DE60017902T2 - Fluidzuleitung zur Herabsetzung der Druckschwankungen - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leitung zum Zuführen eines Fluids und zum Dämpfen von Druckpulsationen in dem Fluid, und insbesondere aber nicht ausschließlich eine Leitung für einen hydraulischen Kreislauf einer Servolenkung eines Fahrzeugs.
  • Wie bekannt ist, werden in hydraulischen Systemen, in welchen das Arbeitsfluid durch eine Pumpe in Umlauf gebracht wird, die Druckpulsationen, die durch die Pumpe erzeugt werden, entlang der Leitungen übertragen und können zur Entstehung von einem unerwünschten Geräusch und einer unerwünschten Vibration führen.
  • Um solche Pulsationen zu reduzieren, werden heutzutage Leitungen verwendet, in welchen das Fluid derart geführt wird, dass es reflektierte Druckwellen erzeugt, welche mit den einfallenden Wellen interferieren; und durch eine geeignete Größeneinstellung der Längen, welche von den Wellen zurückgelegt werden, kann eine zerstörende Welleninterferenz und somit eine wesentliche Verkleinerung in der Pulsation auf einer vorgegebenen Frequenz erreicht werden.
  • In einer bekannten Ausführung werden Leitungen des obigen Typs gebildet durch ein äußeres Rohr; und ein inneres Rohr, welches sich bis auf eine geeignet berechnete Länge von einem Endanschlussstück aus erstreckt und so eine ringförmige Kammer mit dem äußeren Rohr bildet. Das Fluid strömt entlang des Anschlussstücks in das innere Rohr hinein, und an dem Auslassabschnitt des inneren Rohres überlagern sich die eintretenden Druckwellen mit den Wellen, welche entlang der ringförmigen Kammer wandern und durch die Endwand der Kammer reflektiert werden, die durch das Anschlussstück gebildet wird. Damit die Interferenz zerstörend ist, muss die Länge der ringförmigen Kammer gleich einem Viertel der Wellenlänge der Druckwellen sein.
  • Leitungen des obigen Typs werden durch das obige Einstellen der Größe des inneren Rohres auf eine vorgegebene Frequenz „abgestimmt". In einer realen Leitung sind jedoch die Druckpulsationen periodisch aber nicht rein sinusförmig mit einer spezifischen Frequenz und können daher in eine Vielzahl von Frequenzkomponenten unterteilt werden, umfassend eine fundamentale oder erste Harmonische und Harmonische von Frequenzen, welche gleich zu Vielfachen der fundamentalen Frequenz sind. Dies stellt daher das Problem dar, dass eine Anzahl von Komponenten gedämpft werden muss, typischerweise die ersten zwei oder drei Harmonischen, welche eine viel größere Amplitude als die Harmonischen höherer Ordnung haben. Dies kann dadurch erfolgen, dass eine Leitung verwendet wird, die eine Anzahl von elementaren Leitungen des obigen Typs umfasst, die in Reihe angeordnet sind, und wobei jede auf eine jeweilige Frequenz abgestimmt ist. Eine solche Lösung ist jedoch teuer und ergibt Beschränkungen hinsichtlich des Designs, durch Vorgeben einer minimalen Länge der Leitung.
  • Das Patent EP 796408 beschreibt eine kompaktere Lösung (1), wobei eine Leitung 1 ein äußeres Rohr 2 umfasst, und eine erste innere Leitung 3, welche mit dem äußeren Rohr eine ringförmige Kammer 5 bildet, welche innerhalb einer Expansionskammer 6 mündet, die sich zwischen dem ersten inneren Rohr 3 und einem Anschlussstück 7 erstreckt, das innerhalb eines Mittelbereiches des äußeren Rohres 2 befestigt ist.
  • Das Anschlussstück 7 ist innerhalb des äußeren Rohres 2 durch eine äußere Hülse 8 festgeklemmt, die auf das äußere Rohr 2 gequetscht ist, und ist mit einem Ende eines zweiten inneren Rohres 9 zusammengefügt, das sich in Richtung eines Auslassanschlussstückes 10 erstreckt und mit dem äußeren Rohr 2 eine zweite ringförmige Kammer 11 bildet, welche axial durch das Anschlussstück 7 begrenzt wird und an dem entgegengesetzten Ende innerhalb einer zweiten Expansionskammer 14 mündet, die sich zwischen dem zweiten inneren Rohr 9 und dem Auslassanschlussstück 10 erstreckt. Das zweite innere Rohr 9 ist an dem freien Ende durch einen Stöpsel 15 geschlossen, welcher axial eine innere Kammer 18 des zweiten inneren Rohres 9 begrenzt, und weist wenigstens eine Öffnung 17 auf, welche die innere Kammer 18 und die zweite ringförmige Kammer 11 verbindet und auf einem vorbestimmten Abstand von den Oberflächen 13, 16 positioniert ist.
  • Obwohl sie technisch wirksam ist, ist die obige Lösung relativ komplex und teuer herzustellen, durch Einbinden einer großen Anzahl von Komponententeilen und Rohrschneid- und Montagevorgängen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fluidzuleitung zur Verfügung zu stellen, welche derart ausgeführt ist, dass sie die vorgenannten Nachteile ausräumt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Leitung zum Zuführen eines Fluids und zum Dämpfen von Druckpulsationen in dem Fluid zur Verfügung gestellt, und von dem Typ, welcher ein äußeres Rohr, zwei Endanschlussstücke, die auf eine fluiddichte Art und Weise an dem genannten äußeren Rohr befestigt sind, und ein inneres Rohr umfasst, das innerhalb des genannten äußeren Rohres aufgenommen ist und mit diesem wenigstens eine erste ringförmige Kammer ausbildet; dadurch gekennzeichnet, dass eines der genannten Rohre einen Zwischenbereich (mittleren Bereich) umfasst, welcher radial deformiert ist, und auf eine fluiddichte Art und Weise wenigstens bei der Verwendung mit dem anderen der genannten Rohre zusammenwirkt.
  • Eine vorzuziehende, nicht beschränkende Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im Wege eines Beispiels mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • die 1 einen Axialschnitt einer ersten Leitung zeigt, die auf eine bekannte Art und Weise ausgebildet ist;
  • die 2 einen Axialschnitt einer ersten Ausführung einer Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • die 3 einen Axialschnitt einer zweiten Ausführung einer Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • die 4 einen teilweisen Axialschnitt einer dritten Ausführung einer Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • die 5 einen teilweisen Axialschnitt einer vierten Ausführung einer Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Die Zahl 20 in der 2 bezeichnet als ein Gesamtes eine Leitung zum Zuführen eines Hochdruckfluids, insbesondere für einen hydraulischen Kreislauf einer Servolenkung eines Fahrzeugs.
  • Die Leitung 20 umfasst ein äußeres Rohr 21, welches aus einem geeignet verstärkten elastomerischen Werkstoff hergestellt ist, das einen Innenseitendurchmesser D1 aufweist und einen Endbereich 24 umfasst, der mit einem Einlassanschlussstück 25 zusammengefügt ist, und einen entgegengesetzten Endbereich 26, der mit einem Auslassanschlussstück 27 zusammengefügt ist. Die Bereiche 24, 26 sind auf die jeweiligen Anschlussstücke 25, 27 durch jeweilige, bekannte äußere Befestigungskappen 28, 29 geklammert, die auf die Bereiche 24, 26 gepresst sind; und die Anschlussstücke 25, 27 weisen jeweilige axiale Durchgangsbohrungen 31, 32 auf, die jeweils eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung der Leitung 20 definieren.
  • Die Leitung 20 umfasst ferner ein inneres Rohr 34, welches einen Außenseitendurchmesser D2 aufweist, der kleiner ist als D1, und welches auf in geeigneter Weise aus PTFE hergestellt ist und an einem Stutzen 35 befestigt ist, der durch einen axialen Fortsatz des Einlassanschlussstückes 25 gebildet wird. Das innere Rohr 34 ist an einem Zwischenbereich (mittleren Bereich) 40 des äußeren Rohres 21 innerhalb des äußeren Rohres 21 festgeklemmt, welcher Zwischenbereich einen Innenseitendurchmesser aufweist, der im wesentlichen gleich zu D2 ist und auf eine fluiddichte Art und Weise mit dem inneren Rohr 34 zusammenwirkt/zusammenarbeitet.
  • Der Zwischenbereich 40 wird in geeigneter Weise durch die radiale Komprimierung definiert, die durch eine äußere Hülse 45 ausgeübt wird, die auf das äußere Rohr 21 gequetscht ist.
  • Das innere Rohr 34 definiert mit dem äußeren Rohr 21, und auf entgegengesetzten Seiten des Zwischenbereiches 40, eine erste ringförmige Kammer 46 mit der Länge L1 und eine zweite ringförmige Kammer 48 mit der Länge L2.
  • Die erste ringförmige Kammer 46 ist geschlossen und wird axial an einem Ende durch das Einlassanschlussstück 25 und an dem entgegengesetzten Ende durch den Zwischenbereich 40 des äußeren Rohres 21 begrenzt.
  • Die zweite ringförmige Kammer 48 wird axial an einem Ende durch den Zwischenbereich 40 begrenzt und ist an einem freien Ende 49 des inneren Rohres 34 geöffnet, welches mit einem Abstand zu dem Auslassanschlussstück 27 endet. Die zweite ringförmige Kammer 48 mündet somit innerhalb einer Expansionskammer 52, die sich axial zwischen dem inneren Rohr 34 und dem Auslassanschlussstück 27 erstreckt, und wird radial durch das äußere Rohr 21 begrenzt.
  • Das innere Rohr 34 umfasst eine erste Anzahl von Paaren von diametral entgegengesetzten Bohrungen 53, 54, 55, 56, 57, welche die innere Kammer 58 des inneren Rohres 34 mit der ersten ringförmigen Kammer 46 verbinden; und eine zweite Anzahl von Paaren von diametral entgegengesetzten Bohrungen 59, 60, welche die innere Kammer 58 des inneren Rohres 34 mit der zweiten ringförmigen Kammer 48 verbinden.
  • Im einzelnen sind die Bohrungen 53, 54, 55, 56, 57 in einer Abfolge zwischen dem Einlassanschlussstück 25 und dem Zwischenbereich 40 angeordnet; und die Anzahl und der Querschnitt der Bohrungen sind ausgewählt, im Verhältnis zu der Dicke des inneren Rohres 34, um eine vorbestimmte Drossel zu definieren, welche die Fluidströmung zwischen der inneren Kammer 58 und der äußeren ersten ringförmigen ersten Kammer 46 erfährt. In geeigneter Weise sind die Bohrungen 53, 57 jeweils rechts nahe dem Einlassanschlussstück 25 und dem Zwischenbereich 40 positioniert, so dass sie bei der Entlüftung der Leitung 20 helfen, das heißt bei der Entfernung von jeglichen Luftblasen, welche verbleiben, nachdem der Kreislauf gefüllt worden ist.
  • Die Bohrungen 59, 60 sind in einer Abfolge ausgehend von dem Zwischenbereich 40 zu der Expansionskammer 52 positioniert. Die Bohrungen 60 sind auf einem vorbestimmten Abstand L3 zu dem Zwischenbereich 40 positioniert; und die Bohrungen 59 sind in geeigneter Weise dicht zu dem Zwischenbereich 40 positioniert, wiederum, um bei der Entlüftung der Leitung zu helfen.
  • Das äußere Rohr 21 und das innere Rohr 34 bilden als ein Gesamtes eine erste Resonanzdämpfungsvorrichtung 61 und eine zweite Dämpfungsvorrichtung 62 mit destruktiver Interferenz.
  • Bei der tatsächlichen Verwendung strömt das mit Druck beaufschlagte Arbeitsfluid durch das Einlassanschlussstück 25 in das innere Rohr 34 hinein, und die Druckwellen bewegen sich von dem inneren Rohr 34 durch die Bohrungen 53 bis 57 in die erste ringförmige Kammer 46 hinein, wo die Amplitude der Pulsationen durch absorbierende Energie in Resonanzzuständen wesentlich gedämpft wird.
  • Das Fluid strömt dann an dem Zwischenbereich 40 vorbei entlang des inneren Rohres 34 und von diesem durch die Bohrungen 59 und 60 in die zweite ringförmige Kammer 48 hinein. An dem Auslass des inneren Rohres 34 werden die Druckpulsationen durch destruktive Interferenz mit den Druckwellen gedämpft, die sich entlang der zweiten ringförmigen Kammer 48 bewegen und durch den Zwischenbereich 40 reflektiert werden. In diesem Fall wird die gegenphasige Summe (counter-phase sum) dadurch erzielt, dass die Längen L2, L3 gleich einem Viertel der Wellenlängen von den jeweiligen Frequenzkomponenten, die gedämpft werden sollen, ausgewählt werden.
  • Schließlich strömt das Fluid aus der zweiten ringförmigen Kammer 48 in die Expansionskammer 52 hinein – wo die Druckwellen weiter durch die Elastizität des äußeren Rohres 21 gedämpft werden – und dann in das Auslassanschlussstück 27 hinein.
  • Die 3 zeigt eine weitere Ausführung 70 einer Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.
  • Die Leitung 70 ist in ihrer Struktur ähnlich zu der Leitung 20, die oben beschrieben worden ist, und unterscheidet sich im wesentlichen mit Bezug auf die Montage, das heißt Strömung, Richtung. Um der Klarheit willen werden die Teile der Leitung 70, welche identisch zu den Teilen der Leitung 20 sind, die bereits beschrieben worden sind, durch Verwendung derselben Bezugszahlen bezeichnet, ungeachtet der geänderten Position oder Funktion.
  • In diesem Fall bildet das Anschlussstück 27 das Einlassanschlussstück; das Anschlussstück 25 bildet das Auslassanschlussstück; und das innere Rohr 34 ist an dem Auslassanschlussstück 25 befestigt, so dass Fluid zuerst durch die Vorrichtung 62 mit destruktiver Interferenz strömt und dann durch die Resonanzvorrichtung 61.
  • Versuche haben gezeigt, dass die Leistung der Leitung 70 im wesentlichen gleich zu derjenigen der Leitung 20 ist, und in bestimmten Anwendungen sogar besser.
  • Die 4 zeigt ein Teil einer Variation 71 der Leitung 70. In der Leitung 71 – von der nur ein Auslassbereich gezeigt ist – ist das innere Rohr 34 einfach gegen das Auslassanschlussstück 25 abgestützt, entgegengesetzt dazu, mit ihm zusammengefügt zu sein, so dass das innere Rohr 34 nur durch den Zwischenbereich 40 (nicht gezeigt) des äußeren Rohres 21 gehalten wird. Der Außenseitendurchmesser des inneren Rohres 34 muss offensichtlich größer sein als der Durchmesser der Bohrung 31 in dem Anschlussstück 25. In diesem Fall kann das innere Rohr 34 aus einem Werkstoff mit einer geringeren Temperaturbeständigkeit als PTFE hergestellt sein, zum Beispiel aus einem aliphatischen oder aromatischen Polyamid, weil eine mögliche Erweichung bei der Arbeitstemperatur nicht die Gefahr birgt, dass sich das Rohr von dem Anschlussstück losarbeitet.
  • Die 5 zeigt eine vierte Ausführung der vorliegenden Erfindung, welche als ein Gesamtes durch 72 bezeichnet ist. Die Leitung 72 kann die obigen Merkmale von jeder der beschriebenen Leitungen 20, 70, 71 umfassen und unterscheidet sich dadurch, dass das innere Rohr 34 und das äußere Rohr 21 an dem Zwischenbereich der Leitung abgedichtet sind, nicht durch eine Verminderung des Durchmessers des äußeren Rohres 21, sondern durch einen radialen Vorsprung 73 des inneren Rohres 34, welcher mit der inneren Oberfläche des äußeren Rohres 21 zusammenarbeitet, welches in diesem Fall einen konstanten Durchmesser aufweist. Der Vorsprung kann zum Beispiel durch Warmblasen (hot blowing) ausgebildet werden.
  • Die Vorteile der Leitung 20 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung werden aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich sein.
  • Insbesondere durch Abdichten des inneren Rohres 34 und des äußeren Rohres 21 durch Deformieren eines Zwischenbereichs von einem der beiden Rohre, ist es möglich, auf ein inneres Anschlussstück zu verzichten und so die Anzahl von Komponenten und von Schneid- und Montagevorgängen mit Bezug auf die bekannte Technik (1), welche zwei innere Rohre verwendet, von denen eines mit einem inneren Anschlussstück zusammengefügt ist, zu reduzieren.
  • Eine Leitung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung stellt einen verminderten Ladungsverlust zur Verfügung, im Vergleich zu bekannten Lösungen, durch Eliminieren von lokalen Verlusten, welche dadurch verursacht werden, dass Fluid aus dem ersten inneren Rohr heraus und in das mittlere Anschlussstück hinein strömt, und ermöglicht gleichzeitig eine genaue Kalibrierung der Dämpfungsvorrichtung mit Bezug auf die Frequenz, die gedämpft werden soll.
  • Natürlich können Änderungen an der Leitung 20 ausgeführt werden, ohne jedoch vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Insbesondere kann die Leitung sogar eine Anzahl von Zwischenbereichen mit einem kleinen Durchmesser umfassen, welche eine Anzahl von Dämpfungsvorrichtungen bilden, welche jeweilige Eingriffsfrequenzen aufweisen und miteinander und/oder mit anderen Interferenz-, Resonanz- oder Expansionsdämpfungsvorrichtungen kombiniert sind. Und die Vorrichtungen können eine oder mehrere mittlere Bohrungen auf vorbestimmten Abständen von den jeweiligen reflektierenden Oberflächen aufweisen.
  • Schließlich können, im Gegensatz zu der anfänglichen radialen Interferenz zwischen dem inneren Rohr 34 und dem äußeren Rohr 21, der Zwischenbereich 40 und das innere Rohr 34 nur bei der tatsächlichen Verwendung durch den Druck des Fluids abgedichtet werden, welcher das innere Rohr 34 radial aufweitet.

Claims (12)

  1. Eine Leitung (20, 70, 71, 72) zum Zuführen eines Fluids und zur Dämpfung von Druckpulsationen in dem Fluid und des Typs, umfassend ein äußeres Rohr (21), zwei Endanschlussstücke (25, 27), die auf eine fluiddichte Art und Weise an dem gesagten äußeren Rohr (21) befestigt sind, und ein inneres Rohr (34), welches innerhalb des gesagten äußeren Rohres (21) aufgenommen ist und mit diesem wenigstens eine erste ringförmige Kammer (46) ausbildet; dadurch gekennzeichnet, dass eines der gesagten Rohre (21, 34) einen Zwischenbereich (40, 73) umfasst, welcher radial deformiert ist und direkt auf einer fluiddichten Art und Weise, wenigstens bei der Verwendung, mit dem anderen der gesagten Rohre zusammenarbeitet.
  2. Eine Leitung, wie in Anspruch 1 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die gesagte erste ringförmige Kammer (46) axial an einem ersten Ende durch ein erstes (25) der gesagten Anschlussstücke (25, 27) gebildet wird.
  3. Eine Leitung, wie in Anspruch 2 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der gesagte Zwischenbereich (40, 73) ein zweites axiales Ende der gesagten ersten ringförmigen Kammer (46) bildet; das gesagte innere Rohr (34) mit dem gesagten äußeren Rohr eine zweite ringförmige Kammer (48) bildet, die auf der entgegengesetzten Seite des gesagten Zwischenbereichs (40, 73) mit Bezug auf die gesagte erste ringförmige Kammer (46) angeordnet ist.
  4. Eine Leitung, wie in Anspruch 3 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte innere Rohr (34) auf einem Abstand entfernt von einem zweiten (27) der gesagten Anschlussstücke (25, 27) endet; die gesagte zweite ringförmige Kammer (48) axial innerhalb einer Expansionskammer (52) herauskommt, die sich axial zwischen einem freien Ende des gesagten inneren Rohres (34) und dem gesagten zweiten Anschlussstück (27) erstreckt und radial durch das gesagte äußere Rohr (21) gebildet wird.
  5. Eine Leitung, wie in Anspruch 3 oder 4 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte innere Rohr (34) wenigstens eine Bohrung (53, 54, 55, 56, 57) umfasst, die mit der gesagten ersten ringförmigen Kammer (46) in Verbindung steht.
  6. Eine Leitung, wie in Anspruch 5 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte innere Rohr (34) wenigstens eine Bohrung (59, 60) umfasst, die mit der gesagten zweiten ringförmigen Kammer in Verbindung steht.
  7. Eine Leitung, wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte innere Rohr (34) aus PTFE hergestellt ist.
  8. Eine Leitung, wie in einem der Ansprüche 1 bis 6 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte innere Rohr (34) aus einem Polyamid hergestellt ist.
  9. Eine Leitung, wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der gesagte Zwischenbereich (40) ein Bereich mit kleinem Durchmesser des gesagten äußeren Rohres (21) ist, welcher durch eine äußere Hülse (45) aus Metall, die auf das gesagte äußere Rohr (21) aufgequetscht ist, gebildet wird.
  10. Eine Leitung, wie in einem der Ansprüche 1 bis 8 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der gesagte Zwischenbereich (73) ein radial hervorstehender Bereich des gesagten inneren Rohres (34) ist.
  11. Eine Leitung, wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte erste Anschlussstück (25) ein Einlassanschlussstück der gesagten Leitung (20) ist.
  12. Eine Leitung, wie in einem der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gesagte erste Anschlussstück (25) ein Auslassanschlussstück der gesagten Leitung (70) ist.
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