DE583233C - Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem Innenrad - Google Patents
Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem InnenradInfo
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- DE583233C DE583233C DEA59825D DEA0059825D DE583233C DE 583233 C DE583233 C DE 583233C DE A59825 D DEA59825 D DE A59825D DE A0059825 D DEA0059825 D DE A0059825D DE 583233 C DE583233 C DE 583233C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugrad
mit einem starren, an einem biegsamen Laufband hängenden Innenrad.
Es sind bereits federnde Radreifen für Fahrräder, Automobile oder andere Fahrzeuge bekannt, bei denen der Raddruck
durch mehrere Sätze von Ringen, zwischen deren Berührungsflächen nur ein kleiner
Spielraum besteht, auf das starre Jnnen-
10. rad übertragen wird. Bei einer derartigen Konstrukion ist nur eine sehr geringe Abplattung
des Radreifens am Boden möglich. Es wurde fernerhin ein elastisches Band vorgeschlagen,
das als Reifen für Fahrzeugräder dient und anfänglich komprimiert wird, so
daß es nach dem Einbauen am Starren Innenrad
sich an allen Punkten am Umfang dieses
starren Innenrades soweit: als möglich nach
außen bewegt. Die hierbei erhaltene Abfla-
2o' chung rührt von der Elastizität des Bandes
her, und unter schweren Lasten wird das starre Innenrad nicht an dem Reifen hängen,
sondern mit dem die Fahrbahn berührenden abgeflachten Teil des Reifens in Berührung
.25 stehen. Außerdem ist ein äußeres biegsames Fahrbahnband bekannt, das biegsame Verbindungen
mit Aufhängungsgliedern hat, die bei unbelastetem Rad insgesamt mit den Berührungsflächen
des starren Innenrades in Berührung stehen.- Die Abflachung dieses Bandes
wird durch Tangentialbewegung dieser Aufhängungsglieder erhalten, d. h. diese Aufhängungsglieder
schwingen um ihren Berührungsteil mit dem starren Innenrad als Drehpunkt.
Das Ergebnis dieser Wirkung ist eine elliptische Deformation des biegsamen Fahrbahnbandes unter Last.
Erfindungsgemäß sind die tragenden Oberflächen der Aufhängungsglieder- auf einem
Kreis angeordnet, der kleiner ist als der durch die zugehörigen Berührungsflächen des.
starren Innenrades bestimmte Kreis, so daß der Bodenteil des biegsamen, sich unter der
Last abplattenden Laufbandes eine vergrößerte Tragfläche bildet. Hierdurch ist eine
derartige Abplattung der unelastischen Laufbahn unter der Last möglich, daß bei einem
Rad von verhältnismäßig kleinem Kreisumfang eine große Tragfläche am Erdboden geschaffen
wird, während die Last am oberen Teil des Laufbandes aufgehängt ist.
Das Rad gemäß der Erfindung eignet sich
auch vorzugsweise'zur Beförderung schwerer Lasten über weichen Erdboden und kann als
gezogenes Rad oder Antriebsrad Verwendung finden. Weiterhin ist ein Rad geschaffen, das
bei hohen Geschwindigkeiten arbeiten kann und das eine geringste Antriebskraft zur
Überwindung von Hindernissen und Unebenheiten der Straße erfordert. Stöße und Er-Schütterungen,
die durch Unebenheiten des Erdbodens und Hindernisse in der Straße hervorgerufen
werden, werden gut abgepuffert und vernichtet. Insbesondere besteht das Rad
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aus einer leichten, billigen und einfachen
Konstruktion. T
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Abb. ι ist ein teilweise geschnittenes Rad: der gezogenen Type.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der AM»:, i.
to Abb. 3 zeigt eine andere teilweise geschnittene Ausführungsform eines Rades der gezogenen
Type.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der
Abb. 3·
Abb. 5 zeigt ein teilweise geschnittenes! Rad für Sidbstfahrende oder gezogene Fahrzeuge.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6
der Abb. 5.
Abb. 7 zeigt ein abgeändertes, teilweise geschnittenes
Rad für selbstfahrende oder gezogene Fahrzeuge.
Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der
Abb'7.
Abb. 9 zeigt ein weiteres abgeändertes, teilweise geschnittenes Rad für selbstfahrende
oder gezogene Fahrzeuge.
Abb. 10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10
der Abb. 9.
Abb. ir zeigt ein teilweise geschnittenes
Rad mit abgeänderter Versteifungsanordnung für die die Last tragende Laufbahn, xeaä
Abb. 12 ist ein Schnitt nach Linie 12-12
der Abb. 11.
Gemäß Abb. 1 und 2 hängt ein starres, die Last tragendes Inneiirad 15 an einem biegsamen
äußeren Band 16, das bei Bewegung des Fahrzeuges dauernd eine verhältnismäßig
große Berührungsfläche mit dem Erdboden, schafft. Das Innenrad 15 hat eine mittlere
Nabe 17, die in der üblichen Weise an dem
Ende der Fahrzeugachse angebracht werden kann. Seitlich gegabelte Speichen 18 gehen
von der Nabe 17 aus, und parallellaufende Außenkränze 19 und 20 verbinden die ähnlieh
angeordneten Arme der Speichen untereinander. Die Kränze 19 und 20 haben nach
innen vorspringende Ringflanschen 19' und
20'. Um die Herstellung zu erleichern, kann das Innenrad aus zwei gegossenen oder in anderer
Weise hergestellten Metallteilen bestehen, von denen ein jeder eine einstückige
Konstrukion mit einem der Kränze und einer entsprechenden Hälfte der Speichen bildet.
Die beiden Teile sind durch Bolzen 21 o. dgl. miteinander verbunden.
Das Laufband 16 besteht aus einer Reihe von Lauf schuhen 22, die je einen Lauf abschnitt
23 und Geienkaugen 24 haben, die im Abstand voneinander auf den gegenüber-,,
liegenden Seiten des Schuhes vorragen. Die Gelenkaugen benachbarter Schuhe überlappen
einander oder greifen ineinander, und Gelenkstifte 25 gehen durch die fluchtenden Löcher
der ineinandergreifenden Augen benachbarter Schuhe und verbinden sämtliche Schuhe zu
einem biegsamen endlosen Bande. Jeder Schuh hat einen sich verjüngenden, einwärts
ragenden Aufhängungsarm 26, der vorzugsweise, wenn auch nicht unbedingt erforderlich,
mit dem Lauf abschnitt des Schuhes aus einem Stück, besteht. Das innere Ende oder
der Kopf jedes Arms 26 hat quer vorspringende Augen oder Ansätze 27 und 28, deren
nach außen sich erweiternde Flächen 27' und 28' in die entsprechenden Seitenflächen der
Arme 26 übergehen., Ein Aufhängungsglied in Form eines Stiftes 29 ist in dem Kopf
jedes Arms 26 gehalten, Die Enden jedes Stiftes ragen seitlich -über den Kopf des
Armes 26 heraus und-bilden Tragansätze 30
und 31, die zwischen den Gabelarmen der Speichen des Innenendes liegen und zu geeigneter
Zeit die parallelen Ringflanschen 19' und 20' des Innenradkranzes berühren und
von ihnen gehalten werden. Jeder Arm 26 'trägt einen Puffer 32, vorzugsweise aus Kautschuk oder, federndem Metall, zur Abdämp-
fung der Stöße, der zwischengeschaltet ist, um den Arm eines benachbarten Schuhes zu
berühren und'hierdurch das Maß zu begrenzen, bis zu dem sich' die Arme und Schuhe
aufeinander zu bewegen können.
Die Zahl und die Teilung (d. i. die Länge zwischen, den Gelenkmitten) der Schuhe und
die Anordnung ihrer Aufhängungsansätze sollte derart sein, daß ein durch die Kranzberührungsflächen
der Aufhängungsänsätze festgelegter richtiger Kreis etwas kleiner ist als die Berührungsflächen der Ringflanschen
19' und 20' des starren Innenrades. Das heißt um>
die ringförmige Aufhängungsfläche des Innenrades (Flansche 19' und 20') sollte einen
etwas größeren Durchmesser haben als ein Kreis, der durch alle Aufhängungsflächen des
äußeren Bandes (Ansätze 30, 3r) hindurchgeht.
Die Notwendigkeit dieses Erfordernisses ist klar, denn wenn alle Aufhängungsglieder
des Schuhs gleichzeitig die starren Innenfadflanschen
"berühren, würde das äußere Band ebenfalls in Wirklichkeit starr sein, es
könnte sich daher nicht abplatten.
Die "Wirkungsweise des Rades. ·
Das starre Innenrad 15. behält stets seine
Kreisform und der -von dem Ende der zügehörigen
Fahrzeugachse getragene Lastanteil wird durch die Nabe 17 auf das Rad 15 übertragen.
Da das äußere Band 16 biegsam ist, sucht es sich horizontal auszudehnen und vertikal
abzuflachen. 'Ruht"das Fahrzeug auf
einer ebenen Fläche, so wird die Ausdehnung des Bandes durch die Berührung der Ring-
flanschen 19' und 20' mit den Enden der Aufhängungsglieder
derjenigen Schuhe begrenzt, die an der Stelle einer horizontalen Ebene
durch die Achse des Innenrades liegen. Ebenso begrenzen über die ganze Stelle um die
horizontale Ebene durch die Achse und je nach. der Belastung1 etwas unterhalb dieser
Ebene die starren Ringflanschen 19' und 20' und die Schuhaufhängungsglieder die Abflachung
des Laufbandes. Das heißt über einen Teil des Radumfangs werden die radialen Außenbewegungen der Schuhe des biegsamen
Bandes mit Bezug auf das Innenrad durch die Flanschen des Innenrades begrenzt. Am
Boden aber ist die Lage der Schuhaufhängungsglieder zu den Kranzflanschen des Innenrades derart, daß eine radiale Bewegung
zwischen ihnen stattfinden kann. Infolgedessen muß unter den angenommenen Bedingungen
der obere Teil des äußeren biegsamen Bandes einen Kreisbogen bilden, der konzentrisch
mit dem. starren Innenrad ist. Da aber der Kreis der Aufhängungsansätze kleiner ist
als der der Innenradflanschen, so kann sich der untere Teil des äußeren Randes frei unter
der Last abflachen, so daß er eine verhältnismäßig große und flache Tragfläche auf dem
Boden bildet. Die von dem Innenrad getragene Last wird auf die Aufhängungsglieder
°des äußeren Bandes in verschiedenen Verhältnissen
übertragen, nämlich von einem Maximum in einer im wesentlichen vertikalen Ebene durch die Achse zu einem Minimum in
einer horizontalen Ebene durch die Achse.
Die Last wird von Schuh zu Schuh durch
die zwischenliegenden Puffer 32 nach unten auf die den Boden berührenden Schuhe übertragen.
Die Puffer begrenzen ferner die sich aus der Gegeneinanderbewegung der Schuhe
40. ergebende Krümmung des äußeren Bandes
und halten einen gleichenAbstand der Schuhaufhängungsglieder um den Umfang der
Innenflanschen aufrecht. In seiner abgeflachten Lage bildet das äußere Band tatsächlich
einen starren, durch die den Boden berührenden Schuhe getragenen Bogen, an dem das
starre Rad hängt.
Das Maß, bis zu dem das äußere biegsame
Band abgeplattet werden kann, und infolgedessen die größte Zahl der gleichzeitig mit
dem Boden in Berührung befindlichen Schuhe, ist von zwei Faktoren, abhängig. Einen derselben
bildet die Größe oder Länge der Puffer. Je länger die Puffer sind (und je
größer infolgedessen der mögliche geringste Abstand zwischen den Schuhaufhängungsarmen
ist), desto kleiner kann die Abflachung sein und um so weniger Schuhe können sich
gleichzeitig auf dem Boden befinden. Oder umgekehrt innerhalb der Grenzen eines besonderen
Entwurfs, je kleiner diePuffer (und infolgedessen je kleiner der mögliche geringste
Abstand zwischen den Schuhaufhängungsarmen), um so mehr können die Schuhe gegeneinander gekippt werden und um so
mehr Schuhe können gleichzeitig den Boden berühren. Den anderen Faktor bildet der
Unterschied zwischen dem Durchmesser der Kranzflanschen und dem Kreise, der um die
Berührungsflächen der Schuhaufhängungsglieder beschrieben wird. Je größer der
Durchmesser der Kranzflanschen gegenüber dem Durchmesser des um die Berührungsflächen
der Aufhängungsglieder beschriebenen Kreises ist, um so mehr kann das bieg- same Band abgeflacht werden und um so größer
ist die wirksame Tragfläche auf dem Boden. Durch einen richtigen Ausgleich zwischen
diesen beiden Faktoren kann ein Rad entworfen werden, das ein gewünschtes Maß
der Abplattung ergibt. Natürlich ist es in der Regel unerwünscht, den Unterschied im
Durchmesser so groß oder die Puffer so klein zu machen, daß der untere Teil des biegsamen
Bandes so weit abgeplattet werden kann, daß der untere Teil der Kranzflanschen
des Innenrades auf die Laufschuhe aufschlagen kann oder; wenn die Schuhe schmäler
sind als der Abstand zwischen den Flanschen, daß der Kranz des Innenrades auf den Erdboden
aufschlagen kann. Für einen Teil des Rades ist das Maß des Flachstreckens auch
davon abhängig, wie das Gewicht der Last die Puffer zusammendrückt.
Wird das Fahrzeug über den Erdboden gezogen, so sucht, sich die Achse des Innenrades
nach vorn mit Bezug auf das äußere Band zu bewegen. Infolgedessen suchen sich die vorlaufenden Teile der Kranzflanschen
des Innenrades horizontal nach außen mit Bezug auf die Schuhaufhängungsglieder zu bewegen, während die rückwärtigen Abschnitte
der Kränze sich nach innen mit Bezug auf die Aufhängungsglieder zu bewegen suchen.
Beim Beginn der Vorwärtsbewegung tritt
daher eine Vorwärtsverschiebung der abgeflachten Fläche des äußeren Rades gegenüber
der Vertikalebene durch die Innenradachse ein. Daher wird die die Last tragende Achse
allmählich in Richtung der Fortbewegung gegenüber dem äußeren Band verschoben, bis
ein Gleichgewichtszustand für eine Last und eine Fortbewegungsgröße erreicht ist. Daher
kann eine Last aus einem Ruhezustand mit geringerem Stoß als bei einem gewöhnlichen
Rad in Bewegung gesetzt werden, da das äußere Band als Puffer dient, der allmählich
den Anfahrtstoß abpuffert.
Trifft das Rad auf ein Hindernis, z. B. auf einen Stein, so können sich die vorderen
Schuhe bei ihrem Auftreffen auf den Stein radial nach innen bewegen,. weil die Innen-
flanschen die Einwärtsbewegüng der Schuhaufhängungsglieder ' nicht hemmen können.
Da die Umfangslänge des äußeren Bandes die gleiche bleibt, folgt daraus, daß die Lage des
abgeplatteten Abschnittes des Bandes relativ nach vorn oder gegen das Hindernis verschoben
ist. Ferner ist der abgeflachte'Abschnitt nicht mehr horizontal, sondern nach oben
gegen das Hindernis geneigt; Die'Mitte des ίο Innenrades wird daher nach oben und vorwärts
mit Bezug auf das äußere Band bewegt, gerade als ob· es auf eine schräge Ebene
hinaufbewegt würde, obwohl natürlich diese Bewegung völlig durch die Aufhängung zwisehen
den Kranzflanschen des starren Rades und den Schuhaufhängungsgliedern erfolgt.
Daher findet das Heben der Last über ein Hindernis teilweise durch den schiefen Ebeneneffekt
innerhalb des Rades selbst statt. Nur ein Teil des Hebens beruht auf einem körperlichen Anheben des ganzen Rades und
der Last über das Hindernis. Ferner bewegt sich die Last auch weiter, obwohl das äußere
Band augenblicklich beim Auftreffen auf das Hindernis stoppen kann. Infolgedessen hilft
das Bewegungsmoment der Last mit zur Überwindung des Hindernisses. Somit wir-d
die zur Überwindung von Hindernissen erforderliche Kraft verringert, und außerdem
wird der Stoß durch das Ausbiegen des äußeren Bandes stark abgepuffert.
Beim Verlassen des Hindernisses ist die Wirkung umgekehrt wie eben beschrieben, so
daß es scheint, als ob das Band auf einer schrägen Ebene nach unten geht. Das Rad
fällt daher nicht plötzlich, sondern bewegt sich allmählich herab, wodurch der Stoß verringert
wird.
Die geneigten Ansätze 27 und 28 der Sdiuhaüfhängungsarme sichern ,die richtige
Lage und Verteilung der Last zwischen den Laufschuhen und den parallelen Kranzflärischen
19' und 20' des Innenrades. Wie oben aus Abb. 2 ersichtlich, ist der Abstand, der
Flächen der Kranzflanschen 19' und 20' annähernd* gleich dem Abstand zwischen den
äußeren' Flächen der Ansätze 27 und. 28, so
daß bei der Annäherung der Ansätze an-die Kranzflansche die geneigten Flächen der Ansätze
die Schuhe zentrieren. Berühren die Aufhängungsglieder die Flansche, so' werden
die Schuhe in ihrer mittleren Lage gegen eine erhebliche seitliche Bewegung gehalten. So
ist das äußere Band in richtiger,' die Last
ausgleichender Lage zu den beiden Flanschen des Ihnenrädes- gehalten. Wenn aber die Glieder
und die Innenradflansehen durch die Abflachung des äußeren Bandes radial getrennt
•. - werden, so berühren die Endflächen der Flansehen
nicht die Schuhaufhängungsarme^ wie aus dem unteren Teil der Abb. 2 ersichtlich.
Die Einwärts- und Auswärtsbewegungen der . Sch'uhe verursachen daher beim Umlauf des
Rades keine große Reibung am Innenrad, und die Abnutzung sowie der Widerstand gegen
die, Bewegung sind verringert.
. Bei dem eben beschriebenen Rade wird die Annäherung oder das Zusammenkommen der
benachbarten Schuhaufhängungsglieder durch die zwischenliegenden Puffer begrenzt. Zwisehen
benachbarten Schuhen verhindert aber« nichts das Auseinandergehen ihrer Aufhängungsarme.
Infolgedessen können benachbarte Schuh© sich um das Verbindungsgelenk
so drehen, daß das Gelenk sich nach innen
bewegt. Hierdurch nimmt das äußere Band ·. eine mehr oder weniger konkave Form an,
wenn es über Hindernisse in der Straße oder einen unebenen Boden hinweggeht. Ist die
Straße fest,'so, kann diese Ausbildung einer konkaven Form Vorteile beim Abpuffern von
Stoßen infolge Unebenheiten und Hindernissen bieten, ist- dagegen die Straße verhältnis'-mäßig
weich, wie Sand oder Schlamm, dann kann diese Fähigkeit, eine konkave Form anzunehmen,
nachteilig sein.
Die Abb. 3 und 4 zeigen ein dem Rade nach Abb. i. und 2 im allgemeinen ähnliches Rad,
das aber eine Versteifungskonstruktion besitzt, die das äußere Band daran hindert, eine
übermäßig konkave Form anzunehmen. Das ; Rad besteht aus einem, starren Innenrad 35
und einem biegsamen äußeren Band 36. Das äußere Band besteht aus Laufschuhen 37, die
aneinandergelenkt sind und ein biegsames Band bilden. Jeder Schuh hat einen sich verjüngenden starren Aufhängungsarm 38, der
ein Aufhängungsglied 39 trägt, das quer an den Seiten des inneren Kopfes vorsteht.
Diese Aufhängungsglieder können in den parallelen ringförmigen Kranzflanschen 40
und 41 des starren Innenrades liegen und sie berühren. Jeder Schuh hat auch einen Puffer
42, der " zwischen seinem Aufhängungsarm und dem Arm eines benachbarten Schuhes
liegt. Die Konstruktion, die Lage und die Wirkungsweise dieser Glieder ist ebenso wie
bei den entsprechenden Gliedern des oben beschriebenen Rades.
Um die Auseinanderbewegung der benachbarten Aufhängungsarme zu begrenzen und zu
verhindern, daß: ihre Schuhe sich um ihr Verbindungsgelenk nach innen drehen, ist ein
Band vorgesehen, das die Innenenden der Aufhängungsarme verbindet. Das Band ist in
Tiegelmäßigien Abständen an jedem Kopf eimes
Aufhängungsarms befestigt und bildet ein
Versteirungsglied43, das biegsam oder sonstwie
zusammenklappbar' ist. Es kann sich demnach zusammenfalten und stört das Zusammenkommen
oder die Annäherung der Äufhängungsarme nicht,, während es in ge-
s'pänntem Zustande das Auseinandergehen der
Arme über ein bestimmtes Maß hinaus verhindert. Daher können sich die Schuhe in
dem abgeplatteten Teil des äußeren Bandes nicht derart um ihre Verbindungsgelenke
drehen, daß sich die Gelenke nach innen bewegen. Infolgedessen wird das äußere Band
an einem konkaven Krümmen verhindert und flach gehalten.
ίο Da die Reibung die einzig wirkende Kraft
ist, die eine Relativdrehung zwischen dem Innenrad und dem Außenband verhindert, so
eignen sich die oben beschriebenen Anordnungen zwar außerordentlich für gezogene Fahrzeuge,
aber nicht für selbstfahrende. Da sich das Innenrad und das äußere Band frei zueinander
drehen können, kann nur eine bestimmte Zugkraft erzielt werden, indem man das Innenrad von einer Kraftquelle aus, z. B.
ao durch eine auf dem Fahrzeug angeordnete Maschine, in Drehung versetzt.
Die Abb. 5 und 6 zeigen ein Rad, das sich für gezogene oder selbstfahrende Fahrzeuge
eignet. Dieses Rad besteht aus einem starren, die Last tragenden Innenrad 45 und einem
nachgiebigen äußeren Band 46. Wie vorher besteht das äußere Band aus einer Anzahl aneinandergelenkter
Laufschuhe 47. Das starre. Jnnenrad hat parallele Außenkränze 48 und
49. Der Kopf jedes Schuhaufhängungsarms trägt drehbar ein Aufhängungsglied 51 von
im wesentlichen U-förmiger Gestalt. Die inneren Enden 51' und 51" dieser Glieder sind
seitlich nach außen umgebogen und in den Innenradkränzen-48; und 49 gelagert. Diese
Anordnung arbeitet im allgemeinen in der oben beschriebenen Art. Da aber die Dre- hung
des Innenrades relativ zu dem äußeren Band durch die Länge der drehbar mit ,dem
Rad und dem Band verbundenen Aufhängungsglieder begrenzt ist, kann das Innenrad
als angetriebenes Rad verwendet werden, wobei eine gute Zugkraft erzielt wird.
Die Abb. 7 und 8 stellen eine abgeänderte bevorzugte Ausführungsform eines Zugrades
dar. Dieses "Rad besteht aus einem starren, die Last tragenden Innenrad 45 und aus
einem äußeren, biegsamen Laufband 46 aus aneinandergelenkten Schuhen 47. Das Innenrad
hat parallele ringförmige Kränzflanschen 48 und 49, die in axialer Flucht liegende Nuten
oder Aussparungen 50 an ihren inneren Flächen haben. Jeder .Schuh hat einen nach
innen ragenden starren Aufhängungsarm 47', der je einen Abschnitt 52 eines zwischenliegenden
Puffers trägt. An den Kopf jedes Arms 47' ist ein $atz von drei Versteifungs- *
gliedern 53 durch Zapfen 54 angelenkt. Zwei der Glieder 53 verlaufen in der einen Richtung,
während ein Glied nach der entgegen- '
gesetzten Richtung geht. Die beiden Glieder des einen Schuhs und das einzelne Glied eines
benachbarten Schuhs sind gelenkig durch einen Aufhängungszapfen 5 5 miteinander verbunden.
Diese Aufhängungszapfen ragen über die Glieder vor und liegen innerhalb des Umfangs der starren Radnanschen, so daß sie
sich in die entsprechenden Nuten 50 legen können. Die Innenradaufhängungsglieder umfassen
demnach die Versteifungsglieder 53 und ihre Verbindungsstifte 55. Die Aufhän- .:
gungsstifte 55 sitzen in den Nuten der Innenradkranznanschen,
außer über dem abgeflachten Teil des äußeren Bandes, wo die Aufhän- gungszapfen innerhalb des Innenumfangs der
Flanschen liegen (Abb. 7 unten); demnach · ist die Relativdrehung zwischen dem inneren
und äußeren Rad begrenzt. Die Versteifungsglieder begrenzen ferner das Auseinandergehen
benachbarter Läufschuhaufhängungsarme, obwohl sie sich ohne weiteres nach
innen umlegen können, so daß die Arme sich einander nähern können, damit das äußere
Band die erforderliche Kreisform über seinen oberen Bogen annehmen kann. Auf diese
Weise kann die Einwärts- oder Konkavbiegung des äußeren Bandes beschränkt oder
völlig beseitigt werden. Da die Aufhängungsstifte 55, sobald sie in den Nuten der inneren
Radflanschen zurückgehalten und hierdurch an einer weiteren Auswärtsbewegung verhindert
sind, das völlige Flachstrecken der Gelenkglieder benachbarter Schuhe nicht gestatten,
so wird das richtige Umlegen der Glieder nach innen gewährleistet, wenn die Glieder
sich nähern und die abgeplattete Stelle des Rades verlassen. ■ ,
Da ein um die Berührungsflächen aller Aufhängungsstifte 5 5 beschriebener Kreis einen
kleineren Durchmesser hat als der.der Innenradflanschen, so wird das äußere Band ein
wenig auf dem Innenrad vorangehen, und jeder Aufhängungsstift wird sich an dem ziehenden
Ende oder'hinter der abgeflachten Zone in eine Nut legen, die von der am vor- }°5
deren Ende der abgeflachten Zone verlassenen Nut verschieden ist. Besteht daher beispielsweise
gemäß den Abbildungen das äußere biegsame Band aus 26 miteinander verbundenen
Schuhen und sind 53 Satz Nuten in den n°
Innenradflanschen vorhanden, so legt sich alsdann jeder. Aufhängungsstift beim Wiedereintritt
der Krümmung hinter der abgeflachten Zone in die Nut unmittelbar vor der Nut,
in der er sich beim Eintritt in die abgeflachte Zone befand. An den Stellen, an denen die
Aufhängungsstifte in den Nuten liegen, besteht aber keine Relativbewegung zwischen
dem Innenrad und dem Außenband," daher kann das Innenrad das äußere Band antrei- iao
ben. Die Zahl der das äußere Band bildenden Schuhe, die Zahl der Nuten in dem Innenrad
und die relativen Durchmesser- der Berührungsabschnitte
des Rades und äußeren Bandes* bestimmen das größte Maß, um das das
äußere Band sich flach strecken kann. Demnach können durch geeigneten Entwurf die
gewünschten Bedingungen erzielt werden.
Die Abb. 9 und 10 zeigen eine andere abgeänderte Ausführungsform eines Zugrades, das
sich für gezogene oder selbstfahrende Fahrzeuge eignet. Das starre Innenrad besteht
hierbei aus zwei Metallscheiben 60, die an einer mittleren Nabe 61 z. B. durch Nieten 62
befestigt sind und von der Mitte aus nach außen konvergieren. An ihren äußeren Kants
ten sind sie starr an einem Aufhängungsring 63 durch Nieten 64 o. dgl. befestigt. An ihren
äußeren Kanten haben die Scheiben 60 in gleichem Abstande axial ausgerichtete Nuten 65.
Das nachgiebige äußere Band besteht aus einem zusammenhängenden federnden Bande 66, an dem eine gewellte Lauffläche 67 aus
Kautschuk oder einem anderen geeigneten biegsamen Material befestigt ist. Eine Anzahl
nach innen vorstehender Gelenkaugen 68, entsprechend der Zahl der Nuten 65 in jeder
Scheibe, sind am Band 65 befestigt. Die äußeren getrennten Enden eines Unförmigen
Aufhängungsgliedes 69 sind mit jedem Gelenkauge 68 durch einen Gelenkstift 70 verbunden.
Das Glied bildet eine Schleife, die in den entsprechenden beiden Nuten des starren
Innenrades liegt. Bei dieser Konstruktion ist das Innenrad durch die Glieder 69 an dem
äußeren Band aufgehängt und hält den oberen Bogen des äußeren Bandes im wesentlichen
konzentrisch zu sich, ebenso wie bei den oben beschriebenen Anordnungen. Die
Nuten gestatten radiale Einwärtsbewegungen der Glieder 6g, daher kann sich das äußere
Band frei auf seiner die Straße berührenden Fläche abplatten. Da die Glieder in den Nuten
festgehalten sind, so kann, wenn überhaupt, nur eine begrenzte Relativdrehung
zwischen dem Rad und dem äußeren Band stattfinden.
Die Abb. 11 und 12 veranschaulichen eine
abgeänderte Anordnung der Aufhängung des Innenrades an dem äußeren Band und der Begrenzung
des konkaven oder nach innen gerichteten Umbiegens des äußeren Bandes mit
Bezug auf den Boden. Diese Anordnung besteht aus einem starren Innenrad 75 mit einwärts
gebogenen Kranzflanschen 76 und aus einem biegsamen, äußeren Band 77. Dieses
besteht aus aneinandergeknkten-Lauf schuhen 78, von denen jeder einen nach innen vorstehenden
starren Hängearm 79 hat. Der Kopf jedes; Arms 79 trägt einen Querstift 80,
dieser liegt in der Nut eines Gliedes 81 und hält dasselbe. Die Glieder 81 tragen lose seitlich
vorragende Aufhängungsstifte 82, die die ringförmigen Kranzflanschea 76 des Innenrades
berühren können.- Hierdurch ist das Innenrad an dem äußeren Bande aufgehängt.
Versteifungsglieder 83 gehen paarweise in entgegengesetzten Richtungen von jedem Aufhängungsstift
82, sind aneinandergelenkt und begrenzen das Auseinandergehen der Aufhängungsarme
77.- Daher begrenzen sie das Einwärtsbiegen des abgeflachten Abschnittes
des äußeren Bandes,-wenn dasselbe auf Hindernisse
der Straße oder unebenen Boden trifft. . ■ " ■
Claims (9)
1. Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband hängendem Innenrad,
dadurch gekennzeichnet, daß die tragenden Oberflächen der Aufhängungsglieder (30,
31 bzw. 39 bzw. 55 bzw. 69 bzw.'82) auf einem Kreis angeordnet sind, der kleiner
ist als der durch die zugehörigen Berührungsflächen (19', 20' bzw. 40, 41 bzw. 50 .
bzw. 51 bzw. 63 bzw. 76) des starren Innenrades bestimmte Kreis, so daß der
Bodenteil des biegsamen, sich unter der Last abplattenden Laufbandes eine vergrößerte.
Tragfläche bildet.
2. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Laufband aus einem zusammenhängenden biegsamen
Band (66, Abb. 9 und 10) mit daran befestigter gewellter Lauffläche (67) aus
Gummi oder anderem geeignetem biegsamem Stoff besteht und daß dieses Band
an einem Aufhängungsring (63) durch Aufhängungsgelenke oder -organe (69) aufgehängt ist, die durch entsprechende
Schlitzpaare (65) in zwei mit dem Aufhängungsring zusammen das starre Innenrad
bildenden konvergierenden Scheiben (60) gefädelt sind.
3. Fahrzeugrad nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Beruhrungsflächen eines jeden Aufhängungsgliedes des Laufbandes als Lager (44,
Abb. 5 und 6) ausgebildet sind, in welchem ein U-förmiges Aufhängungsgelenk
(51) drehbar gelagert ist, das als zügehörige Berührungsfläche für das staVre
Innenrad dient und von den Radkränzen (48, 49) gelenkig getragen wird.
4. Fahrzeugrad nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufhängungsglieder (26 oder 38 oder 47' oder 69 oder 79) so ausgebildet
sind, daß ihre das Innenrad berührenden Oberflächen (19', 20' oder 40, 41 oder 50
oder 63 oder 76) nur mit den zugehörigen Berührungsflächen des starren Innenrades
in Eingriff kommen, wenn die Glieder
unter Spannung stehen und ihre Grenzstellung der Auswärtsbewegung erreicht
haben.
5. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Berührungsflächen der Aufhängungsglieder in an den Radkränzen (48, 49 oder 76)
des starren Innenrades ausgebildeten Nuten (50, Abb. 7 oder Abb. 11) derart sitzen, daß sie die Relativdrehung zwischen
dem starren Innenrade und dem biegsamen äußeren Laufbande begrenzen.
6. Fahrzeugrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der
Nuten auf dem lasttragenden Rad die Zahl der Aufhängungsglieder übertrifft.
7. Fahrzeugrad nach Anspruch 2, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufhängungsglieder, die Vorkehrungen besitzen, wie z. B. über jede Seite der
Glieder hinausragende Stiftenden, in ihrer Bewegung nur behindert sind, wenn diese Stiftenden mit den zugehörigen Berührungsflächen
des starren Innenrades in Eingriff stehen.
8. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Puffer (32, 42 oder
52), die aus nachgiebigem Material bestehen .und von den Aufhängungsarmen
der Laufschuhe vorstehen.
9. Fahrzeugrad nach einem der Ansprüche ι bis 8, gekennzeichnet durch
zwischen den oberen Enden der Aufhängungsärme oder -glieder angeordnete,
nicht nachgiebige Gelenke, Bänder o. dgl. (43. 53-55 oder 81-83), die die Konkavität
des flachgestreckten Fahrbahnberührungsteiles des Laufbandes begrenzen oder
vollständig beseitigen.
IQ. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das starre Innenrad aus zwei gleichen Teilen besteht,
die je eine zusammenhängende Konstruktion, bestehend aus einem der Radkränze .und einer entsprechenden Hälfte der Speichen,
bilden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA59825D DE583233C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem Innenrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA59825D DE583233C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem Innenrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583233C true DE583233C (de) | 1933-08-31 |
Family
ID=6942064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA59825D Expired DE583233C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem Innenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583233C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3084981A (en) * | 1960-08-23 | 1963-04-09 | Leeford London Ltd | Self-laying tracks |
-
1929
- 1929-12-04 DE DEA59825D patent/DE583233C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3084981A (en) * | 1960-08-23 | 1963-04-09 | Leeford London Ltd | Self-laying tracks |
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