DE577162C - Fussschalter fuer Roentgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung - Google Patents

Fussschalter fuer Roentgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung

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Publication number
DE577162C
DE577162C DE1930577162D DE577162DD DE577162C DE 577162 C DE577162 C DE 577162C DE 1930577162 D DE1930577162 D DE 1930577162D DE 577162D D DE577162D D DE 577162DD DE 577162 C DE577162 C DE 577162C
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DE
Germany
Prior art keywords
switch
foot
switching
recording
fluoroscopy
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Expired
Application number
DE1930577162D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Adolf Zwicker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
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Publication of DE577162C publication Critical patent/DE577162C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/56Switching-on; Switching-off

Landscapes

  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Fußschalter für Röntgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung Es ist bereits ein Fußschalter, insbesondere für verdunkelte Räume, mit beweglicher Fußplatte bekanntge"varden, die durch zwei verschiedene Bewegungen des Fußes in Kontaktstellung gebracht wird. Die Fußplatte selbst oder die Fußplatte und daran angebrachte Druck- o. dgl. Vorrichtungen weisen zwei verschiedene Beweglichkeiten auf, durch deren beider Verwendung nacheinander erst der Stromweg geschlossen wird. Der Fersenteil der beweglichen Fußplatte weist einen mit einer Sperrvorrichtung verbundenen beweglichen Knopf auf, der durch die Ferse des schaltenden Fußes eine die Sperrung aufhebende Bewegung erfährt. Die Fußplatte kann bei diesem Fußschalter durch eine Dreh-und eine Senkbewegung in die Kontaktstellung gebracht werden. Es handelt sich bei diesem Fußschalter also lediglich um einen Ein- und Ausschalter für nur einen Stromkreis.
  • Es ist auch bereits ein Ein- und Umschalter für die Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung bekanntgeworden, mit dem der Übergang von der Durchleuchtung zur Aufnahme durch Betätigen nur eines Handgriffes erfolgt. Derartige Hebelumschalter sind aber am Schalttisch der Röntgenanlagen bisher vorgesehen worden, so da.ß der die Röntgendurchleuchtung und Aufnahme durchführende Arzt durch Zuruf der am Schalttisch stehenden Hilfe erst den Befehl zum Umschalten geben muß.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen derartigen Fußschalter für Röntgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung zu schaffen, so daß der am Durchleuchtungs-und Aufnahmegerät stehende Arzt selbst ungehindert mit seinem Fuß die einzelnen Betriebsweisen einstellen kann.
  • Erfindungsgemäß ist der Fußschalter derart ausgebildet, daß an seinem beweglichen Fußhebel allein die zum Ein- und Umschalten erforderlichen Kontakte vorgesehen sind, die bei seinem Bewegen unter- Belastung des Fußtrittes von einer mittleren Ausschaltstellung nach einer Seite die Durchleuchtungsspannung und nach der anderen Seite den Aufnahmestromkreis einschalten, und daß nur bei belastet bleibendem Fußtritt ein unmittelbarer Übergang von der Durchleuchtungsseite unter Überscha'.ten der Ausschaltstellung auf die Aufnahmeseite möglich ist. Bei Entlastung des Fußtrittes in der Durchleuchtungsstellung wird der Fußtritt verriegelt und bei Aufheben der Verriegelung durch eine Feder selbsttätig in die Ausschaltstellung zurückgeführt. Zum Einschalten der Aufnahmespannung ist der Fußtritt über eine Wippe mit einem zweiten Fußtritt verbunden, der im Ende des Fußhebels beweglich gelagert ist und an seinem unteren Ende den Einschaltkontakt trägt. In an sich bekannter Weise wird beim Einschalten der Aufnahmespannung durch die Bewegung des Fußschalters von der Ausschaltstellung bis in die Endstellung Zeit gelassen, die für die Aufnahme erforderliche höhere Emission in der Röntgenröhre herzustellen, so daß bei Anlegen der Aufnahmespannung an die Röntgenröhre die für die Aufnahme erforderliche höhere Emission vorhanden ist.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel für einen derartigen Fußschalter gegeben, der als Drehumschalter für Durchleuchtung und Aufnahme ausgebildet ist.
  • Nach Abb. i ist der Fußschalter in einem Gehäuse i i untergebracht, aus dem die Steuerleitungen in Form eines Kabels 12 herauskommen. Aus dem Gehäuse ragen zwei Fußtritte 13, 14 heraus, von- denen der Fußtritt 13 in seiner Lage verbleibt, während der Fußtritt 14 in die gezeichnete linke Durchleuchtungslage D durch Drehung gebracht ist. Durch entgegengesetzte Drehung gelangt der Fußtritt i:l über die mittlere Ausschaltstellung in die Aufnahmestellung A, in der er erst als herunterdrückbarer Fußtritt Verwendung findet.
  • Die Abb.2 und 3 lassen das Innere des Schalters erkennen. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht und Abb. 3 eine Aufsicht von oben. Der Fußtritt 13 steht mit einem Verriegelungshebel 15 in Verbindung, dessen Nase 16 in einen Drehhebel 17 eingreift. Der Hebel 17 dreht sich um die Achse 18 des Fußtrittes 13 und steht an dem Drehpunkt unter Einwirkung einer Feder i g, die ihn stets in die _Nullage zurückbringt. An dem schwenkbaren Ende dieses Drehhebels 17 befindet sich eine Hülse 2o, in die die Achse 21 des Fußtrittes 14 eingesetzt ist. Das Ende dieser Achse 21 ruht über einer Kontaktrolle 2a auf einer Isolierbahn 23 und über einem For tsatz a4 auf dem Arm 25 eines doppelarmigen Hebels bzw. einer Wippe, die sich um den am Hebel 17 gehaltenen Drehpunkt 26 bewegt. Der andere Arm 27 dieser Wippe kommt mit einem Fortsatz 28 des Verriegelungshebels 15 in Berührung, so daß bei belastetem Fußtritt 13 der Arm 25 und 27 in die gestrichelt dargestellte Lage gebracht sind. Der Fußtritt 14 wird dabei von dem Arm 25 über den Fortsatz 24 in der dargestellten Lage gehalten und der Drehhebel 17 durch Fortziehen des Verriegelungsstiftes 16 für eine Drehung, beispielsweise in die Durchleuchtungsstellung D nach Abb. 3, freigegeben. Durch eine Drehung des Fußes um den Fußtritt 13 wird die am Drehhebel 17 befestigte Bürstenbrücke 29 in eine solche Lage gebracht, daß sie die beiden für die Durchleuchtung vorhandenen Anschlüsse 3o miteinander verbindet. Bei Fortnehmen des Fußes von den Fußtritten wird der Fußtritt 13 durch die Feder 31 wieder hochgedrückt, und der Verriegelungsstift 16 greift in die Öffnung 32 des Drehhebels 17 ein, so daß der Schalter in dieser Stellung verriegelt ist. Will der Bedienende die Verriegelung aufheben und damit die Durchleuchtung beenden, so ist es nur erforderlich, einen Druck auf den Fußtritt 13 auszuüben, wodurch der Verriegelungsstift 16 aus der Öffnung 32 herausgezogen und der Drehhebel 17 durch die Feder i9 in die Nullage zurückgeschwenkt wird.
  • Um den Fußschalter aus dieser Stellung in seine Aufnahmestellung zu bringen, ist es erforderlich, durch Treten des Fußtrittes 13 wiederum die Verriegelung über den Verriegelungsstift 16 mit dem Drehhebel 17 aufzuheben bzw. bei Durchschalten von Durchleuchtung auf Aufnahme den Fuß auf- dem Fußtritt 13 zu belassen, wodurch die Kontaktbrücke 29 über die Kontaktschleifsegmente 33 zunächst einmal den erhöhten Heizstrom einschaltet, ohne der Röntgenröhre jedoch die Aufnahmespannung zuzuführen. Um die Aufnahmespannung auf die Röntgenröhre zu geben, ist die Isolierbahn 23 für die Kontaktrolle 22 an ihrem Ende für die Stellung Aufnahme unterbrochen und hier ein Kontaktstück 34 vorgesehen, das etwas tiefer angeordnet ist als die Isolierbahn 23. Soll die Röntgenaufnahme durch Einschalten der Aufnahmespannung erfolgen, so hat der Aufnehmende nichts weiter zu tun, als das Hauptgewicht seines Körpers von dem durch den Absatz des Fußes besetzten Fußtritt 13 auf den Fußtritt 14 zu legen, dadurch die Wippe :25,27 umzulegen, so daß also der Fußtritt 14 durchgetreten und die Rolle 22 mit dem Schaltkontakt 34 in Berührung kommt und dadurch meistenteils über ein Schütz die Aufnahmespannung einschaltet. Der bei dieser Bewegung hochgehende Fußtritt 13 läßt wiederum den Verriegelüngsstift 16 in ein Langloch 35 eingreifen, das, wie Abb. 4 zeigt, nach der mittleren Nullstellung zu abgeschrägt verläuft. Ist die Aufnahme nach Einschalten der Aufnahmespannung erfolgt, so wird der auf den Fußtritten stehende Fuß willkürlich und die Feder i9 bringt den Drehhebel 17 wieder in die mittlere Ausschaltstellung. Wird der Fuß zum Übergang auf Durchleuchtung auf den Fußtritten belassen, so ist der Fußtritt 13 wieder herunterzudrücken und der Schalter über die Nullstellung in die Durchleuchtungsstellung zu bringen in der bereits oben beschriebenen Weise. Vorteilhaft werden die beiden Fußtritte 13, 14 mit einer zweckmäßig unter einer durchsichtigen Schätzplatte liegenden Leuchtmasse versehen, da dann der Fußschalter bei Durchleuchtungsbetrieb und gezielten Aufnahmen auch im Dunkeln leicht erkennbar ist. In gleicher Weise «erden vorteilhaft auch die Durchleuchtungs- und Aufnahmestellungen markiert.
  • Gleichzeitig können in den Endstellungen des Schalters für Durchleuchtung und Aufnahme Meldekontakte vorgesehen werden, die nach einer Zentralstelle oder dem Hilfspersonal anzeigen, in welcher Stellung der die Röntgenanlage mit dem Fußschalter Bedienende arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Fußschalter für Röntgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen Fußhebel allein die zum Ein- und Umschalten erforderlichen Kontakte vorgesehen sind, die bei seinem Bewegen unter Belastung eines Fußtrittes von einer mittleren Ausschaltstellung nach einer Seite die Durchleuchtungsspannung und nach der anderen Seite den Aufnahmestromkreis einschalten und daß nur bei belastet bleibendem Fußtritt ein unmittelbarer Übergang von der Durchleuchtungsseite unter Überschalten der Ausschaltstellung auf die Aufnahmeseite möglich ist. a. Fußschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Entlastung des Fußtrittes in der Durchleuchtungsstellung der Fußhebel verriegelt wird und bei Aufheben der Verriegelung durch eine Feder selbsttätig in die Ausschaltstellung zurückgeführt wird. 3. Fußschalter nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einschalten der Aufnahmespannung der Fußtritt über eine Wippe mit einem zweiten Fußtritt verbunden ist, der im Ende des Fußhebels beweglich gelagert ist und an seinem unteren Ende den Einschaltkontakt trägt, der durch Bewegen der Wippe auf den Gegenkontakt gedrückt wird. 4.. Fußschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endstellungen Hilfskontakte einer Schalterstellung - Meldevorrichtung vorgesehen sind, die durch den Fußtritt geschlossen werden.
DE1930577162D 1930-11-21 1930-11-21 Fussschalter fuer Roentgenanlagen zum Ein- und Umschalten der Durchleuchtungs- und Aufnahmespannung Expired DE577162C (de)

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