DE596135C - Spannbrett fuer Felle - Google Patents

Spannbrett fuer Felle

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DE596135C
DE596135C DEL83800D DEL0083800D DE596135C DE 596135 C DE596135 C DE 596135C DE L83800 D DEL83800 D DE L83800D DE L0083800 D DEL0083800 D DE L0083800D DE 596135 C DE596135 C DE 596135C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/26Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/07Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards; Fastening devices; Drying of leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Spannbrett für Felle Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannbrett für Felle, insbesondere für Pelzfelle.
  • Das Spannen von Pelzfellen erfolgt in der Praxis bisher in der Weise, daß die Umrisse der Form, die das Fell erhalten soll; mit Kreide auf ein Brett aufgezeichnet werden, und daß das angefeuchtete Fell entlang den Umrißlinien mit Nägeln auf dem Brett befestigt (angezweckt) wird. In dieser Lage bleibt es dann so lange, bis es die gewünschte Form angenommen hat.
  • Es dürfte klar sein, d- aß dieses Verfahren, bei dem jedes einzelne Fell ge- und entzweckt sowie jede neue Form besonders aufgezeichnet werden muß und bei dem- sich die die Formumrißlinie markierenden Kreidestriche durch die Feuchtigkeit des Felles leicht verwischen, sehr umständlich und höchst primitiv ist. ' .
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Tellertücher und andere Gegenstände aus Leinen u. dgl. auf einem Spannbrett in der Weise zu spannen, daß in Löcher, die in dichter Folge in diagonal verlaufenden Reihen im Spannbrett angeordnet sind, mit Hilfe von Zapfen oder Keilen Teile des zu spannenden Gegenstandes hineingedrückt werden. Ein solches Verfahren käme für das Spannen von Fellen naturgemäß nicht in Frage, da die in die Löcher hineingedrückten Fellteile beschädigt würden.
  • Bekannt sind auch bereits Spannrahmen, die Spannzwecken mit nach oben gerichteter Spitze tragen. Solche Spannrahmen sind für das Spannen von Fellen, insbesondere von Pelzfellen, ungeeignet, da es mit ihnen nicht möglich ist, jede beliebige Pelzform zu spannen.
  • Die Nachteile der bisher bekannten Spannverfahren und Spannanordnungen beseitigt das Spannbrett nach der Erfindung, die darin besteht, daß entsprechend der Form des zu spannenden Felles in das Spannbrett. Spannzwecken mit nach oben gerichteter Spitze vor dem Spannen des Felles einsetzbar sind.
  • Um jede beliebige Fellform auf dem Spannbrett spannen zu können, ist es gemäß der Erfindung mit in dichter Folge, vorteilhaft in diagonal verlaufenden Reihen angeordneten Löchern versehen, in die die einzelnen nagelartig ausgebildeten Spannzwecken von- der Unterseite des Spannbrettes her lose eingesetzt und in denen sie durch eine leicht lösbare Platte o. dgl. gehalten werden können.
  • Auf diese Weise ist es möglich, auf dem Spannbrett jede beliebige Pelzform zu spannen, und die einmal durch die Anordnung der Spannzwecken gezeichnete Umrißform bleibt für alle. Felle, die in dieselbe Form gebracht werden sollen, erhalten.
  • Das Spannbrett nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Aufsicht, Fig. z einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i, Fig.3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. i. Fig. 4 stellt eine jalousieartige Vorrichtung zum Festhalten der in das Spannbrett eingeführten nagelartigenSpannzwecken imGrundriß dar. , Fig. 5 zeigt ebenso wie Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. i, wobei ebenso wie in Fig.3 die jalousieartige Vorrichtung nach Fig. 4 im Querschnitt veranschaulicht ist.
  • Das rechteckige Spannbrett a besteht beispielsweise aus nicht rostendem Baustoff. In Diagonalreihen sind Löcher b in dichter Folge angeordnet, durch die von der Spannbrettunterseite her nagelartig ausgebildete Spannzwecken c eingeführt werden können. Zum Tragen des Spannbretts a dienen die beiden Handgriffe d.
  • -Um die Köpfe der Spannzwecken c aufnehmen zu können (vgl. Fig. 3), sind Ausparungen f im Spannbrett a vorgesehen. Sie sind zweckmäßig so geformt, daß sie ein Drehen der Spannzwecken c verhindern.
  • Unter das Spannbrett a kann eine jalousieartige Anordnung gemäß Fig.4 geschoben werden. Sie besteht aus Längsstreben h, deren Abstand voneinander dem Abstand x der Lochlängsreihen voneinander (vgl. Fig. i) entspricht. Liegen die Streben lt genau unter den Lochlängsreihen, so werden die Zwecken c in den Aussparungen f festgehalten, können also, wie Fig. 3 zeigt, nach unten nicht hindurchfallen. Durch ein geringes Verschieben der Jalousie g gegenüber dem Spannbretta in Richtung der Schmalseite des Spann-Brettes gelangen die Streben 1a in die Zwischenräume zwischen den Lochlängsreihen, und die Spannzwecken c fallen selbsttätig nach unten heraus.
  • Anstatt derAussparungenf im Spannbretta können auch zur Aufnahme der Spannzwekkenköpfe e Aussparungen i in den Streben h vorgesehen sein, die auf diese Weise in der Querrichtung unterschnitten sind.
  • Durch geeignete Anschlüsse (Scharniere) können mehrere Spannbretter a aneinandergefügt werden. Auch ist es möglich, jede andere geeignete Anordnung, z. B. eine leicht lösbare Platte o. dgl., vorzusehen, um die Spannzwecken c im Spannbrett festzuhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Spannbrett für Felle, insbesondere Pelzfelle, in. das entsprechend der Form des zu spannenden Felles Spannzwecken mit in an sich bekannter Weise nach oben gerichteter Spitze vor dem Spannen des Felles einsetzbar sind.
  2. 2. Spannbrett nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß es in bekannter Weise mit in dichter Folge, vorteilhaft in diagonal verlaufenden Reihen angeordneten Löchern versehen ist. .
  3. 3. Spannbrett nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die einzelnen nagelartig ausgebildeten Spannzwecken von unten lose eingesetzt und durch eine leicht lösbare Platte o. dgl. gehalten sind.
DEL83800D 1933-05-25 1933-05-25 Spannbrett fuer Felle Expired DE596135C (de)

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