DE58018C - Mahlgang mit mehreren ringförmigen Mahl- und Siebflächen - Google Patents

Mahlgang mit mehreren ringförmigen Mahl- und Siebflächen

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DE58018C
DE58018C DENDAT58018D DE58018DA DE58018C DE 58018 C DE58018 C DE 58018C DE NDAT58018 D DENDAT58018 D DE NDAT58018D DE 58018D A DE58018D A DE 58018DA DE 58018 C DE58018 C DE 58018C
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Germany
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rings
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DENDAT58018D
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L. DOLOIRE, 41 Boulevard St. Martin und CH. GOLAY, 6 Rue Renault in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B02C11/08Cooling, heating, ventilating, conditioning with respect to temperature or water content

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Mühle, die zum Mahlen von Getreide . dient und sich von bekannten Mühlen dadurch unterscheidet, dafs sie das Getreide bei einem einzigen Durchgange durch die Maschine in Gries und Kleie, frei von Mehl, verwandelt.
Die Mühle hat nur einen einzigen Antrieb.
Auf, den beiliegenden Zeichnungen ist die Mühle dargestellt, und zwar in Fig. 1 im senkrechten Mittelschnitt nach der Linie \-\λ der Fig. 2, Fig. 2 zur Hälfte im waagrechten Schnitt nach X-X und zur Hälfte im gleichen Schnitt nach F- Y1 der Fig. 1. Die übrigen Figuren geben Einzelheiten.
Die Mühle besteht hauptsächlich aus zwei Reihen von concentrischen Ringen oder Kränzen C1 C2 C3 C4 C5 und D1 D2 Ds D4 Z)5, die aus Metall oder irgend einer anderen zum Mahlen geeigneten harten Masse angefertigt sind. Die eine Reihe ist gegenüber' der anderen angeordnet und die einander zugekehrten Flächen der Kränze beider Reihen sind mit Schärfen versehen.
Die unteren Ringe C1 C2 . . . , ruhen auf einem Kreuz E, das an dem Maschinengestell befestigt ist. Der Ring C5 ist mit dem Kreuz fest verbunden. Jeder der Ringe C4 C3 C2 wird dagegen von vier Stellschrauben F1 F2 F3 Fi getragen, von denen je vier zu einem Ring gehörige mitfeist einer endlosen Galle'schen Gelenkkette G, welche um die an den unteren Enden dieser vier Schrauben sitzenden Kettenräder herumgeht, höher oder tiefer gestellt werden können. Der Ring C1 ruht auf der Schraubenmutter H, die auf die Nabe des Kreuzes E geschraubt ist. Jede Gruppe von vier Stellschrauben F, sowie die Schraubenmutter H kann durch ein Kegelrädergetriebe / bezw. Schneckengetriebe i k, Fig. 1 und 2, in Bewegung gesetzt werden, um die Einstellung der Ringe von aufsen vornehmen zu können.
Die Ringe D, die sich oberhalb befinden, sind an dem Kreuz J auf der Unterseite desselben befestigt, das seinerseits auf die Treibwelle K gekeilt ist.
Die Zwischenräume zwischen den unteren Ringen C sind mit ringförmigen Sieben P aus Drahtgewebe oder gelochtem Bleche abgedeckt.
Die Treibwelle K ist in ihrem oberen Theil K1 hohl, um das Getreide eintreten zu lassen; sie dreht sich frei in der Nabe des Kreuzes E und wird von dem Fufslager L getragen, das mittelst des Hebels M und des Handrades M1 eingestellt werden kann. Auf ihrem unteren Ende trägt die Treibwelle eine Riemscheibe N, um welche der Antriebsriemen herumgeht.
In der Höhe des zwischen den beiden Ringreifen befindlichen Zwischenraumes sind in der Treibwelle Löcher T angebracht, welche mit dem hohlen Theil der Welle in Verbindung stehen und dem Getreide den Austritt aus demselben gestatten.
Oberhalb der Treibwelle befindet sich ein Rumpf-R, der eine Röhre R1 trägt, die in den hohlen Theil K1 der Welle hineinragt. Die Menge des in die Maschine eintretenden Getreides wird durch Heben oder Senken der Röhre R1 mittelst des Hebels O und des Handrades O1 geregelt.
Unterhalb jedes Siebes P ist eine Bürste B angeordnet, welche sich langsam dreht und dazu dient, die untere Fläche der Siebe zu reinigen. Diese Bürsten B werden von Reifen U getragen, welche unabhängig von einander durch ein von der Treibwelle K aus bewegtes Getriebe abcd efg in Drehung versetzt werden (Fig. ι links, Fig. 2 oben rechts). Jeder dieser Reifen bewegt sich auf vier kleinen festen Rolle i) V, die an dem Kreuze E angebracht sind.
Aufserdem befinden sich in dem unteren Theile der Maschine die concentrischen Ableitungskanäle h, sowie die concentrischen Abtheilungen A zur Aufnahme der Mahlerzeugnisse, welche durch Schaufeln S den Austrittsöffnungen Q zugeführt werden. Diese Schaufeln erhalten eine langsame Drehbewegung durch das ebenfalls von der Treibwelle K bewegte Getriebe S\
Die Kleie findet ihren natürlichen Ausgang durch die Oeffhung A\ Fig. 1.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Mühle ist folgende:
Die regelmäfsige Einführung des Getreides geschieht in bekannter Weise. Der Müller stellt den ersten Ring C1 mittelst der Schraube ohne Ende i und des Handrades k von aufsen so ein, dafs das Getreide der Länge nach gespalten wird, um durch das erste Sieb P1 das schwarze Mehl aus der Spalte des Getreides zu entfernen. Die nachfolgenden Ringe C2 C3 C4 werden entsprechend eingestellt, um Gries zu bilden, und endlich der fünfte C5, um die Kleie zu reinigen. Das Reinigen der Kleie geschieht gewöhnlich ohne Bürste, jedoch kann auch oberhalb des Siebes P1 eine Bürste angebracht sein, um die Kleie zu bürsten.
Die verschiedenen Mahlerzeugnisse werden jedes für sich in den Abtheilungen A gesammelt. Die über A gelegenen concentrischen Kanäle h dienen dazu, die Mahlerzeugnisse in die Abtheilungen A zu leiten.'
Da das Zermalmen sich in dieser Maschine ohne Druck und stufenweise vollzieht und der Gries sofort ausgeschieden wird, so findet keine Erwärmung statt.
Infolge der wachsenden Peripheriegeschwindigkeit der concentrischen Ringe werden die Mahlerzeugnisse mit desto gröfserer Geschwindigkeit bearbeitet, je feiner sie geworden sind.
Auf dem Kreuzstücke J sind Flügel ml rri2.. .. und nl n2 . . . ., Fig. 3, 4 und 5, so angebracht, dafs sie die Luft gegen die Siebe P treiben.
Es empfiehlt sich, auf der Oberfläche der Siebe P kleine Hindernisse anzubringen, um zu bewirken, dafs die Mahlerzeugnisse länger auf den Sieben verweilen, wodurch das Sieben erleichtert und der Gries reiner erhalten werden soll. .
Aufserdem wird, unabhängig von der Mühle, ein Luftsauger aufgestellt, um die Unreinigkeiten, die sich in dem Gries befinden, zu entfernen und in einen besonderen Raum zu führen, wo sie sich ablagern.
Es mag schliefslich noch bemerkt werden, dafs die Anzahl der Mahlkränze und der Siebe eine gröfsere oder geringere als fünf sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Mahlgang, in welchem die Umwandlung des Getreides in Gries, Mehl und Kleie und die Sichtung dieser Stoffe dadurch während eines einzigen Durchganges erzielt wird, dafs das Getreide abwechselnd von sich gegenüberstehenden, verstellbaren Mahlkränzen C1 C2.... und D1Z)2.... bearbeitet und von zwischen den Kränzen C1 C*. . . . angeordneten ringförmigen Sieben P1 P^. .. . abgesiebt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58018D Mahlgang mit mehreren ringförmigen Mahl- und Siebflächen Expired - Lifetime DE58018C (de)

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