DE586183C - Pendelnd aufgehaengte Stauvorrichtung eines Wanderrostes - Google Patents

Pendelnd aufgehaengte Stauvorrichtung eines Wanderrostes

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DE586183C
DE586183C DEB158547D DEB0158547D DE586183C DE 586183 C DE586183 C DE 586183C DE B158547 D DEB158547 D DE B158547D DE B0158547 D DEB0158547 D DE B0158547D DE 586183 C DE586183 C DE 586183C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine .pendelnd aufgehängte, aus nebeneinander angeordneten Körpern bestehende Stauvorrichtung als hinterer Abschluß eines Wanderrostes.
Durch den Anstau der Rückstände, der je. nach Brennstoff und Feuerführung sehr groß werden kann, werden diese zusammengeschoben, so daß sie an den Stauflächen sehr dicht gelagert sind und der meistens nur geringe
ίο Unterdruck im Feuerraum dann nicht mehr ausreicht, Kühlluft durch die Staukörper hindurch anzusaugen. Die einerseits einer hohen Temperatur ausgesetzten und andererseits in fast stagnierender Luft befindlichen Staukör-
.15 per sind daher einem großen Verschleiß unterworfen. Da die Staukörper meistens am unteren Teil mehr verbrennen, wird dieser Teil häufig auswechselbar gemacht. Diese Vorrichtungen lassen ferner zuviel Kühlluft in den Feuerraum eintreten, wenn der Anstau ' der Rückstände nur klein ist oder die Feuerung stillsteht, was sehr unwirtschaftlich ist. Erfindungsgemäß sind nun an die pendelnd aufgehängten Staukörper nach der Feuerseite zu mit eng gestellten Rippen· besetzte Unterteile um Achsen schwingbar angelenkt.
Eine solche Stauvorrichtung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Fig. ι bis'3 sind Längsschnitte in der gleichen Ebene. Fig. 4 ist iein Querschnitt derart, daß die Vorrichtung in der Vorderansicht erscheint: Fig. ι zeigt die Betriebsstellung bei ganz schwach bedecktem Rost, Fig. 2 diejenige beim starken Anstau der Rückstände
und Fig. 3 die ganz geöffnete Stellung der 3S Stauvorrichtung.
a, ist die Brennbahn des Rostes, b die hintere Feuerraumwand, die sich auf den wassergekühlten Balken c stützt, d sind die Staukörper mit nach dem Feuerraum zu gekrümmten Stauflächen und e die Unterteile. Die Staukörper' sind an den Stellen / und g mittels der Stangen h an zweiarmigen Hebeln i aufgehängt und durch Konsole k an der Feuerraumwand b dichtend geführt. Die Hebel i sind auf der Welle / schwingbar gelagert, welch letztere durch ein Triebwerk m betätigt werden .kann.
Die Staukörper d sind teilweise und die besonderen Unterteile e auf der Feuerraumseite ganz mit eng' gestellten Kühlrippen q besetzt. Die Unterteile e sind mit als ösen aus-, gebildeten Rippen r an den Bolzen j der Oberteile schwingbar aufgehängt und die Bolzen g· in Schlitzlöchern verstellbar.
Die nach dem hinteren Rostende geförderten Brennstoffrückstände laufen gegen die ■eng gestellten Kühlrippen ^ an und bringen die Unterteile e so weit zum Ausschwingen, bis deren Rippen r an den Bolzen g anschlagen. In dieser Betriebsstellung (Fig. 2) kann, nun die Luft sowohl von unten als auch von oben her durch die Spalten der Kühlrippen q ungehindert in die Feuerung einströmen. Die Staukörper d und vornehmlich die Unterteile e werden dadurch allseitig von kühlender Luft umströmt und damit vor dem Verbrennen geschützt. Dieser Zustand bleibt
auch erhalten, wenn durch erhöhten Staudruck auch die Staukörper als Ganzes noch etwas zum Ausschwingen gebracht werden. Die vorgesehene Verstellmöglichkeit der Bolzeng· gestattet, den Grad der Kühlung dem zur Verfeuerung kommenden Brennstoff bzw. dem zu erwartenden Anstau anzupassen.
Wird der Rost nur wenig bedeckt gefahren (Fig. i), kommen also nur kleine Rückstandmengen und diese schon gut ausgebrannt zum hinteren Rostende, dann ist die Temperatur in diesem Rostgebiet auch wesentlich niedriger, so daß eine Verbrennungsgefahr für die Stau-Jiörperteile nicht mehr besteht. Die Kühlung derselben kann deshalb auch herabgesetzt werden. Diesem-Betriebszustande passen sich die Staukörperunterteile e durch Zurückschwingen, also durch Abdrosselung der Kühlluft, an. Sollen die Rückstände zeitweise ungehindert vom Rost abgeführt werden, dann wird die Stauvorrichtung mittels des Triebwerkes m in die geöffnete Stellung gebracht (Fig. 3).

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Pendelnd aufgehängte, aus nebeneinander angeordneten Körpern bestehende Stauvorrichtung als hinterer Abschluß eines Wanderrostes, dadurch gekennzeichnet, daß an die pendelnd aufgehängten Staukörper" (d) nach der Feuerseite zu mit eng gestellten Rippen (q) besetzte Unterteile (e) um Achsen (s) schwingbar angelenkt sind.
2. S tau vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschwingen der Staukörperunterteile (e) durch Bolzen (g) verstellbar begrenzt gemacht werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB158547D 1932-05-07 1932-05-07 Pendelnd aufgehaengte Stauvorrichtung eines Wanderrostes Expired DE586183C (de)

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