegende Erfindung benutzt wird, kann jedes beliebige geeignete Saccharid oder Mischungen von Sacchariden umfassen. Zu Beispielen geeigneter Saccharide gehören, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein, Glucose, Fructose, Mannose, Galactose, Maltose und Mischungen davon. Jedoch werden zum diesbezüglichen Gebrauch cyclische Oligosaccharide von Glucose bevorzugt. Die bevorzugten cyclischen Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch sind α-Cyclodextrine oder β-Cyclodextrine oder Mischungen davon und die am meisten bevorzugten cyclischen Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch sind β-Cyclodextrine.
  • Das erste cyclische Oligosaccharid oder die Mischung von cyclischen ersten Oligosacchariden zum Gebrauch hierin kann durch jeden beliebigen geeigneten Substituenten oder eine Mischung von Substituenten substituiert sein. Hierin bedeutet die Verwendung des Ausdrucks „Mischung von Substituenten", dass zwei oder mehr unterschiedliche geeignete Substituenten auf ein cyclisches Oligosaccharid substituiert werden können. Die Derivate von Cyclodextrinen bestehen hauptsächlich aus Molekülen, wobei einige der Hydroxylgruppen (OH) substituiert worden sind. Geeignete Substituenten schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Alkylgruppen; Hydroxyalkylgruppen; Dihydroxyalkylgruppen; (Hydroxyalkyl)alkylenyl-Verbrückungsgruppen wie Cyclodextringlycerolether; Arylgruppen; Maltosylgruppen; Allylgruppen; Benzylgruppen; Alkanoylgruppen; kationische Cyclodextrine wie diejenigen, die 2-Hydroxy-3-(dimethylamino)propylether enthalten; quartäre Ammoniumgruppen; anionische Cyclodextrine wie Carboxyalkylgruppen, Sulfobutylethergruppen, Sulfatgruppen und Succinylate; amphotere Cyclodextrine und Mischungen davon. Andere Cyclodextrinderivate sind in der ebenfalls anhängigen US-Anmeldung 09/32192 (27. Mai 1999) offenbart.
  • Die Substituenten können gesättigte oder ungesättigte, geradkettige oder verzweigtkettige Einheiten sein. Bevorzugte Substituenten schließen gesättigte und geradkettige Alkylgruppen, Hydroxyalkylgruppen und Mischungen davon ein. Bevorzugte Alkyl- und Hydroxyalkylsubstituenten sind ausgewählt aus C1-C8-Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppen oder Mischungen davon, mehr bevorzugte Alkyl- und Hydroxyalkylsubstituenten sind ausgewählt aus C1-C6-Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppen oder Mischungen davon, noch mehr bevorzugte Alkyl- und Hydroxyalkylsubstituenten sind ausgewählt aus C1-C4-Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppen und Mischungen davon. Besonders bevorzugte Alkyl- und Hydroxyalkylsubstituenten sind Propyl, Hydroxypropyl, Ethyl und Methyl, mehr bevorzugt Hydroxypropyl und Methyl und noch mehr bevorzugt Methyl.
  • Bevorzugte erste cyclische Oligosaccharide zum Gebrauch in der vorliegenden Erfindung sind unsubstituiert oder nur durch gesättigte geradkettige Alkyl- oder Hydroxyalkylsubstituenten substituiert. Folglich sind bevorzugte Beispiele erster cyclischer Oligosaccharide zum Gebrauch hierin α-Cyclodextrin, β-Cyclodextrin, Methyl-α-cyclodextrin, Methyl-β-cyclodextrin, Hydroxypropyl-α-cyclodextrin und Hydroxypropyl-β-cyclodextrin oder Mischungen davon. Am meisten bevorzugte Beispiele erster cyclischer Oligosaccharide zum Gebrauch hierin sind Methyl-α-cyclodextrin und Methyl-β-cyclodextrin. Diese sind von Wacker-Chemie GmbH, Hanns-Seidel-Platz 4, München, Deutschland, unter den Handelsbezeich nungen Alpha W6 M bzw. Beta W7 M erhältlich. Besonders bevorzugt ist Methyl-β-cyclodextrin.
  • Verfahren zum Modifizieren erster cyclischer Oligosaccharide sind im Stand der Technik gut bekannt. Siehe zum Beispiel „Methods of Selective Modifications of Cyclodextrins " Chemical Reviews (1998) Bd. 98, Nr. 5, S. 1977–1996, Khan et al., und US-A-5,710,268 .
  • Neben der Identifizierung der bevorzugten Substituenten selbst (wie oben erwähnt) wird auch bevorzugt, dass die ersten cyclischen Oligosaccharide zum Gebrauch in der vorliegenden Erfindung einen durchschnittlichen Substitutionsgrad von mindestens 1,6 aufweisen, wobei sich der Ausdruck „Substitutionsgrad" auf die durchschnittliche Anzahl von Substituenten pro Saccharideinheit bezieht. Bevorzugte erste cyclische Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch weisen einen durchschnittlichen Substitutionsgrad von weniger als etwa 2,8 auf. Mehr bevorzugt weisen die cyclischen Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch einen durchschnittlichen Substitutionsgrad von etwa 1,7 bis etwa 2,0 auf. Die durchschnittliche Anzahl von Substituenten kann mit Hilfe kernmagnetischer Resonanztechniken bestimmt werden, die dem Stand der Technik entsprechen.
  • Die ersten cyclischen Oligosaccharide, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind vorzugsweise in dem ersten Lösungsmittel oder der Mischung davon löslich. Wie hier verwendet, bedeutet „löslich", das sich mindestens etwa 0,1 g löslicher Stoff in 100 ml des oder der ersten Lösungsmittel bei 25 °C und einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) auflösen. Vorzugsweise enthalten das erste Lösungsmittel oder die Mischung davon Wasser. Mehr bevorzugt weisen die ersten cyclischen Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch eine Löslichkeit von mindestens etwa 1 g/100 ml bei 25 °C und einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) auf. Es wird bevorzugt, dass die ersten cyclischen Oligosaccharide in Konzentrationen bis zu ihren Löslichkeitsgrenzen nur in einer gegebenen ersten Zusammensetzung bei Raumtemperatur (25 °C) vorhanden sind. Ein Fachmann wird erkennen, dass die Konzentrationen der ersten cyclischen Oligosaccharide, die in der vorliegenden Er findung verwendet werden, auch von den Gesamtbestandteilen der ersten Zusammensetzung und ihren Konzentrationen, zum Beispiel den verwendeten Lösungsmitteln oder den exakten ersten Duftölen oder Kombination erster Duftöle, die in der ersten Zusammensetzung vorhanden sind, abhängen. Wenngleich somit die für die ersten cyclischen Oligosaccharide angegebenen Grenzen bevorzugt werden, sind diese nicht erschöpfend.
  • Erstes Lösungsmittel
  • Die erste Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfasst vorzugsweise zu mindestens etwa 40 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 60 Gew.-% bis etwa 97 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu etwa 80 Gew.-% bis etwa 92 Gew.-% der ersten Zusammensetzung das erste Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser.
  • Die erste Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren kann wahlweise jedes beliebige geeignete kompatible Lösungsmittel umfassen. Es ist jedoch wichtig, dass, wenn irgendein anderes Lösungsmittel in die erste Zusammensetzung aufgenommen wird, dieses in einer derartigen Menge vorliegt, dass die Mischung erster Lösungsmittel die Stabilität des Komplexes des ersten Duftstoffs mit dem ersten cyclischen Oligosaccharid gewährleistet und nicht beeinträchtigt. Folglich wird stark bevorzugt, dass das minimale Gewichtsverhältnis von Wasser zu jedem beliebigen anderen kompatiblen Lösungsmittel in der ersten Zusammensetzung etwa 2,125:1 ist.
  • Zweite Zusammensetzung
  • Zweites Duftöl
  • Die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen kosmetischen Verfahren umfasst vorzugsweise zu etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 99 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 0,25 Gew.-% bis etwa 50 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 1 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu etwa 2,5 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung mindestens ein zweites Duftöl.
  • Das mindestens eine zweite Duftöl kann das gleiche wie oder ein anderes als das mindestens eine erste Duftöl sein.
  • Wie vorher in dieser Anmeldung beschrieben, bezieht sich der Ausdruck „Duftöl" auf ein Duftstoffrohmaterial oder eine Mischung von Duftstoffrohmaterialien, das oder die benutzt wird, um einer Zusammensetzung ein angenehmes Geruchsgesamtprofil zu verleihen. Im Allgemeinen ist ein breites Spektrum an geeigneten Duftstoffrohmaterialien in US-A-4,145,184 , US-A-4,209,417 , US-A-4,515,705 und US-A-4,152,272 zu finden. Nicht einschränkende Beispiele von Duftstoffrohmaterialien, die zum Mischen nützlich sind, um ein zweites Duftöl oder zweite Duftöle für die vorliegende Erfindung zu formulieren, sind diejenigen, die oben unter der Überschrift „Erstes Duftöl" angegeben sind. Außerdem können sämtliche Duftstoffrohmaterialien, natürliche Öle oder firmeneigene Spezialnoten, die dem Fachmann bekannt sind, als das mindestens eine zweite Duftöl verwendet werden.
  • Das mindestens eine zweite Duftöl zum Gebrauch in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise derart gemischt, dass es dem Hintergrundduft die gewünschten Charaktere verleiht. Als solcher kann dieser Duftstoff durch Mischen von Kopf-, Mittel- und Basisnoten in der herkömmlichen Weise entwickelt werden oder, falls ein zweites cyclisches Oligosaccharid oder zweite cyclische Oligosaccharide vorhanden sind, durch Mischen größerer Mengen von Kopfnoten und/oder durch Verwenden stark riechender Noten, um Duftstoffe mit unterschiedlichen Charakteren abzugeben. Die Duftstoffrohmaterialien, die zum Entwickeln des mindestens einen zweiten Duftöls für die zweite Zusammensetzung verwendet werden, sind auf Grundlage der gewünschten Duftgesamtcharakterkombination ausgewählt.
  • Zweites Lösungsmittel
  • Die zweite Zusammensetzung umfasst vorzugsweise zu mehr als etwa 50 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 55 Gew.-% bis etwa 99,9 Gew.-%, am meisten bevorzugt zu etwa 60 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung ein zweites Lösungsmittel oder eine Mischung davon.
  • Es wird bevorzugt, dass das zweite Lösungsmittel oder die zweiten Lösungsmittel mindestens ein flüchtiges Lösungsmittel enthalten. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck „flüchtig" auf Substanzen mit einem Siedepunkt unter 0,1 MPa (1 Atmosphäre) von weniger als etwa 95 °C, noch mehr bevorzugt weniger als etwa 90 °C, noch mehr bevorzugt weniger als etwa 85 °C, am meisten bevorzugt weniger als etwa 80 °C.
  • Mehr bevorzugt verdampfen das zweite Lösungsmittel oder die zweiten Lösungsmittel im Wesentlichen in einem Zeitraum von etwa 30 Sekunden bis etwa 30 Minuten bei 25 °C nach dem Auftragen auf die Oberfläche. Der Ausdruck „im Wesentlichen verdampfen", wie hier verwendet, bedeutet eine Verdampfung von mehr als 75 % bei 25 °C unter einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre). Eine Verdampfung des oder der zweiten Lösungsmittel von mehr als 90 %, vorzugsweise mehr als 95 %, tritt wünschenswerterweise in einem Zeitraum von etwa 30 Sekunden bis etwa 60 Minuten bei 25 °C unter einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) nach dem Auftragen auf die Oberfläche auf.
  • Die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfasst vorzugsweise zu mehr als etwa 50 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 55 Gew.-% bis etwa 99,9 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 60 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung ein flüchtiges Lösungsmittel oder eine Mischung flüchtiger Lösungsmittel. Jedes beliebige flüchtige Lösungsmittel mit einem Siedepunkt unter einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) von weniger als etwa 95 °C, das zum Gebrauch in der zweiten Zusammensetzung geeignet ist, kann hierin verwendet werden. Die Lösungsmittel zum diesbezüglichen Gebrauch sind vorzugsweise organische, flüchtige, geruchlose Lösungsmittel.
  • Vorzugsweise ist das oder sind die flüchtigen Lösungsmittel zum diesbezüglichen Gebrauch auf einem breiten Spektrum an Oberflächen, mehr bevorzugt auf menschlicher oder tierischer Haut und Haar, gebrauchssicher. Geeignete flüchtige Lösungsmittel schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf diejenigen, die in dem CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 7. Ausgabe, Band 2, S. 1670–1672, herausgegeben von Wenninger und McEwen (The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association, Inc., Washington, D. C., 1997), zu finden sind. Herkömmlich verwendete flüchtige Lösungsmittel schließen gesättigte und ungesättigte, gerad- oder verzweigtkettige C3-C14-Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexan, Hexan, Isopentan, Pentan, Ether wie Diethylether; gerad- oder verzweigtkettige Alkohole und Diole wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, t-Butylalkohol, Butoxypropanol, Isopentyldiol; Aldehyde und Ketone wie Aceton; Treibmittel und Mischungen davon ein. Bevorzugte flüchtige Lösungsmittel sind Ether wie Diethylether; gerad- oder verzweigtkettige Alkohole und Diole wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, t-Butylalkohol, Butoxypropanol, Isopentyldiol; Treibmittel und Mischungen davon. Mehr bevorzugt zum Gebrauch hierin sind geradkettige oder verzweigtkettige C1-C4-Alkohole, zum Beispiel Methanol, Ethanol, Isopropanol und t-Butanol und Mischungen davon und am meisten bevorzugt zum Gebrauch hierin ist Ethanol.
  • Das oder die zweiten Lösungsmittel zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren können wahlweise Wasser enthalten. Falls vorhanden, umfasst die zweite Zusammensetzung vorzugsweise zu etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 1 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu etwa 5 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung Wasser.
  • Zweite cyclische Oligosaccharide
  • Die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfasst wahlweise zu etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-%, vorzugsweise zu etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 50 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 1 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu etwa 2 Gew.-% bis etwa 8 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung das mindestens eine zweite cyclische Oligosaccharid.
  • In der zweiten Zusammensetzung ist das mindestens eine zweite cyclische Oligosaccharid nicht in Form eines Komplexes in dem mindestens einen zweiten Duftöl vorhanden. Dies wird durch Auswählen des zweiten Lösungsmittels oder des Gewichtsverhältnisses einer Mischung von zweiten Lösungsmitteln erreicht, so dass das zweite Lösungsmittel oder die Mischung davon eine dielektrische Konstante bei 25 °C von weniger als 43, vorzugsweise weniger als 41 aufweist. Die Abwesenheit solch eines Komplexes kann zum Beispiel durch kernmagnetische Resonanz bestimmt werden. Wenn die zweite Zusammensetzung jedoch auf die Oberfläche aufgetragen wird, wird eine Verbindung des mindestens einen zweiten cyclischen Oligosaccharids und des mindestens einen zweiten Duftöls gebildet, wie oben beschrieben worden ist.
  • Wie bereits beschrieben, bezieht sich der Ausdruck „cyclisches Oligosaccharid" auf eine cyclische Struktur, die sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst. Jedes beliebige cyclische Oligosaccharid und substituierte cyclische Oligosaccharid, das hierin bereits als ein erstes cyclisches Oligosaccharid zum Gebrauch in der ersten Zusammensetzung als geeignet beschrieben worden ist, ist auch als ein optionales zweites cyclisches Oligosaccharid zum Gebrauch in der zweiten Zusammensetzung geeignet.
  • Das zweite cyclische Oligosaccharid oder die zweiten cyclischen Oligosaccharide, die für die vorliegende Erfindung benutzt werden, sind vorzugsweise in dem zweiten Lösungsmittel oder der Mischung zweiter Lösungsmittel der zweiten Zu sammensetzung löslich. Wie hier verwendet, bedeutet „löslich", dass sich mindestens etwa 0,1 g löslicher Stoff in 100 ml zweitem Lösungsmittel oder Lösungsmitteln bei 25 °C und einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) auflösen. Vorzugsweise weisen die zweiten cyclischen Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch eine Löslichkeit von mindestens etwa 1 g/100 ml bei 25 °C und einem Druck von 0,1 MPa (1 Atmosphäre) auf.
  • Stark bevorzugte Beispiele zweiter cyclischer Oligosaccharide sind α-Cyclodextrin, β-Cyclodextrin, Methyl-α-cyclodextrin, Methyl-β-cyclodextrin, Hydroxypropyl-α-cyclodextrin und Hydroxypropyl-β-cyclodextrin. Am meisten bevorzugte Beispiele zweiter cyclischer Oligosaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch sind Methyl-α-cyclodextrin und Methyl-β-cyclodextrin. Diese sind von Wacker-Chemie GmbH, Hanns-Seidel-Platz 4, München, Deutschland, unter den Handelsbezeichnungen Alpha W6 M bzw. Beta W7 M erhältlich. Besonders bevorzugt ist Methyl-β-cyclodextrin.
  • Wenn die zweite Zusammensetzung mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid umfasst, wird stark bevorzugt, dass das mindestens eine zweite Duftöl der zweiten Zusammensetzung höhere Konzentrationen von Kopfnoten und/oder stark riechenden Noten umfasst, um Duftstoffe mit unterschiedlichen Charakteren in der bereits für das erste Duftöl der ersten Zusammensetzung beschriebenen Weise abzugeben.
  • Nichtflüchtige Lösungsmittel
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren können wahlweise „nichtflüchtige" Lösungsmittel umfassen, die einen Siedepunkt, unter 0,1 MPa (1 Atmosphäre), von mehr als oder gleich 95 °C aufweisen. Geeignete nichtflüchtige Lösungsmittel schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Heptan, Isooctan, Toluol, Xylol; halogenierte Alkane wie Perfluordecalin; Dimethylether, Propanol, n-Butylalkohol, Benzylalkohol, Butylenglycol, flüchtige Silikone wie Cyclomethicone, zum Beispiel Octamethylcyclotetrasiloxan und Decamethylcyclopentansiloxan; flüchtige Siloxane wie Phenylpentamethyldisiloxan, Phenylethylpentamethyldisiloxan, Hexamethyldisiloxan, Methoxypropylheptamethylcyclotetrasiloxan, Chlorpropylpentamethyldisiloxan, Hydroxypropylpentamethyldisiloxan, Octamethylcyclotetrasiloxan und Decamethylcyclopentasiloxan, Benzylbenzoat, Diethylphthalat, Isopropylmyristat und Mischungen davon.
  • Molekülkeile
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum diesbezüglichen Gebrauch können wahlweise mindestens einen Molekülkeil umfassen. Wenngleich nicht gewünscht wird, durch eine Theorie gebunden zu sein, können die oben erwähnten Molekülkeilmoleküle tertiäre Einschlussverbindungen mit dem Duftöl und dem cyclischen Oligosaccharid bilden. Diese kleinen dipolaren Moleküle können in den Hohlraum des cyclischen Oligosaccharids passen und sich durch ihre Hydroxylgruppen an dem äußeren Rand des cyclischen Oligosaccharids durch Wasserstoffbindung verankern. Dies bewirkt den Einschluss des gesamten oder von Teilen des Duftöls in den Hohlraum des cyclischen Oligosaccharids, so dass die Stabilität des gebildeten tertiären Komplexes gegenüber dem binären Komplex, der nur durch das Duftöl und das cyclische Oligosaccharid gebildet wird, erhöht wird.
  • Niedermolekulare Polyolmolekülkeile mit etwa 2 bis etwa 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise von etwa 2 bis etwa 6 Kohlenstoffatomen, und mindestens einer funktionellen Hydroxylgruppe, vorzugsweise mindestens 2 funktionellen Hydroxylgruppen, werden hierin vorzugsweise verwendet, um das Duftcharakterprofil der ersten Zusammensetzung und/oder der zweiten Zusammensetzung, falls mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid darin vorhanden ist, weiter zu verlängern. Diese Polyole können ferner Ethergruppen innerhalb der Kohlenstoffkette enthalten. Geeignete Beispiele schließen Ethylenglycol, Propylenglycol, Dipropylenglycol, 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol und Mischungen davon ein. Wenn vorhanden, liegen diese Polyole in einer Menge von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-% und insbesondere von etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der ersten Zusammensetzung und/oder der zweiten Zusammensetzung, falls mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid darin vorhanden ist, vor. Es wird bevorzugt, dass das Molverhältnis von Molekülkeilmaterial zu cyclischem Oligosaccharid von 10:1 bis 1:10, vorzugsweise 1:1 oder größer, insbesondere etwa 1:1 ist.
  • Synthetische Silicattone
  • Es wird bevorzugt, dass die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren zu etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 15 Gew.-%, vorzugsweise zu etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-%, mehr bevorzugt zu etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% und noch mehr bevorzugt zu etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 4 Gew.-% einen synthetischen Silicatton oder eine Mischung davon umfassen. Jeder beliebige synthetische Silicatton, der eine trioktaedrische Smectitstruktur und eine Teilchengröße von weniger als 25 nm aufweist, ist in der vorliegenden Erfindung geeignet. Bevorzugte Materialien sind wasserhaltiges Natriumlithiummagnesiumsilicat modifiziert mit Tetranatriumpyrophosphat, wasserhaltiges Natriumlithiummagnesiumfluorsilicat und wasserhaltiges Natriumlithiummagnesiumsilicat oder eine Mischung davon, die alle von Laporte Industries Ltd., Widnes, Vereinigtes Königreich, erhältlich sind.
  • Andere fakultative Bestandteile
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren können eine Vielzahl anderer fakultativer Bestandteile enthalten, die geeignet sind, solche Zusammensetzungen kosmetisch oder ästhetisch akzeptabler zu machen oder ihnen zusätzliche Benutzungsvorteile bereitzustellen. Solche herkömmlichen fakultativen Bestandteile sind Fachleuten gut bekannt. Diese schließen sämtliche kosmetisch akzeptablen Bestandteile wie diejenigen ein, die in dem CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 7. Ausgabe, herausgegeben von Wenninger und McEwen, (The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association, Inc., Washington, D.C., USA, 1997) zu finden sind.
  • Solche fakultativen zusätzlichen Bestandteile, die zum Einschluss in die vorliegenden Zusammensetzungen geeignet sind, schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Alkoholdenaturierungsmittel wie Denatoniumbenzoat; UV-Stabilisatoren wie Benzophenon-2; Antioxidationsmittel wie Tocopherylacetat; Konservierungsmittel wie Phenoxyethanol, Benzylalkohol, Methylparaben, Propylparaben; Farbstoffe; pH-Regler wie Milchsäure, Zitronensäure, Natriumcitrat, Bernsteinsäure, Phosphorsäure, Natriumhydroxid, Natriumcarbonat; Deodorierungsmittel und antimikrobielle Mittel wie Farnesol und Zinkphenolsulfonat; Feuchthaltemittel wie Glycerin; Öle; Hautkonditioniermittel wie Allantoin; Kühlmittel wie Trimethylisopropylbutanamid und Menthol; Haarkonditionierbestandteile wie Panthenol, Panthetin, Pantothein, Panthenylethylether und Kombinationen davon; Silikone; Lösungsmittel wie Hexylenglycol; Haarhaltpolymere wie diejenigen, die in WO-A-94/08557 beschrieben sind; Salze im Allgemeinen, wie Kaliumacetat und Natriumchlorid und Mischungen davon. Falls vorhanden, liegen diese zusätzlichen Bestandteile vorzugsweise in einer Menge von weniger als etwa 20 Gew.-%, mehr bevorzugt weniger als etwa 10 Gew.-% der ersten oder der zweiten Zusammensetzung vor. Mehr bevorzugt, liegen diese zusätzlichen Bestandteile in einer Menge von weniger als etwa 5 Gew.-% der ersten oder der zweiten Zusammensetzung vor.
  • Produktformen
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren können jede beliebige Form annehmen, die zum Gebrauch, vorzugsweise zum kosmetischen Gebrauch, geeignet ist. Diese schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf Dampfsprays, Aerosole, Emulsionen, Lotionen, Flüssigkeiten, Cremes, Gele, Stifte, Salben, Pasten, Schäume und Kosmetikartikel (z. B. halbfestes oder flüssiges Make-up, einschließlich Grundierungen). Vorzugsweise nehmen die Zusammensetzungen die Form eines Dampfsprays an.
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren umfassen vorzugsweise einen geeigneten Träger. Der Ausdruck „geeigneter Träger", wie hier verwendet, bezieht sich auf einen oder mehrere kompatible feste oder flüssige Füllstoffe, Verdünnungsmittel, Streckmittel und dergleichen, die wie oben definiert geeignet sind. Der Ausdruck „kompatibel", wie hier verwendet, bedeutet, dass die Bestandteile der ersten und der zweiten Zusammensetzung dazu fähig sind, mit den oben erwähnten erforderlichen und fakultativen Bestandteilen der ersten und der zweiten Zusammensetzung und miteinander derart kombiniert zu werden, dass es keine Wechselwirkung gibt, die die Wirksamkeit der ersten und der zweiten Zusammensetzung in gewöhnlichen Gebrauchssituationen im Wesentlichen verringern würde. Die in der vorliegenden Erfindung benutzte Art des Trägers hängt von der gewünschten Art des Produktes ab und kann Lösungen, Aerosole, Emulsionen (einschließlich Öl-in-Wasser oder Wasser-in-Öl), Gele, Feststoffe und Liposome umfassen, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Abgabepackung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch eine Abgabepackung bereitgestellt, die zum Gebrauch in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung geeignet ist, wobei die Packung mindestens eine erste und eine zweite Kammer umfasst, wobei die erste Kammer bei Gebrauch eine erste Zusammensetzung enthält und die zweite Kammer bei Gebrauch eine zweite Zusammensetzung enthält, wobei die Packung derart konzipiert ist, dass sie die erste und die zweite Zusammensetzung gleichzeitig separat abgibt. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Packung eine erste Düse, die mit der ersten Kammer in Fluidverbindung steht, und eine zweite Düse, die mit der zweiten Kammer in Fluidverbindung steht, so dass die erste und die zweite Zusammensetzung bei Gebrauch gleichzeitig aufgetragen werden können. Diese Packung kann dadurch weiter verbessert werden, dass sie eine oder mehrere Kammern zusätzlich zu der ersten und der zweiten Kammer aufweist, wobei jede weitere Kammer bei Gebrauch eine andere erste oder zweite Zusammensetzung enthält. Die Packung kann noch weiter verbessert werden, indem die Packung derart konzipiert ist, dass sie mindestens eine erste Zusammensetzung und mindestens eine zweite Zusammensetzung entweder gleichzeitig oder nacheinander, zum Beispiel mittels einer manuellen Steuerung wie einer Wählscheibe, abgibt. Somit wäre der Verbraucher dazu in der Lage, die abgegebene Duftstoffkombination an seine Bedürfnisse anzupassen. Darüber hinaus könnte jede Kammer einzeln als eine Nachfüllkartusche geliefert werden, so dass der Verbraucher die Zusammensetzung oder die Zusammensetzungen austauschen kann und somit eine sogar noch weitere Auswahl bezüglich der abgegebenen Duftstoffkombination hat.
  • Set
  • Gemäß Anspruch 23 dieser Erfindung wird auch ein Set bereitgestellt, das zum Gebrauch in dem hierin beschriebenen Verfahren geeignet ist.
  • Es ist möglich, dass entweder die erste und/oder die zweite Zusammensetzung dieses Sets in einer Reihe unterschiedlicher Arten geliefert werden könnte, so dass zum Beispiel die gleiche zweite Zusammensetzung mit unterschiedlichen ersten Zusammensetzungen (oder umgekehrt) verwendet werden kann, um die Duftgesamtcharakterkombination an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Darüber hinaus können eine oder mehrere der ersten oder der zweiten Zusammensetzung des Sets der vorliegenden Erfindung mit der Zeit erneut aufgetragen werden, so dass der Duftgesamtcharakter mit der Zeit verbessert oder verändert werden kann.
  • Herstellung der ersten und der zweiten Zusammensetzung
  • Die erste und die zweite Zusammensetzung zum Gebrauch in der vorliegenden Erfindung sollten gemäß Verfahren hergestellt werden, die bei der Duftstoffabgabe gewöhnlich angewendet werden und dem Fachmann gut bekannt und verständlich sind. Die Komplexierung der Duftstoffrohmaterialien der ersten Zusammensetzung oder wahlweise der zweiten Zusammensetzung kann bei jedem beliebigen angemessenen Schritt in der Herstellung einer der beiden Zusammensetzungen erfolgen. Folglich kann das mindestens eine Duftöl einer der beiden Zusammensetzungen oder beider Zusammensetzungen in seiner Gesamtheit hergestellt werden und dann mit einem geeigneten cyclischen Oligosaccharid oder geeigneten cyclischen Oligosacchariden vor Zugabe zu dem Rest einer der beiden Zusammensetzungen kombiniert werden. Ersatzweise können das cyclische Oligosaccharid oder die cyclischen Oligosaccharide zu der ersten Zusammensetzung oder wahlweise zu der zweiten Zusammensetzung vor Zugabe des gesamten Duftöls gegeben werden. Schließlich ist es möglich, jedes beliebige einzelne Duftstoffrohmaterial oder eine Gruppe von Duftstoffrohmaterialien einzeln vor der Zugabe dieser entweder zum Rest des Duftöls für entweder die erste oder die zweite Zusammensetzung oder zum Rest entweder der ersten oder der zweiten Zusammensetzung beizumischen.
  • Beispiele
  • In den folgenden Beispielen werden die bevorzugten Ausführungsformen im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung weiter veranschaulicht. Diese Beispiele werden einzig zu Erläuterungszwecken gegeben und sollen die vorliegende Erfindung nicht einschränken, da viele Variationen der Erfindung möglich sind, ohne von ihrem Wesen oder Schutzumfang abzuweichen. Sofern nicht anderweitig angegeben, sind alle Bestandteile in Gewichtsanteilen des Wirkstoffbestandteils ausgedrückt. Beispiele (I–VI) für erstes Duftöl – zum Gebrauch in den ersten Zusammensetzungen
    Duftstoffrohmaterialien I (%) II (%) III (%) IV (%) V (%) VI (%)
    Decylaldehyd 0,80 0,05
    Melonal 0,80 2,00 0,20 0,10
    beta-gamma-Hexenol 1,00 0,55 0,50 0,20 0,20
    cis-3-Hexenylacetat 0,20 0,20 1,00 0,20
    Prenylacetat 4,00 1,00 0,75 0,30 2,00 2,00
    Methylphenzylcarbinylacetat 1,00 0,20
    Linalool 4,00 5,00 7,00 3,00
    Cassis Base 345-L1 20,00 35,00
    Ethyl-2-methylbutyrat 0,50 0,50 0,50 0,50
    alpha-Damascon 1,00 2,00 0,30
    alpha-Ionon 6,00 4,00 0,50 0,50 1,00
    Indol, 10 % in Diethylphthalat 0,05
    beta-Damascon 0,50 0,50 1,00
    P. T. bucinal 1,40 20,00 10,00 10,00
    Gewürznelkenknospenöl 0,15 0,50 1,00
    gamma-Decalacton 3,00 2,50 0,20 0,10
    Undecalacton 1,00 1,00 1,00 0,50
    Habanolid 100 % 1 3,20 1,00 5,00 11,00 20,00 15,00
    Phenoxyethylisobutyrat 0,50 0,50 0,60 4,00 2,00
    Cetalox 2,40 0,30 0,20 0,40
    Ethylvanillin 10 % in Benzylsalicylat 1,20 2,50 2,00 2,00
    Methyldihydrojasmonat 2,30 4,55 7,50 26,00 15,00 20,00
    Bergamottöl 15,00 10,30 11,00 5,00 7,00
    Brunelle 1 30,00 13,00
    cis-3-Hexenylsalicyclat 12,00 17,00 1,00
    Cyclogalbanat 3,00 5,85 0,10
    Liffarom 2 0,60 1,40 0,10 0,10
    Vertocitral 0,60 1,40 0,05
    Grüne-Minze-Öl 0,75 1,40
    Bourgeonal 3 3,65 2,65 1,50 1,50 1,50
    Citronellalnitril 0,75 0,30
    Dihydromyrcenol 32,00 2,00 10,00
    Lyral 7,50 12,00
    Phenylethylalkohol 2,00 6,00 6,00
    4- t-Butylcyclohexylacetat 1,30 2,55 2,00
    beta-Ionon 2,00 2,00 0,20
    Benzylsalicylat 12,00 12,00 12,00
    Ylang-Ylang-Öl 1,50 2,00
    Ethylmaltol 0,05
    Orangenöl, kaltgepresst 2,00
    Methylcedrylon 3,00 5,00
    Veramoss 2 0,30
    Beispiele (VII–XIII) für zweites Duftöl – zum Gebrauch in den zweiten Zusammensetzungen
    Duftstoffrohmaterial VII (%) VIII (%) IX (%) X (%) XI (%) XII (%) XIII (%)
    beta-Damascon 0,1 1,9
    Allylamylglycolat 0,1 0,2 0,3
    beta-Ionon 3 2,5
    alpha-Damascon 0,1 0,1 2,6 0,2 0,2 0,2
    Methylphenylcarbinylacetat 1,7 0,4
    Cyclogalbanat 4 1,8 0,5
    Rosenoxid 0,3 0,1
    Ethyl-2-methylbutyrat 0,1 0,1
    Fructon 0,5 2,2 0,1 0,8
    Floracetat 1 6,5 2,1
    alpha-Ionon 0,5 3 3 0,2 1,1
    Melonal 1,5 0,3
    Undecylenaldehyd 0,4
    Zitronenöl, kaltgepresst 35 5 0,5
    Bergamottöl, Eco Essence 30 14,5 1,5
    Cassis Base 345-L 1 1 30 3 1,0
    Menthol 0,5
    beta-gamma-Hexenol 0,5 1 0,6
    Phenylethylalkohol 2 8 0,4 2,5
    Phenoxyethylpropionat 0,6
    Linalool 8 5 1,5
    cis-3-Hexenylacetat 0,2
    Linalylacetat 5 1,2
    Dihydromyrcenol 2 22
    Citronellol 10 1,5
    Benzylacetat 6 4
    Verdox 7
    Triplal 0,6 0,2
    alpha-Terpineol 1,2
    Dihydroisojasmonat 3,5 15 0,2 2 5
    Cetalox 1 0,5 0,2 0,3 2,2 0,1
    Bacdanol 2 0,1 1,5 1
    Undecalacton 1 2 2 10,3 1
    Lyral 2 8 15 17 10 2 10
    Florhydral 5 5 2
    cis-3-Hexenylsalicylat 2 1,2 2
    Indol 0,5 0,5
    Ethylvanillin 0,8 0,7 1,3
    Heliotropin 0,5 1,6
    Ebanol 5 2,0
    gamma-Decalacton 4,5 0,4
    Brunelle 1 35,5 4
    Lilial 5 0,7 15 10
    Benzylsalicylat 20 20 10
    Habanolid 100 % 1 8 11 1,5 10 0,2 15
    Roselea 2 0,6 5
    Exaltolid 2,5 8 14 12 0,4 8
    Hexylzimtaldehyd 2,2 5 5 2
    Zingeron 5 0,5 0,8
    Methylcedrylon 3 17 4
    Eugenol 1,3 0,2
    Sandela 5 10 5
    Methyldihydrojasmonat 10 10 15
    gamma-Methylionon 10
    • 1. Firmenich SA, 1 Route des Jeunes, CH-1211 Genf 8 SCHWEIZ
    • 2. International Flavors & Fragrances 521 W. 57th St, New York, NY 10019, USA
    • 3. Quest International, Ashford, Kent, TN24 0LT, Vereinigtes Königreich
    • 4. Dragoco Gerberding & Co AG, D-37601 Holzminden, DEUTSCHLAND
    • 5. Givaudan-Roure, 19–23 voie des Bans BP98, 95101 Argenteuil Cedex, FRANKREICH
  • Die Duftöl-Beispiele I–XIII wurden durch Mischen der angegebenen Mengen jedes Rohmaterials bei Raumtemperatur (25 °C) hergestellt. Erste und zweite Zusammensetzungen zum Gebrauch in dem Verfahren – Beispiel XIV–XIX
    Beispiel XIV XV XVI XVII XVIII XIX
    Zusammensetzung 1st 2nd 1st 2nd 1st 2nd 1st 2nd 1st 2nd 1st 2nd
    Duft 5 10 2 12,5 0,6 15 1 8 1,5 11 2,5 14
    Cyclisches Oligosaccharid 6 26 2,5 10 5 3 10 5 3 7,5 4 12,7 6
    Ethanol 15 71,75 0 67,97 0 63,5 0 74,3 0 71,8 0 67,5
    Entionisiertes Wasser 52 15,75 88 12,53 93,9 11,5 92,5 13,7 89 13,2 84,8 12,5
    Laponite 7 2 0 0 2 2,5 0 1,5 1 2 0 0 0
    • 6. Beta W7 M, erhältlich von Wacker-Chemie GmbH, Hanns-Seidel-Platz 4, München, Deutschland
    • 7. Erhältlich von Laporte Industries Ltd., Widnes, Vereinigtes Königreich
  • Die erste Zusammensetzung (Beispiel XIV bis XIX – linke Spalte) für jedes Beispiel wurde wie folgt hergestellt. Das Laponite (falls zutreffend) wurde bei Raumtemperatur in Wasser aufgelöst. Das cyclische Oligosaccharid wurde dann gefolgt von dem Duftöl und dem Ethanol (falls zutreffend) unter Rühren hinzugegeben. Jedes beliebige der Duftöle, die zum Gebrauch in der ersten Zusammensetzung geeignet sind, (das heißt, irgendein Duftöl aus Beispiel I–VI) kann bei der Herstellung jeder beliebigen der ersten Zusammensetzungen verwendet werden.
  • Die zweite Zusammensetzung (Beispiel XIV bis XIX – rechte Spalte) wurde für jedes Beispiel wie folgt hergestellt. Das Laponite (falls zutreffend) wurde bei Raumtemperatur in Wasser aufgelöst. Das cyclische Oligosaccharid wurde bei Raumtemperatur in Ethanol aufgelöst. Das Duftöl und Wasser wurden unter Rühren hinzugegeben. Jedes beliebige der Duftöle, die zum Gebrauch in der zweiten Zusammensetzung geeignet sind, (das heißt, irgendein Duftöl aus Beispiel VII–XIII) kann bei der Herstellung jeder beliebigen der zweiten Zusammensetzungen verwendet werden.
  • Die Zusammensetzungen wurden dann in einer geeigneten Packung (je nach Wunsch Set oder mindestens Zweikammer-Abgabepackung) verpackt und gemäß dem hierin beschriebenen Verfahren verwendet. Wenn die Zusammensetzungen dieser Beispiele gemäß dem Verfahren verwendet wurden, wurde eine neue lang anhaltende Duftcharakterkombination, insbesondere ein leichter, frischer, fruchtiger Charakter, Zitruscharakter, grüner oder feiner blumiger „Kopfnoten"-Duftcharakter aus der ersten Zusammensetzung in Kombination mit einem ausglei chenden zweiten Duftcharakter während des gesamten Gebrauchs als eine Duftcharakterkombination wahrgenommen. Außerdem war der Benutzer dazu in der Lage, während des gesamten Gebrauchs bedeutende Verstärkungen hinsichtlich der Duftfreisetzung zu erfahren.

Claims (24)

  1. Verfahren zum Auftragen eines Duftstoffes auf eine Oberfläche, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: a) Auftragen einer ersten Zusammensetzung auf einen Bereich der Oberfläche, wobei die erste Zusammensetzung Folgendes umfasst: i) mindestens ein erstes Duftöl; ii) mindestens ein erstes cyclisches Oligosaccharid, das sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst, wobei das mindestens eine erste Duftöl und das mindestens eine erste cyclische Oligosaccharid einen Komplex bilden, wobei der Komplex in dem ersten Lösungsmittel aufgelöst oder dispergiert ist; und iii) zu mindestens 40 Gew.-% ein erstes Lösungsmittel, das Wasser ist; b) gleichzeitiges Auftragen einer zweiten Zusammensetzung auf den einen Bereich oder einen daran angrenzenden Bereich, wobei die zweite Zusammensetzung Folgendes umfasst: i) mindestens ein zweites Duftöl; und ii) zu mindestens 50 Gew.-% ein zweites Lösungsmittel, das Ethanol ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis der ersten Zusammensetzung zu der zweiten Zusammensetzung beim Auftragen von 1:99 bis 99:1, vorzugsweise von 1:50 bis 50:1, mehr bevorzugt von 1:25 bis 25:1, noch mehr bevorzugt von 1:10 bis 10:1 und am meisten bevorzugt 1:1 ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste Zusammensetzung zu 0,001 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise zu 0,005 Gew.-% bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 0,01 Gew.-% bis 7 Gew.-%, am meisten bevorzugt zu 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% der ersten Zusammensetzung das mindestens eine erste Duftöl umfasst.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das mindestens eine erste Duftöl zu ungefähr 5 Gew.-% oder mehr, vorzugsweise zu 5 Gew.-% bis 99 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 5 Gew.-% bis 70 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu 10 Gew.-% bis 60 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu 25 Gew.-% bis 60 Gew.-% des mindestens einen ersten Duftöls ein Kopfnoten-Duftstoffrohmaterial oder eine Mischung von Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien umfasst, und wobei das oder jedes Kopfnoten-Duftstoffrohmaterial einen Siedepunkt von weniger als oder gleich 250 °C bei 101 kPa (1 Atmosphäre) Druck hat.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das oder jedes Kopfnoten-Duftstoffrohmaterial des mindestens einen Duftöls zu 5 Gew.-% oder mehr der Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien umfasst, die einen Geruchserkennungsschwellenwert von weniger als oder gleich 50 Teile pro Milliarde, vorzugsweise weniger als oder gleich 10 Teile pro Milliarde aufweisen.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das mindestens eine erste Duftöl zu 0,01 Gew.-% bis 95 Gew.-%, vorzugsweise zu 5 Gew.-% bis 85 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 10 Gew.-% bis 60 Gew.-% des mindestens einen ersten Duftöls Mittel- und Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien umfasst, wobei die Mittel- und Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien aus Duftstoffrohmaterialien mit einem Siedepunkt von mehr als ungefähr 250 °C bei 101 kPa (1 Atmosphäre) Druck ausgewählt sind.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Mittel- oder Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien des mindestens einen ersten Duftöls zu 10 Gew.-% oder mehr, mehr bevorzugt zu 20 Gew.-% oder mehr und am meis ten bevorzugt zu 50 Gew.-% oder mehr der ersten Zusammensetzung Mittel- und Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien, Mittel- oder Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien umfassen, die einen Geruchserkennungsschwellenwert von weniger als oder gleich 50 Teile pro Milliarde, vorzugsweise weniger als oder gleich 10 Teile pro Milliarde aufweisen.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei innerhalb des mindestens eines ersten Duftöls das Gewichtsverhältnis der Kopfnoten-Duftstoffrohmaterialien zu Mittel- oder Basisnoten-Duftstoffrohmaterialien im Bereich von 1:20 bis 20:1, vorzugsweise von 1:10 bis 10:1, mehr bevorzugt von 8:1 bis 1:2 liegt und noch mehr bevorzugt 1,2:1 bis 1:1,2 ist.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, worin die erste Zusammensetzung zu 60 Gew.-% bis 97 Gew.-% und mehr bevorzugt zu 80 Gew.-% bis 92 Gew.-% der ersten Zusammensetzung das erste Lösungsmittel oder die Mischung davon umfasst.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die zweite Zusammensetzung zu 0,01 Gew.-% bis 99 Gew.-%, vorzugsweise zu 0,25 Gew.-% bis 50 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 0,5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu 1 Gew.-% bis 25 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu 2,5 Gew.-% bis ungefähr 25 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung mindestens ein zweites Duftöl umfasst.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die zweite Zusammensetzung zu 55 Gew.-% bis 99,9 Gew.-%, am meisten bevorzugt zu 60 Gew.-% bis 95 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung ein zweites Lösungsmittel oder eine Mischung davon umfasst.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die erste Zusammensetzung zu 0,001 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise zu 0,1 Gew.-% bis 25 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu 2 Gew.-% bis 6 Gew.-% der ersten Zusammensetzung das mindestens eine erste cyclische Oligosaccharid umfasst.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die zweite Zusammensetzung zusätzlich zu 0,1 Gew.-% bis 95 Gew.-%, vorzugsweise zu 0,5 Gew.-% bis 50 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 1 Gew.-% bis 25 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu 2 Gew.-% bis 8 Gew.-% der zweiten Zusammensetzung mindestens ein zweites cyclisches Oligosaccharid umfasst.
  14. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, wobei das erste oder zweite cyclische Oligosaccharid sechs, sieben oder acht Saccharideinheiten und Mischungen davon, vorzugsweise sechs oder sieben Saccharideinheiten und Mischungen davon und mehr bevorzugt sieben Saccharideinheiten und Mischungen davon aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das erste oder zweite cyclische Oligosaccharid ein Cyclodextrin ist.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das erste oder zweite cyclische Oligosaccharid mit einem Substituenten, ausgewählt aus C1-C8-Alkyl- oder -Hydroxyalkylgruppen und Mischungen davon, vorzugsweise C1-C6-Alkyl- oder -Hydroxyalkylgruppen und Mischungen davon, mehr bevorzugt C1-C4-Alkyl- oder -Hydroxyalkylgruppen und Mischungen davon substituiert ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das erste oder zweite cyclische Oligosaccharid mit Alkylgruppen und mehr bevorzugt Methylgruppen substituiert ist.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei das erste oder zweite cyclische Oligosaccharid α-Cyclodextrin, β-Cyclodextrin, Hydroxypropyl-α-cyclodextrin, Hydroxypropyl-β-cyclodextrin, Methyl-α-cyclodextrin, Methyl-β-cyclodextrin oder Mischungen davon, mehr bevorzugt Methyl-α-cyclodextrin oder Methyl-β-cyclodextrin ist.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das erste Lösungsmittel oder die Mischung davon Wasser und irgendein kompatibles Lösungsmittel um fasst und wobei das minimale Gewichtsverhältnis von Wasser zu dem kompatiblen Lösungsmittel innerhalb der ersten Zusammensetzung 2,125:1 ist.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, worin eine oder beide der ersten Zusammensetzung und der zweiten Zusammensetzung zu 0,001 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise zu 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, mehr bevorzugt zu 0,05 Gew.-% bis 5 Gew.-% und am meisten bevorzugt zu 0,1 Gew.-% bis 4 Gew.-% einen synthetischen Silicatton oder eine Mischung davon umfasst bzw. umfassen.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei der synthetische Silicatton aus wasserhaltigem Natriumlithiummagnesiumsilicat, modifiziert mit Tetranatriumpyrophosphat; wasserhaltigem Natriumlithiummagnesiumfluorsilicat, wasserhaltigem Natriumlithiummagnesiumsilicat oder einer Mischung davon ausgewählt ist.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei die Oberfläche eine Oberfläche des menschlichen oder tierischen Körpers, vorzugsweise Haut und/oder Haar, ist.
  23. Abgabepackung, die zum Gebrauch in dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22 geeignet ist, umfassend mindestens erste und zweite Kammern, wobei die erste Kammer bei Gebrauch eine erste Zusammensetzung enthält und die zweite Kammer bei Gebrauch eine zweite Zusammensetzung enthält, wobei die Packung so konzipiert ist, dass die erste und die zweite Zusammensetzung gleichzeitig separat abgegeben werden.
  24. Set, das zum Gebrauch in dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22 geeignet ist, wobei das Set Folgendes umfasst: a) eine erste Zusammensetzung, umfassend: i) mindestens ein erstes Duftöl; ii) mindestens ein erstes cyclisches Oligosaccharid, das sechs oder mehr Saccharideinheiten umfasst, wobei das mindestens eine erste Duftöl und das mindestens eine erste cyclische Oligosac charid einen Komplex bilden, wobei der Komplex in der ersten Zusammensetzung aufgelöst oder dispergiert ist; und iii) zu mindestens 40 Gew.-% ein erstes Lösungsmittel, das Wasser ist; b) eine zweite Zusammensetzung, umfassend: i) mindestens ein zweites Duftöl; und ii) zu mindestens 50 Gew.-% ein zweites Lösungsmittel, das Ethanol ist; und c. Gebrauchsanweisungen, die den Benutzer anleiten, wie die erste und die zweite Zusammensetzung in dem Verfahren zum Auftragen von Duftstoff auf eine Oberfläche anzuwenden sind.
DE60128942T 2000-11-03 2001-10-31 VERFAHREN ZUR PARFüMIERUNG EINER OBERFLäCHE Expired - Lifetime DE60128942T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP00650179 2000-11-03
EP00650179A EP1203577A1 (de) 2000-11-03 2000-11-03 Verfahren zur Oberflächen-Parfümierung
PCT/US2001/045016 WO2002036088A1 (en) 2000-11-03 2001-10-31 Methods of fragrancing a surface

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60128942D1 DE60128942D1 (de) 2007-07-26
DE60128942T2 true DE60128942T2 (de) 2008-02-21

Family

ID=8174480

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60128942T Expired - Lifetime DE60128942T2 (de) 2000-11-03 2001-10-31 VERFAHREN ZUR PARFüMIERUNG EINER OBERFLäCHE

Country Status (6)

Country Link
EP (2) EP1203577A1 (de)
AT (1) ATE364372T1 (de)
AU (1) AU2002228681A1 (de)
DE (1) DE60128942T2 (de)
ES (1) ES2287179T3 (de)
WO (1) WO2002036088A1 (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10341654A1 (de) * 2003-09-08 2005-04-07 Beiersdorf Ag Mittel zur Anwendung auf der Haut und/oder dem Haar enthaltend 4-fach substituierte Cyclohexen-Verbindungen
CN1874749A (zh) * 2003-11-04 2006-12-06 宝洁公司 包含残留谐香剂的芳香剂
ES2392177T3 (es) 2005-02-15 2012-12-05 Colgate-Palmolive Company Composiciones de fragancia que reducen o eliminan el mal olor, métodos relacionados y composiciones de limpieza relacionadas
GB0621020D0 (en) * 2006-10-23 2006-11-29 Quest Int Serv Bv Fragrance compositions
DE102009055917A1 (de) * 2009-11-27 2011-06-01 Beiersdorf Ag Verwendung von Zingeron gegen Altershaut
JP2016512565A (ja) * 2013-03-15 2016-04-28 ザ プロクター アンド ギャンブル カンパニー パーソナルケア組成物
EP2865739B1 (de) 2013-10-28 2018-09-19 Symrise AG Verwendung von Lactonen
WO2018046977A1 (en) * 2016-09-08 2018-03-15 Sc Adv Communication S.R.L. Product for perfuming and shaping the hair

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995016432A2 (en) * 1993-12-07 1995-06-22 The Procter & Gamble Company Cosmetic cleansing composition with dual blooming perfume system
AU3884999A (en) * 1999-05-07 2000-11-21 Procter & Gamble Company, The Cosmetic compositions
DE19925971C2 (de) * 1999-05-31 2001-08-09 Coty Bv Parfümkompositionen mit Duftsequenz

Also Published As

Publication number Publication date
EP1331920A1 (de) 2003-08-06
AU2002228681A1 (en) 2002-05-15
EP1331920B1 (de) 2007-06-13
ATE364372T1 (de) 2007-07-15
ES2287179T3 (es) 2007-12-16
WO2002036088A1 (en) 2002-05-10
EP1203577A1 (de) 2002-05-08
DE60128942D1 (de) 2007-07-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60015523T2 (de) Kosmetische zusammensetzungen
US7208463B2 (en) Fragrance compositions
US7208464B2 (en) Fragrance compositions
US7208462B2 (en) Fragrance compositions
US7407650B2 (en) Fragrance compositions
US7413731B2 (en) Fragrance compositions
US7041337B2 (en) Methods of fragrancing a surface
US7208465B2 (en) Methods and compositions for improved fragrancing of a surface
DE102004031589A1 (de) Verwendung von 3-Mercapto-3-methyl-hexan-1-ol als Malodor-Standard
DE60030553T2 (de) Kosmetische zusammensetzungen
DE60036418T2 (de) Riechstoffhaltige zusammensetzung
DE60129557T3 (de) Riechstoff-zusammensetzungen
DE60128942T2 (de) VERFAHREN ZUR PARFüMIERUNG EINER OBERFLäCHE
DE60130653T2 (de) Riechstoff-zusammensetzungen
DE60130115T2 (de) Riechstoff-zusammensetzungen
WO2000067716A1 (en) Cosmetic compositions comprising cyclic oligosaccharide and fragrance
DE60108628T2 (de) Zusammensetzung enthaltend flüchtige lösungsmittel
EP2717968A2 (de) Kosmetische oder dermatologische emulsionszubereitungen mit verbesserter parfumfreisetzung
EP1331921B1 (de) Verfahren zur parfümierung einer oberfläche
EP1872831A1 (de) Riechstoffhaltige Zusammensetzungen umfassend deliqueszente Stoffe
WO2024137340A1 (en) Fragrance compositions and uses thereof
US20250127707A1 (en) Fragrance formulation
WO2019114969A1 (de) Riechstoffmischungen enthaltend 8,8-dimethyl-6,10-dioxaspiro[4,5]decan
EP1176943A1 (de) Kosmetische zusammensetzungen
EP1875942A1 (de) Riechstoffhaltige Zusammensetzungen umfassend deliqueszente Stoffe

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition